LAoE: Quelloffener Audio-Editor für fast alle Betriebssysteme

LAoE steht für “Layer-based Audio Editor“. Das unter einer GPL-Lizenz verfügbare Programm ist mit Java programmiert und läuft daher auf praktisch allen Betriebssystemen. Hat’s wirklich faustdick hinter den Ohren, das Ding.

LAoE: Quelloffener Audio-Editor für fast alle Betriebssysteme

LAoE ist ein umfangreicher Audio-Editor, der mehrere Layers, Fließkomma-Sample-Bearbeitung, Lautstärkemasken, variable Selektionsintensität und eine unüberschaubare Menge weiterer Features bietet. Viele Plugins zur Klangmanipulation stehen bereit: Filter, Retusche, Resampling, graphische Spektrogramm-Editierung, Freihandzeichnung der Sample-Kurve und Effekte wie Reverb, Echo, Kompressor, Expander, Pitch Shifting, Time Stretching und vieles vieles mehr. All das gibt’s kostenlos, quelloffen und Java-basiert, daher unter fast allen Betriebssystemen lauffähig. Whoa!

Die Vertonungen der Tutorial-Videos sind zu köstlich:

 

 

Unvollständige Feature-Liste

  • Lesbare Dateitypen: OGG, MP3, WAV, LAoE
  • Schreibbare Dateitypen: WAV, LAoE
  • Mehrkanal-Unterstützung
  • Multi-Layer-Untersützung
  • Fließkomma-Sample-Bearbeitung
  • Eine Lautstärkenmaske pro Kanal
  • Copy, Paste, Cut, Move, Duplicate, Crop, …
  • Unbegrenzte Historie
  • Ausgefeilte Selektionsfunktionen mit variabler Intensitätskurve zur Auswahl “weicher” Selektionen, mehrere Funktionen zur Manipulation des selektierten Bereichs
  • Stapelverarbeitung von Layers und Kanälen
  • Analysewerkzeuge wie Spektrogramm, Statistiken, Messungs-Tools, Rechner
  • Wellenformgeneratoren (Rechteck, Dreieck, Sinus, …), Harmoniegenerator, Tonhöhengenerator, freihändiges Zeichnen mit diversen Interpolationsoptionen
  • Balance, Fadings, Komprimierung, Expansion, Distortion, automatische Lautstärke, …
  • Konstantes und variables Resampling, mathematische Funktionen, Convolution, FFT
  • Filter: Parameterfilter, Equalizer, Multi-Notch-Filter, FFT-Filter, …
  • Spektrogrammfilter zum Editieren in der spektrographischen Domäne
  • Mehrere Reverbs, Delay, Chorus, Multipitch, Disharmonie, Pitch Shifting, Time Stretching, …
  • Einige Effekte und Funktionen lassen sich mit einer Transferkurve variabel applizieren, zum Ein- und Ausblenden der Effektintensität
  • Für Dokumentationszwecke kann auf die Audioclips gezeichnet werden
  • Erweiterbare Plugin-Architektur

LAoE: Preis & Verfügbarkeit

LAoE ist kostenlos über die Webseite des Entwicklers erhältlich. Der Quellcode ist unter der GPL-Lizenz frei verfügbar. Spenden sind per PayPal möglich und kommen ausschließlich der Weiterentwicklung zugute.

Windows Windows
Mac OS X Mac OS X
Linux Linux
… und viele weitere

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Lesermeinungen (4)

zu 'LAoE: Quelloffener Audio-Editor für fast alle Betriebssysteme'

  • matthias
    30. Mrz 2011 | 17:51 Uhr Antworten

    oui, it’s very dark!
    ööreka! like magique, sö cracking noise aas disappeared!

    großartig!

  • Dominik
    30. Mrz 2011 | 18:04 Uhr Antworten

    Hmm. Java ist aber doch ziemlich langsam. Ich frage mich, wie sich das mit einer Realtime-Anforderung wie Musiksoftware verträgt… Latenz, aynone?

  • Felix
    30. Mrz 2011 | 22:22 Uhr Antworten

    Das Tutorial is ja echt der Hammer…

    #@Dominik: Das ist ein Audio Editor, kein Sequencer. Echtezitprobleme hast Du da nicht. Und seit JIT (Just in Time) Kompilierung ist Java nicht mehr so viel langsamer als Beispielsweise C++. Ich hab vor einiger Zeit mal ein paar Vergleiche gemacht (zugegeben eher einfacherer Art). Und ja, Java ist langsamer. Aber nicht so sehr, wie man das manchmal hört ;)

    Grüße
    Nerezza

  • MacFitzgerald
    31. Mrz 2011 | 14:47 Uhr Antworten

    Isch bin sähr beeindrückt. Isch höffe das de Aeditor kommt in Ubuntu auch.
    Tres biens. Qui qui. Jeanette, baguette.

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