PRS SE Standard 245
Die günstigste PRS aller Zeiten

PRS SE Standard 245

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Günstig, aber noch immer eine Smith – PRS SE Standard 245

Als Carlos Santana 1976 noch Yamaha spielte, bekam er zufällig eine Paul Reed Smith in die Hand gedrückt. Bereits nach den ersten Tönen nickte er zufrieden und nannte die Gitarre einen »Unfall Gottes«. Er räumte ein, dass die Gitarre »Gotteswerk« sein müsse und nur durch Zufall auf die Erde gekommen war. Dieser Moment begründete den Mythos Paul Reed Smith. Seither steht die Marke für besondere Qualität, hundertprozentige Oktavreinheit und wohl durchdachte Hardware. Leider aber auch für den gehobenen Preis. Mit der PRS SE Standard 245 soll nun auch das etwas schmalere Portemonnaie bedient werden. Und dies mit nur sehr wenigen Abstrichen.

PRS SE Standard 245

PRS SE Standard 245

PRS SE Standard 245: Features

  • Regler: 2x Volume, 2x Tone, Drei-Wege-Schalter
  • Humbucker: PRS SE Standard 245 BASS (Hals), PRS SE Standard 245 TREBLE (Brücke)
  • Griffbrett: Palisander, Bird-Einlagen
  • Hals: Mahagoni
  • Halstyp: Wide Fat
  • Bünde: 22
  • Mensur: 24,5″
  • Korpus: Mahagoni
  • Hardware: Nickel

Die Gitarre besteht ausnahmslos aus Mahagoni und wird als Single-Cut Version ausgeliefert. Das Palisander-Griffbrett ist mit 24,5″ einen Ticken kürzer als bei vielen Les-Paul-Gitarren. Der Hals selbst ist in das Instrument eingeleimt und entspricht somit nicht einer Solid-Body-Gitarre. Die typischen PRS-Vögelchen dürfen jedoch auch hier als Bundeinlagen nicht fehlen.

Auch bei den Tonabnehmern setzt PRS auf Tradition. Zwei hauseigene Humbucker wurden speziell für dieses Modell angefertigt. Neben einem Drei-Wege-Schalter stehen wie üblich pro Humbucker je ein Volume- und Tone-Regler zur Verfügung. Eine feste Wraparound-Bridge sorgt für die korrekte Saitenführung. Auf ein Tremolo wurde verzichtet.

Verzichtet wurde außerdem auf eine Ahorndecke mit feiner Maserung. Die Standard 245 bleibt mit dem Mahagoni-Korpus also unbehelligt von Verschönerungen. Trotzdem gibt es neben den Volllackierungen in Weiß und Schwarz auch drei durchscheinende Versionen: Tobacco Sunburst, Translucent Blue und nicht zuletzt Vintage Cherry. Somit sind viele Änderungen zu den teuren Varianten eher marginal und optisch bedingt. Doch auch ohne visuelle Effekte sind die koreanischen Gitarren noch immer schön anzusehen.

PRS SE Standard 245: Preis & Verfügbarkeit

Die Gitarre kann samt Gigbag bei vielen Musikalienhändlern erworben werden. Für einen Straßenpreis von 575,- Euro (inkl. MwSt.) ist es die bis dato günstigste Paul Reed Smith aller Zeiten.

Lesermeinungen (4)

zu 'PRS SE Standard 245: Die günstigste PRS aller Zeiten'

  • Tommi   28. Mai 2015   10:41 UhrAntworten

    Ich gehe mal davon aus, dass mit der Längenangabe von 24.5" nicht das Griffbrett, sondern die Mensur gemeint ist ;)

    • Torsten Roth (delamar)   29. Mai 2015   13:37 UhrAntworten

      Korrekt. Streng gesehen also die Länge der frei schwingenden Saiten.

  • Dr. Hans Riedl   29. Mai 2015   09:13 UhrAntworten

    Solidbody und eingeleimter Hals sind kein Gegensatz; die Les Paul ist auch eine Solidbody.

  • Tommi   01. Jun 2015   16:44 UhrAntworten

    Das muss man nicht "streng sehen" ;), die Begriffe "Griffbrett" und "Mensur" sind ganz klar definiert.
    Des weiteren würde auch noch bei anderen Punkten im Artikel zum Rotstift greifen.
    "... hundertprozentige Oktavreinheit" klingt in der Theorie fantastisch ;).
    Da eine Gitarre jedoch kontruktionsbedingt immer nur eine Annäherung an eine exakte Stimmung ermöglicht, kann auch von hundertprozentiger Oktavreinheit gar keine Rede sein. Und welches wäre denn die "wohldurchdachte Hardware", die PRS so besonders macht?
    Im Übrigen gebe ich Dr. Hans Riedl absolut recht, was seinen Kommentar zur "Solidbody" angeht. Diese Bezeichnung hat absolut nix mit der Hals-Korpus-Verbindung zu tun! Ganz egal, wie "streng" man das sieht ;)

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