Korg Kronos: Bezahlbare Workstation

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Korg Kronos Neuartige Workstation

Korg Kronos Neuartige Workstation

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Korg Kronos Workstation auf der NAMM 2011 vorgestellt

Als die Ankündigung zum Korg Kronos in Form eines Videos und dem Spruch „Prepare to be amazed!“ kam, war das Anlass zu vielfältigen Spekulationen. Sollte es sich beim Korg Kronos etwa um einen neuartigen Synthesizer handeln? Eine Workstation? Den Nachfolger für Radias oder vielleicht den microKorg? Nun, das Geheimnis hat sich nun wenige Stunden vor der Eröffnung der amerikanischen Fachtagung Winter NAMM 2011 in Anaheim gelüftet: Der Korg Kronos ist eine Workstation mit erstaunlichen Features.

Die Workstation bietet ihrem Nutzer satte 12 GB Samples, die auf einer schnellen SSD Platte abgelegt sind. Dazu hat der Korg Kronos ganze neun Synthese-Engines an Bord, mit denen vielfältige Sounds und Klänge erstellt werden können. Abgerundet wird das Angebot durch 16 Effekteinheiten und der Karma-Technologie.

Der Korg Kronos kann übrigens mit 61, 76 oder 88 Tasten geliefert werden.

 

Synth-Engines beim Korg Kronos

  • SGX-1 Premium Piano – Mit dieser Engine stehen dem Nutzer ganze 4 GB an Samples eines Flügels bereit mit jeweils acht Layern. Zudem kann der Öffnungswinkel des Deckels variiert werden.
  • EP-1 MDS Electric Piano: Ein typisches elektrisches Piano mit Signature-Klängen von bekannten Künstlern wie George Duke, Jordan Rudess oder auch Herbie Hancock
  • CX-3 Tonewheel Organ: Auch die Engine des beliebten CX-3 wurde komplett in den Kronos integriert. Die Drawbars werden über die Fader eingestellt. Auch einen Leslie kannst Du mithilfe des Joystick einstellen.
  • MS20-EX Legacy Analog Collection: Auf den hier haben die meisten wohl gewartet. Es ist die Emulation des allseits beliebten Vintage Synthesizers Korg MS20
  • Polysix-EX Legacy Analog Collection: Und auch dieser Vintage Synth dürfte den meisten ein Begriff sein, zumal er schon in den Korg Legacy Plugins enthalten war.
  • AL-1: Ein weiterer analoger Synthesizer
  • NOD-7: Ein so genannter Waveshaping VPM Synthesizer
  • STR-1 Plucked String Synthesizer: Bei dieser Engine handelt es sich um ein komplett neues Modelling. Es lassen sich vom Material der Saiten bis zur Spannung so gut wie alle Möglichkeiten und Spielarten einstellen.
  • HD-1 High Definition Synthesizer: In dieser Synthengine sind dann ganz unterschiedliche Klänge vereint. Der HD-1 greift auf diverse Samples zurück.

Weitere Informationen zum Korg Kronos

Wie weiterhin bekannt wurde, arbeitet der Korg Kronos mit 16er Sets. Dabei können Programme, Combis oder einzelne Sequenzen ein solches Set darstellen. Wie kolportiert wird, macht das die Arbeit mit dieser Workstation in Livesituationen wesentlich einfacher.

Ein herausragendes Feature dürfte wohl der nahtlose Wechsel zwischen unterschiedlichen Klängen sein. Wenn Du zwischen zwei Sets umschaltest und die Noten gedrückt hältst, so klingen die Noten noch mit dem alten Set nach.

Nun, ich bin kein Experte für den Markt mit Workstations oder Synthesizern bzw. Romplern. Wenn ich die Sache aber richtig sehe, dann ist mit der 12 GB SSD Platte ein für allemal endlich der Bann der Branche gebrochen. Endlich kommen richtig viele Samples und Variationen auch zu den Workstations und die Mitbewerber werden sich vorsehen müssen.

  • USB zum Anschluss an den Audio Computer
  • Funktioniert als Audio Interface mit zwei Eingängen und zwei Ausgängen
  • Effektsektion mit 16 Effekten
  • 9-Band Equalizer
  • Flexibles Routing
  • Tools für das Mastering
  • Eingebauter 16-Spur Sequencer

NAMM 2011 Neuheiten

Erfahre hier alle Neuheiten, Artikel und Videos rund um die Winter NAMM 2011 in Anaheim für dich auf einer Seite zusammengefasst.
Die wahrscheinlich umfangreichste Berichterstattung zur amerikanischen Messe (fast) in Echtzeit. Bleib auf dem Laufenden:
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Korg Kronos: Preis & Verfügbarkeit

Leider ist bisher noch nichts bekannt zum Thema Preis und Verfügbarkeit – also nichts genaues. Was wir jedoch gehört haben ist, dass sie preiswerter als der Korg Oasys werden soll. Wir halten dich auf jeden Fall auf dem Laufenden, also stay tuned. Haben wir hier vielleicht die Sensation der Winter NAMM 2011 schon gesehen?

Also ich finde den Korg Kronos durchaus interessant…was denkst Du?

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Lesermeinungen (18)

zu 'Korg Kronos: Bezahlbare Workstation'

  • Dan   13. Jan 2011   13:16 UhrAntworten

    Wie definiert ihr denn "bezahlbare Workstation" wenn es noch keine Angaben zum Preis gibt? Also irgendwie bin ich noch nicht besonders "amazed" von dem Teil. Naja, mal abwarten was die offizielle Präsentation noch so zu bieten hat.

  • Maik   13. Jan 2011   13:25 UhrAntworten

    Das mit den 12 GB ist wirklich beachtlich. Mal schauen, wie die ananderen Hersteller darauf reagieren werden. Hat das Teil eigentlich wieder einen Touchscreen?

  • Tropper   13. Jan 2011   13:58 UhrAntworten

    "... es handelt sich hierbei um eine _bezahlbare_ Workstation mit einem etwas biederem Design."

    "Leider ist bisher noch nichts bekannt zum Thema Preis und Verfügbarkeit."

    Lustig...

  • Carlos (delamar)   13. Jan 2011   14:30 UhrAntworten

    Ohje...da fehlt ein Happen Information! Ich habe mir sagen lassen, dass der Korg Kronos weniger als der Korg Oasys kosten wird. Und daher noch das Überbleibsel mit dem "bezahlbar"...

    Hab's auch gleich in den Artikel eingebaut.

  • Dan   13. Jan 2011   16:16 UhrAntworten

    Aha, günstiger als der Oasys! Also näher am Preis vom Oasys als am Preis vom M3. Das dürfte dann wohl so Richtung 5000 - 6000 Euro gehen. Ist ganz schön happig dafür, daß eigentlich nichts Neues geboten wird! ;-)

    • Carlos (delamar)   13. Jan 2011   16:31 UhrAntworten

      Haha, wohl wahr. Aber stell dir mal vor, wie viel Platz Du einsparen kannst, wenn Du die alten Synths verkaufst und dir dafür einfach nur den Korg Kronos hinstellst...

  • Roland   13. Jan 2011   16:57 UhrAntworten

    Mal abgesehen von dem bezahlbar oder nicht...
    Was ist an diesem Konzept anders als am OASYS, außer dass offensichtlich keine Harddisk-Recording UNIT drin ist, die vermutlich sowieso niemand braucht.
    Für mich sieht es genauso wieder nach einer möchtegerne Eierlegenden wollmichsau aus, die höchstens in einem kleinen Produktions-Studio ihren Verwendungszweck finden dürfte, wo sich mittlerweile VSTi und Co durchgesetzt haben, was günstiger und darüberhinaus flexibler ist. Und live? Was brauch ich da 12GB Samples, wozu den Winkel des Deckels bei einer Flügelsimulation einstellen, was live sowieso niemand hören wird?
    Und vor allem "nahtlose Übergänge beim Soundwechsel" macht Kurzweil schon seit Jahren, genau wie 16 Effekte, USB, 16-spur-Sequenzer (was für ein herausragendes Feature!), flexibles Routing - bieten andere workstation wie z.B. ein PC3 schon für deutlich günstigeres Geld.
    Interessant könnte noch Größe und Gewicht sein, ein Hauptargument gegen ein OASYS für einen Live-Musiker, der das Keyboard ja meist auch noch von zu Hause in den Proberaum schleppen muss.

    Für mich ein Flop, bevor es offiziell erhätlich ist...

  • Alex   13. Jan 2011   18:57 UhrAntworten

    Braucht kein Mensch... Bin aber auch kein Freund von Workstations.

    Prepare to be Amazed - Prepare to be Bored

  • Dan   13. Jan 2011   21:45 UhrAntworten

    Laut einem Video liegt der Preis zwichen 3000 und 4000 Euro. Korg hat auch eben ein Produktvideo veröffentlicht. Scheint wohl ehr was für Perfektionisten mit dicker Brieftasche zu sein! Oder für Sounddesigner die mal vom Rechner weg wollen. Wer schon eine Workstation besitzt wird sie deswegen wohl nicht verkaufen. Wer jetzt trotzdem noch im GAS Modus ist sollte sich mal den Tempest von den Herren Linn und Smith anschauen. Feines Teil! ;-)

  • Oliver   13. Jan 2011   22:00 UhrAntworten

    Laut diesem Video 3.000 - 4.000 €

  • Charles Henry   14. Jan 2011   05:40 UhrAntworten

    Oshi.... Wow Geil, gefällt mir sehr gut. Ich hoffe es ist schnell lieferbar

  • Johannes Zerning   14. Jan 2011   14:19 UhrAntworten

    Das Ding klingt Klasse, anscheinend, und kann ewig viel, offensichtlich. Und dann noch kompakt. Ich denke, da sehen so ziemlich alle anderen Keyboards, solange nicht analog, mehr als nur verdammt alt aus.

  • Tastenkasten   15. Jan 2011   11:46 UhrAntworten

    Oh Gott. Bitte nicht noch eine Workstation.
    Prepared to be amazed? Mal ganz im Ernst...

    • Alex   21. Jan 2011   01:38 UhrAntworten

      Ja sehe ich genau so...

  • Thomas D.   27. Jan 2011   23:38 UhrAntworten

    Liebe meinen Krog Triton Studio....aber...

    was mich bei Korg seit Jahren zunehmen anspannt ist die Preispolitik. Gerne hätte ich auf den OASYS "upgegraded" aber niergends in Deutschland gibt es ein Programm "Gib deinen Triton ab und bekomme den Oasys für einen Aufpreis"...

    ich kann nicht immer ein Korg Gerät aufwendig verkaufen um dann für den vollen "abartigen" Kaufpreis ein Neugerät zu kaufen...

    ... und so wird es auch diese mal wieder sein, gerne würde ich, aber werde weiterhin meinen Triton von Gig zu Gig schleppen...

    ABSOLUT unverstädlich aus Kundenbindungssicht nicht einmal ein "Buy Out Programm" aufzulegen, für die hoffentlich wichtigen Daily-Korg-User.....

    Die Usability auf den Geräten ist super, die customer Orientierung des Vertriebs ist sas Gegenteil.

    ..und liebe KOrg-Kollegen, ich habe in der letzten Woche einen Yamaha Händler entdeckt, der ein Buy-Out Programm für Yamaha Geräte anbietet... "Gib Dein Yamaha Gerät ab, ich mach ne faire Bewertung und Du bekommst eine Neugerät für einen fairen Aufpreis"...

    Darüber würde ich mal nachdenken und nicht immer welcher Superstar das Gerät auf der NAMM 2011 vorstellt (der das im übrigen ja kostenfrei geliefert bekommt). Davon hat der Daily-User rein gar nichts!

  • F-Man   30. Mrz 2011   09:00 UhrAntworten

    Na ja, bezahlbare Workstation ist das für mich nicht, eher wieder unbezahlbarer Sound-Gott.
    Denn ich kann mir höchstens ne Microstation leisten^^

  • Franz – Hermann Schmidt   19. Jul 2012   12:41 UhrAntworten

    Ich brauch solche Tischhupen und ihre Sounds nicht.

    Da kann man sich so viele andere schöne Sachen für kaufen

    Und was sind schon 12 GB im Verhältnis zu Software Synths, die mit 60,80 und 120 GB daher kommen und dann nur einen Bruchteil von der Hardware kosten und dazu vom Klang her mindestens genau so gut sind.

    Live vielleicht ja aber im Studio unnötig

    LG Franz

  • Jens K.   04. Jan 2013   13:35 UhrAntworten

    Der Typ heißt Jordan Rudess, nicht Rodan ;) Ist der wohl technisch beste Keyboarder und spielt bei Dream Theater!

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