Natur jammt: Die Klänge eines zugefrorenen Sees

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Natur jammt: Die Klänge eines zugefrorenen Sees

Die Aufnahme wurde vor vier Jahren in einem zugefrorenen See bei Berlin gemacht. Gefrorene Seen erklingen während großer Temperaturfluktuationen am lebhaftesten: das Eis expandiert oder zieht sich zusammen und der resultierende Druck führt zu Rissen. Die Morgen- und Abendstunden sind für gewöhnlich der beste Zeitpunkt, um die dadurch entstehenden Klänge zu vernehmen.

Nach der Erfahrung von Andreas Bick ist dünnes Eis besonders interessant für die Beobachtung akustischer Phänomene; es ist elastischer und die Sounds breiten sich an der Oberfläche besser aus. Die Eisschicht fungiert als riesige Membran. Das Verblüffende an diesen Aufnahmen ist der synthetisch anmutende Klang – nun also schnurstracks zur Sache selbst:

Link: Dispersion of Sound Waves in Ice Sheets

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Lesermeinungen (1)

zu 'Natur jammt: Die Klänge eines zugefrorenen Sees'

  • Maik   19. Dez 2009   01:14 UhrAntworten

    Besten Dank! Das klingt ja fast künstlich. Beeindruckend, was man alles so Sounds aus der Natur bekommt. Habe selber schonmal etwas ähnliches hinbekommen. Aber noch lange nicht in so einem Ausmaß. Nimmt einfach mal einen Tannenzapfen und schmeisst ihn so, dass er schnell über den See schlittert. ERzeugt einen ähnlichen Sound, nur nicht so laut und komplex.
    Lg

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