Tipps & Tricks für DJ Playlist & DJ Set

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Übersicht

  1. Grundlagen
  2. Vorbereitung
  3. Phasen
  4. Tipps

Immer preiswerter werdende Technik und günstige Musikstücke ermöglichen interessierten Menschen den Einstieg ins DJing. Laptop und DJ-Software vereinfachen dann noch den eigentlichen Prozess des Überblendens von Musikstücken, so dass es von außen wie eine einfache Aufgabe aussehen mag, erfolgreicher DJ zu sein.

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Die meisten übersehen dabei allerdings, dass es mehr als die Ausrüstung und eine entsprechende Musikauswahl braucht, um ein Publikum zu unterhalten. Ein gewisser Hang zur Show bzw. zum Entertainment und allem voran das Talent, die tanzlustige Menge zu lesen, sind unverzichtbar. Dieser Artikel soll den Einstieg ins DJing erleichtern und dir einige Grundsätze des Auflegens näherbringen, damit Du dein eigenes DJ-Set aufbauen kannst.

Grundlagen zum DJ Set

Die unverzichtbare Basis eines DJs ist und bleibt es, seine Tracks zu kennen. Wie fängt der Song an? Wie geht er weiter? Wie und wann hört er auf? Sind Beatwechsel im Lied? Erst wenn diese Basis steht, geht es im nächsten Schritt darum, den Abend so aufzubauen, dass Gäste und Veranstalter zufrieden sind.

Im Folgenden werden wir uns damit beschäftigen, wie ein DJ das Set über einen ganzen Abend aufbaut. Das dürfte für viele Einsteiger ohnehin der Beginn sein – die eigene Party, auf der die Musik über den Abend hinweg aufgelegt wird. Am Rande erfährst Du aber auch weitere Tipps & Tricks, falls Du der Gast- oder Star-DJ des Abends sein solltest.

Grundsätzlich können wir einen Abend im Club (oder bei einer Party bzw. einem Event) in drei Phasen einteilen:

  1. Aufbau
  2. Prime Time
  3. Abbau

Je nach Veranstaltung, Club und Musikstil variieren die genauen Uhrzeiten, weswegen wir hier keine festlegen können. Ein Abend im Club wird erst spät starten, bei manchen sogar erst tief in der Nacht. Bei einer Ü30-Party im Achtziger-Stil ist eher mit einem zeitigen Beginn und einem frühen Ende zu rechnen.

 

Tipps & Tricks für DJ Playlist & DJ Set

Resident DJ & Gast-DJ

In vielen Fällen wird die Aufbau- und Abbauphase vom Resident DJ übernommen und die Prime Time bleibt dem Gast-DJ vorbehalten. Ein guter Resident zeigt hier keine Profilneurose und spielt dem Gast-DJ nicht die Hits weg. Der Abend darf ruhig mit guten Songs beginnen, aber er sollte nicht mit voller Energie beginnen, so dass der Gast-DJ keine Chance hat, noch einen draufzulegen.

Der Resident DJ hat also eigentlich die schwerere Aufgabe und dies sollte sowohl vom Clubbesitzer als auch von den Gästen honoriert werden. Aussagen wie »Endlich spielt der Gast-DJ nun vernünftige Musik« zeigen, dass die Leute teilweise nicht verstehen, dass man nicht den ganzen Abend nur Hits spielen kann. Im schlimmsten Fall müsstest Du diese stündlich in der Heavy Rotation spielen, da ja manche Gäste erst später kommen und auch die Hits hören wollen. Aber genau das hilft denen nicht, die schon früh gekommen sind, wenn sie das Lied zum dritten Mal hören…

Es empfiehlt sich, bereits vor dem eigenen Set zur Location zu kommen, falls mehrere DJs an einem Abend spielen. Du kannst dann darauf achten, was der Kollege schon gespielt hat, und wie die Crowd auf bestimmte Musik reagiert. Ein kurzes Gespräch mit dem nachfolgenden DJ kann auch nicht schaden, denn so kannst Du klären, worauf Du hinarbeiten solltest. Gerade wenn unterschiedliche Musikstile gespielt werden, bieten sich zur Übergabe Songs an, die etwas in die Richtung des folgenden DJs gehen. So wird häufig Hiphop mit House gemischt und für das Publikum ist es angenehmer, wenn zum Wechsel ein Lied beide Stile beinhaltet oder sich zumindest vom Tempo her angleicht.

Übersicht

  1. Grundlagen
  2. Vorbereitung
  3. Phasen
  4. Tipps