Klassisch: Diskettenorgel spielt Bach
Toccata und Fuge auf der polyphonen Floppy-Orgel
Liebe Kinder, was ihr gleich seht und hört, sind Diskettenlaufwerke. Sie dienten vor gefühlten sieben Generationen als Lese- und Schreibgeräte für – ihr ahnt es schon – Disketten (engl. “floppy disks”, anfangs wirklich wabbelige Scheiben), die mit einer Kapazität von 80 bis 3250 Kilobyte den damaligen Standard der Datenträgertechnologie darstellten. Als Speichermedium fristen sie heutzutage ein Schattendasein, aber es gibt ja noch andere Gebrauchsarten.
Das “Phantom of the Floppera” erwacht dank zweier 3,5-Zoll- und 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke zum Leben. Dabei werden die Noten doch tatsächlich per MIDI über USB gesteuert, mit einigen Modifikationen könne auch eine gewöhnliche MIDI-Verbindung genutzt werden, so der Erbauer. Mit der im Video gezeigten Version sind alle 128 MIDI-Noten spielbar und das Pitch-Bend umspannt +/- 2 Halbtöne. Weitere technische Details findest Du in der Beschreibung des Videos bei YouTube.

11. Feb 2011 | 11:30 Uhr
AUTSCH. Geht da nicht die Diskette kaputt?
Aber: Die Orgel rockt.