TAL-Reverb III: Weiterentwicklung des kostenlosen Plattenhalls

TAL-Reverb III: Weiterentwicklung des kostenlosen Plattenhalls

Die Eigenheiten einer Nachhallplatte haben wir schon an anderer Stelle kurz beschrieben. Das Ziel des Entwicklers war es von Anfang an, einen für diese Geräte typischen, möglichst diffusen Hall ohne Klangfärbung und digitale Artefakte zu erschaffen. Die neue Version ist diesbezüglich in der Tat noch ein Stück besser gelungen.

 

TAL-Reverb III

 

Die neueste Version des TAL-Reverb bietet eine vereinfachte EQ-Sektion – statt des subtraktiven 3-Band-Equalizers mit variablen Frequenzen gibt es nur noch zwei Regler für die Bearbeitung des Eingangssignals, nämlich zur Absenkung der Bässe bei 200 Hz und der Höhen bei 1000 Hz mit je bis zu -12 dB. Die Pegelanzeige warnt bei eventuell auftretenden Übersteuerungen und die numerischen Werte geben eine exakte Auskunft über die Parameterwerte. Unverändert sind die Kontrollen für die Größe des simulierten Raumes, das Predelay bis zu 1000 ms, der Regler für die Stereobreite und der Schalter für Mono/Stereo-Input.

Wir sagen herzlichen Dank und bemerken freundlich, daß hier noch Luft nach oben ist (nett wären beispielsweise ein Option, die das Dry-Signal mit in die Pegelanzeige einfließen lässt, Dezibel-Anzeigen für die Pegelanzeige sowie separate Bypass-Schalter für Dry und Wet).

 

TAL-Reverb III: Preis & Verfügbarkeit

Das TAL-Reverb III ist kostenlos über die Webseite des Herstellers erhältlich. Der Quellcode ist unter der Gnu Public License frei verfügbar.

Windows Windows (32/64 Bit):
VST

Mac OS X Mac OS X (32/64 Bit):
VST AU

Lesermeinungen (1)

zu 'TAL-Reverb III: Weiterentwicklung des kostenlosen Plattenhalls'

  • V. Sternemann
    07. Jan 2011 | 01:54 Uhr Antworten

    Hallo @ alle!

    Ein sehr schönes Anwendungsbeispiel hat ein australischer Dance-Produzent namens “Pretension”, der sehr gerne remixed auf seiner Website veröffentlicht. Er erzielt auf einer der älteren Versionen vom TAL-Reverb sehr interessante DeTuning-Effekte mit der Room-Size des Plugins.

    Müsste mit der neuen Version noch genauso gehen. Ich habe es nicht ausprobiert aber ein Reinhören lohnt sich allemal. Er erklärt auch, was er da gemacht hat. Ist nicht schwer und für viele von Euch bestimmt auch schon “old-fashion”, aber vielleicht freut sich der eine oder andere noch darüber.

    Viel Spaß damit.

    http://pretensionmusic.blogspot.com/2010/04/reverb-fur-nichts.html

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