Korg Kronos Sneak Peek: Warum dieser Synth tatsächlich zu einem Game Changer wird

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Korg Kronos - bricht eine neue Zeitrechnung für Keyboards an?

Wenn es ein wirkliches Highlight zur Winter-NAMM gegeben hat, dann war es der Korg Kronos. In dieser Music Workstation, wie der Hersteller den Korg Kronos ebenfalls nennt, befinden sich neun unterschiedliche Synth Engines, also neun verschiedene Klangerzeuger. Jeder einzelne davon mit einem eigenen Klang und eigenem Charakter. Mit dieser Music Workstation soll wohl endgültig Schluss sein mit der Notwendigkeit, als Keyboarder einen Laptop auf die Bühne nehmen zu müssen.Und weil man bei Korg davon überzeugt ist, die Latte für die Mitbewerber ganz hoch gelegt zu haben, wurde ein auserwählter Kreis an Presse, Retailer und Keyboarder zu einem exklusiven Event nach Scheveningen an die Nordsee eingeladen. Die Rahmenbedingungen hätten kaum besser sein können, um das neue Keyboard vorzustellen.[caption id="attachment_9386" align="alignnone" width="560" caption="Sneak Peek Korg Kronos vor dem Testbericht"]Sneak Peek Korg Kronos Testbericht Review[/caption]In einer zweistündigen Vorführung wurden der Korg Kronos und seine neun Synth Engines von Andreas Gundlach vorgestellt. Für jeden Musiker scheint das Richtige dabei zu sein und der Hersteller hat mit dieser Workstation einen Bogen zwischen Live-Keyboard und Studio Equipment schlagen können. So finden sich neben den Klangerzeugern ebenfalls ein Sequencer mit 16 Audio- und 16 MIDI-Spuren in der Workstation. Der Korg Kronos wird über einen USB-Anschluss als Audio Interface am Computer genutzt und darüber hinaus als Plugin auch in einer DAW-Software geladen werden können. Im Lieferumfang soll sich zudem eine komfortable Editiersoftware für den Rechner befinden, ein Novum bei Korg wie mir versichert wurde.

 

Die 9 Synth Engines des Korg Kronos

Bei den Klangerzeugern hat der Hersteller sich selbst übertroffen. Es gibt eine Klaviersimulation SGX1 mit zwei Pianos (Steinway/Yamaha Flügel), die sich klanglich voneinander unterscheiden und jeweils um die 4-5 GB an Samples mitbringen. Diese wurden im Übrigen nicht geloopt, sondern klingen voll aus. In dieser Grössenordnung setzt der Korg Kronos natürlich Maßstäbe - keine Hardware-Workstation kann bisher diese Fülle an Samples bieten.Dann ist da der EP1, der E-Pianos auf Basis von Physical Modeling nachbildet und mit Signature-Klängen von George Duke oder Herbie Hancock ausgestattet wurde (im Übrigen finden sich in der Workstation auch zahlreiche andere Signature-Sounds von diversen Keyboarder-Grössen sowie einem Schlagzeuger). Vom Wurlitzer über diverse Rhodes und natürlich auch die typischen E-Piano Effekte lassen sich hier emulieren.Hier geht es weiter mit dem Korg Kronos Sneak PeekAuch Freunde der analogen Synthesizer kommen mit dem Korg Kronos auf ihre Kosten. So finden sich detailgetreue Emulationen von MS-20 und PolySix in dieser Music Workstation. Wie sich im Gespräch mit einem der Sounddesigner schnell herausstellte, handelt es sich hier um die aufgemotzte und verbesserte Variante der Emulationen aus dem Oasys, die wiederum auf den Korg Legacy Plugins basierten. Sozusagen eine dreifache Weiterentwicklung und Verbesserungen der dem Klang zugrunde liegenden Algorithmen.Um den Restriktionen der eben genannten, alten analogen Synthesizer aus dem Wege gehen zu können, wurde dem Korg Kronos auch ein virtuell analoger Klangerzeuger spendiert, der AL1. Dieser müsste ebenfalls aus dem Oasys übernommen worden sein und erweitert die Möglichkeiten für Soundtüftler enorm.Für Keyboarder unabdinglich ist auch die CX3 Orgel, die ebenfalls auf der Version im Oasys basiert und weiternetwickelt wurde. Neben den Zugriegeln lassen sich hier auch Leslie sowie Overdrive steuern.Ein kleines Highlight ist sicherlich auch der FM-Synthesizer MOD7, der alle Klänge aus dem DX7 laden kann (was bei der Keyboarder-Fraktion ein leises Raunen während des Events auslöste). Ich bin gespannt, wie sich der Preis für den DX7 auf dem Gebrauchtmarkt nach dieser Ankündigung entwickeln wird. Für mich ebenfalls sehr beeindruckend war der STR1, ein so genannter "Plucked String Synthesizer". Mit diesem lassen sich mithilfe von Physical Modeling Saiteninstrumente wie Gitarre, Geige oder auch ein Clavinet nachbilden. Besonders spannend war hier die Vorführung eines Saxophon-Sounds, der wie eine Gitarre klang und moduliert wurde. Hier werden sich für Soundtüftler Welten auftun.Das Herzstück im Korg Kronos ist vielleicht der HD1. Ein Klangerzeuger, wie wir ihn bisher von einer Workstation erwartet haben - ein ROMpler. Hier finden sich alle Klänge querbeet von Schlagzeug (mit und ohne Raumanteil zum selbst hinzumischen) über Streicher bis..., naja, eben alle Sounds, die live oder im Studio gebraucht werden. Der HD1 kann dabei auf über 10 GB an Samplematerial zurückgreifen, die auf der eingebauten SSD-Platte liegen.

 

Setlist und Combinations im Korg Kronos

Ein Punkt, der bei der Präsentation nur am Rande angesprochen wurde ist die fantastische Setlist im Korg Kronos. Auf dem wohl dimensionierten Touchscreen-Panel lassen sich insgesamt 16 Klänge pro Bildschirmseite anordnen und über einen Fingerdruck abrufen (übrigens spielt der alten Klang bei gedrückten Tasten weiter nach einem Wechsel).Die Bedienung ist wirklich komfortabel und dürfte sich bestens für Live-Anwendungen eignen. Das Schöne an dieser Setlist ist, dass sich alle Synth Engines beliebig miteinander kombinieren lassen und damit jederzeit abrufbar werden. Dasselbe gilt auch für das Layering und Splitting, so dass beispielsweise der Bass aus dem MS-20 kommen kann, während die oberen Oktaven vom SGX1 Klavier tönen.Der Korg Kronos ist im Übrigen 16-fach multitimbral aufgebaut und bietet damit wahnsinnige Möglichkeiten für das Soundesign on-stage. Soweit ich den Überblick habe, dürfte das die bisher bekannte Hardware locker in den Schatten stellen.

 

Dies & DasEs gäbe noch so vieles, was ich über diese Workstation schreiben könnte - doch das soll für einen späteren Korg Kronos Testbericht aufgehoben werden. Was ich bisher schon sagen kann: Die Klänge waren durchweg sehr gut und es hat einige echte Highlights bei den Streichern, den E-Pianos und den virtuell-analogen Synths gegeben. Soweit mein vorläufiger erster Eindruck nach diesem Event, der hoffentlich bald folgende Korg Kronos Testbericht wird da sicherlich noch wesentlich mehr der Power ans Tageslicht bringen.Der Preis wird sich zwischen 3.000-4.000 Euro abspielen, je nachdem wie viele Tasten die Workstation mitbringen soll.Eine Sache, die ich auch schon im Vorfeld geäussert hatte und die mir nicht so recht gefallen will, ist die etwas altbackene Optik des Korg Kronos. Schwarzes Gehäuse im klassichen Design, Seitenteile in Klavierlack. Verständlich wurde mir diese Tatsache erst durch eine Erklärung von Korg-Vizepräsident John McCubbery. Nachdem der Hersteller seinerzeit den ersten Synth in weissem Gehäuse vorstellte, zogen andere nach. Heute sind Keyboards in allen erdenklichen Varianten zu sehen. Korg will hier einfach wieder anders sein und das Spiel erneut verändern: Es geht zurück zum klassischen Stil. Das ändert zwar nichts an der Optik, macht aber Sinn ;)Zum Schluss möchte ich mich noch beim deutschen Vertrieb des Herstellers, namentlich Korg & More, und insbesondere bei Simon Steinhoff für die Einladung zu diesem exklusiven Event und die tolle Zeit im Crazy Pianos bedanken.

Sneak Peek Korg Kronos Testbericht Review

Sneak Peek Korg Kronos vor dem Testbericht

Der Korg Kronos ist eine voll ausgewachsene Workstation, die auf der vergangenen Musikmesse „The NAMM-Show“ in Amerika erstmalig vorgestellt wurde. Der Hersteller betitelt den Korg Kronos selbstbewusst als Game-Changer und will damit verdeutlichen, die Messlatte für alle höher gelegt zu haben. Auf einem exklusiven Event in Scheveningen konnte ich die Workstation ausprobieren und sie mir näher anhören. Ist das die nächste Generation?


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Korg Kronos – bricht eine neue Zeitrechnung für Keyboards an?

Wenn es ein wirkliches Highlight zur Winter-NAMM gegeben hat, dann war es der Korg Kronos. In dieser Music Workstation, wie der Hersteller den Korg Kronos ebenfalls nennt, befinden sich neun unterschiedliche Synth Engines, also neun verschiedene Klangerzeuger. Jeder einzelne davon mit einem eigenen Klang und eigenem Charakter. Mit dieser Music Workstation soll wohl endgültig Schluss sein mit der Notwendigkeit, als Keyboarder einen Laptop auf die Bühne nehmen zu müssen.

Und weil man bei Korg davon überzeugt ist, die Latte für die Mitbewerber ganz hoch gelegt zu haben, wurde ein auserwählter Kreis an Presse, Retailer und Keyboarder zu einem exklusiven Event nach Scheveningen an die Nordsee eingeladen. Die Rahmenbedingungen hätten kaum besser sein können, um das neue Keyboard vorzustellen.

Sneak Peek Korg Kronos Testbericht Review

Sneak Peek Korg Kronos vor dem Testbericht

In einer zweistündigen Vorführung wurden der Korg Kronos und seine neun Synth Engines von Andreas Gundlach vorgestellt. Für jeden Musiker scheint das Richtige dabei zu sein und der Hersteller hat mit dieser Workstation einen Bogen zwischen Live-Keyboard und Studio Equipment schlagen können. So finden sich neben den Klangerzeugern ebenfalls ein Sequencer mit 16 Audio- und 16 MIDI-Spuren in der Workstation. Der Korg Kronos wird über einen USB-Anschluss als Audio Interface am Computer genutzt und darüber hinaus als Plugin auch in einer DAW-Software geladen werden können. Im Lieferumfang soll sich zudem eine komfortable Editiersoftware für den Rechner befinden, ein Novum bei Korg wie mir versichert wurde.

 

Die 9 Synth Engines des Korg Kronos

Bei den Klangerzeugern hat der Hersteller sich selbst übertroffen. Es gibt eine Klaviersimulation SGX1 mit zwei Pianos (Steinway/Yamaha Flügel), die sich klanglich voneinander unterscheiden und jeweils um die 4-5 GB an Samples mitbringen. Diese wurden im Übrigen nicht geloopt, sondern klingen voll aus. In dieser Grössenordnung setzt der Korg Kronos natürlich Maßstäbe – keine Hardware-Workstation kann bisher diese Fülle an Samples bieten.

Dann ist da der EP1, der E-Pianos auf Basis von Physical Modeling nachbildet und mit Signature-Klängen von George Duke oder Herbie Hancock ausgestattet wurde (im Übrigen finden sich in der Workstation auch zahlreiche andere Signature-Sounds von diversen Keyboarder-Grössen sowie einem Schlagzeuger). Vom Wurlitzer über diverse Rhodes und natürlich auch die typischen E-Piano Effekte lassen sich hier emulieren.

Hier geht es weiter mit dem Korg Kronos Sneak Peek

Auch Freunde der analogen Synthesizer kommen mit dem Korg Kronos auf ihre Kosten. So finden sich detailgetreue Emulationen von MS-20 und PolySix in dieser Music Workstation. Wie sich im Gespräch mit einem der Sounddesigner schnell herausstellte, handelt es sich hier um die aufgemotzte und verbesserte Variante der Emulationen aus dem Oasys, die wiederum auf den Korg Legacy Plugins basierten. Sozusagen eine dreifache Weiterentwicklung und Verbesserungen der dem Klang zugrunde liegenden Algorithmen.

Um den Restriktionen der eben genannten, alten analogen Synthesizer aus dem Wege gehen zu können, wurde dem Korg Kronos auch ein virtuell analoger Klangerzeuger spendiert, der AL1. Dieser müsste ebenfalls aus dem Oasys übernommen worden sein und erweitert die Möglichkeiten für Soundtüftler enorm.

Für Keyboarder unabdinglich ist auch die CX3 Orgel, die ebenfalls auf der Version im Oasys basiert und weiternetwickelt wurde. Neben den Zugriegeln lassen sich hier auch Leslie sowie Overdrive steuern.

Ein kleines Highlight ist sicherlich auch der FM-Synthesizer MOD7, der alle Klänge aus dem DX7 laden kann (was bei der Keyboarder-Fraktion ein leises Raunen während des Events auslöste). Ich bin gespannt, wie sich der Preis für den DX7 auf dem Gebrauchtmarkt nach dieser Ankündigung entwickeln wird.

Für mich ebenfalls sehr beeindruckend war der STR1, ein so genannter „Plucked String Synthesizer“. Mit diesem lassen sich mithilfe von Physical Modeling Saiteninstrumente wie Gitarre, Geige oder auch ein Clavinet nachbilden. Besonders spannend war hier die Vorführung eines Saxophon-Sounds, der wie eine Gitarre klang und moduliert wurde. Hier werden sich für Soundtüftler Welten auftun.

Das Herzstück im Korg Kronos ist vielleicht der HD1. Ein Klangerzeuger, wie wir ihn bisher von einer Workstation erwartet haben – ein ROMpler. Hier finden sich alle Klänge querbeet von Schlagzeug (mit und ohne Raumanteil zum selbst hinzumischen) über Streicher bis…, naja, eben alle Sounds, die live oder im Studio gebraucht werden. Der HD1 kann dabei auf über 10 GB an Samplematerial zurückgreifen, die auf der eingebauten SSD-Platte liegen.

 

Setlist und Combinations im Korg Kronos

Ein Punkt, der bei der Präsentation nur am Rande angesprochen wurde ist die fantastische Setlist im Korg Kronos. Auf dem wohl dimensionierten Touchscreen-Panel lassen sich insgesamt 16 Klänge pro Bildschirmseite anordnen und über einen Fingerdruck abrufen (übrigens spielt der alten Klang bei gedrückten Tasten weiter nach einem Wechsel).

Die Bedienung ist wirklich komfortabel und dürfte sich bestens für Live-Anwendungen eignen. Das Schöne an dieser Setlist ist, dass sich alle Synth Engines beliebig miteinander kombinieren lassen und damit jederzeit abrufbar werden. Dasselbe gilt auch für das Layering und Splitting, so dass beispielsweise der Bass aus dem MS-20 kommen kann, während die oberen Oktaven vom SGX1 Klavier tönen.

Der Korg Kronos ist im Übrigen 16-fach multitimbral aufgebaut und bietet damit wahnsinnige Möglichkeiten für das Soundesign on-stage. Soweit ich den Überblick habe, dürfte das die bisher bekannte Hardware locker in den Schatten stellen.

 

Dies & Das

Es gäbe noch so vieles, was ich über diese Workstation schreiben könnte – doch das soll für einen späteren Korg Kronos Testbericht aufgehoben werden. Was ich bisher schon sagen kann: Die Klänge waren durchweg sehr gut und es hat einige echte Highlights bei den Streichern, den E-Pianos und den virtuell-analogen Synths gegeben. Soweit mein vorläufiger erster Eindruck nach diesem Event, der hoffentlich bald folgende Korg Kronos Testbericht wird da sicherlich noch wesentlich mehr der Power ans Tageslicht bringen.

Der Preis wird sich zwischen 3.000-4.000 Euro abspielen, je nachdem wie viele Tasten die Workstation mitbringen soll.

Eine Sache, die ich auch schon im Vorfeld geäussert hatte und die mir nicht so recht gefallen will, ist die etwas altbackene Optik des Korg Kronos. Schwarzes Gehäuse im klassichen Design, Seitenteile in Klavierlack. Verständlich wurde mir diese Tatsache erst durch eine Erklärung von Korg-Vizepräsident John McCubbery. Nachdem der Hersteller seinerzeit den ersten Synth in weissem Gehäuse vorstellte, zogen andere nach. Heute sind Keyboards in allen erdenklichen Varianten zu sehen. Korg will hier einfach wieder anders sein und das Spiel erneut verändern: Es geht zurück zum klassischen Stil. Das ändert zwar nichts an der Optik, macht aber Sinn ;)

Zum Schluss möchte ich mich noch beim deutschen Vertrieb des Herstellers, namentlich Korg & More, und insbesondere bei Simon Steinhoff für die Einladung zu diesem exklusiven Event und die tolle Zeit im Crazy Pianos bedanken.

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Lesermeinungen (12)

zu 'Korg Kronos Sneak Peek: Warum dieser Synth tatsächlich zu einem Game Changer wird'

  • Dominik   08. Feb 2011   13:27 UhrAntworten

    "Mit dieser Music Workstation soll wohl endgültig Schluss sein mit der Notwendigkeit, als Keyboarder einen Laptop auf die Bühne nehmen zu müssen."

    Auf deutsch:

    Die Hardware-Industrie fürchtet die wachsende Konkurrenz der bösen sog. "Laptops", die zu einem Bruchteil des Preises ein offenes System bieten, mit dem jeder genau das machen kann, was er braucht.

    Also muss eine Superorgel her, die die User wieder an Hardware bindet, so wie das schon immer war!

    Zugegeben, alles aus einer Box, ohne Interfaces, empfindlichen Computer etc., das hat gewisse praktische Vorteile. Aber warten wir noch 2 bis 3 Generationen vom iPad ab – das wird dann für Livemusiker der wirkliche Game Changer!

  • Bratzmann   08. Feb 2011   13:54 UhrAntworten

    Ich glaube, das ein ganz bestimmter Punkt von Laptops nicht umgesetzt werden kann. Das ist der direkte Zugriff auf Regler und Zugriegel etc. Du hast recht das die Industrie gezwungen ist die Leistungsfähigkeit der Workstations dem der Laptops anzugleichen, und gepaart mit dem Hauseigenen Klangprodukten, wird die Bindung wieder mal erzwungen. Das ist doch klar, aber ich würde abwarten was die Konkurrenz bringt. Die SSD hätte direkt mindestens auf 128 GB gehen müssen.
    12 GB sind einfach zu mager. Vielleicht könnte man ja noch die Option einbauen die SSD austauschen zu können, dann wäre doch für die längerfristige Zukunft vorgesorgt. Aber die Richtung stimmt schon irgendwie.

  • Carlos (delamar)   08. Feb 2011   15:44 UhrAntworten

    Eingebaut sind übrigens 30 GB SSD, von denen etwa die Hälfte als Speicher und die andere Hälfte zum Streamen bereitstehen.

    Und das iPad? Solange das keine professionellen Anschlüsse bekommt, bleibt es ein Spielzeug. Was Apple von Musikern hält, hat es ja bereits mit den MacBooks vorgemacht...insofern sehe ich das noch nicht.

    • Nonamehater   08. Feb 2011   18:29 UhrAntworten

      Ohh,dann öffne mal deine Augen in Richtung Alesis...

      • Carlos (delamar)   08. Feb 2011   23:38 Uhr

        Und dann?

      • Felix (delamar)   09. Feb 2011   08:20 Uhr

        Es ist sicherlich auf das Alesis StudioDock gemeint: http://www.delamar.de/musik-equipment/alesis-studiodock-professionelle-anschluesse-fuer-das-ipad-9255/

  • Sogyra   09. Feb 2011   11:05 UhrAntworten

    Was für eine Workstation!!! Saugeil(sorry)

    Ob diese Kiste jetzt "gezwungenermaßen" entwickelt wurde, oder ob man einfach nur was neues schaffen wollte→gepaart mit der Nutzung neuester Technologien, werden nur die Ingineure von Korg wissen..der Rest ist reine Mutmaßung, und davon möchte ich mich eher fernhalten ;)

    Ich glaub...ich glaub...die Kiste muß ich mein Studiöchen^^

    P.S.: Ich bin froh das es Delamar gibt, die mich immer am neuesten Stand halten-dafür mal ein dickes DANKESCHÖÖÖN :)

  • Die Seelen   09. Feb 2011   14:51 UhrAntworten

    3000 - 4000 Euro? Für was?
    Da hole ich mir lieber ein gescheites Masterkeyboard und schließe das an meinen Rechner an.
    Dann habe ich auch Knöppe zum drehen und Slider zum schieben.
    Für einen Bruchteil der Euronen.

    Naja, ich hatte eh noch nie wirklich einen Nutzen in einem Workstation-Keybaord gesehen.

    Gruß
    Torben

  • mumu   10. Feb 2011   08:45 UhrAntworten

    ..was ich mich schon immer gefragt habe:
    kriegt man mit diesen keyboards auch praktisches sample-abspielen im stil von ableton hin?

    z.b. in ableton hat es 20 szenen und 7 spuren. dort sind dann clips hinterlegt, die entweder als playback (one shot), loop oder oneshot+loop (sample läuft zuerst ca. 3 minuten als playback und geht dann in einen loop über) konfiguriert sind. beim drücken eines footswitches soll zu nächsten szene gewechselt werden (analog ableton: man kann zu einem beliebigen zeitpunkt innerhalb des letzten taktes switchen; die neue szene lädt dann erst ab dem nächsten takt).

    versteht ihr, was ich meine?

    ..und ist es auch möglich, die tempospur auf einen separaten ausgang zu schicken?

    danke für die aufklärung :)

    gruss
    mumu

    • Carlos (delamar)   10. Feb 2011   11:54 UhrAntworten

      Mal abgesehen davon, dass deine Frage nur für ein spezielles Keyboard überhaupt beantwortet werden kann: Soweit ich informiert bin, gibt es kein Keyboard, auf dem Ableton läuft.

      Im Korg Kronos kannst Du 16-Spur Harddisk Recording angehen. Aber es emuliert kein Ableton.

  • Dominik   22. Feb 2011   15:34 UhrAntworten

    @ Carlos: Du meinst sicher das "kleine" MacBook, das so schlecht für Musiker sein soll? Mit dem MBP kann man wunderbar arbeiten!

    Das iPad ist sicher nicht primär als Musikmaschine gedacht, aber mit passender Peripherie kann das ganz anders aussehen. Und wenn die CPU noch ein bisschen schneller wird, bin ich mir sicher, dass wir immer mehr von diesen Dingern auf Bühnen sehen. Für den Preis eines Kronos kann man sich dann ein iPad für die Bühne kaufen, ein Keyboard, eine Faderbox und noch ein iPad zum Spielen für Backstage :)

  • Dirk Bahl   17. Nov 2011   00:05 UhrAntworten

    Selbstverständlich werden wir iPads auf Bühnen finden, genauso wie der Kronos auf Bühnen zu finden sein wird. Am Ende zählt nur das (Klang)Ergebnis. Wie jeder einzelne dahin kommt, bleibt ihm überlassen. Xaver Fischer z.B. macht es vor, wie man mit minimalstem Aufwand einen Sound ohne Kompromisse bekommt. Ich finde den Kronos ok, kenne ihn bisher jedoch nur von den Sounddemos aus dem Netz. Darüber kann ich nur sagen, dass der Sound mich nicht vom Hocker haut - aber das wird wohl kaum ein All-In-One Keyboard schaffen, beim heutigen VSTi-Stand.

    Ich glaube, dass Tablets immer mehr auf Bühnen zu finden sein werden, weil sie dafür prädestiniert sind. Da brauchts nicht unbedingt professionelle Anschlüsse, das Alesis Sounddock kann man sich ja kaufen, wenn man es für nötig hält.

    Warten wir es mal ab, es bleibt spannend ;)

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