Eowave Koma: Analoger Synthesizer

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Eowave KOMA

Erscheint er endlich zur NAMM 2012? Der Eowave KOMA

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Eowave Koma

Beim Hauptoszillator lassen sich die vier Wellenformen Sägezahn, Rechteck, Rauschen und »Sub« (Rechteck, wahlweise eine oder zwei Oktaven tiefer als die Hauptfrequenz) mischen. Die Sub-Welle lässt sich gegenüber dem Hauptoszillator desynchronisieren und verstimmen. Die Pulsweite der Rechteckwelle kann durch Hüllkurve 2 oder den LFO moduliert werden. Eine Transposition um bis zu drei Oktaven ist möglich, weiterhin lässt dich die Frequenz des Hauptoszillators per LFO oder Hüllkurve 3 modulieren. Schließlich gibt es noch ein Glide.

Nicht überraschend, aber stets willkommen ist der resonante Tiefpassfilter mit einer Flankensteilheit von 24 dB/Oktave, klanglich an die 80er angelehnt. Mit Hüllkurve 2, LFO oder »KB« (wohl die Tonhöhe der zugeführten MIDI-Note) lässt er sich modulieren. Wie üblich lassen sich das Cutoff und die Resonanz regulieren. Sweet: Externe Audiosignale (in der Lautstärke verstellbar) können durch den Filter gejagt werden.

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Erscheint er endlich zur NAMM 2012? Der Eowave KOMA

Besonders fein finde ich, dass der LFO gleich acht Wellenformen liefert – Dreieck, Rampe hoch, Rampe runter, Rechteck, Zufall, digitales Rauschen, Treppe hoch, Treppe runter. Erwartungsgemäß hätte auch Sinus dabei sein müssen – die Beschränkung auf scharfkantige Modulationen ist ein interessanter Zug. Moduliert werden können die Tonhöhe des Oszillators, der Filter und die Pulsweite.

Zwei ADSR-Hüllkurven stehen zur Modulation der Amplitude (Lautstärke) und des Filters bereit, wobei die variable Einschwingzeit (Attack) von 2 Millisekunden bis 10 Sekunden reicht. Eine dritte Hüllkurve moduliert die Tonhöhe des Oszillators.

 

 

Zum Step-Sequenzer. Der fällt sehr umfangreich aus: Jede Reihe kann aus beliebig vielen, maximal 16 Steps bestehen. Vier Reihen stehen zur Verfügung – eine für Gates und Noten, die drei restlichen für frei zuweisbare Parameter deiner Wahl. Eine Zufallsfunktion ist an Bord. Shuffle (Swing) darf nicht fehlen, tut’s auch nicht. Du kannst bis zu acht Sequenzen aneinanderketten. Die Sequenzernoten können per MIDI-Keyboard transponiert werden und die Sychronisation mit einer externen MIDI-Clock ist möglich.

Eingänge und Ausgänge des Eowave Koma

  • Audio In
  • Audio Out
  • MIDI In
  • USB (für Software-Updates & MIDI I/O)

Eowave KOMA: Preis & Verfügbarkeit

Auf der Produktseite für den Eowave KOMA ist immer noch »COMING THIS FALL 2011« zu lesen … tja, knapp daneben. Der Preis liegt bei 599,- Euro (zzgl. MwSt.). Der Eowave KOMA wird zusammen mit dem Persephone mkII und dem Ribbon auf der Winter NAMM 2012 präsentiert.

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Lesermeinungen (1)

zu 'Eowave Koma: Analoger Synthesizer'

  • alex   18. Jan 2012   23:42 UhrAntworten

    sieht schonmal gut aus und das demo video klingt auch interesannt, mal sehn

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