Buchtipp: Magic Chords Guitar

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Buchtipp für Musiker

Michael Schymik – Magic Chords Guitar

Hier möchte der Autor ein unverzichtbares Werkzeug für Komposition und Improvisation geschaffen haben. Es handelt sich um einen um Terzen erweiterten Quintenzirkel, der als mächtiger Ideengeber beim Songwriting fungieren will, beispielsweise wenn es darum geht, gutklingende Akkordfolgen zu finden oder einfache Modulationen (Tonartwechsel) zu erstellen. Im größeren Kontext lernst Du, musikalische Zusammenhänge zu erkennen (Stichwort Funktions-/Stufentheorie).

Das Gebilde hat zwei Seiten: eine für Anfänger und eine für fortgeschrittene Musiker, die wissbegierig sind. Ersteren wird mithilfe von Griff- oder Akkordbildern demonstriert, aus welchen Tönen die wichtigsten Grundakkorde zusammengesetzt sind und wie diese zu greifen sind, während das Drehen an der Innenscheibe Funktionen und Stufenakkorde zutage fördert, Septakkorde auflöst und Moll-Akkordfolgen erstellt. Die Seite für Fortgeschrittene beinhaltet dann weiterführende Akkorde, etwa Septim-, Moll-Sept- und maj7-Akkorde.

Zur Improvisation gibt es die wichtigsten Skalen (je zwei Dur-, harmonische Moll- und Blues-Skalen). Mit einem Blick abgelesen: Power Chords, Sixte ajoutée-, Septim-, Major-7- oder Nonenakkorde, auch Nonen- oder Quartvorhalte.

Mir erschließt sich nicht ganz, warum das beliegende Heft zwar auf Deutsch (übrigens sehr flockig geschrieben) vorliegt, nicht aber die Beschriftung der Drehscheibe. Dort herrscht Englisch vor, aber vielleicht ist es für die weitere Arbeit als Musiker ja gar nicht so verkehrt, auch die englischen Entsprechungen der Begriffe aus der Harmonielehre kennenzulernen. Ansonsten ein wunderbares kleines Werkzeug.

Am 10. August in erster Auflage bei quickstart erschienen. Das broschierte Begleitheft hat 24 Seiten.

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Lesermeinungen (2)

zu 'Buchtipp: Magic Chords Guitar'

  • Michael   05. Sep 2014   07:53 UhrAntworten

    ... weil eine Extra-Produktion einer solchen Scheibe in anderer Sprache teuer ist; daher eben nur in englisch.

    • Felix Baarß (delamar)   05. Sep 2014   20:45 UhrAntworten

      Ah, vielen Dank für die Info, Michael. Das ist natürlich gut nachvollziehbar.

      Gruß, Felix

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