Buchtipp: Frank Bruns „Schlagzeug lernen“

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Buchtipp für Musiker

Schlagzeug lernen: Für Anfänger und Fortgeschrittene

Schlagzeuger werden ist gar nicht so schwer. Man setzt sich an die Trommeln und schlägt darauf los. Tatsächlich? Zu dieser Meinung könnte man kommen, wenn man zu viel auf Dorffesten unterwegs ist. Jedoch muss ein guter Schlagzeuger einiges drauf haben – mit ihm steht und fällt ein Song, denn er gibt den Beat, den Grundrhythmus, vor. Studiert haben muss man das Instrument nicht, um es zu beherrschen, auch wenn der Autor des Buches genau dies tat, am Konservatorium in Maastricht und am Drummers Collective in New York. Heute hat er seine eigene Drum School, in der er meist jungen Leuten zeigt, wie man das Zeug richtig schlägt, und tourt mit der Rock-Band Goldrausch und mit der Blues-Combo Cologne Blues Club.

Das Buch fängt ganz harmlos an. Zunächst wird erklärt, was man beachten muss, kauft man sich ein Schlagzeug: Wie sucht man die richtigen Instrumente aus?, oder: Wie findet man einen geeigneten Lehrer. Wenn Du also noch kein Schlagzeug hast – umso besser. In kleinen Schritten führt Bruns den Leser an die Viertel-, Achtel- und Sechzehntelnoten heran und wie man diese auf den einzelnen Drums spielt und kombiniert. Nebenbei gibt er Übungstipps und zeigt, welche Rhythmen bekannter Songs Du schon nachtrommeln kannst mit dem Erlernten.

Über 120 Original-Rhythmen aus Pop- und Rocksongs sind dem Buch beigegeben. Auf der CD kannst Du in 99 Hörbeispielen überprüfen, ob dein Spiel schon so klingt, wie es klingen sollte. Fortgeschrittene können sich über die verschiedenen Konzepte für Fill-Ins, Akzentübungen und eine Goovesammlung aus verschiedenen Musikstilen freuen.

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Lesermeinungen (2)

zu 'Buchtipp: Frank Bruns „Schlagzeug lernen“'

  • Frank   19. Jul 2013   10:15 UhrAntworten

    Aber wir haben doch jetzt DrumMic'a...;-)

  • Mex   19. Jul 2013   13:51 UhrAntworten

    Zitat: "Wenn Du also noch kein Schlagzeug hast – umso besser. In kleinen Schritten führt Bruns den Leser an die Viertel-, Achtel- und Sechzehntelnoten heran und wie man diese auf den einzelnen Drums spielt und kombiniert."

    Der Zusammenhang in allein diesem Kontext (auch wenn da ja ein anderer Aspekt gemeint war) will sich mir aber dennoch nicht erschließen wie es denn besser sein kann, das Instrument erst gar nicht zu haben, um schließlich mit praktischen Beispielen in einem Buch darüber zu lesen, wie es gespielt werden solle ?

    Eine insgesamt etwas unglückliche Formulierung ;-)

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