Dave Smith Instruments Pro 2: Hybrider Synthesizer mit 44 Tasten

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Dave Smith Instruments Pro 2

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Synthesizer: Dave Smith Instruments Pro 2

Der Dave Smith Instruments Pro 2 bietet vier digitale Oszillatoren und einen Sub-Oszillator (Sinus). An Bord sind unter anderem die »Superwaves« in 13 Varianten – fett und breitwandig aufspielende Sägezähne. Den Output der Oszillatoren kannst Du in Paaren an einen oder beide analoge Filter senden. Das Tiefpass- und das variable Filter (Tief-, Band- & Hochpass sowie Notch aka Kerbfilter) können parallel oder in Reihe geschaltet werden. Durch diese grundsätzliche Architektur unterscheide sich der Sound beträchtlich von den Klängen der anderen hauseigenen Instrumente wie dem Prophet 12, so Dave Smith.

Dave Smith Instruments Pro 2

Dave Smith Instruments Pro 2

Strenggenommen handelt es sich nicht um einen monophonen, sondern um einen vierstimmig paraphonen Synthesizer – Paraphonie kennen wir in jüngeren Instrumenten etwa auch vom Waldorf Pulse 2. So können zwar vier verschiedene Tonhöhen gleichzeitig gespielt werden, doch teilen sich diese vier Stimmen dann einen gemeinsamen Signalweg über das/die Filter.

Dave Smith Instruments Pro 2 Video

Der mehrspurige Step-Sequenzer arbeitet wahlweise in Modi für 32×8 oder 16×16, wobei die Steps in Echtzeit editiert werden können. Die Sequenzen können zur Ansteuerung sämtlicher Parameter der umfangreichen Modulationsmatrix dienen.

Je vier CV-Ein- und Ausgänge sind integriert. Die Steuerspannungen können innerhalb der Modulationsmatrix mit beliebigen Parametern verknüpft werden und in Tempi bis hin zur Audioratenmodulation schwingen. Interne oder externe MIDI-Clock-Signale können zur Synchronisierung der LFOs, der Delays und des Arpeggiators genutzt werden. Auch steht ein Audioeingang zur Verfügung. Weitere Features findest Du in der anschließenden Auflistung.

Dave Smith Instruments Pro 2: Features

  • Synthesizer mit 44 Tasten
  • Vierstimmige Paraphonie
  • 4 digitale Oszillatoren + Sub-Oszillator (Sinus)
  • 2 analoge Filter (Tiefpass + Multimode)
  • Mehrspur-Sequenzer & Arpeggiator
  • 4 Multi-Tap-Delays (Stereo)
  • Analoge Verzerrung
  • 5 Regler für den Klangcharakter, siehe Prophet 12
  • 2 Touch-Kontrollstreifen, positions- und druckempfindlich
  • 4 Eingänge & 4 Ausgänge für CV
  • Paneele aus Walnussholz
  • Maße: 742 x 325 x 105 mm
  • Gewicht: 8,5 kg

Dave Smith Instruments Pro 2

Dave Smith Instruments Pro 2: Preis & Verfügbarkeit

Der Dave Smith Instruments Pro 2 wird voraussichtlich ab Ende Juli 2014 erhältlich sein, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.999,- US$ (inkl. VAT, dem US-Pendant zur Mehrwertsteuer).

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Lesermeinungen (6)

zu 'Dave Smith Instruments Pro 2: Hybrider Synthesizer mit 44 Tasten'

  • Alan   20. Jun 2014   13:30 UhrAntworten

    Naja noch n Synth eben. Für Live haben neue Teile noch Daseinsberechtigung aber nur fürs Zuhausestudio würde ich mir im Leben keinen Synth mehr kaufen. Da gibt es zum Erschlagen viel kostenloses und tolles Softwarezeugs die alle mehr oder weniger das Gleiche können.

  • Jay   23. Jun 2014   09:50 UhrAntworten

    Falsch, Herr Kollege;-) Endlich mal wieder ein Teil zum Schrauben und kein überfrachteter Menü-Wahnsinn. Das Video macht Laune und Lust auf mehr.

    • Alan   23. Jun 2014   13:19 UhrAntworten

      Hallo Jay

      Ist nur ne hypothetische Frage. Meinst Du denn wirklich das es einen noch vom Sofa lockt und interessiert ob der geschraubte Sound nun Schwobbel oder Schwabbel, Blipp oder Blupp macht ?
      Die Einbindung externer Klangquellen ist ja bei den Teil ganz nett aber ansonsten ist das alles ohne das jedenfalls für mich eben auch nur der Xte Synth in Grün.
      Ist natürlich aber nur meine Meinung.

  • Jay   23. Jun 2014   16:19 UhrAntworten

    *lach*..in aller Kürze: Ob Schwobbel oder Blupp oder auch Flippflupp, ist ne Geschmacksfrage, die die entscheiden sollen, die unsere Musik geniessen wollen (oder auch nicht). Ich arbeite (fast immer) mit Hardware, weil ich der Meinung bin, dass ich a) schneller zum Ergebnis komme, b) der Klang per se durch das Instrument originär besser rüberkommt (vgl. analog dazu DSP-Geschichten) als durch Software. Das ist natürlich subjektiv und erhebt keinen allgemeingültigen Anspruch. Und es gibt auch Ausnahmen, gar keine Frage.

    • Alan   23. Jun 2014   19:29 UhrAntworten

      Flippflupp *lol* hab ich bis Heute nicht hingekommen, trotzdem ich mit ner Feile Extrazacken in den Sägezahn gebohrt und das LFO auch noch an nen großen Ventilator angeschlossen habe.

  • Jay   26. Jun 2014   11:32 UhrAntworten

    thx für den tipp..lol...bin immer für neue vorschläge offen:)

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