Buchtipp: Physikalische und psychoakustische Grundlagen der Musik

11
SHARES
Buchtipp für Musiker

Juan G. Roederer – Physikalische und psychoakustische Grundlagen der Musik

Schallwellen entstehen durch Instrumente. Wie diese aber wahrgenommen werden, entscheidet unser Gehirn. Musik ist also im Grunde ein Zusammenspiel von Physik und Psychoakustik. Das klingt nicht sehr romantisch, doch könnten Kenntnisse auf diesem Gebiet hilfreich zum besseren Verständnis von Musik sein; der Autor ist von deren praktischen Nutzen für Tonkünstler überzeugt.

Allein für Komponisten sei es wichtig, zu wissen, wie das menschliche Gehör Töne wahrnimmt, um Kompositionen so auszurichten, dass sie »ins Ohr gehen«. Musikpädagogen fänden eine Antwort auf die Frage: »Warum lieben wir Musik?«. Diese hat sich wohl jeder schon einmal gestellt, ist es doch manchmal verrückt, was Musik in einem auslösen kann.

Der Autor gibt zum Thema bereits seit vielen Jahrzehnten Seminare und Kongresse, leistet überall da Aufklärungsarbeit, wo man sich der Psychoakustik noch nicht gewidmet hat. In der letzten Zeit hat sich viel getan auf diesem Gebiet, da mehr und mehr Forschung betrieben wurde. Falls Du dich für die Entstehungsprozesse von Musik aus den geschilderten Perspektiven interessierst, solltest Du dir also die neuste Ausgabe besorgen.

Dieses Buch ist nicht alleine für Wissenschaftler, die sich für Musik interessieren, oder Musikpsychologen geschrieben. Die physikalischen und mathematischen Kenntnisse, die für die Lektüre des Buches vonnöten sind, sind jene, die man bereits in der Schule erworben hat. [ Anm. d. Red.: Ja nun, das meiste davon habe ich bereits erfolgreich verdrängt :p ]

Mehr zum Thema:
      


Lesermeinungen (1)

zu 'Buchtipp: Physikalische und psychoakustische Grundlagen der Musik'

  • Julian Angel   18. Sep 2012   09:21 UhrAntworten

    Könnte interessant sein. Das perfekte Tempo, die ideale Tonart...?

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN