Gute Samples sind überall
Mateusz Zdziebko demonstriert in einem kleinen, feinen Video, wie Du profanen Alltagsgegenständen interessante Töne entlocken kannst, um sie später in einem Sequenzer zu einem Beat zusammenzubasteln. Ist doch viel spaßiger, als sich immer nur durch die Sample-Halden anderer Leute zu wühlen, oder?
Gute Samples sind überall
Als kleine Ergänzung zu unserem heutigen Buchtipp zur Beat-Programmierung möchten wir auf ein charmantes Video von Mateusz Zdziebko hinweisen. Zudem tauchte im Podcast #107 neulich die Frage auf, wie man günstig an Sound-Effekte für Videospiele kommt, woraufhin our very own Matthias den Tipp in die Runde warf, einfach mal mit einem portablen Recorder durch die Weltgeschichte zu stapfen und alles festzuhalten, was einen interessanten Klang hat. So sind auch die berüchtigten Sounds der Lasersalven und Lichtschwerter aus Star Wars entstanden. Hier ist ein weiteres Beispiel für diese Do-it-yourself-Attitüde:
Wie Du siehst, kommt es nur auf eine einigermaßen gute Aufnahmequalität und vor allem das kreative Jonglieren und Arrangieren der entstandenen Samples im Sequenzer an. Die verwendeten Werkzeuge: eine Canon EOS 5D mkII, die Kameraschiene DitoGear CrankSlider und das Mikrofon Shure SM 48 … und natürlich Weingläser mit Wasser, Slip, Korkenzieher, Föhn, Klebeband, Feder, Mutternschlüssel, Whiskeypackung und ein alter Fotoapparat aus der Sowjetunion. :)


22. Mrz 2011 | 11:37 Uhr
kuuhl gemacht :)
anmerkung:
es heißt sowjetunion mit j anstelle des i
22. Mrz 2011 | 11:42 Uhr
Danke, das kommt davon, wenn man ständig mit Englischem zu tun hat. ;)