Freeware Friday: Synister – Quelloffener Synth für Klangforscher

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Freeware Friday: Synister - Synth für Klangforscher

Synister - ein virtueller Synthesizer für lau, der viele Freiheiten beim Sounddesign lässt

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Gut und gratis – Synister

Vielleicht wird dieses Plugin keinen Schönheitspreis gewinnen, gleichwohl ist die graphische Oberfläche frei von jeglichem Schnickschnack. Schön, dass die Sektionen ein- und ausgeklappt werden können, so dass Du stets nur das Wichtigste im Blick hast. Jetzt fehlt nur noch ein skalierbares Vektor-Interface.

Im Folgenden haben wir das etwas schläfrig kommentierte, aber hinreichend informative Einführungsvideo zum Synister eingebunden. Darin erfährst Du, warum dieser virtuelle Synthesizer unserem Artikeltitel zur Ehre gereichen dürfte – insbesondere die Modulationsmöglichkeiten über je drei ADSR-Hüllkurvengeneratoren und LFOs sind bemerkenswert.

Nun folgen die wichtigsten Features in der Auflistung – sehr respektabel, was die Studenten der TU Berlin da auf die Beine gestellt haben. Wer Fehler melden, sich an der Entwicklung beteiligen oder gar einen Fork programmieren möchte, freut sich über die Projektseite bei GitHub. Alle anderen schnappen sich das gute Stück und legen einfach los – viel Spaß!

Synister: Features

  • Virtueller Synthesizer
  • Windows & Mac OS | VST, AU, Standalone
  • 3 Oszillatoren
  • 2 resonante Filter – Ladder, Tief-, Band-, Hochpass
  • 3 Hüllkurven (ADSR)
  • 3 LFOs
  • Delay, Chorus/Flanger, LoFi, Clipper
  • Step-Sequenzer

Synister: Preis & Verfügbarkeit

Dieses Plugin ist nicht nur kostenlos erhältlich. Es ist auch quelloffen (»Open Source«), so dass sich alle geneigten Programmierer Fehler melden/beheben oder Eigenentwicklungen starten können. Drei Daumen hoch! Den Link zur entsprechenden Projektseite bei GitHub und alle Infos findest Du auf der offiziellen Webseite:

» Hier geht es zum Download

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Lesermeinungen (2)

zu 'Freeware Friday: Synister – Quelloffener Synth für Klangforscher'

  • Meckerfritze   28. Mrz 2016   07:55 UhrAntworten

    Das Plug-In wird sicherlich was drauf haben (habe es selbst aber aus nachstehenden Gründen jedoch nicht runtergeladen), aber man muss ehrlich mal sagen dürfen, das man sich solche Produkt/Erklärbärvideos echt schenken kann !
    Da wird einem ein Instrument vorgestellt und man hört (bis auf das Intro) nicht einmal ein einziges Soundbeispiel.
    "Man hat hier und da einen Knopf, den kann man drehen und schieben und da hat man ein Fenster, das kann man öffnen und wieder schließen etc.p.p.".
    Danke dafür das man im Video die GUI erklärt bekommt, das man da Knöpfe drücken und Regler schieben kann usw. Da wäre wohl niemand von alleine drauf gekommen ;-)

    Nicht falsch verstehen, das Plug-In wird sicherlich irgendwo seine Berechtigung haben, aber in einem Video sollte dann auch zumindest mal demonstriert sein, warum es diese hat.
    Für diesen leider sehr schläfrigen Videobeitrag kann Delamar natürlich aber auch nichts.

    Es bleibt also nichts anderes, als das Plug einfach runter zu laden und selbst auszuprobieren und zu hoffen, daß das Ding auch einen Ton von sich gibt und die *Exe frei von Schädlingen ist.

  • Wolfgang Merseberg   12. Sep 2016   10:34 UhrAntworten

    Hallo,
    wie kann ich das programm löschen bzw. deinstallieren?
    Danke für Rückmail.

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