Eiscreme – Ein cooler Plan B für Musiker?

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Plan B für Musiker

Eiscreme als möglicher Plan B für Musiker?

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Plan B für Musiker – Eis

Auch wenn pünktlich zu jedem Ersten des Monats die Miete das Konto verlässt, tun sich musikalische Aufträge und Auftritte mit solch einer Regelmäßigkeit schwer. Daher ist ein zweites Standbein nebst des Musizierens nicht nur eine Empfehlung. Und besagtes Standbein erfreut sich stetig kälterer Beliebtheit: 

So betreibt der ehemalige Musikverleger Reimar Philipps in der Bankenmetropole Frankfurt am Main sowie in der Musikhauptstadt Berlin eine kultige Bio-Eisdiele. Elvir Omerbegovic – eigentlich wahnsinnig erfolgreich als Boss des Labels Selfmade Records (unter anderem mit den 257ers) – investiert seine wohlproduzierte Solvenz in Eisgekühltes.

In der Vox-Serie Die Höhle der Löwen machte er sein Investment Case »Suck It« – gefrorene Cocktails und Longdrinks – publik. Die Festivalzeit steht unmittelbar vor der Tür; da kommt das leicht frivol klingende Pendant zum hippen Frozen Joghurt gerade recht.

Auch nicht blöd: Instrumente aus Eis

Und wenn nicht zur Vereinleibung, dann doch bitte direkt als musisches Tool: Warum nicht einfach mal auf Eisgekühltem rumklimpern, und zwar in einer Ice Music Concert Hall? Wie »cool« ist das denn! Im schwedischen Lappland Luleå befinden sich die eisigen Hallen, denen sogar Bob Dylan Gitarrist Charlie Sexton einen Besuch abstattete, um auf einer Eis-Gitarre ein Ständchen zu spielen.

Die Idee zum etwas ungewohnten Instrumentenbau stammt vom Amerikaner Tim Linhart, der ursprünglich nach Schweden übersiedelte, um ein Eishotel aufzubauen. Nun fertigt er unweit des Polarkreises feinste Orchesterinstrumente aus einem Mix aus Schnee und Eis. Klanglich sollen die musikalischen Arbeitsmittel sogar einiges können. Das Publikum schmilzt regelmäßig dahin, nicht so die Instrumente.

Der Plan geht auch in die andere Richtung auf

Zum Schluss drehen wir den Spieß noch einmal rum: Ein etablierter Eishersteller, der in Musik macht. Eine entsprechende iPhone-App projiziert ein 2-minütiges Orchester auf die Deckel der Eiscreme-Packung. Während Du die Musik genießt, soll das Eis die perfekte Konsistenz und Temperatur zum Verzehr erreichen. Mein Fazit: Ice Ice Baby, YAY!

Wie gehst Du auf Nummer sicher, um am Ende eines Monats alle Kosten decken zu können? Wäre die Idee mit dem Eis für dich eine lohnenswerte Alternative?

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Lesermeinungen (1)

zu 'Eiscreme – Ein cooler Plan B für Musiker?'

  • mokka   16. Mai 2017   12:02 UhrAntworten

    Eis ist definitiv schon lange meine Alternative.
    In der Sommerzeit komme ich im Studio ohne Zentnerpackungen Wassereis (und Ventilatoren Marke Tornado) gar nicht aus, da Westausrichtung und Flachdach die Innentemperaturen schon mal auf 38° steigen lassen.
    Natürlich ohne das auch nur ein einziges Wärme produzierendes Gerät eingeschaltet ist und diese dann noch zusätzlich ihr übriges hinzutun.
    Da wünscht man sich regelrecht einen solchen skandinavischen Eispalast als Studio, da selbst der nahe gelegene kleine Badesee im Sommer nicht wirklich Abkühlung verschafft.

    Mein "2.Standbein" ist natürlich meine hauptberufliche Tätigkeit.
    Würde ich mir allein von der Musik etwas Reichtum erarbeiten können, würde ich dennoch immer auf ein zusätzlich sicheres 2. Pferd setzen, wie z.B. als stiller Teilhaber ins Franchise gehen oder in ein Erfolg versprechendes Start-Up investieren.
    Eine Eisdiele ist für mich zumindest keine gute Idee, da ich im Sommer sicherlich mein bester Kunde wäre !

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