Buchtipp: Rocklexikon der DDR

9
SHARES
Buchtipp für Musiker

Götz Hintze – Rocklexikon der DDR

Neben den weltweit bekannten Musikern werden in diesem Buch auch viele Acts beleuchtet, die abseits der großen Öffentlichkeit standen. Wie repräsentativ oder vollständig diese Auflistung ist, sei dahingestellt, willkommen sind die kurzen Portraits dieser Künstler allemal. Die im wiedervereinigten Deutschland erschienenen Musikstücke der betrachteten Künstler finden auch Erwähnung, somit geht das Buch dankenswerter Weise noch ein Stück über seine eigentliche Themenepoche hinaus.

Naturgemäß handelt es sich hier um ein Überblickswerk, in dem für ausschweifende Bandhistorien und vollständig lückenlose Diskographien kein Platz bleibt. Wer sich dessen bewusst ist, findet einen guten Überblick über den Rock der deutschen sogenannt-demokratischen Republik.

Leider fehlen einige der im Anhang aufgeführten Interpreten im angesprochenen Register, das in der dritten Auflage hinzugekommen ist. Stoff für eine vierte Edition? Hier noch die Fakten zur aktuellen Fassung: Taschenbuch mit 404 Seiten, in dritter Auflage am 1. April 2014 erschienen bei tredition.

Zum Autor: Götz Hintze (*1961) arbeitete von 1983 bis 1991 als Musikdokumentar beim DDR-Rundfunk und spielte selbst in einer Amateur-Rockband. Nach der Wiedervereinigung knüpfte er beim Deutschlandsender Kultur, dann beim Deutschlandradio Kultur an seine Arbeit an. Er ist Gitarrist und Sänger von DESOHR.

Mehr zum Thema:
        


Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN