Smithson Martin Emulator: Multitouch-Interface für DJ-Software

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Smithson Martin Emulator

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Transparenter Touchscreen + DJ Software: Smithson Martin Emulator

Der Smithson Martin Emulator ist die erste native Multitouch-Software für Windows 7, die es Dir ermöglicht, einen beliebiges Tablet, auf dem Microsofts neuestes Betriebssystem läuft, in einen MIDI Controller zu verwandeln. Eine Version für Mac OS X soll folgen. Derzeit fungiert die Software als Interface für Traktor Pro, Varianten für Ableton Live, Serato und Virtual DJ sind in Arbeit. Alle Informationen und Parameter sind über eine einzige Ansicht zugänglich. So sind beispielsweise mehr als 130 Knöpfe, Drehregler und Fader für Traktor Pro auf einem Bildschirm versammelt. Die Latenz ist mit 7 Millisekunden sehr gering. Die Software soll keine großen Ansprüche an die CPU stellen – die graphische Darstellung wird durch Hardware-Beschleunigung unterstützt.

Smithson Martin Emulator

 

Der wahre Hingucker kommt erst noch: Damit Du mit Emulator auch genug Platz zum Austoben hast, bietet der Hersteller vier gigantische, transparente Touchscreens, auf die das Bild per Beamer projiziert wird. Vier Varianten sind erhältlich – Oberflächen mit einer Diagonale von 32 und 42 Zoll stehen zur Verfügung, jeweils entweder mit zwei oder sechs gleichzeitigen Berührungspunkten. Wie im Video zu sehen ist, kommt das monströse Gerät wasserfest daher:

Schade: Die Latenz der Klangkontrolle mag niedrig sein, aber das Video zeigt, daß die projizierte Grafik deutlich hinterherhinkt. Zudem finde ich persönlich es nicht besonders spannend, bei einer Performance ständig auf das Interface des DJs zu starren.

Was meinst Du? Edles Gadget oder alberner Science-Fiction-Humbug?

Smithson Martin Emulator Video

 

Smithson Martin Emulator: Preis & Verfügbarkeit

Das Produkt ist über die Webseite de Herstellers erhältlich. Die Software allein kostet 249,- US$. Zusammen mit den transparenten Touchscreens ergeben sich diese Preise:

Emulator 32″ Dual: 3875,- US$
Emulator 32″ 6-Touch: 4875,- US$
Emulator 42″ Dual: 4275,- US$
Emulator 42″ 6-Touch: 5975,- US$

Mehr zum Thema:
          

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Lesermeinungen (5)

zu 'Smithson Martin Emulator: Multitouch-Interface für DJ-Software'

  • JAN   03. Feb 2011   20:46 UhrAntworten

    Das machte auf Gearslutz schon vor über 6 Monaten die Runde... die greifen es nur nochmal auf.

  • Peter Venus   04. Feb 2011   10:38 UhrAntworten

    249,-? nich schlecht herr specht...
    dann doch lieber Sensomusics USINE ( http://www.sensomusic.com/usine/ )
    da gibts auch volle multitouchunterstützung und man kann sich alles selber basteln wenn man mag

  • Fi   04. Feb 2011   21:50 UhrAntworten

    usine is aber iwie sau kompliziert (zumindest für mich ^^)

    aber is schon iwie was interesantes nur halt schweine teuer mit dem touchscreen zusammen

  • ML   07. Feb 2011   09:02 UhrAntworten

    Warum nicht einfach direkt ueber einen handelsueblichen billigen Kaufhaus-Touchscreen die Software bedienen?
    Ich werde es Euch sagen ;-)
    Vor ca. drei Jahren als die Dinger noch weit ueber 1000.- fertig gekostet haben habe ich den Wahnsinn begangen mit aus dem Profihandel fuer Kiosksysteme zwei Touchpanels zu kaufen, dazu passend zwei billige LCD screens, die ich geknackt habe, mit den Panels und ein bisschen dremeln wieder zusammengesetzt habe, total heiss drauf war meine virtuellen Softwaresynthesizer endlich direkt ohne staendig neu zu zuordnende Hardwarekrueppel-midi-Interfaces zu bedienen.
    Die Ernuechterung war gross, als ich bemerkte, das die aktuelle Touchscreentechnik noch viel zu unpraezise ist, um die ganzen kleinen noepsies direkt am screen zu bedienen.
    Daher vermute ich, das die SM-Emulatoren eine sehr geringe grafische Aufloesung auf sehr grossen Displays benutzen muessen, weil ansonsten bei all der schoenen Latenz auf Grund von ungenauigkeiten in der Aufloesung die Praezision auf der Strecke bleibt.
    Also nichts mit 5-8 vituellen Synthezizern auf einem HD Bildschirm mit 24" im direkten Zugriff ( Ich traume weiter )
    Deshalb auch die Adaption der Software auf die unterschiedlichen Systeme, weil die Bedienung mit der Maus tausendmal Praeziser ist.
    Einzig Wacom, als Grafiktablet hat das Patent auf superpraezise Touchaufloesungen bis dato. :-( Dann aber auch mit Anschlagdynamik ;-)

  • ralph   01. Jan 2013   23:01 UhrAntworten

    ich möchte mir einen touchscreen mit dem dazugehörigen zubehör zulegen.

    suche auf diesem wege leute die mir einige tipps geben können.

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