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  1. DJ MIDI Controller Empfehlung
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Was brauchst Du als Digital-DJ? MIDI-Controller für zwei oder mehr Decks, am besten mit integriertem Audio Interface, Pads zum Abfeuern von Samples und Drehreglern für Effekte. Nach unserem DJ-Controller-Vergleich für Einsteiger und Fortgeschrittene erwartet dich hier eine Marktübersicht mit brandneuen 4-Kanal-Geräten für Profis. Sechs DJ Controller mit Soundkarte und allem, was für modernes DJing heute benötigt wird.

Auf der folgenden Seite findest Du sechs Geräte von sechs Herstellern, die zum überwiegenden Teil erst kürzlich zur Crème de la Crème in Sachen DJ MIDI Controller vorstoßen konnten. Alle Kandidaten werden in ihren wichtigsten Eigenschaften und ihren Alleinstellungsmerkmalen beleuchtet. So findest Du heraus, warum gerade dieses oder jenes Gerät für dich in Frage kommen könnte.

Wie sich herausstellte, ist Serato nach wie vor die beliebteste DJ-Software, was die Vorliebe der Hersteller bei der Spezialisierung ihrer Geräte angeht. So sind drei Geräte speziell für die neueste Inkarnation des Programms – Serato DJ – konzipiert.

Vestax VCI-400

Der VCI-400 ist schon etwas länger auf dem Markt, hat aber nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Es handelt sich um einen DJ-MIDI-Controller, dessen Mixer nach einem Firmware-Update auch im eigenständigen Betriebsmodus genutzt werden kann. Die metallene Faceplate und die Stoßfänger an den Ecken schützen den Controller und setzen Design-Akzente. Der Hersteller bietet einen alternativen, leichtgängigeren Crossfader an.

Vestax VCI-400

Berührungsempfindlichkeit und Drehwiderstand der charakteristisch flachen Jog-Wheels lassen sich justieren, zudem gibt die integrierte LED-Beleuchtung Auskunft darüber, ob Du gerade im Scratch- oder im Pitch-Bend-Modus arbeitest. Unter den Jog-Wheels finden sich noch jeweils vier zusätzliche kleine Pads zum Abfeuern von Sample-Decks, Remix-Decks und mehr. Weiterhin bemerkenswert ist der Umstand, dass das USB Audio Interface »class-compliant« (klassenkonform), also ohne Treiber arbeiten kann und somit auch iOS-Geräte unterstützt.

Die Eingänge: 2x XLR/Klinke für Mikrofone sowie 2x Cinch für Line-Signale – will heißen, dass sich dieser DJ-Controller nicht ohne einen zusätzlichen Phono-Vorverstärker mit Plattenspielern nutzen lässt. Ein XLR-Ausgang für das Master-Signal ist an Bord.

Als einziger Controller in unserer Gegenüberstellung werden beim VCI-400 gleich zwei DJ-Programme bzw. die entsprechenden Lizenzen mitgeliefert – Serato DJ und Virtual DJ.

Preis: 595,- Euro

 

Gemini G4V

Dieser 4-Deck-Controller ist für Virtual DJ konzipiert; eine Light-Version dieses Programms wird mitgeliefert, zudem ist mittlerweile ein offizielles Traktor-Mapping zu haben. Das Gerät besticht zunächst durch sein vollständig metallenes Gehäuse und das klares Layout der Bedienelemente. Die Pitch-Fader sind mit einem außergewöhnlich weiten Laufweg ausgestattet, wodurch die Justierung der Tonhöhe/Geschwindigkeit in sehr feinen Abstufungen möglich wird. Die Jog-Wheels sind sehr groß – die beste Voraussetzung zum gekonnten Scratchen oder für Backspins.

Gemini G4V

2×8 farbig beleuchtete Pads stehen zur Verfügung. Sie dienen nicht nur zum Abfeuern von Samples, sondern nach dem Umschalten in die entsprechenden Modi auch für Loops und Cue-Punkte.

An Bord sind ein symmetrischer XLR-Ausgang für das Master-Signal, Outputs für Booth (inkl. separater Lautstärkeregelung) und Master im Cinch-Format und ein frontseitiger Kopfhörerausgang (6,3 mm).

Zum Input stehen ein Mikrofoneingang und eine Buchse zur Einspeisung beliebiger Stereo-Signale, etwa vom Smartphone, Tablet oder MP3-Player. Auf die Nutzung als Standalone-Mixer zum Anschluss von Turntables oder CDJs wirst Du hier allerdings verzichten müssen, denn entsprechende Eingänge sind nicht vorhanden.

Das Audio Interface ist insofern bemerkenswert, als hier eine maximale Sample-Rate von 192 kHz nutzbar ist.

Preis: 388,- Euro

 

Omnitronic DDC-2000

Der Omnitronic DDC-2000 ist ein voll ausgestatteter DJ-Controller zur Steuerung von bis zu vier Decks. Es handelt sich um eine in Haptik und Verarbeitungsqualität erhebliche Weiterentwicklung der ersten Geräteserie des Herstellers, die unter dem Kürzel TMC firmierte. Wie beim Vertreter von Vestax werden hier gleich zwei DJ-Programme mitgeliefert: Virtual DJ 7 LE und Audio Artery One DJ Start Edition.

Omnitronic DDC-2000

Sehr beachtlich für einen Controller dieser Preisklasse ist der DVS-Modus – der DDC-2000 ist in der Lage, die Signale von Timecode-CDs bzw. entsprechendem Vinyl zu verarbeiten und als MIDI-Signale an die DJ-Software auszugeben.

Der Mixer kann auch im eigenständigen Modus (Standalone) betrieben werden, da nicht nur eine USB-Soundkarte (16 Bit & 48 kHz) mit zwei digitalen In- und Output-Kanälen, sondern auch zwei Line/Phono-Eingänge integriert sind. Dazu kommen gleich zwei Inputs für Mikrofone, deren Klang sich mit einem einfachen Regler von tiefen- bis höhenbetont verstellen lässt. Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Talkover-Modus zuzuschalten. Schließlich findet sich ein AUX-Eingang (3,5 mm) für beliebige Stereo-Klangquellen wie Smartphones, Tablets, MP3-Player & Co.

Zum Master- und zum Booth-Output, jeweils via Cinch, gesellt sich noch ein Ausgang: zwei symmetrische 6,3-mm-Buchsen für links/rechts.

Preis: 319,- Euro

 

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