Akustikelemente: Was bewirken Diffusor, Absorber, Bassfalle & Co.?

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Akustikelemente - Tonstudio Blickfang

Studio Blickfang, München, Konzept: Steve Clark

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Akustikelemente: Diffusor, Absorber, Bassfalle & Co.

Unaufgeräumte Bücherregale, das Mobiliar, Teppiche und dergleichen sind eine nette Dreingabe in Sachen Raumakustik, um in deinen vier Wänden einen guten Sound zu erzielen. Für eine bessere Wirkung in Richtung bessere Klangtreue für deine Musikproduktion (oder das Abhören von Musik) solltest Du hierfür optimierte Akustikelemente nutzen, wie sie im einschlägigen Musikalienhandel erhältlich sind. Diese werden zumeist an Wänden und/oder Decke angebracht, von der Decke gehangen oder in den Raum gestellt. Akustikelemente unterteilen wir grundsätzlich in Diffusoren, Absorber und deren Varianten.

Vorab sollten wir aber noch klären, welche Ziele wir bei einer Optimierung der Raumakustik verfolgen:

Nachhall reduzieren
Regie- und Aufnahmeräume profitieren von einem kurzen Nachhall, da die Wiedergabe oder Aufnahme dann wenig durch die Raumreflexionen beeinträchtigt wird. Als Richtwert findet man in einschlägiger Literatur oftmals einen Wert für die Nachhallzeit um die 0,3 Sekunden oder darunter. Ein Raum ohne jeglichen Nachhall wirkt auf die meisten Menschen sehr unangenehm.

Flatterechos eliminieren
Dabei handelt es sich um die ersten Reflexionen des Schalls zwischen zwei Wänden bzw. Boden und Decke. Dieses flirrende Geräusch hörst Du besonders in kleinen Räumen deutlich, wenn Du in die Hände klatschst. Es überlagert sich mit dem Direktschall aus den Lautsprechern bzw. den Klängen der Instrumente im Aufnahmeraum und sorgt so für Irritationen und eine schlechtere Einschätzungsfähigkeit des Stereobildes.

Den Frequenzgang ausgewogen gestalten
Vor allem in kleinen Räumen gibt es problematische Zonen, in denen die Bässe entweder extrem verstärkt oder abgeschwächt werden. Um einerseits alles herauszuhören, was in einer Aufnahme steckt und andererseits beim Mixing keinen Frequenzbereich zu über- oder unterbetonen, ist es wichtig, dass an der gewünschten Abhörposition ein ausgeglichenes Frequenzspektrum zu hören ist.

Gute Lautsprecher  im Sweet Spot

Der Sweet Spot in der Raumakustik ist auch bei der Wahl der richtigen Lautsprecher entscheidend. Hier findest Du unser Video Tutorial zum Thema Lautsprecherkauf »

Eine akustische Optimierung über Akustikelemente wird immer nur für eine bestimmte Position im Raum vorgenommen. Im Falle des Abhörraums handelt es sich dabei um den »Sweet Spot«, also der Platz, an dem Du sitzt und lauschst. Im Aufnahmeraum oder der Gesangskabine wird beim Raumakustik verbessern natürlich der Bereich optimiert, an dem die Aufnahmen stattfinden. Schon diese eher punktuelle Ausrichtung ist knifflig genug, wie sich in der Umsetzung oftmals zeigt. Einen gesamten Raum mit Schallabsorber, Akustikschaumstoff, Akustikdecken, etc. überall gleich neutral und »trocken« klingen zu lassen, ist praktisch nicht möglich.

Passend dazu: Studiobau & Bauakustik »

 

Welche Akustikelemente gibt es?

Diffusor

Der auftreffende Schall wird hierdurch breitgefächert wieder abgestrahlt. Diese Akustikelemente verhindern Flatterechos und der Nachhall wird gleichmäßiger im Raum verteilt. So können besonders die Mitten und Höhen unverfälscht erklingen, gerade Gitarren und Percussion-Instrumente profitieren davon.

Akustikelemente - Eindimensionaler Diffusor

Akustikelemente – Eindimensionaler Diffusor [Vicoustic Trap Fuser Premium]

Eindimensionaler Diffusor

Die eindimensionale Variante dieser Akustikelemente besteht aus mehreren vertikal ausgerichteten Elementen, die unterschiedlich tiefe Profile aufweisen. Der Begriff der Eindimensionalität rührt daher, dass die Schallwellen auch nur in einer Ebene gestreut werden – bei der üblichen vertikalen Ausrichtung solcher Paneele wird der Schall lediglich in der Horizontale zerstreut.

Akustikelemente - Zweidimensionaler Diffusor

Akustikelemente – Zweidimensionaler Diffusor [Vicoustic Multifuser DC2]

Zweidimensionaler Diffusor

Hier wird der Schall sowohl in der Vertikalen als auch in der Horizontalen gestreut, da die Elemente auf beiden Ebenen zerklüftet sind, wie im Bild zu sehen ist. Alternative Begriffe für die zweidimensionalen Variante lauten Schroeder- oder Skyline-Diffusor.

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Lesermeinungen (24)

zu 'Akustikelemente: Was bewirken Diffusor, Absorber, Bassfalle & Co.?'

  • Sebastian   25. Apr 2013   14:58 UhrAntworten

    Warum ist den ein völlig schalltoter Raum, nicht optimal? Es erlaubt doch eigentlich das komplett neutrale abhören (monitorabhängig).
    Was hat es den für Nachteile, abgesehen vom Unbehagen?
    Das schließt ja nicht aus, dass man nicht trotzdem mal in einem normalen Raum vergleicht aber um wirklich zu hören wie der reine Mix klingt ist das doch optimal..jeder zusätzliche Hall verfälscht doch den klang oder nicht?
    Dann klingt der Mix vielleicht schon räumlicher als er ist und man denkt man ist fertig..das is meine Überlegung gerade, bitte um Berichtigung

    • Carlos San Segundo (delamar)   25. Apr 2013   15:06 UhrAntworten

      Ein schalltoter Raum ist nicht realistisch...niemand hört Musik in einem solchen Raum. Wir hören ja auch die Band im Konzert mit allen Reflektionen.

      • Basti   25. Apr 2013   15:32 Uhr

        Hm..den Ansatz hatte ich auch schon ...dann hätte man am Ende vielleicht zu viel Hall mit eingebaut... naja gut.. muss mich denke ich mal ein wenig von der idee entfernen das 100 % neutral das nonplusultra is.

  • Nils Amplitude Corlett   25. Apr 2013   15:31 UhrAntworten

    Desweiteren hat der Mythos Noppenschaumstoff die Eigenschaft die kompletteren oberen Mitten zu Dämpfen, aber nicht die unteren, sodass eine Aufnahme in einem solchen Raum "muffelig" klingt. Und das ist auch etwas was man mit stunden langem Eq'ing nicht mehr wegkriegt. Warum haben größere Studios denn große Räume !? größere Räume klingen einfach "lebendiger". Diese sind dann natürlich auch noch akustisch optimiert. Nen Raum Schalltot zu machen bringt also nix, denn die Aufnahme ist dann meistens sehr "bassig" und allzu oft erlebe ich es, dass man denkt das sei mit gutem Equipment oder Bearbeitung des Spektrums noch zu retten. Das ist leider doch nur sehr selten der Fall. Jetzt verstehst du glaube ich auch warum man die Regie nicht komplett Schalltot machen sollte, denn was in so einem Raum gemischt wird klingt nur sehr selten "frisch".

    Lg

    • Basti   25. Apr 2013   17:06 UhrAntworten

      Ja in meinem absolut Schalltoten Raum wären ja alle Frequenzen komplett gedämpft^^, das das technisch nich so einfach is ist ne andere sache...ging mir erstma nur um die Theorie warum ein schalltoter Raum nich perfekt is. Aber das ist die Sache..perfekt gibt es halt nicht und wie du meinst bei aufnahmen is ja nochmal was anderes da nutz man dan gleich den raum mit als stilmittel um ne bestimmte akustik zu erschaffen.

  • Audiobus   25. Apr 2013   15:31 UhrAntworten

    Ausserdem haben 99,9% der Menschheit massive Probleme in einem absolut schalltoten Raum, weil das Ohr keine Referenzwerte an Reflektionen mehr erhält und dadurch das Orientierungs- und Gleichgewichtsempfinden empfindlich gestört wird. Da wird einem sehr schnell schlecht oder schwindelig. Frag mal nach, ob Du bei Opel in Rüsselsheim in den Akkustikraum darfst. Wenn da die Tür zu geht, erfährst Du am eigenen Leibe, was ein "absolut" schalltoter Raum mit Dir anstellt ;-)

    • Basti   25. Apr 2013   17:08 UhrAntworten

      Ja den Effekt kenn ich...leider noch nich am eigenen Leib erfahren...aber mir gings nur ums reine MIxen in der theorie.

  • Phunkateer   25. Apr 2013   18:37 UhrAntworten

    In meinem Homestudio habe ich die größten Probleme im Bassbereich. Eine kurze knackige Bassdrum, die im Kopfhörer nur "Bo" macht, hört sich im Raum nach "Booongh" an. Man hört immer mal wieder, dass man da nicht viel machen kann und Bassfallen nur eine geringe Verbesserung bringen. Stimmt das?

    • Carlos San Segundo (delamar)   25. Apr 2013   19:16 UhrAntworten

      Du könntest so einen gegenphasigen Sub an der Rückwand einmessen lassen. Aber generell ist genau der Bassbereich das Problem in kleinen Räumen.

    • Phorsicht   26. Apr 2013   09:38 UhrAntworten

      Es kommt darauf an wie "professionel" du das haben willst. Durch meine spezielle Raumgeometrie reicht bei mir ein Vorhang aus schwerem Stoff um den Bass auf die gleiche Nachhallzeit zu bringen wie Mitten und Höhen. Das hat mich knapp 100€ gekostet, aber die akustische Verbesserung ist enorm. Um noch spezifische Frequenzen zu killen wirds dann schwieriger im DIY Bereich. Außerdem gibt es recht günstige Messmikros und kostenlose Software um den Raum auszumessen.
      Vorteil am selber machen ist auch, dass man sich mehr mit den Eigenheiten des Raumes vertraut macht. Nachteil ist man schafft es wohl nie soviel rauszuholen wie ein Profi. Allerdings reicht meiner Meinung nach für Semiprofis die DIY Maßnahmen locker aus und sind um ein mehrfaches günstiger.

    • Phunkateer   27. Apr 2013   09:43 UhrAntworten

      Hi Carlos und Phorsicht! Danke für die Infos! Werde ich mir mal überlegen....

  • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   25. Apr 2013   22:35 UhrAntworten

    Hallo!

    Vielen Dank für die ausführlichen(!) drei (!) Seiten zu diesem Thema! :-)

  • WirGefuehl   03. Mai 2013   12:25 UhrAntworten

    Auch danke für den Artikel!

  • Marcel   07. Sep 2013   09:07 UhrAntworten

    Raumakustik ist ein sehr weites und oftmals völlig unterschätztes Thema.
    Ich selber baue inzwischen seit Monaten an meinem Raum.
    Alles DIY mit messmikro und Software. Außerdem noch Hunderte von Seiten an Theorie im Web und Bücher.

    Sich damit auseinander zu setzen ist schon mal das a und o.

    Den Bassbereich in den griff zu bekommen ist wirklich schwierig gerade im Bezug darauf das man ja an den mitten und Höhen nichts mehr ändern will.

    Zu den eierkartons noch eine Sache: die sind nicht mal schön!!!!

    Für Aufnahmeräume empfiehlt es sich außerdem die Akustik flexibel zu gestalten.
    Also Absorber nicht fest anbringen sondern lieber, je nach Möglichkeit, diese mobil also s.g. Gobose zu bauen. Habe ich derweilen auch getan und es ist Super. Mal eben den Sänger reingestellt fertig ist die gesangskabine ;-). Ohne Probleme im Bassbereich.

    Stay tuned

  • Aytaç Altuntaş   10. Okt 2013   06:01 UhrAntworten

    Hallo, bin neu hier. Ich erstell hauptsächlich hip hop beats.
    Ich liebe es und es ist mein größtes Hobby. Aber leider hindert mich mein Nachbar der über mir wohnt daran, weiterzumachen. Denn der lebt da mit seiner Frau und einem neugeborenem. Und ich hatte auch schon eine heftige Konfrontation mit ihm gehabt, weil er den bass meiner billigen logitechs + subwoofer = (Problem), bei sich zuhause spürt. Das wackelt wohl immer, sagt er, was ich ihm ja auch glaube. Nun, ich habe mir zurzeit krk rokits zugelegt und die gehen krasser Ab als meine ex Sound Geber. Deshalb die Frage: Bitte, was kann ich tun, dass ich sehr sehr laut Musik höre aber dennoch niemand gestört wird bzw. Mein Nachbar? Wären solche absorber/diffuser/bassfallen, dass einzig richtige? Oder gibt es spezielle Studio Wand Farben/Platten, vorallem für die Decke, damit da oben beim Nachbar kein lärm/basswellen ankommt?
    Danke schon mal im Voraus. :)

    • Phorsicht   10. Okt 2013   09:03 UhrAntworten

      Hi Aytaç,

      du kannst durch Bassfallen und Breitband-Absorber (Bassfallen sind Absorber, die effektiver in den tiefen Frequenzen sind) den Schall reduzieren der aus deinem Studio heraus dringt. Allerdings wirst du, grad bei sehr lauter Musik immer das Problem des Körperschalls haben. Körperschall bedeutet, dass z.B. deine Decke durch den Schall zu schwingen beginnt und dadurch der Schall zu deinem Nachbar nach oben weitergeleitet wird. Um dies zu verhindern musst du einen kompletten Raum in einem Raum bauen der akustisch entkoppelt ist. Das ist quasi das Allerbeste was du in einem Studio machen kannst. Entsprechend viel Geld kostet so was! Dafür gibt's dann Bücher in denen man das nachlesen kann.
      Mein direkter Tipp an dich: tue dir und deinem Nachbar den Gefallen und höre die Musik leiser. 1) sollte deine Musik auch bei geringen Lautstärken gut klingen 2) schonst du dein Gehör (habe selbst Tinitus bekommen durch laute Mucke) 3) gelegentliches Laut machen um das bei hohen Lautstärken zu testen wird sowohl dein Nachbar als auch deine Ohren leichter akzeptieren können
      Hoffe das hilft dir weiter!
      Gruß Phorsicht

  • Berthold   27. Nov 2013   18:36 UhrAntworten

    Die Logitech-Subwoofer sollten nicht unterschätzt werden. Sie sind zwar wirklich winzig und spielen auch nicht besonders sauber aber dafür relativ laut und sogar verhältnismäßig tief. Die Leute erwarten einfach eine herrliche Bassüberhöhung dieser Subs bei knapp 80-120Hz und die liefern sie hervorragend. Da diese Frequenzen allerdings durch normale Wände bereits recht gut durchgehen, bereiten diese kleinen Subs immer wieder massive Probleme. Abhilfe kann eventuell durch eine bessere Positionierung (weg von sämtlichen Wänden und vom Boden) geschaffen werden. Damit werden zumindest Raummoden, die möglicherweise in diesem Bereich liegen, weniger angeregt.
    Mit Akustikelementen wird hier nichts zu machen sein.
    Dennoch möchte ich an dieser Stelle gerne meine Webseiten empfehlen: http://raumakustik-ratgeber.net und http://www.design-heimkino.de

  • raw_star   03. Apr 2014   23:19 UhrAntworten

    Hallo,

    ich habe einen 4eckigen Raum aus maßiven Betonwänden (5x5m)
    Der Raum soll auch als Partyraum genutzt werden d.h. an jeder stelle im Raum sollte es gut klingen. Gibt es eine Faustregel, wo ich welche Absorber oder Bassfallen aufstelle ?
    Danke schon mal !!

  • banjogit   02. Jan 2015   12:24 UhrAntworten

    Warum bringen die Eierkartons denn nichts? Sie wurden in den 70er und 80er Jahren doch oft und gerne verwendet. Ganz blöd können die Leute doch nicht gewesen sein?

  • baphi666   22. Jan 2015   22:09 UhrAntworten

    Steinwolle hat genau definierte akustikeigenschaften, stehen auf den verschiedenen Produkten....ab in nen alten Bettbezug, mit gaffa fixieren, aufhängen, hinstellen...mit rumspielen bis gut klingt...billig, tut und kreativ verbastelbar....nur nicht in Plastik packen, lackieren oder anders akustisch verschliessen...

  • Meckerfritze   13. Jul 2015   21:37 UhrAntworten

    Das Lustige daran ist ja, das man unter allen Umständen bemüht ist, Reflexionen wie Ungeziefer ausmerzen zu wollen, um ein "optimales" Ergebnis zu erhalten.
    Wer definiert eigentlich "optimal" ?
    Der Mainstream !
    Und wie viele Leute klagen immer davon, bloß nicht "Mainstream" sein und klingen zu wollen !?

    Das Tolle an der Sache der Akustikoptimierung ist doch auch, das man sich gewisse akustische Unzulänglichkeiten auch sehr effektiv zu nutze machen kann, um erst recht einen ganz besonderen Soundcharakter zu erhalten !

    Anstatt mit Messgerät und Flammenwerfer bewaffnet, im Auftrag noch so jede kleinste (Ent)Faltung zu eliminieren (und sich die Freundin langsam aber sicher fragt, ob "er" eigentlich auch noch andere Hobbys im Leben hat), kann man sich mit seinen eigenen Ohren und räumlich-akustischen Unzulänglichkeiten vertraut machen und auf so manch wahre "Schätze" (in so ziemlich jeder Ecke seines Studios/Zimmer stoßen- sofern nicht schon "tot-optimiert"), die einem genau DAS für einen speziellen Sound im Song oder Voice geben, das man bei aller "Optimierungswut" sich nicht einmal vorstellen wollte oder diverse Hoffnungen begraben hat und nachträglich in Plugins sein Heil sucht.

    Phil Collins hat sich z.B. dieser Denkweise bemüht, akustische Unzulänglichkeiten zu optimieren, anstelle ausschließlich zu terminieren.
    Sein legendärer Drum/Tomtom Sound basiert sozusagen auf optimierte Unzulänglichkeiten, in dem er Ecken und Wände sogar noch mit Glas verkleiden ließ, um (allgemein üblich unerwünschte) Diffusionen gar zu verstärken.

    Sich einen gewissen Nachteil zu nutze machen zu können, ist nicht selten auch mit effektiven Vorteil gekrönt.
    Sprichwort: Aus der Not eine Tugend machen !

  • Wirgefuehl   14. Jul 2015   10:27 UhrAntworten

    Alles richtig was du da sagst. Und eine schöne Zusammenfassung vorangegangener Kommentare ;)

  • eCrofey   25. Feb 2016   13:51 UhrAntworten

    Hallo super Bericht jedoch habe ich als absolute newbie eine Frage. Wie ordnet man die Panele an ? gibt es da so eine Richtlinie ? Klar es hängt vom Raum ab aber kann man sagen das die Diffusoren eher vorne oder hinten kommen eventuell mehr seitlich ? Ist es ratsam Absorber auf der Decke zu montieren oder eben nicht. Stellt man am besten die Basstraps in die vorderen Ecken oder lieber hinten wenn man nicht unbedingt Geld hat um gleich alle 4 kaufen zu können. Ja all das würde mich sehr wunder nehmen. Gibt es da wirklich Qualitätsunterschiede die man nicht nur messen sondern auch hören kann ? Lohnt es sich die teueren Absorber / Diffusoren für ein kleines aber feines Home Studio anzuschauen ? Ich würde mich sehr freuen über ein par tipps.

  • Peter   28. Aug 2016   00:01 UhrAntworten

    Hey eCrofey, schau dir mal den Artikel an über die Gesangskabine, sort steht das du das besser den Experten überlassen solltest (die auch die nötigen Messungen durchführen). Habe einen großen Raum geteilt in Vorraum, Regie und Gesangskabine. Die Regie verläuft nach hinten schräg, das heißt der raum wird breiter nach hinten um so wenig parallele Wände wie möglich zu haben. Am Sweet Spot hab ich Messungen vorgenommen und anschließend gleich mit dem Bau der Module begonnen. Jetz sieht es so aus das ich links und rechts zwischen den Monitorboxen auf halber höhe der Abhörposition jeweils ein Breitbandabsorber hängt. Über der Abhörposition bis dreiviertelte Höhe der Monitorboxen hängt an der Decke auch einer. Direkt hinten, am anderen Ende des Raumes ein QRD Diffusor (auch selbstgebaut) und dazwischen an der Decke noch ein 2D-Diffusor (Skylinediffusor). Hört sich alles um 700% besser als vorher an allerdings hab ich jetzt das Problem das ich nach der letzten Messung im Bereich von 80-120Hz und von 2Khz-4,5Khz nicht unter die 300ms komme. Bei allen anderen Frequenzen ist innerhalb von 300ms ein Abfall von 60db zu verzeichnen (laut Waterfall-Diagramm). Vielleicht kann mir hier irgendjemand helfen bzgl. Meiner Problemzonen :-D Budget ist inzwischen bei Null.. Sind einige 1000 draufgegangen für den Bau des Studios und der Akkustikelemente. Grüße

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