Buchtipp: Power Tools for Synthesizer Programming

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Buchtipp für Musiker

J. Aikin – Power Tools for Synthesizer Programming

Synthesizer haben sich über die letzten vier Dekaden hinweg dramatisch gewandelt. Doch auch nach »nur« elf Jahren erscheint es mehr als angebracht, die zweite Edition dieses Buches zu veröffentlichen. Alles, was Produzenten elektronischer Musik wissen müssen, um mit allen Arten von Synthesizern aufregende neue Klänge zu erzeugen, steht hier drin. Von den Preset-orientierten Instrumenten mit Klängen von Pianos & Co. über die Poti-bewehrten analogen Kostbarkeiten bis hin zu rein digitalen Instrumenten und Synthesizer-Software (Plugins) reicht die Palette.

Es handelt sich um eine gründlich überarbeitete und erweiterte Fassung, da sich in den letzten zehn Jahren so einiges getan hat. So war und ist etwa bei der granularen und additiven Synthese oder beim physical modeling ein reges Treiben zu beobachten. Zudem kamen das iPad und Touch-Oberflächen generell hinzu. Als wäre das nicht genug, erlebt die althergebrachte analoge Synthese ein starkes Comeback. All das wird bedacht.

Nicht nur die typischen (und weniger typischen) Komponenten von Synthesizern werden beleuchtet, sondern auch gängige Effektarten, das gute alte Steuerprotokoll MIDI, moderne Controller, modulare Synthese mit CV- und Gate-Signalen, Sequenzierung und und und.

Dabei wird unter die Haube geschaut, nachgehakt, und nicht einfach nur eine Aufforderung gegeben, Knopf X zu drücken. Ob es wie laut Verlagsankündigung das einzige Buch sei, das das große Ganze derart umfassend beleuchtet, vermag ich nicht zu sagen.

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