Arturia MatrixBrute: Analoger Synthesizer mit Modulationsmatrix [Video]

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Arturia MatrixBrute

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Deep! Arturia MatrixBrute

Modular, aber ohne Kabelgestecke – dieser Synthesizer will das möglich machen. Dafür steht eine Modulationsmatrix (16×16) mit Tausenden von möglichen Kombinationen zur Verfügung, auf der die Patchpunkte per Knopfdruck verbunden werden können. Verknüpfe Quelle und Destination, dann dreh am Regler, um die Modulationsstärke zu bestimmen.

Vier Destinationen sind benutzerdefinierbar und sollen auf dem E-Ink-Display des Arturia MatrixBrute stets klar erkennbar sein. Presets können per Druck auf einen dedizierten Knopf schnell geladen werden. Gerade hier zeigt sich der Vorteil des Nicht-Mehr-Mit-Patchkabeln-Rumwursteln-Müssens™. 256 Presets sind ab Werk vorhanden.

Video vom Arturia MatrixBrute auf der Musikmesse 2016

Die Knopfmatrix mit Hintergrundbeleuchtung ist wie geschaffen, um auch als Step-Sequenzer zu fungieren. Genau das klappt denn auch. :D Zur Verfügung stehen die Step-Parameter Accent, Slide und Modulation. Schön, dass auch ein Arppegiator integriert ist.

Analoge Effekte sind an Bord – der Signalpfad bleibt zu 100% frei von Digitalem. Chorus, Flanger und Delay stehen unter deiner Fuchtel, jeweils mit fünf Modi. Zudem lassen sich die Effekte als Destination in der Matrix bestimmen.

Das mit vier Modi gesegnete Filter vom Typ Steiner-Parker lässt sich mit 12 oder 24 dB/Oktave betreiben und per Drive-Regler fetter machen. Auch das Kaskadenfilter ist derart bestückt. Zu den drei Oszillatoren gesellt sich je ein Suboszillator.

Die Tastatur mit 49 voll ausgewachsenen Tasten ist natürlich anschlagsdynamisch. Weniger selbstverständlich ist hingegen, dass Aftertouch registriert wird. Du findest ein Interface für Steuerspannung mit je 12 Ein- und Ausgängen. Ferner steht ein Audioeingang zur Verfügung, dessen Signal zum Filter geschickt wird. Alles Weitere siehe unten.

Arturia MatrixBrute: Features

  • Analoger Synthesizer
  • Monophone oder duophon
  • 3 Oszillatoren (Sägezahn, Puls, Dreieck) mit Waveshaping
  • 1 Suboszillator für jeden Oszillator
  • Steiner-Parker- und Kaskadenfilter, 12/24 dB/Okt., Drive
  • 3 Hüllkurvengeneratoren (»ultraschnell«)
  • Modulationsmatrix (16×16), Patches speicherbar
  • Matrix auch als 64-Step-Sequenzer nutzbar
  • Arpeggiator
  • Analoge Effekte: Delay, Chorus, Flanger
  • 49 Tasten, anschlagsdynamisch mit Aftertouch
  • CV-Interface mit je 12 In-/Outputs (1V/Okt.)
  • Gate & Sync I/O
  • MIDI In, Out & Thru
  • USB Audio Interface
  • Kostenlose Editor-Software
  • 2 Eingänge für Expression-Pedale
  • 1 Eingang für ein Sustain-Pedal
  • Stereoausgang (2 x 6,3 mm)

Arturia MatrixBrute: Preis & Verfügbarkeit

Voraussichtlich ab Juli oder August 2016 soll der Synthesizer auf den Markt kommen. Der Straßenpreis sollte sich bei 1.999,- Euro (höchstwahrscheinlich inkl. MwSt.) oder weniger einpendeln. Wahrlich nicht übel für so einen Goliath!

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Lesermeinungen (1)

zu 'Arturia MatrixBrute: Analoger Synthesizer mit Modulationsmatrix [Video]'

  • KallePeng   22. Jan 2016   22:52 UhrAntworten

    Der overkill Synthesizer zum overkill Preis. Endlich ein Hersteller der den Computer wieder zum verwalten der Speicherbaenke degradiert :-)

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