Übersicht

  1. Kreatives DJing - Samples & Effekte
  2. Eigene Melodien & Clips triggern

Wenn Du mit der Zeit gehen und mehr als nur einfach nur zwei Tracks ineinander mixen möchtest, hast Du heute viele Möglichkeiten für kreatives DJing. Deine Live-Performances lassen sich mit aktueller Technologie ganz nach eigenen Ideen formen und verändern. So lassen sich mit einem DJ MIDI Controller, einem spezialisierten Effektgerät für DJs oder sogar Klangerzeuger Samples triggern, Beats selber machen, Effekte steuern und Melodien in allen erdenklichen Klängen spielen.

Kreatives DJing - Samples triggern

Nutze Pads mit Velocity für mehr Ausdruck

In diesem Artikel über kreatives DJing wirst Du erfahren, mit welchen DJ-Tools und sonstigen Werkzeugen dir das bei deinen Performances und Gigs gelingt – im Hinterkopf immer die Stimmung und die tanzende Menge. So geht es los mit dem Triggern von Samples während deines Live-Sets, das gefühlvolle Nutzen von Effekten für die Tanzfläche bis hin zum Einbauen echter Melodien und eigenen Arrangements bekannter Songs on-the-fly.

Samples triggern

Das Abfeuern von Samples stellt eine der einfachsten Möglichkeiten dar, die laufenden Tracks aufzupeppen. Schon vor vielen Jahren erschienen die ersten DJ-Mixer mit Knöpfen zum Abfeuern vorgefertigter Samples. Für kreatives DJing ist das freilich weniger interessant als die moderne Variante: Mit einem MIDI-fähigen Mixer oder Controller, der über Pads verfügt, spielst Du eigene Samples, die Du zuvor in jedem guten DJ-Programm auswählen kannst.

Bei vielen Geräten wird die Anschlaghärte (»Velocity«) registriert – je nachdem, wie hart Du ein Pad antippst, verändert sich die Lautstärke des getriggerten Samples. Das ist jedenfalls die klassische Zuweisung, doch darüber hinaus gibt es noch viel mehr – beispielsweise lässt sich erreichen, dass mit ein und demselben Pad bei unterschiedlichen Schlaghärten jeweils andere Samples getriggert werden.

Dadurch kannst Du etwa ein Schlagzeug simulieren, denn ein sacht angeschlagene Snare Drum klingt nicht nur leiser, sondern auch klangcharakterlich völlig anders als eine, die mit viel Schmackes getrommelt wurde. Hier verschwimmt als die Grenze zum Beats machen, was wieder ein Thema für sich wäre.

Mit einer Funktion namens »Roll« oder »Drum Roll« wird ein Sample übrigens so lange in einer Schleife wiederholt, bis Du das Pad loslässt. Die typischste Anwendung dafür ist wohl nach wie vor der Snare-Wirbel.

 

Effekte steuern

Mit einem fortgeschrittenen DJ-Mixer kannst Du heute auch Effekte wie Echos (»Delay«), Hall (»Reverb«) und mehr einsetzen, Erstere oft sogar im Takt mit dem Beat der aufgelegten Musik. Mit speziellen Effektgeräten für DJs sind in der Regel aber noch ausgefeiltere, dramaturgisch stärker differenzierte Effektarten möglich. Darüber hinaus lassen sie sich über größere Drehregler (»Potis«) und mehr Platz zwischen den Bedienelementen oft komfortabler steuern als die Alleskönner-Mixer.

Schließlich gibt es noch universell einsetzbare MIDI-Controller mit Drehreglern und anderen Werkzeugen, die sich zur Effektkontrolle eignen – manche bieten alles in einem, also neben den Drehreglern auch Pads (siehe oben), Fader (Schieberegler) und eine Klaviatur zum Spielen von Melodien und Akkorden (siehe unten).

Kreatives DJing - Effekte steuern

Dann gibt es noch Geräte mit Touchpads – berührungsempfindliche Kontrollfelder, wie Du sie von Laptops zur Steuerung des Mauszeigers kennst. Bei diesen lassen sich gleich zwei oder mehr Effekteinstellungen gleichzeitig über die Position und den Bewegungen deiner Fingerspitze(n) regeln. Das ist noch nicht alles: Mittlerweile gibt es sogar DJing-Controller, die über Lagesensoren und Geschwindigkeitsmessungen eine Bewegungssteuerung von Effekten ermöglichen.

Wenn Du ein DJ-Programm mit der Option zur VST-Einbindung nutzt, bist Du nicht auf die Effekte bestimmter Geräte bzw. die der DJ-Software beschränkt. Denn über Plugins kannst Du mit deinem Controller alle Arten von Audioeffekten in Software-Form nutzen und endgültig die volle Kontrolle über den Sound erlangen.

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