Beat Maker Studio

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Übersicht

  1. PC, Audio Interface & Lautsprecher
  2. Kopfhörer, Groovebox & Controller

Beats selber machen kannst Du im einfachsten Fall schon mit einem einzigen (Software-)Instrument oder allein mithilfe von Samples und Construction Kits. Doch erst mit einem etwas größeren Setup wirst Du so richtig produktiv arbeiten können und professionelle Ergebnisse schaffen. Deswegen erfährst Du im Artikel »Beat Maker Studio« alles Wissenswerte zum Setup, um deine Sounds professionell aufnehmen und abmischen zu können und am Ende einen kompletten Track zu präsentieren.

Beats selber machen

Beats selber machen

Die Zentrale im Tonstudio bildet der Audiorechner, der aufgrund seiner Leistungsreserven, der angeschlossenen Peripherie wie Tastatur und Maus sowie seiner Erweiterbarkeit der Musikproduktion praktisch keine Grenzen setzt. Das Angebot an Musiksoftware, Audio-Editoren und Plugins ist zahlreich und bietet alle Freiheiten für das Beat Making.

Die Frage nach Windows PC oder Mac bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen. Beide Betriebssysteme bieten genügend Optionen und Ressourcen, für kleineres Budget empfiehlt sich sicherlich eher die Variante mit Windows. Andere Betriebssysteme klammern wir aus, da es für diese zu wenig Software und selten passende Gerätetreiber gibt.

Ab acht Gigabyte Arbeitsspeicher hast Du für die meisten Musikprogramme genug Reserven. Der Prozessor muss keineswegs in der Oberklasse angesiedelt sein, so kannst Du auch hier einige Euro sparen. Bei der Grafikkarte kannst Du die günstigste Variante wählen, falls Du nebenher keine Spiele zockst oder in der Videobearbeitung tätig bist.

 

Audio Interface

Audio Interface

Im Audio Interface laufen alle Strippen zum Musikmachen zusammen, hier werden Audiorechner, Lautsprecher und Kopfhörer miteinander verbunden. Zwar kann prinzipiell auch ein in den Rechner integriertes Interfaces genutzt werden, doch diese bieten meist eine geringere Klangqualität und reagieren oftmals träger als ein für die Musikproduktion ausgelegtes Gerät.

Wir empfehlen ein externes Audio Interface für die USB-Schnittstelle, das über zwei Ausgänge und am besten über mindestens zwei Eingänge für externe Klangerzeuger verfügt.

 

Lautsprecher

Annähernd neutral klingende Lautsprecher (Studiomonitore) sind für das Abhören, Abmischen und Verfeinern wichtig, hier darfst Du ruhig etwas Geld in die Hand nehmen. Für das reine Jammen und Einspielen der Beats ist die Klangqualität untergeordnet.

Woofer ab 8″ liefern den nötigen Bass

Basskräftige Boxen sind für viele Musikstile besonders spaßig, ein Anhaltspunkt kann der Frequenzgang sein. Hersteller geben eine Reichweitenangabe von beispielsweise 42 Hertz (Hz) bis 28 Kilohertz (kHz) wie bei den weiter unten vorgestellten Yamaha HS8 an. Deine Wahl sollte auf Lautsprecher fallen, die mindestens noch die 50 Hz wiedergeben können. Ein weiterer Anhaltspunkt ist die Größe des Woofers – in der Regel bieten Modelle mit 8-Zoll-Woofer mehr Bass als die mit kleineren Abmessungen.

Beim Aufstellen der Boxen solltest Du mindestens 50 Zentimeter zu jeder Wand einhalten, um einen möglichst guten Klang zu schaffen. Auch bieten sich im Musikalienhandel erhältliche Untersetzer aus Schaumstoff an, um die Lautsprechervibrationen vom Schreibtisch zu entkoppeln.

Ein linearer Frequenzverlauf der Lautsprecher ist gut beim Abmischen der eigenen Musik. Man spricht davon, dass die Studiomonitore dann neutral klingen, also nichts schönfärben. Im Gegensatz dazu färben gerade Hifi-Boxen den Klang der gespielten Musik sehr stark, sie betonen Bass und Präsenz. Wer nicht lange nach einem passenden Verstärker suchen möchte, kauft sich aktive Lautsprecher wie die im Folgenden beschriebenen.

Yamaha HS8

Ein dieses Jahr auf dem Markt eingeführtes Modell, das sich gut eignet, ist etwa der Yamaha HS8. Mit seiner charakteristischen weißen Tieftönermembran stellt er den Nachfolger eines unter Musikern, Produzenten und Toningenieuren beliebten Referenzlautsprechers dar. Der Frequenzgang reicht von 42 bis 28.000 Hz, wobei zuschaltbare Filter zur Anpassung des Sounds an die Raumakustik zur Verfügung stehen. Der Straßenpreis für ein einzelnes Exemplar liegt bei rund 275 Euro, bleibt also in einem erschwinglichen Rahmen.

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