AudioTeknikk MidSideMangler: Kostenloses Plugin zur M/S-Bearbeitung

AudioTeknikk MidSideMangler: Kostenloses Plugin zur M/S-Bearbeitung

AudioTeknikk MidSideMangler

AudioTeknikk MidSideMangler

Neben dem gewöhnlichen Panning-Regler des Gesamtsignals bietet MidSideMangler drei Drehknöpfe für die M/S-Bearbeitung: Zwei nicht alltäglich anzutreffende Regler zum separaten Panning des Mitten- und des Seitenanteils sowie einen Balance-Regler, der quasi als Crossfader zwischen 100% Mitte und 100% Seite dient. Im Verbund mit weiteren Plugins, wie etwa dem Flux Stereo Tool, bist Du gut gerüstet für die beim Mixing und Mastering nicht zu vernachlässigende Komponente der Stereobearbeitung. Die Chancen stehen gut, daß MidSideMangler schon bald um neue Funktionen erweitert wird – der Hersteller lieferte nach der Erstveröffentlichung des Plugins vor ein paar Tagen nun bereits Version 2.0.

 

AudioTeknikk MidSideMangler: Preis & Verfügbarkeit

AudioTeknikk MidSideMangler ist kostenlos auf der Webseite des Herstellers erhältlich.

Windows Windows:
VST

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Lesermeinungen (5)

zu 'AudioTeknikk MidSideMangler: Kostenloses Plugin zur M/S-Bearbeitung'

  • polyaural
    30. Apr 2010 | 11:30 Uhr Antworten

    Ich denke hier mal in den blauen Dunst hinein. Wenn ich die Welt betrachte, dann ist Stereo doch mehr als nur Signale auf der linken und auf der rechten Seite meines Kopfes. Akustische Ereignisse die links von mir entstehen, sind doch auch (in leicht abgewandelter Form) auf der rechten Seite zu hören, wenn auch mit geringerem Pegel. Mein Stichwort hier ist „Binaural“. Ein Panorama-Regler legt aber nur fest, mit welchem Pegel ein Signal auf einer der beiden Seiten erscheint, und umgekehrt. Weitere Parameter werden nicht berücksichtigt.

    Jetzt liest man in der Wikipedia:

    „Allgemein werden Stereo-Tonaufnahmen allein über Lautsprecheranlagen beim Abhören gemischt; daher der Name „Lautsprecher-Stereofonie“. Dabei werden die vom Menschen zur Lokalisation verwendeten Eigenschaften wie die Kopf- oder Ohrmuschelformen zu Recht nicht berücksichtigt“

    Ist es in der Zwischenzeit möglich, einen „natürlicheren“ Stereoeffekt über Lautsprecher zu realisieren, einen, bei dem Kopf- und Ohr-Form berücksichtigt wird? Gibt es Plug-ins, die in diese Richtung Simulationen erzeugen können?

  • Carlos (delamar)
    01. Mai 2010 | 12:04 Uhr Antworten

    Plugins glaube ich nicht, aber ich bin der Meinung, dass es Hardware in der Richtung gibt. Das Problem, das ich aber dabei sehe, ist aber folgendes Wort: “Simulation”.

    Warum etwas simulieren, wenn man das Echte gleich haben kann. Eine Simulation könnte im *besten Fall* nur so gut wie das Original werden…

  • Phunkateer
    01. Mai 2010 | 17:22 Uhr Antworten

    N’Abend,
    Frage eines Dummen: Wozu brauche ich das?
    Schön, man kann die Seitenanteile seperat bearbeiten und bspw. komprimieren. Aber mir ist echt nicht klar wozu das dient?

    Liegt das daran, dass ICH die “Stereobearbeitung” eh schon im Mix mache und bspw. die Stereobreite eins Halls einstelle oder ein Stereosample in Mono abspiele?

    Vielleicht könnt Ihr ja im nächsten Podcast ein wenig Licht ins dunkel bringen mit konkreten Anwendungsbeispielen.

    Wäre vlt. für die meisten interessanter als “was ist ein Glasmaster”. :-)

    Grz,
    Phunkateer

  • polyaural
    16. Mai 2010 | 13:16 Uhr Antworten

    @ Carlos: Meinst Du damit, dass ich besser gleich in Kunstkopf-Stereo aufnehmen soll? Sicher, ein bestechender Gedanke.

    Mir schwebte bei meiner Frage eher ein vebesserter Panorama-Regler vor. Einer, der die akustische Phänomene bei der Ortung von Schallereignissen berücksichtigt. Gegenüber einer Kunstkopf-Aufnahme hätte er die Vorteile, dass Positionen auch nachträglich festgelegt bzw. verändert werden können. Außerdem muss ich meine Synthesizer nicht erst analog klingen lassen, um sie wieder aufzunehmen. Als letzter Vorteil schwebt mir da die Möglichkeit vor, andere Räume darzustellen als mir (und meinem Budget) für Aufnahmen zur Verfügung stehen. Ich vermute, Hallgeräte sind genau aus diesen Gründen auf dem Markt aufgetaucht …

  • Rob
    18. Sep 2011 | 16:53 Uhr Antworten

    Man hat die Möglichkeit Kunstkopf – oder auch OKM – Impulsresponses zu erstellen und diese dann für Panning mit kopfspezifischen Richtungseigenschaften zu nutzen.
    Man nimmt z.B. in einem schalltoten Raum Impulsantworten in 30°-Schritten auf und verarbeitet diese in einem entsprechenden Plugin für Faltungshall (Freeware: Knufinke SIR).
    Samplitude/Sequioa besitzt eine Funktion, die sich 2-Kanal-Surroundmodus nennt, diese simuliert dieses Surroundhören, sogar eine Ortung nach hinten ist möglich, genau wie bei selbst aufgenommenen Impulsresponses. Aber: nur auf Kopfhörern ;)

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