Korg iPolysix: Klassiker jetzt als iPad Synthesizer

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Korg iPolysix

Korg iPolysix

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Classic iPad Synth: Korg iPolysix

Der Korg Polysix war und ist ein sechsstimmiger analoger Synthie, der ab 1981 verkauft wurde. Nun gibt es das Teil als iPad App. Wie bei Korg üblich, kommt die proprietäre Technologie CMT (»Component Modeling Technology«) zum Einsatz, um die Schaltkreise der originalen Hardware zu simulieren und dem Klang des Vorbilds dementsprechend nah zu kommen. Laut Hersteller wurde bei der Entwicklung des Korg iPolysix darauf geachtet, die Benutzeroberfläche auf die verfügbaren Platzreserven beider Bildschirmdiagonalen zu trimmen.

Korg iPolysix

Korg iPolysix

Zusätzlich zu den zwei Einheiten des Polysix gibt es eine sechsteilige Drum Machine und einen Mixer, der an den Korg KMX-8 angelehnt ist. Dazu kommt der neu entwickelte Polyseq, ein polyphoner Sequenzer für bis zu 64 Noten – eine Mischung aus Pianorolle und klassischem Step-Sequenzer.

Über eine große Multitouch-Oberfläche kannst Du auf zwei zwei virtuellen Kaoss Pads herumwischen, um auch all jenen lebendige Performances zu ermöglichen, die kein musikalisches Wissen oder Erfahrungen in der Musikproduktion haben. So ist unter anderem ein Akkordgenerator zum einfachen Spielen wohliger Vielklänge integriert.

Korg iPolysix

Die zwei virtuellen Kaoos Pads des Korg iPolysix

Schließlich kannst Du deine Kreationen auf SoundCloud mit anderen teilen. Die Funktion nennt sich Polyshare und ermöglicht den Upload deiner Tracks direkt aus der App heraus. Auch der Download soll unkompliziert funktionieren. Dem Remix eines Stücks, das dir gefällt, steht nichts im Wege.

Korg iPolysix Video

Korg iPolysix: Preis & Verfügbarkeit

Der Korg iPolysix ist noch bis zum 31. Dezember 2012 zum Einführungspreis von 13,99 Euro über den App Store zu haben – ein Rabatt von 50 Prozent.

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Lesermeinungen (9)

zu 'Korg iPolysix: Klassiker jetzt als iPad Synthesizer'

  • Stefan Marbury   26. Nov 2012   14:34 UhrAntworten

    Immerhin ist es schön zu sehen das "Analogemulationen" klanglich nicht annähernd an einen analogen Schaltkreis heran reichen. Aber andererseits ist es schade, dass bei solcher Software der Klang scheinbar drittrangig ist. Schade schade schade ...

    • gaswerk-music   26. Nov 2012   20:08 UhrAntworten

      ... das(s!) “Analogemulationen” klanglich nicht annähernd an einen analogen Schaltkreis heran reichen ...

      Danke für den zweckdienlichen Kommentar, der hier und in anderen Foren sicher schon 3.627 mal so oder in der Art abgegeben wurde.

      Übrigens: Derzeit gibt es auf ebay einen richtigen Polysix um 887 EURO plus 103 EURO Versand sowie einen als "defekt" um 88 EURO plus Versand angebotenen in Deutschland.

      • Elodin   26. Nov 2012   21:42 Uhr

        Trotzdem hat Stefan recht!!!Die Ipad Emulation ist zwar nett, hat aber klanglich nichts mit dem Original zutun...Es wird hier sugeriert, man könne einen Polysix für wenig Geld haben, der dem Original in nichts nach steht...dem ist aber nicht so...

  • Jens Pauluschat   27. Nov 2012   13:32 UhrAntworten

    Hmm stimmt, aber welcher Konsument bzw Hörer fragt am Ende, wo der Sound von seinem Lieblingslied her stammt ? Richtig, keiner !!! Genauso wenig ob dieser Sound Analog oder Digital erstellt wurde.
    Am Ende des Tages zählt nur, was erschaffen wurde. Wie das passiert ist, liegt meist nur in Betracht des Schöpfers, aber nicht des Hörers. Ein Original Polysix macht auch kein guten Song oder hat Einfluss auf das Gesamtbild eines Tracks. Also sehen wir einfach in dieser App, ein weiteres kostengünstiges Soundmodul und nicht ob es mit dem Original mithalten kann. Aber Korg ist fleißig, denn jetzt fehlen noch die M1, der Mono/Poly und die Wavestation, dann haben sie ihre Korg Legacy Collection, die nie auf 64 Bit verbessert wurde, auf das iPad gebracht.

    LG

    • Stefan Marbury   27. Nov 2012   14:21 UhrAntworten

      Vestehe Dich schon, dem Musikkonsumenten ist es recht egal. Es geht aber hier nicht um den Musikkonsumenten, sondern den Musiker (im weitesten Sinne des Wortes). Der soll ja die Software kaufen und sich über einen (Fast) original klingenden Klassiker freuen.
      Ein Trabbi wird leider nicht zur S-Klasse, nur weil ich einen Mercedesstern drauf klebe.
      Im Endeffekt ist es ein eigenständiges Produkt, mit eigenen Vor- & Nachteilen. Und dagegen ist auch nichts einzuwenden. Es ist reichlich egal wie das Produkt heißt, wenn es seinen Zweck erfüllt. Was mich so stört ist ja nicht, dass die da eine Synthsoftware raus bringen. Sondern das sie diese Software an ein "Gefühl" koppeln (Die Nostalgie gegenüber bestimmten Klassikern und den speziellen Klang analoger Synthesizer), welches die Software unmöglich liefern kann.
      Elodin sagt es ja schon. Egal wie groß da PolySix drauf steht. Der iPolySix hat nichts mit dem PolySix zu tun. Auch wenn Korg das versucht den Leuten einzureden, die dann stolz wie Otto mit ihrem iPad rumwedeln "schau mal ich habe jetzt einen PolySix".
      Finde es schade. Es gibt genug gute Konzepte für moderne & spassige Klangerzeugung/Verarbeitung ... aber sie bringen immer nur die ollen Kamellen und versuchen immer noch mehr VAs herzustellen, als mal was Neues auszuprobieren. Ich weiß schon, die Marktwirtschaft arbeitet Gewinnmaximierend ^^
      Fühle mich da als Konsument immer etwas veräppelt.

  • Kraftwerk   14. Jan 2013   01:40 UhrAntworten

    Leute,woher wisst ihr das überhaupt,dass es mit dem Original nichts zu tun hat?? Wer das behauptet der hat schlicht und ergreifend keine Ahnung von der Materie.Ist in meinen Augen ein selbsternannter Spezi,der aufgrund seiner Unwissenheit von Zweifel geplagt ist und es besser wissen möchte als der Hersteller Korg selbst. Ihr seid wohl hier alle Experten,die es besser wissen wollen,von mir aus.Jetzt bietet Korg alte Legenden in digitaler Form und ihr könnt nur jammern und fühlt euch veräppelt.Dann kauft euch das Produkt einfach nicht,aber hört auf über Dinge zu sprechen über die ihr anscheinend keine Ahnung habt.Was mich angeht ich möchte nicht angeben,aber ich spiele in einer Band,die zufällig ein paar Leute kennen: Kraftwerk ;-) Sorry,aber diesen bzw ähnlichen Bullshit und Dünnschiss muss ich mir seit jahrzehnten reinziehen.neu kann nicht besser sein als das alte ergo Original..Seid mal ein bisschen offen für neue Sachen. die Wahrheit ist nämlich: Das Analoge unterscheidet sich klanglich nicht im geringsten von der Digitalen lediglich die Bedienung ist logischerweise anders.

    • Stefan Marbury   14. Jan 2013   10:54 UhrAntworten

      Kraftwerk zu kennen qualifiziert also dazu, die einzig richtige Meinung zu haben? Na dann...
      Wenn man aber keinen Unterschied zw Softwareemulation und analogem Original hört, sollte man mal seine Ohren untersuchen lassen oder die Geräte nicht über eifon-Boxen wiedergeben. Der Grundcharakter ist sicherlich der Gleiche. Jedoch arbeitet der Algorithmus in einer Softwareemulation eher linear. Wohingegen in einem analogen Schaltkreis ganz und gar nichts linear ist. Das ist physikalisch so gar nicht möglich.

      Ich habe Analoge, als auch digitale im Studio. Und der Unterschied ist gravierend. Allein unter den Analogen gibt es schon deutliche Unterschiede. So deutlich, dass selbst unmusikalische Leute große Augen machen. Tut mir leid Dir das sagen zu müssen, aber das ist leider kein BS. Das der Enduser davon nicht viel hört (vielleicht), ist etwas Anderes.
      Ich als Musiker merke aber immer wieder, was es in meinen Produktionen für einen Unterschied macht, welche Geräte ich einsetze. Wobei es schon sehr viel aus macht, welchen Filter man nimmt.
      Schau Dir doch mal allein die Wellenformen der Oszillatoren echter Analogschaltkreise und digitaler Schaltkreise an. Und versuch mal aus einem echten Analogschaltkreis eine saubere Sinuswelle rauszuquetschen.
      Wenn Du Dich mal mit dem techn. Aspekt beschäftigen würdest, wie analoge Klangerzeugung funktioniert, würdest Du nicht sowas schreiben.
      Es gibt durchaus Sounds, da macht es keinen Unterschied ob man analog oder digital unterwegs ist. Und digitale können verschiedene Dinge auch besser als Analoge. Andersherum ist es aber genauso. Jedes Tool für seinen Zweck!
      Aber bitte sage nicht, da gibts keinen Unteschied. Das ist in etwa so, als würde man sagen Scooter und (von mir aus) Cult of Luna klingen exakt gleich ^^

      Ob Scooter als Musik bezeichnet werden darf, ist eine Andere Diskussion.

      Cheers,
      Stefan

  • arones   21. Jan 2013   01:35 UhrAntworten

    die xoftware ist gut um ein paar gute elektronische tracks zumachen
    und sie groovt auch ein bischenpsttern basierter sequnzer nit songmode (keine timeline)und automation
    sowie 2polyphone stimmen und 6 solodrum stime wo auch bässe
    gehen
    copie und taktverlängerung funktionen guter sequenzer und sound
    besser als die neuen electribes

  • Arones   17. Feb 2013   01:37 UhrAntworten

    Audio büß is Schwachsinn
    Keine Sync zwischen den Apps
    Und midi triggering funkt auchnnicht
    Also nur ein Nachteil im Gründe

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