Free Drum Loops: Immer das richtige Drum Break – die Klassiker

2
SHARES
free Samples Loops Beats Breaks Drums

Beats Breaks Drums free Samples Loops

anzeige

Free Samples & Drum Loops – die besten Drum Breaks for free

Mhat Bernstein hat eine Sammlung von 580 Drum Breaks zusammengestellt, unter denen sich die Klassiker schlechthin befinden. Von Aerosmith über The Beatles bis Black Sabbath und Parliament findest Du hier kleine Soundschnippsel, die Du als Basis oder Verfeinerung deiner Musik nutzen könntest. Einige der Links auf der Webseite funktionieren allerdings nicht mehr, so dass von den ehemals 580 free Samples und Drum Breaks nur noch ein Bruchteil zur Verfügung stehen.

Klangtechnisch finden sich hier sehr unterschiedliche Qualitäten von gut klingenden WAV bis zu mies aufgenommenen MP3. Je nachdem für welchen Verwendungszweck die Breaks genutzt werden, ist das allerdings nur Nebensache. Als Trigger für eigene Percussionspuren dienen diese in jedem Fall.

free Samples Loops Beats Breaks Drums

Beats Breaks Drums free Samples Loops

Trotz aller Unwegsamkeiten halte ich diese Sammlung für einen echten Fundus, denn es verkürzt die Suche nach guten Breaks. Es ist ein Leichtes den Songnamen und die Band in iTunes einzugeben und sich für einen Euro die Musik in guter Klangqualität herunterzuladen und den betreffenden Teil selbst zu samplen.

Ein weitaus wichtigerer Aspekt in der Verwendung ist allerdings der der Lizenzrechte. Es versteht sich von selbst, dass die Verwendung von Samples aus den Musikstücken dritter Urheber einer entsprechenden Sample Clearance bedürfen. Das gilt im Übrigen auch dann, wenn es nicht-kommerziell veröffentlicht wird (zum Beispiel im Internet).

Jetzt wünsche ich dir viel Spass beim Musikmachen mit diesen Free Drum Loops & Breaks zum Free Samples Saturday. Hier ist der Link:

Link

Information Nichts zu sehen?Tipp!Manchmal hilft es, den Ad-Blocker auszuschalten.

Mehr zum Thema:
      

Feinste elektronische Drum Samples


Lesermeinungen (6)

zu 'Free Drum Loops: Immer das richtige Drum Break – die Klassiker'

  • FluffyBunny   05. Mrz 2011   11:37 UhrAntworten

    jaaa ... weil sich die Musikergemeinde bisher so arg um Clearances z.b. fürs Amen Break geschert hat^^

  • AFX!!!   05. Mrz 2011   16:59 UhrAntworten

    Und wie sieht sowas eigenltich rechtlich aus?

    Kann ich einfach einen Soundschnipsel von einem kommerziellen Album (oder meinetwegen einen Schnipsel aus ner kommerziellen Doku von Youtube...) nehmen, und das dann in eigene Tracks einbauen.

    Oder ist das dann bei einer evtl. Veröffentlichung rechtlich nicht abgesichert?

    Gerade wegen solcher Fragen, mache ich eigentlich immer alles selber.
    Sollte ich falsch gelegen haben, dann sehe ich das doch als kreativen Ansporn.

    • Sven B. „Tricky Loops“   06. Mrz 2011   01:20 UhrAntworten

      Das verbietet eigentlich das Urheberrechtsschutzgesetz. Die einzige kostengünstige Lösung wäre, das Break soweit zu verändern, dass es nicht mehr als Original-Break erkannt werden kann.

      Das ist mit Audio-Samples aber etwas umständlich - einfacher ist es mit MIDI-Dateien: den Rhythmus leicht ändern und die MIDI als Trigger für einen Sampler oder einen Drum-Synthesizer verwenden.

      Selber machen ist natürlich immer das beste... Letztlich muss jeder selber entscheiden, ob er das Risiko eines Gerichtsverfahrens eingehen will. Wer z. B. meint, Michael Jackson ist tot, da kann man jetzt alle Songs remixen, der braucht sich nicht zu wundern, wenn er einige Tausend Dollar Strafe zahlen muss!

      Einen Musiker, den keiner kennt, wird auch keiner verklagen, aber was ist, wenn der Song ein Hit wird?

      "Als Trigger für eigene Percussionspuren dienen diese in jedem Fall."
      - Naja, aber das geht mit MIDI einfacher - es sei denn, man wandelt das Audio-Break in ein MIDI um.

    • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   06. Mrz 2011   02:58 UhrAntworten

      Hallo!

      Das könnte schwierig werden...nun ja, den Soundschnipsel rauszusamplen dürfte nicht sooo schwierig sein, das rechtliche Drumherum umso mehr.

      Obwohl: Es ist recht einfach - im Zweifelsfalle solltest Du vorher nachfragen, vor allem dann, wenn es sich bei dem Soundschnipsel um ein tragendes Element des Originalliedes handelt oder wenn Du eine Melodie nachspielst / samplest oder wenn man den Ausschnitt aus dem Original als solchen erkennen kann ( = wenn man also raushört, dass Du was geklaut / gesamplet / nachgespielt hast).
      Ist mindestens eine dieser drei Bedingungen erfüllt, heißt es: vorher nachfragen - das ist zumindest mein Verständnis dessen, was ich im Laufe der Zeit dazu alles gehört und gelesen habe.

      Nach strengerer Auslegung könnte man auch der Meinung sein, dass _jegliches_ Sample (egal, wie lange oder wie bedeutsam) einer Absprache mit den Urhebern bedarf.
      Dazu verweise ich beispielhaft auf den Rechtsstreit zwischen Kraftwerk und Moses Pelham, siehe dazu unter anderem golem.de/0811/63687.html - das Urteil lässt allerdings die Möglichkeit, ein Sample ungefragt zu nutzen, wenn "das neue Werk 'einen so großen Abstand hält, dass es als selbstständig anzusehen ist'." Und weiter: "Ausgeschlossen sei eine solche freie Benutzung, wenn es sich bei der Tonfolge um eine Melodie handele oder wenn derjenige, der eine Tonfolge nutzen wolle, 'befähigt und befugt'" sei, diese selbst einzuspielen."

      Dazu kommt noch die ominöse "Rechtswirklichkeit", d.h., wie's in der Realität abläuft.
      Da kann es schnell passieren, dass Dich ein Rechteinhaber verklagt, wenn er raushört, dass Du in Deinem erfolgreichsten Lied was gesamplet hast. Egal, ob eine solche Klage berechtigt wäre oder nicht: Gerichts- und Anwaltskosten können schon mal ganz schön ins Geld gehen und daher abschreckend sein.

      Ich zitiere Dich mal: "Gerade wegen solcher Fragen, mache ich eigentlich immer alles selber." Das finde ich vor dem Hintergrund geltender Gesetze sehr treffend ... und auch künstlerisch finde ich das interessanter, als anderer Leute Musik nachzubauen. Einen künstlerischen Ansporn kann ich der Soundschnipselei nur selten abgewinnen, weswegen ich die Eigenleistung bevorzuge - aber das ist eine künstlerische, keine rechtliche Frage, deswegen lass' ich das jetzt mal außen vor.

      • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   06. Mrz 2011   03:42 Uhr

        Hallo!

        Nachtrag: Auf taz.de/1/leben/musik/artikel/1/collage-oder-klangklau/ wird dasselbe Urteil dahingehen aufgefasst, dass Sampling nun erleichtert wird.
        Zitat von der Seite: "So dürfen Melodien nicht gesamplet werden, sondern wohl nur Rhythmen, Geräusche und Klänge. Außerdem ist das freie Samplen ausgeschlossen, wenn der Sound auch einfach neu eingespielt werden könnte.[...] Die Entscheidung hat [...] zur Folge, dass ausgerechnet besonders aufwendige und außergewöhnliche Sounds erlaubnisfrei gesamplet werden dürfen."

      • Sven B. „Tricky Loops“   06. Mrz 2011   21:11 Uhr

        Dieses Urteil bewegt sich aber auch in einer Grauzone, und der Kommentar des Richters "Wir setzen einfach einen gewissen Notstand voraus" hilft mir als Musiker nicht weiter, denn was gilt als Notstand? Was wäre, wenn ich eine chinesische Flöte samplen würde? Selbst wenn ich das Teil nicht spielen kann und auch keinen Studiomusiker finde, der diese Flöte spielt, hätte ich mir das Sample genauso gut aus einer (kommerziellen) Sample-Library holen können.

        Letztlich bewegt man sich als Produzent von elektronischer Musik immer in einer juristischen Grauzone, wenn man etwas sampeln möchte. Da gibt es Musiker, die sich drüber freuen, wenn ihr Song gesamplet wird, und solche, die sich sofort in ihrem geistigen Eigentum bedroht fühlen und einen mit Gerichtsverfahren bombardieren. Eigentlich bräuchte man einen Rechtsanwalt fürs Sample-Clearance und dann noch einen Psychologen, um die Reaktion der Musiker einzuschätzen (wenn man keine Übereinkunft erzielt und das Sample unerlaubt verwendet). Das ist dann aber so teuer, dass man das Instrument gleich selber neu einspielen kann.

        Das eigentlich Traurige ist jedenfalls, dass aus der Kunst des Sampling eine Art Verbrechen geworden ist. Nicht nur in der Musik, sondern auch in der Literatur (Hegemann) und bei Doktorspielchen (Guttenberg) :-)

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN