Die besten Free VST Plugins des Jahres
Wir haben für dich die Spreu vom Weizen getrennt und stellen die besten kostenlosen Plugins des Jahres 2011 vor: zwei Synthesizer, eine virtuelles Rig für Gitarreneffekte, einen Kompressor, ein Multifunktionswerkzeug für Signalkorrekturen, einen Arpeggiator und einen Akkordgenerator. Die darfst Du nicht verpassen…
Die besten Free VST Plugins des Jahres
Es versteht sich von selbst, dass alle hier aufgeführten Instrumente und Effekte in unsere Bestenliste der Free VST Plugins Einzug gehalten haben – wenn Du dort länger nicht vorbeigeschaut hast, könnte sich ein Blick lohnen. Ich bis stets bemüht, die Liste auf dem neuesten Stand zu halten. Auffällig ist, dass drei der neuen Plugins von deutschen Entwicklern stammen. Wir sind gespannt, was uns das Jahr 2012 bescheren wird – wenn’s so weitergeht wie heuer, kannst Du dich auf was gefasst machen. Los geht’s:
u-he Zebralette
Synthesizer vom Feinsten
Der Zebralette ist als Appetithäppchen gedacht, um dich von den Qualitäten des kostenpflichtigen Synthesizers Zebra2 von Urs Heckmann zu überzeugen. Er bietet lediglich einen Oszillator, aber der ist so komplex, dass sich bereits damit unerhört interessante Klänge erzeugen lassen. Alles andere als ein x-beliebiger virtuell-analoger Synthesizer klassischer Prägung. Enthalten sind zwei LFOs, eine mehrstufige Hüllkurve und duale Spektraleffekte. An Effekten stehen Delay, Chorus und Phaser bereit. Testen, jetzt!
Windows 7/Vista/XP (32/64 Bit)![]()
TubeOhm Anti-Transpirant 8000m
Synthesizer plus Step-Sequenzer
Die altbewährten Kisten von Moog, Roland oder Yamaha sind aus der modernen Musiklanschaft immer noch nicht wegzudenken. Daher hat TubeOhm erneut einen Synthesizer programmiert, der den analogen Vorbildern in Klang und Spielgefühl nacheifert. Die kostenlose Variante 8000m ist nur monophon, aber macht nix – die Sounds sind jedenfalls herrlich bissig. Hinzu kommt ein separater Step-Sequenzer, der gegenüber der kommerziellen Variante leicht funktionsreduziert ist.
IK Multimedia AmpliTube 3 FREE
Verstärkersimulation mit Effekten
Hier haben wir die kostenlose Variante einer der dienstältesten Verstärkersimulationen vor uns, mit neun Stompbox-Effekten (Chorus, Kompressor, Wah Wah, Overdrive etc.), vier Topteilen, fünf Cabinets mit drei beweglichen Mikrofonen, zwei Effekten (EQ & Delay) und einen Tuner. Damit lässt sich ordentlich Radau machen. Wenn Du weitere Effekte und virtuelle Amps haben möchtest, kannst Du mehr als 200 weitere Module testen und im Online-Shop des Herstellers zu recht günstigen Preisen erwerben – darunter sind lizenzierte Modellierungen legendären Equipments von Ampeg, Fender, Orange, Jet City und vielen weiteren.
Windows 7/Vista/XP (32/64 Bit)
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✔ standalone
Mac OS X 10.5 (32/64 Bit, Intel-Prozessor)
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✔ standalone
vladg/sound Molot
Kompressor mit vielen Features
Mit dem Molot (Молот, russisch für »Hammer«) kannst Du einzelne Spuren oder den Master-Bus komprimieren, wobei der Sound weitaus charaktervoller daherkommt, als es der grobschlächtige Name erahnen lässt. Hier ist wahrscheinlich alles dran, was Du brauchen wirst: maximal achtfaches Oversampling, ein Dry/Wet-Regler für parallele Kompression, ein stufenlos verstellbares Kompressionsknie und diverse Modi zur gezielten Kompression von Mono/Stereo oder der Mitten- und Seitenanteile, um nur einige Funktionen zu nennen. Du wirst überrascht sein, wie smooth und punchy dieses Plugin klingt.
Variety Of Sound preFIX
Schweizer Taschenmesser für Signalkorrekturen vor dem Mix
Beim Recording kommt es oft vor, dass eine Aufnahme noch nicht so recht passen will. Nun kannst Du das gewünschte Instrument oder Vocal unter veränderten Bedingungen noch einmal aufzeichnen oder ein multifunktionales Werkzeug wie preFIX nutzen, um alle Ungereimtheiten vor dem eigentlichen Mixing auszubügeln. Das Plugin vereint Filter, EQ, Gate/Expander mit Hüllkurvenfolger sowie Kontrollen zur Phasenkorrektur und Stereorotation. Um dem Singal noch weiteren Feinschliff zu verpassen, bietet Variety Of Sound mit NastyVCS übrigens noch einen virtuellen Channel Strip für zusätzliche Effekte wie Obertonsättigung und Kompression. Fein.
Arto Vaarala Kirnu
Mächtiger Arpeggiator
Ein Arppegiator, der überraschend komplexe Arpeggios erstellt. Taktraten von 1/1 bis 1/128 sowie Punktierungen und Triolen sind möglich. Die Sequenzen kannst Du grundsätzlich in vier Richtungen schicken: Hoch, Runter sowie zwei alternative Auf- und Abwärtsbewegungen mit »Reflexionen« wie bei einem Ping-Pong-Loop. Oktavsprünge lassen sich in drei Arten vollziehen oder manuell sortieren. Dazu kommen Hold, Swing (Shuffle), ein Gate, verschiedene Modi zum Handling der Anschlaghärte Keyboard-Split-Optionen. Das Best kommt noch: Du kannst für jeden der maximal 16 Steps Notenlänge, Anschlaghärte, Priorität, Transposition, Gate, Aufteilung in kleinere Steps, zeitliche Verschiebung, Akkordmodus, Zufallstonhöhe und die Intensität zweier beliebiger CC-Werte externer Plugins regulieren. Wahnsinn!
mucoder tonespace
Akkordgenerator par excellence
Harmonielehre zum Anfassen – beim tonespace handelt es sich um einen äußerst umfangreichen Akkordgenerator. Das Plugin bietet mehr als 50 Layouts für die Anordnung der Töne, 18 Grundtöne und 32 Akkordtypen mit je 10 Variationen und 14 Tonleitern. Du kannst MIDI-Noten durchschleusen und/oder MIDI-Noten generieren. Triggere einzelne Töne oder Akkorde mit der Maus. Die Vielfalt der Visualisierungen, Skalen, Akkorde und Akkordvariationen ist beeindruckend und lädt zum Experimentieren ein.
Und was waren deine persönlichen Highlights unter den neu erschienenen kostenlosen Plugins in diesem Jahr? Die Kommentarbox ↓ ist hungrig!









26. Dez 2011 | 10:09 Uhr
Danke für die Tipps!
Also downloaden und rein in die DAW. Das werde ich mir anhören.
Uwnbrgr
26. Dez 2011 | 13:00 Uhr
Danke für die Plugin-Auswahl und die tolle Hilfe, die Ihr das ganze Jahr über leistet!
Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch! :)
26. Dez 2011 | 19:50 Uhr
Mein persönliches Lieblingstool für alles was breit wie die Axt klingen muss ist das ADT von Vacuumsound.
Von der Website:
ADT – Artificial Double Tracking
The ADT technique was developed at Abbey Road Studios by engineers recording the Beatles in the 1960s. To free John Lennon from having to sing everything twice for real double tracking they came up with an artificial replacement: they sent the original signal to another tape machine and re-recorded it. Due to the physical distance between record and playback heads the new signal was delayed. The length of the delay depends on the tape speed (the slower the tape is running the longer it takes for the signal to travel from the record to the playback head). However, due to the machine’s (small amounts of) Wow and Flutter the delay time was not fixed but varied slightly, giving an additional chorus-like effect.
The ADT Plug-In takes a mono input signal and creates a stereo output. The original input signal will be output on one channel, the new ADT signal on the other. Blending the two is also possible. The Plug-In allows to control the delay time (10 – 50ms), Wow and Flutter (both with intensity in % and frequency). All values are based on the technical data of the tape machines that was originally used to create this effect. Take a look at a screenshot.
Gibbet als:
· VST 2.4 Plug-In for Windows, including 64-bit signal processing
· VST 2.4 Plug-In for Windows on x64 systems
· VST 2.4 Plug-In for Mac OS X 10.4 (UB)
· AudioUnit (AU) Plug-In for Mac OS X (UB, 32/64-bit)
vacuumsound.de/plugins.html
27. Dez 2011 | 09:38 Uhr
Ups. Ist ja gar nicht von 2011, das Plugin. Gibt es schon länger, sorry …
27. Dez 2011 | 09:45 Uhr
danke De la maris, ihr seid die besten !!
27. Dez 2011 | 21:04 Uhr
PlugIns von “Variety of Sound” waren/sind schon IMMER ein Geheimtip. preFIX verwende ich ebenfalls seit längerem ;)
27. Dez 2011 | 22:00 Uhr
ICh wiederhole: Danke – Ihr seid die Besten!
28. Dez 2011 | 10:46 Uhr
Hallo Frank, vielen Dank für deine netten Worte. Das freut uns natürlich, wenn wir dir helfen können!
29. Dez 2011 | 15:59 Uhr
Hallo!
Ja, da hat der Frank völlig recht. :-)
28. Dez 2011 | 19:42 Uhr
Coole Tips – Danke und einen guten Rutsch ins 2012 !
10. Mai 2012 | 21:39 Uhr
Super Sammlung, danke. Hätte da auch einen Compressor gefunden, was hällt Delamar von ihm?
TDR FEEDBACK COMPRESSOR
10. Mai 2012 | 22:56 Uhr
Auf jeden Fall ein interessantes Teil mit No-Nonsense-Parametersteuerung, müsste den aber nochmal etwas länger testen.