Groovebox: Die besten Drum Machines

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Übersicht

  1. Akai MPC & Co.
  2. NI Machine & Co.

In dieser Marktübersicht mit Drum Machines, Groove Studios und Controllern findest Du eine Auswahl aktueller Hardware-Empfehlungen zum Beats machen. Die hier vorgestellten Geräte versprechen alle gute Ergebnisse und haben eines gemeinsam: Sie bieten Drums Pads zum rhythmischen Einspielen der Beats. Davon abgesehen sind sie recht verschieden. Dein Wegweiser durch das Dickicht der Angebote…

Die besten Drum Machines & Grooveboxen bis 500 Euro - Korg Volca Beats

Uns war wichtig, eine breitgefächerte Mischung zu präsentieren, um die Vielfalt der Geräte zum Beats machen zu verdeutlichen: Die in der Marktübersicht versammelte Hardware ist teils sehr unterschiedlich ausgelegt, da für das Beat Making eben viele Wege nach Rom führen.

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Es finden sich hier teils reine Controller, die von sich aus noch keinen Klang erzeugen, andere wiederum geben aus eigener Kraft Töne von sich. Einige sind batteriebetrieben und somit vollständig mobil einsetzbar, andere eher für den stationären Einsatz im Studio gedacht.

Natürlich haben wir die Platzhirsche – MPC und Maschine – in ihren aktuellen Ausführungen in die Liste aufgenommen, ohne sie wäre diese Marktübersicht nicht komplett (Testberichte diese Geräte findest Du auf delamar.de).

 

Beat Kangz The Beat Thang
Beat Kangz Beat Thang

Dieses Gerät ist Groovebox und Sampler in einem, es kann eigenständig genutzt werden – und das sogar mobil: Eine Lithium-Ionen-Batterie mit circa drei Stunden Betriebsdauer sorgt dafür, dass Du das Gerät überall nutzen kannst. Dabei bietet das Metallgehäuse Schutz vor unliebsamen Einwirkungen. Was gleich auffällt: Die 13 Drum Pads sind im Oktav-Layout einer Klaviatur angeordnet und können in mehreren Arten hintergrundbeleuchtet werden. Für deine Beats stehen 16 Spuren zur Verfügung, insgesamt 60 Effekte lassen sich zur Soundbearbeitung nutzen.

Es gibt noch weitere Merkmale, die das Gerät deutlich von seinen Mitwerbern abheben. So sind ein Anschluss für Fußtaster sowie seitlich angebrachte Modulations- und Pitch-Räder integriert.

Über 3.200 Sounds finden sich im Gepäck des Beat Thang, weitere Klänge gibt’s über die Website des Herstellers. Das Einspielen von Samples erfolgt via USB-Datenträger, zwei Slots für SD-Karten (jeweils max. 16 GB). Ganz im Stile einer klassischen Groovebox kannst Du das Gerät auch als Sampler nutzen und über einen Stereo-Klinkeneingang oder mit einem Mikrofon aufnehmen.

Für das Arbeiten im Team bieten sich die zwei Kopfhörerausgänge an, die Ausgänge liegen symmetrisch im gewohnten 6,3-mm-Format vor. Für die Integration in das eigene Tonstudio kann der MIDI I/O genutzt werden.

679,- Euro

 
 

Akai MPC Renaissance Testbericht
Akai MPC Renaissance

Mit ihren 16 anschlagsdynamischen, Aftertouch-fähigen Pads und dem angewinkelten Display ähnelt diese Groovebox den klassischen MPCs – jedoch handelt es sich um einen Controller, der im Zusammenspiel mit der hauseigenen Software MPC Studio für Windows & Mac OS X funktioniert. Diese bietet einen Sequenzer (64 Spuren) und läuft eigenständig bzw. als Plugin über die Schnittstellen VST, AU oder RTAS.

Die Klangerzeugung findet im Computer statt, um dessen Rechenpower und das Platzangebot auf einem großen Bildschirm nutzen zu können. Zur Kontrolle der Parameter virtueller Instrumente und Effekte stehen 16 Endlos-Drehregler mit LED-Kränzen bereit. Außerdem kannst Du mit den Transportkontrollen auch deine DAW steuern.

Der Vintage-Modus bildet den Sound der MPC3000 oder der MPC60 nach, zudem gibt’s Swing und eine Note-Repeat-Funktion. Die Library umfasst über sechs Gigabyte, wobei z.B. sämtliche Sounds der MPC3000 am Start sind.

Ein über USB 2.0 laufendes Audio- und MIDI-Interface ist implementiert. Zur Verfügung stehen zwei kombinierte XLR/Klinken-Eingänge und ein Cinch-Input mit zuschaltbarem Phono-Vorverstärker. Ausgangsseitig finden sich ein Paar Klinkenbuchsen (Master) sowie ein frei zuweisbarer Stereoausgang. Abgerundet wird das Ganze durch einen S/PDIF I/O. Für die fünfpolige MIDI-Anbindung stehen zwei Inputs und vier Outputs zur Verfügung.

899,- Euro

 
 

Akai MPC Studio
Akai MPC Studio

Wie die Renaissance fungiert die in ein gebürstetes Aluminiumgehäuse gekleidete Akai MPC Studio als USB-Controller zum Beat Making. Auch hier kannst Du mit der von Akai entwickelten Software MPC Studio inklusive der gut 6 GB großen Klangbibliothek arbeiten.

Es gibt 16 Pads mit Anschlagsdynamik und Aftertouch, doch statt der 16 Drehregler finden sich fünf große, berührungsempfindliche Drehscheiben zur Parameterkontrolle, die das Profil des portablen Geräts sehr flach halten. Der Hersteller hat hier den Fokus darauf gelegt, einen gut transportablen Controller anzubieten, den man gerne mit auf Reisen nimmt.

Ansonsten ist der Umfang der Bedienelemente sehr ähnlich: Ein Display, über das Du sämtliche Funktionen des Geräts steuern kannst, die Transportsteuerung, ein Jog-Wheel & Co. sind vorhanden. Nur ein Audio Interface konnte freilich nicht mehr in das schlanke Gadget gequetscht werden. Konzept, Ausstattung und Abmessungen sind am ehesten mit der Native Instruments Maschine (siehe unten) vergleichbar, wenngleich Letztere mit zwei fünfpoligen MIDI-Buchsen aufwartet.

Alles in allem ein gut ausgestattetes Gerät, das dank des niedrigen Gewichts, kompakter Abmessungen und der USB-Stromspeisung dennoch portabel bleibt. Im Lieferumfang findet sich eine gepolsterte Schutzhülle.

499,- Euro

 
 

AKAI MPX8 SD Sample Launcher
Akai MPX8

Hier haben wir es im Vergleich zu den großen MPCs mit einem minimalistischen Werkzeug zu tun, dessen Grundprinzip aber dasselbe bleibt: Samples triggern. Dafür stehen acht anschlags- und druckempfindliche sowie hintergrundbeleuchtete Pads bereit. Der Fokus liegt eher auf der Live Performance als auf der Arbeit im Studio. Die Samples werden über eine SD-Karte eingespeist; eine Sound Library wird gleich mitgeliefert, damit Du sofort loslegen kannst.

Ein Kopfhörerausgang in Form eines kleinen Klinkenanschlusses (3,5 mm) ist integriert. Zwei symmetrisch ausgelegte große Klinkenbuchsen (6,3 mm) liefern den Master-Output für Lautsprecher, Mischpult und Co. MIDI-Signale können über je eine fünfpolige Buchse ein- bzw. ausgegeben werden, dazu gibt es MIDI via USB, wobei auch die Stromversorgung über den USB-Port läuft. Das Display wird blau beleuchtet, was auch in dunkler Umgebung dafür sorgt, dass alle Parameter abgelesen werden können.

Eine Editor-Software für PC und Mac ermöglicht die bequeme Zuweisung der Samples zu den Pads. Auch kannst Du damit die Tonhöhe kontrollieren und einen Halleffekt für die Klänge nutzen. Komplette Kits lassen sich speichern, um sie gerade auf der Bühne schnell abrufen zu können. Alle Funktionen des Editors sind auch am Gerät selbst einstellbar.

99,- Euro

 

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  1. Akai MPC & Co.
  2. NI Machine & Co.