FAQ: Audio Export – Welches Format ist das richtige?

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FAQ: Audio Export – Welches Format ist das richtige?

FAQ: Audio Export – Welches Format ist das richtige?

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Formen der Komprimierung

Zuerst muss zwischen unkomprimierten und komprimierten Audiodateien unterschieden werden. Komprimierte Audiodateien verbrauchen weniger Speicherplatz – nur so war die iPod-Revolution möglich und man konnte dank MP3 quasi ein ganzes CD-Regal in die Hosentasche stopfen. Es folgt eine wichtige Unterscheidung:

  • Verlustfreie Kompression: Klangqualität bleibt erhalten
  • Verlustbehaftete Kompression: Klangqualität ist geringer als beim Original

Verlustfreie Kompression kann trotz der Tatsache, dass der Klang exakt gleich bleibt, sehr viel Speicherplatz sparen – perfekt für die Archivierung. Die Qualität der Dateigrößenreduktion variiert je nach klanglicher Beschaffenheit des Originalmaterials sowie der Kompressionssoftware bzw. deren Einstellungen; ein typischer Wert ist die Halbierung des Speicherbedarfs, wenn das Quellmaterial in der Qualitätsstufe einer Audio-CD vorliegt.

 

FAQ: Audio Export – Welches Format ist das richtige?

Mittlerweile ist die Technik so weit, dass die Klangqualität bei verlustbehafteter Kompression nicht in dem Maße verringert wird, wie man es vermuten mag.

Beispielsweise hören einige Menschen selbst auf guten Lautsprechern oder Kopfhörern keinen Unterschied zwischen einem Song von einer CD und dessen MP3-Version in der üblichen Qualität. Mit Letzterer ist ein Speicherverbrauch von 128 kB/s (Kilobit für eine Sekunde Musik) gemeint – das ist rund elfmal so wenig Speicherbedarf wie bei der CD (1.411 kB/s) und dennoch ist der Unterschied wie erwähnt oft nicht immer offensichtlich!

 

Die bestmögliche Kompatibilität

Abgesehen von der Vermeidung des Exports in ein unnötig stark verlustbehaftetes Format ist die Kompatibilität das wichtigste Kriterium. Schließlich sollte die Datei von dir und/oder von anderen Personen auch auf Drittgeräten (und ggf. mit anderer Software) genutzt werden können. Mit den folgenden Empfehlungen bist Du praktisch immer auf der sicheren Seite:

  • Unkomprimiert: WAVE – audiodatei.wav
  • Komprimiert (verlustbehaftet): MP3 – audiodatei.mp3
  • Komprimiert (verlustfrei): FLAC – audiodatei.flac

Die empfohlenen Formate können auf praktisch allen Computern, Smartphones und Tablets abgespielt werden – wenn nicht schon von Haus aus, dann spätestens über zahlreiche kostenlos erhältliche Programme bzw. Apps. Einige MP3-Player kommen etwa auch mit FLAC-Dateien klar, sofern Du das alternative Betriebssystem Rockbox darauf installierst.

Wenn im Zweifel, dann WAVE!

Auf der Grundlage einer Wave-Datei kann die Umwandlung in alle anderen Formate geschehen, ob verlustbehaftet oder verlustfrei. Auch dafür gibt es gute kostenlose Software für alle Betriebssysteme.

Sollen deine Aufnahmen, fremde Samples und sonstiges Audiomaterial weiterbearbeitet werden, zum Beispiel von einem Produzenten oder Mastering-Engineer? Dann sollte deine Wahl definitiv auf WAVE fallen. Nur wenn der Speicherplatz auf dem Datenträger, der Umfang des Cloud-Speichers oder dergleichen nicht ausreicht, solltest Du die Dateien in FLAC umwandeln.

 

Welches verlustbehaftete Format ist das beste?

Ist MP3 die beste Wahl, wenn es um die Klangqualität verlustbehafteter Formate geht? Eine allgemeingültige Rangfolge ist nicht möglich – manche Formate sind bei Klangmaterial X besser, manche bei Klangmaterial Y. Zudem tun sich bei bestimmten Qualitätsstufen (siehe unten) mal das eine, mal das andere Format eher als Sieger hervor.

Dennoch scheint sich in den letzten Jahren ein knapper Gewinner abzuzeichnen, mindestens in den Qualitätsstufen, die üblicherweise verwendet werden – die Rede ist von Opus. Es bleibt abzuwarten, wie MP3, aber auch Ogg Vorbis und AAC weiterentwickelt werden.

Die Ergebnisse dieser Vergleichsstudie » sind sehr aufschlussreich.

Alles deutet darauf hin, dass die Unterschiede zunehmend kleiner werden. Sie sind schon jetzt oft marginal, stattdessen ist die größtmögliche Kompatibilität mit Abspiel- und Bearbeitungsgeräten von höherem Interesse – und da macht es sich MP3 nach wie vor mit großem Abstand auf dem ersten Platz bequem.

 

In welcher Qualitätsstufe sollte ich exportieren?

Für WAVE gilt in der Regel, dass die bewährte CD-Qualität (16 Bit und 44,1 kHz) ausreicht, um auch halbwegs verwöhnte Ohren zufriedenzustellen. Wenn die Musikstücke auf eine normale Audio-CD gebrannt werden sollen, ist es ohnehin das einzig richtige Format.

Achte darauf, dass die verwendeten Samples und/oder die Aufnahmen, die Du für das Musikstück gemacht hast, mindestens in dieser Qualitätsstufe vorliegen. Ist das nicht der Fall, bringt der Export mit höherer Bit- und kHz-Zahl keine Vorteile.

Im umgekehrten Fall – z.B. Sample-Material in 24 Bit, aber Export in 16 Bit – solltest Du auf das sogenannte Dithering zurückgreifen:

Alles über Dithering »

Bei MP3 und anderen verlustbehafteten Formaten sollte eine Bitrate von 160 kB/s gewählt werden. Spätestens bei 192 kB/s ist – wenn überhaupt – nur ein winziger Qualitätsunterschied zum Quellmaterial hörbar. Wähle für die effektivste Nutzung der eingestellten Bitrate das Verfahren VBR (»variable bit rate«), wenn möglich. Für die höchstmögliche Kompatibilität – zugegeben mit uralten Geräten und Programmen – dient das Verfahren CBR (»constant bit rate«).

Bei FLAC gibt es keine unterschiedlichen Qualitätsstufen, lediglich die Stärke der Komprimierung kann in einem gewissen Umfang justiert werden. Wählst Du hier eine höhere Stufe, dauert die Umwandlung des Quellmaterials länger.

 

… Und jetzt zu Dir

Welches Format verwendest Du wofür? Und welches Programm zur Konvertierung nutzt Du? (Übrigens, ein heißer Tipp für Windows ist das kostenlose LameXP) Wir freuen uns über dein Feedback!

 

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Lesermeinungen (11)

zu 'FAQ: Audio Export – Welches Format ist das richtige?'

  • oboe   25. Aug 2015   13:24 UhrAntworten

    Ich bin der Meinung, man hört den Unterschied mit einer entsprechend guten Abhöre (Kopfhörer, Lautsprecher).

    Der Unterschied ist aber natürlich vor allem bei A/B-Vergleich relevant. Zudem "gewöhnt" sicher leider das Gehör an die komprimierte Musik und entsprechende Kompressionsartefakte werden gar nicht mehr, oder nur schwer wahrgenommen.

    In den meisten Fällen reicht eine Speicherung des finalen Produktes in mp3-Qualität mit einer hohen Bitrate. Für die Bearbeitung oder wirklichen "High-End" Genuss sollte immer unkomprimiert gearbeitet werden (bzw. einer verlustfreien Komprimierung).

    So speichere ich meine High-Endition-CDs in Wav (könnte auch Flac wählen, aber das kann itunes glaube ich nicht). Wenn ich für Andere Musikproduktionen exportiere zum Versenden und Hören, dann möchte ich am liebsten bequem per Mail versenden und nicht FTP oder ähnliches wählen. Und da ist mp3 wahnsinnig praktisch.

  • nevi   26. Aug 2015   08:07 UhrAntworten

    Wenn es bei diesem Artikel schon um den Export in ein Consumer-Endformat mit 16-Bit geht, dann wäre es - wie ich es finde - sinnvoll gewesen, das Thema "Dithering" anzuschneiden oder zumindest kurz zu erwähnen. In dem Zusammenhang wäre vlt. auch der Hinweis angebracht, dass es hier im Artikel wie gesagt um den Export in ein *Endformat* geht und nicht z.B. um den Export zur Übergabe an ein Mastering-Studio. Die meisten wissen das sicherlich, aber der ein oder andere Einsteiger mag evtl. irritiert sein :)

    Zur mp3-Qualität muss allerdings gesagt werden, dass VBR grundsätzlich NICHT die höchstmögliche Qualitätsstufe darstellt - wohl allerdings die *effektivste* Qualität in Bezug auf Dateigröße! Da bei VBR die Bitrate ständig an das Programmmaterial angepasst wird, ist sie nicht konstant - im Gegensatz zu CBR.
    Die höchste VBR-Qualität liefert etwa eine durchschnittliche Bitrate von ca. 250 kbps. Die beste CBR-Qualität mit 320 kbps ist dem klanglich überlegen, resultiert allerdings auch in einer größeren Datei.
    Wenn man ganz tief ins Detail gehen will, könnte man noch darüber diskutieren, bei welchem Encoder (z.B. LAME vs. Fraunhofer) beispielsweise (immer) "Joint-Stereo" gewählt werden sollte oder welcher Encoder sich besser für hohe oder niedrige Bitraten eignet, oder welcher seine klanglichen Stärken bei VBR bzw. bei CBR hat...

    Ob Unterschiede hörbar sind - grundsätzlich JA! Nur nicht jeder Mensch hört diese, oder er hört wahrscheinlich nur Unterschiede bis zu gewissen Bitraten.
    Als Faustformel - bezogen auf Musik - würde ich persönlich sagen, dass alles unter 128 kbps CBR indiskutabel schrecklich klingt. Selbst 128 kbps CBR empfinde ich als sehr unangenehm, aber hier gibt es schon Menschen, denen das klanglich "reicht". Die erwähnten 160 kbps (allerdings auf CBR bezogen) halte ich für "einigermaßen vertretbar", während es erst bei 192 kbps CBR anfängt, eine definitiv brauchbare mp3 zu erhalten. Erst ab 224 kbps CBR halte ich eine mp3 für wirklich relativ "gut" klingend im Vergleich zu WAV oder Lossless.

    Was man jedoch immer bedenken sollte: Für *welchen Zweck* exportiere ich eine mp3? Und auf welchen Geräten wird diese hauptsächlich abgespielt werden?
    Wenn ich da z.B. an besonders laute Wiedergabe über eine PA-Anlage denke, treten Ermüdungserscheinen und Gehörbelastung durch zu geringe Qualität umso stärker auf - Also hier am besten keine Kompromisse eingehen und 320 kbps CBR wählen, das Publikum wird es (zumindest unbewusst) danken.

    Eine Sache noch, die sehr wichtig ist beim Export in ein verlustbehaftetes Format:
    Je gringer die Bitrate, desto HÖHER sollte der Headroom gewählt werden! Beispielsweise bei 128 kbps können die Peaks gerne unterhalb -6 dBFS liegen! Bei hohen Qualitäten würde ich zw. -1.5 und -2.0 dBFS als Richtwert empfehlen, um unangenehme Verzerrungen zu vermeiden. Lossless-Exporte (inkl. WAV!) sollten einen Headroom von 0.3 dB haben, wenn Clipping durch die D/A-Wandler unerwünscht ist (aufgrund der sog. ISP = Inter Sample Peaks), also hier auf max. Peaks bei -0.3 dBFS achten bzw. den jeweiligen Wert beim letzten Master-Limiter als Output Ceiling einstellen.

    • Felix Baarß (delamar)   26. Aug 2015   10:09 UhrAntworten

      Besten Dank, nevi - der Hinweis auf die *Effektivität* von VBR ist natürlich absolut korrekt, das wollte ich eigentlich auch vermitteln. Wird gleich korrigiert. :) Den Rest deines ausführlichen Kommentars nehme ich mir später vor.

      [edit 1] Hinweis auf unserem Artikel über Dithering eingefügt.

      Gruß,
      Felix

  • Wirgefuehl   26. Aug 2015   08:58 UhrAntworten

    Wir exportieren immer in WAV, 24 bit, 44,1 KHz, denn wie im Artikel beschrieben ist das eine gute Ausgangsbasis, wenn andere Formate gefordert sind.

    Ich habe mir kürzlich den High Resolution-Player Fiio X1 zugelegt, der mein Hörerlebnis auf eine Stufe gehoben hat - auch gegenüber dem SanDisk Clip+ mit Rockbox. Seitdem mag ich mp3s mit weniger als 128 kB/s nicht mehr hören. FLAC und WAV sind wahrlich ein Genuss...

  • Jay   26. Aug 2015   12:52 UhrAntworten

    Nevi: Sehr gute ergänzende Hinweise. Aus eigener Erfahrung ergänze ich kurz: Wer Qualität will (und hier unterstelle ich mal, dass jemand mit Musik arbeitet, sich mit ihr beschäftigt anstatt sie nur auf dem Schulhof oder in der Bahn zu genießen): IMMER 320 KBit! Für DJs, die viele MP3-Tracks bei Traktor und Co. nutzen, ist das z. B. unerlässlich. Schon ("nur") 250 Kbit reduziert die Klangqualität, vor allem im Bassbereich (Stichwort "Sattheit" usw.) ganz erheblich! Das hört man. Was das Dithern angeht: 32-Bit Fließkomma-Aufnahme und dann mit großer Sorgfalt runterdithern ist eine sehr gute Wahl (trotz höherem Speicherbedarf), weil einfach mehr Spielraum bei der Dynamik vorhanden ist.

  • ripley   29. Aug 2015   02:56 UhrAntworten

    "Beispielsweise hören einige Menschen selbst auf guten Lautsprechern oder Kopfhörern keinen Unterschied zwischen einem Song von einer CD und dessen MP3-Version in der üblichen Qualität. Mit Letzterer ist ein Speicherverbrauch von 128 kB/s (Kilobit für eine Sekunde Musik) gemeint – das ist rund elfmal so wenig Speicherbedarf wie bei der CD (1.411 kB/s) und dennoch ist der Unterschied wie erwähnt oft nicht immer offensichtlich!"

    sorry wenn ich mich jetzt hier aufrege... Ich bin kein Profi und schon älter... Ich stamme noch aus der Vor-Internet-Zeit... (-: Wenn Leute heutzutage keinen Unterschied mehr hören zwischen 128/kbs mp3 und WAV dann stimmt was nicht mit den Leuten. MP3 war nett in den Anfangszeiten des Internets als es Tauschbörsen und Modems gab. Ich finde das Format völlig überholt. Bei akzeptablen 320 kbs kommt man auf die gleiche Datenrate wie flac. Also was soll der Quatsch? Mittlerweise gibt es weder bei Festplatten noch bei Smartphones u.ä. noch Speicherprobleme. MP3 ist m.M. nach überholt und überhaupt kein Thema mehr.

  • mono+   29. Aug 2015   13:53 UhrAntworten

    Ich stamme noch aus dem letzten Jahrhundert und bin mit einem großen Qualitätsbewusstsein aufgewachsen. Damals haben wir von einer Wiedergabe ohne knistern (Schallplatte!) geträumt. Nagra, Uher, Revox, Transrotor & Backes & Müller waren unsere Helden. Heute gibt es eine sehr gute Aufnahme und Wiedergabe über preiswerte mobile Recorder, die diese Geräte oft wirklich sehr alt aussehen lassen. Warum also der Wandel zum schlechteren MP3, wo doch schon HighRes Audio für weit unter 500 Euro möglich ist? Es liegt wohl daran, das es Qualität und Qualitätsbewusstsein nur noch im Studiobereich gibt. Wer gibt heute noch 2000 und mehr Euros für eine Stereoanlage aus? Das ist heute kein Thema mehr - gerade die Jugend kennt nur noch Beats-Kopfhörer (Ausspruch dazu: Klingt geil Mann!). Wenn das Gehör nur MP3 oder »fette Bässe« geschult ist, ist es eh‘ zu spät. Die Schnittstellen an den mobilen Telefonen und allen PCs sind von sehr dürfitger Qualität. Wers nicht glaubt, dem seit der Philipps Hörtest unter: https://www.goldenears.philips.com/german/setup_browser.html empfohlen. Für diese Geräte (und Kopfhörer) reicht tatsächlich MP3 und es wurde auch dafür erfunden, nicht aber um Maria Callas beim joggen zu hören. Gerade heute geniesse ich die bessere Qualität, aber es ist auch sehr erstaunlich, wie gut auch alte Beatles Aufnahmen, trotz der damaligen Technik (Mono!) heute noch klingen. Es gibt auch aus dem Klassikbereich unerreicht gute preisgekrönte Mono-Aufnahmen. So bleibe ich bei der Trennung: In bestmöglicher Qualität aufnehmen und bearbeiten. Konvertieren für den Abspieler. Also MP3 für den kleinen Player beim joggen ist ok, hochaufgelöst am Abend über Kopfhörer oder den Edelboxen für meine Opernaufnahmen. PS.: Studiotechnik ist heute besser und preiswerter zu bekommen als die auf »Schönklang« getrimmten Stereoanlagen.

  • Jay   31. Aug 2015   12:09 UhrAntworten

    Mono: Aber sowas von wahr, das alles!

  • Milli Milhouse   04. Sep 2015   12:47 UhrAntworten

    Ich arbeite immer mit WAV 32bit / 48kHz, konvertiere das fertige Material in MP3 32bit / 44,1kHz um damit aufzulegen und frage mich neuerdings ob WAV 32bit / 48kHz auch die richtige Wahl ist um daraus das von Native Instruments kürzlich vorgestellte STEMS Format (MP4 Container mit 4+1 Spuren) auch gefüttert werden will. Erst gestern erstellte ich wieder so eine Datei und mir kam es vor als wäre in diesem Fall WAV 24bit / 48kHz die bessere Wahl. - Auch bin ich mir nicht sicher ob es ein Fehler ist, wenn aus einer WAV 24bit / 48kHz Datei nach dem Mastering ein MP3 32bit / 44,1kHz File erzeugt werden sollte um damit aufzulegen. Bisher mache ich das immer so, ich selbst bemerke mit meinen Ohren keinen Unterschied.

  • Jay   05. Sep 2015   13:03 UhrAntworten

    Milli: Das ist eine spannende Frage. 44, 1 KHZ und 48 KHz geben so gut wie keinen Unterschied, da beide Frequenzen bis 22 KHz abbilden und damit die obere Hörgrenze erfassen können. In jedem Fall muss man für einen Vergleich zwischen wav und mp3 einen Labor-Hörtest mit absolut konstanten Bedingungen samt TOP-Monitoren schaffen, um einen eventuellen Qualitätsverlust beurteilen zu können. Das ist im Club etc. kaum relevant. Für den "normalen" DJ-Betrieb ist ein MP3, das allerdings aus einer SEHR GUT AUFGENOMMENEN und vor allem auch schon gemasterten Wav-Datei konvertiert wurde, ausreichend. Grundsätzlich ist es so, dass schon beim Aufnehmen sehr gute Bedingungen vorhanden sein müssen, damit beim Konvertieren nix verloren geht. Diverse Weltmeister konvertieren ja Tracks aus Youtube in wav und dann in mp 4 oder 3, und vergessen, dass YT bereits komprimiert. Macht man daraus dann wav und dann mp4, gehen ungeheure Mengen Details verloren, das Rauschen und der "Matschfaktor" steigen an und dann wundert man sich. Niggs gud!. Mit STEMS hab ich noch nicht gearbeitet, werde das aber mal ausprobieren.

  • Milli Milhouse   05. Sep 2015   18:30 UhrAntworten

    Jay, vielen Dank für die Antwort! Jetzt bleibt mir nur noch die Frage offen wie das mit den 24bit und 32bit ist. Bei 32bit besteht ja nicht so sehr die Gefahr von Clipping/Übersteuerung, daher arbeite ich damit. Ebenso sind praktisch alle kaufbaren MP3 in 32bit. Manche Distributoren verlangen aber 24bit Material, ebenso bekomme ich gelegentlich 24bit Material zur Bearbeitung um dann als Endprodukt ein MP3 für DJs zu erstellen. 24bit in 32bit konvertieren und/oder umgekehrt, wie ist das hier mit Qualität, Verlusten usw.

Sag uns deine Meinung!

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