Buchtipp: Jimi Hendrix – Starting at Zero

5
SHARES
Buchtipp für Musiker

Jimi Hendrix – Starting at Zero

Peter Neals Sammlung seiner Gedanken, die ganze Songtexte erklären, und auf Servietten sowie Papierfetzen teilweise in aller Schnelle notiert wurden, machen den so glorifizierten Gitarristen ein Stück menschlicher. Hendrix selbst entzaubert die legendäre Gitarrenzertrümmerung, die später zum Ritual werden sollte, als Zufall. Zudem spricht er mit flapsigen Worten über die Rassendiskriminierung, redet über seine freiwillige Verpflichtung bei der Army, warum er bei Woodstock die amerikanische Hymne gespielt hat, seine Begegnung mit Bob Dylan und und und.

Jimi Hendrix wollte sterben, wenn seine Musik nichts Neues mehr zu bieten hat. Dies schrieb er kurz vor seinem 28. Geburtstag. Und dass wir seine Platten nach seinem Tod weiterhin hören sollen. Darüber jedoch, wie stark manche Künstler nach ihrem Tod verehrt werden, wundert er sich. So ist es wohl, wenn man die Deutungshoheit über seine eigenen Taten verliert.

Aus seinen Notizen, Tagebucheinträgen, Interviews und Gedanken, die er immer wieder auf allen möglichen Gegenständen aufgezeichnet hat, entsteht ein anderes Bild des Jimi Hendrix. Dieses kann man in »Starting at Zero« anhand der chronologisch geordneten Zitate selbst zusammensetzten; eine neue Biographie soll das Buch nicht sein.

Außerdem ist schon ein Film geplant, der sich an den Hinterlassenschaften eines des besten Gitarristen der Musikgeschichte inspiriert.

Mehr zum Thema:
    


Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN