DJ Anfänger: Der Einstieg ins DJing

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Übersicht

  1. DJ Anfänger
  2. Kosten
  3. Zuverlässigkeit

Wer jetzt mit dem DJing anfangen möchte, sollte sich im besten Fall bereits im Vorfeld darüber im Klaren sein, wohin der Weg ihn oder sie führen wird – denn ganz offensichtlich hängen hiervon die meisten Entscheidungen beim Kauf von DJ Equipment ab. Sicher werden viele Aspiranten und DJ Anfänger die großen Clubs als Ziel vor Augen haben, andere möchten vielleicht mehr in Richtung mobiles DJing auf Hochzeiten, Partys und Events gehen.

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Gleich welchen Weg Du einschlagen möchtest, beiden Zielvorgaben gemein ist, dass im Vorfeld viel Übung mit einer eigenen Ausstattung notwendig sein wird und dass der Aufbau einer eigenen umfangreichen und legalen Musiksammlung unabdinglich ist.

Und schon stehen wir vor der ersten wichtigen Entscheidung deiner DJ-Karriere: die über das Format der Musiksammlung. Denn die technologische Entwicklung und digitale Revolution hat auch vor den DJs keinen Halt gemacht. Das bedeutet auf der Sonnenseite einerseits, dass das benötigte Equipment (und die Musik) selten so preiswert wie heute erhältlich war, und andererseits, dass die Auswahl kaum größer und unübersichtlicher sein könnte.

Einstieg ins DJing

Der Einstieg ins DJing ist gar nicht so einfach, wie man sich das wünscht. Neben dem Equipment gibt es noch jede Menge Dinge, die besorgt und überlegt werden müssen.

Wichtige Frage beim Einstieg ins DJing: Vinyl vs. MP3 vs. Audio-CD

Waren vor wenigen Jahren noch die meisten DJs mit zwei Plattenspielern, einem Mischpult und einer großen Plattenkiste mit unzähligen Vinyls unterwegs, so sieht man diese Kombination heute eher selten in freier Wildbahn. Nach den Platten kamen die CDs und heutzutage sind selbst MP3s in den Clubs gesellschaftsfähig geworden.

DJ Anfänger Equipment

Bei der Wahl des Formats gibt es einige Kriterien gegeneinander abzuwägen, doch vorher noch eine kurze Anmerkung zu Audio-CDs, die ich bei dieser Betrachtung ausklammern möchte. Die meisten CD-Zuspielgeräte sind heutzutage in der Lage, MP3s und andere komprimierte Formate genau wie Audio-CDs abzuspielen. Dazu kommt, dass vorhandene CDs sehr einfach mit Programmen wie iTunes in MP3 umgewandelt werden können und auf einen Datenträger deutlich mehr MP3s als Audiodaten passen. Insofern möchte ich die Audio-CD für die nachstehenden Betrachtungen im weitesten Sinne zu den MP3s zählen.

Beschaffungswege

Das Kriterium Nummer Eins ist für mich der Aufwand zur Beschaffung meiner Musik und dieser spricht deutlich für die digitale Variante. Als es vor einigen Jahren noch wesentlich mehr Läden gab, die Musik auf Vinyl geführt haben, war es dennoch nicht einfach, die gesuchten Titel auf einer 12“-Scheibe zu erwerben. Da die Kosten für die Pressung einer Platte relativ gesehen sehr hoch sind, wird nur eine begrenzte Menge davon produziert und anschließend auf alle Läden verteilt.

Downloads sorgen für den bequemen Einkauf

Dies führt bei Hits und begehrten Titeln zu einem begrenzten Angebot bei großer Nachfrage und weiterhin dazu, dass Einsteiger und Neulinge nur sehr schwer an die gewünschten Edits und Remixe kommen, zumal die Läden ihren Stammkunden die guten Scheiben auszusortieren pflegen, bevor diese in den freien Verkauf kommen. Heute gibt es zwar auch Online-Shops für Vinyl, aber dort kommt man auch nicht immer an die gewünschte Musik.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die vielfältigen Möglichkeiten, sich Musik in digitalem Format zu kaufen. Neben den üblichen Verdächtigen wie iTunes oder Amazon gibt es auch einige Szeneportale (beispielsweise Beatport), die den Kauf so einfach und bequem wie noch nie gestalten. Nicht nur, dass die richtigen Edits jedem zur Verfügung stehen und nicht nur einer eingeschworenen Gemeinde, Du kannst auch noch kurz vor dem Gig auf dem Flughafen einen ganz frischen Track kaufen und in deine Playlist aufnehmen.

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