Holographische Interferometrie – Schallwellen sichtbar machen

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Holographische Interferometrie

Holographische Interferometrie bei einer Gitarre - Foto von Bernard Richardson

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Holographische Interferometrie

Zunächst wird ein Laserstrahl auf das Instrument im stummen Zustand geschossen, um anschließend die Saiten zu zupfen und einen zweiten Laserstrahl zu schicken. Die Interferenz der beiden Strahlen lässt die Schallwellen schließlich sichtbar werden.

Selbst die winzigsten Vibrationen führen zu diesen Interferenzen – weniger als ein Mikrometer weit muss das Material schwingen, um die Schallwellen sichtbar zu machen.

Holographische Interferometrie

Holographische Interferometrie bei einer Gitarre - Foto von Bernard Richardson

Seit dem späten 18. Jahrhundert wurden Visualisierungen dieser Art (»Chladnische Klangfiguren«, benannt nach Ernst Florens Friedrich Chladni, dem Erfinder dieser Methode) mit Sand oder Schwarzpulver durchgeführt. Es galt, die Stellen des Resonanzkörpers zu entdecken, an denen alles still steht oder kaum Bewegung herrscht. Das Schwarzpulver bzw. der Sand bleibt nach dem Spielen des Instruments an diesen Stellen liegen.

Für Instrumentenbauer und sonstige Klangforscher geben diese sichtbar gemachten Schallwellen Auskunft über den Klang eines Instruments, für alle anderen ist es einfach ein interessanter Einblick. Wie ein öffentliches Experiment bei einer langen Nacht der Wissenschaft.

Mehr Bilder gibt’s bei der BBC:

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