Buchtipp: Harmonielehre

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Buchtipp für Musiker

Diether de la Motte – Harmonielehre

Das Buch widmet sich der Harmonielehre von einem historischen Standpunkt aus und zieht eine Linie von 1600 bis in die heutige Zeit. Dabei geht der Autor auf die Harmoniesprache ein, die sich im Laufe der Jahre und Jahrhunderte entwickelt hat. Anhand von Beispielen wird erklärt, welchen Regeln die Harmonielehre folgt und worin die Bedeutung dieser für die Komposition von Werken liegt. Dabei kristallisieren sich zwei bestimmende Stile heraus – der Zeitstil und der Personalstil.

Musikalische Praxis wird verständlich gemacht für alle, die die Sprache der Musik verstehen wollen – auch ohne spezielle Kenntnisse vorweisen zu können. Anhand der entsprechenden Vertreter der verschiedenen Strömungen (von Beethoven bis Schönberg) ist nachzuvollziehen, wie kompositorische Phantasie aussehen kann. Der Autor führte als erster eine historisch differenzierende Betrachtung in das Themengebiet ein und so wurde sein 1976 veröffentlichtes Buch zu einem Standardwerk, bis heute.

Der Autor des Buches, Diether de la Motte, war sowohl Musiker und Komponist als auch Professor und Musiktheoretiker an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst. Sein Leben lang hat er sich der Musik und der Lehre gewidmet und so sein Wissen weitergegeben.

In seinen Büchern bleibt es Wissbegierigen in Sachen Musik bis heute erhalten. So hat er auch andere Bücher bezüglich Musik geschrieben, die zu beliebten Nachschlagewerken geworden sind.

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