Buchtipp: Jazz im New York der Wilden Zwanziger

7
SHARES
Buchtipp für Musiker

Dem Geist des Jazz auf der Spur

Was die Goldenen Zwanziger für Deutschland, waren die Roaring Twenties für die USA. Nicht nur die Wirtschaft erlebte weltweit einen Aufschwung, sondern auch den Künsten ging es kaum besser als in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. In dieser Blütezeit der Kreativität gab es wenige New Yorker, die sich nicht vom Jazzfieber, das sich allerorts ausbreitete, anstecken ließen.

Louis Armstrong und Duke Ellington waren nur zwei ansteckende Jazzgrößen, die den Großstädtern einheizten. Heute gehören sie zu den Legenden, deren Geschichte Robert Nippoldt mit Bildern und Hans-Jürgen Schaal mit Worten nachzeichnen. Künstler und Jazzexperte stellen insgesamt 24 Jazz-Musiker, die die Zwanziger Jahre in New York auf musikalische Weise geprägt haben, vor. Dabei lernt man auch Figuren kennen, die in anderen Büchern keine Erwähnung finden und liest neue und alte Anekdoten über die weltberühmten Jazzer.

Zum Buch gibt es eine CD mit Originalaufnahmen aus der Welt des Jazz der Wilden Zwanziger. Die kunstvollen Nachbildung der Stimmung durch den Graphik-Designer Nippoldt wurde bereits mit dem European Design Award gewürdigt und das Buch selbst als „schönstes deutsches Buch“ gerühmt.

Wer Blut geleckt hat, darf sich freuen – Nippoldt hat auch Gangstern – den Bossen Chicagos – ein malerisches Denkmal gesetzt, wie auch das Hollywood der 30er verewigt. Unter dem Titel „Gangster, Jazz und Hollywood“ kann man die drei Kunstwerke in Buchform zusammen mit limitierten und signierten Siebdrucken auf Büttenpapier als Sammler-Edition erwerben.

Mehr zum Thema:
  


Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN