Sprich dich aus: Wie organisierst Du deine Samples?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Umfrage: Wie organisierst Du deine Samples?

Ab einer gewissen Größe wird es in jedem Sample-Archiv schwierig, den Überblick zu behalten. Zunächst bietet es sich wohl an, die Sounds in verschiedene Kategorien wie Drums (jeweils wieder mit Unterordner für Kick, Snare etc.), Vocals, Pads, Strings und dergleichen zu packen.

Dann stellt sich noch die Frage, wie die Dateinamen aussehen sollen. Solltest Du dir tatsächlich die Mühe machen, alle Sounds, die Du mit der Zeit angesammelt hat, eigenhändig oder mit ausgefuchsten Batch-Umbenennungen zu bearbeiten? Und nach welchem Schema sollte ein Dateiname erstellt werden, welche Informationen sollten enthalten sein? Nutzt Du lieber Tags oder Dateianmerkungen?

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Vielleicht ist es aber auch so, dass Du einen radikal anderen Ansatz verfolgst und auf Tools wie Soundtorch & Co. setzt, um einer überbordenden Sammlung Herr zu werden. Oder doch lieber konservativer gelagerte Programme wie Breezer? Was gibt es da für Mac OS X? Hier gibt es noch viel zu entdecken, viel, was wir von Gleichgesinnten lernen können.

Hier kommst Du ins Spiel: Wie organisierst Du deine Samples?

 

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Lesermeinungen (21)

zu 'Sprich dich aus: Wie organisierst Du deine Samples?'

  • Marcel   12. Feb 2013   12:12 UhrAntworten

    Als alter "Trackeruser" und mittlerweile ja Renoise-User waren Samples schon immer mein "Hauptding", da Midi und so'n Zeug ja damals auf dem Amiga nicht gingen.

    Die Organisation der Sounds läuft in etwa so:

    Samples/Drums/Kicks/909/kick_1ms.wav
    Samples/Drums/Kicks/808/kick_1s.wav

    Wobei hier die Länge des Kicks berücksichtigt wird. Bei Hihats wird entsprechend nach Closed und Open sortiert, die Länge des Sounds ist auch hier Bestandteil des Dateinamens.

    Schwieriger ist es bei Synthie-Sounds. In der Regel versuche ich, herauszufinden, woher der Klang kommt, dann wird entsprechend notiert.
    Samples/Synth/Korg/m1_choir_dark_looped.wav

    Da speziell Renoise und Fasttracker ja auch sogenannte Multisamples unterstützt (also mehrere Samples pro "Instrument") wird dann natürlich versucht, die Sounds in ein Tracker-Instrument zu gruppieren.

    Da man bei Renoise auch Instrumente direkt aus einem Song laden kann, bietet sich mittlerweile auch an, die Samples in einem "Song" zu speichern und dann direkt daraus zu holen. Aber soweit bin ich noch nicht.

  • Arthur   12. Feb 2013   11:34 UhrAntworten

    Ich habe alle Samples auf der Festplatte in entsprechend lautende Ordner kopiert...sortiert nach Kick Drums, Snares, Hihats usw.

  • Asymptot   12. Feb 2013   13:15 UhrAntworten

    Pff Samples, is klar…Musik machen aus der Konserve kann ja jeder. Ich nehm keine Samples, also brauch ich die auch nich organisieren – Problem gelöst. ;)

  • audiobus   12. Feb 2013   14:10 UhrAntworten

    Ich finde, das Organisieren von Samples ist nicht das Problem, sondern das sinnvolle Benennen von Soundlibraries.
    Wenn ich z.B. in einen virtuellen Synth gehe und höre mir die einzelnen Klänge an, dann hat man mit so tollen Namen wie "Dark Orbiter", "Christal Skulls" oder "Alienator" zu tun.
    Hier muss ich erst mal für mich klare Benennungen finden wie "Sweep-dark-long-reverb" oder "Voice-alienized-male". Was dann oft noch dazu kommt ist, dass man in vielen Synths ziemlich kompliziert arbeiten muss, um die Librariers um zu benennen oder gar zu ordnen. Ich habe schon einen geschlagenen Tag damit verbracht, alleine die Sounds vom Absynth mit nachvollziehbaren Namen zu versehen.

  • matt zasta   12. Feb 2013   17:41 UhrAntworten

    Lustiger Thread, ich halts auch eher wie Arthur, das öde Sample-geballere a la Ableton in den Clubs ist wirklich unerträglich langweilig und klingt tot.

    Und jeden 2. Tag gibts ne kostenlose Sample Lib, und alles klingt gleich :)

    Als Filmtoneditor hab ich damals die Samples auch eher nach den klanglichen Eigenschaften sortiert, was schon bei den Athmos schwierig war, aber mit dem Projektnamen gleich die Erinnerung an den Sound und die Location verknüpft war .

    Als Musiker mache ich mir meine Samples alle selbst, was einfacher und billiger ist, da "on demand" gefertigt, und den Vorteil hat,dass ich sie kenne, und die Bezeichnung ist auch technisch, Erzeugungsgerät/Klangcharakteristik, Instrument (Kick, Piano, String, Physical Moddeling, Synth, akkustisches Instrument, percussiv, melodiös, flächig, modulierend, etc pp )

    Das gibt nur leider elend lange Dateinamen und kryptische Abkürzungen ...

  • hotlick   13. Feb 2013   08:09 UhrAntworten

    "pro und contra samples" ist ja nicht das Thema; ich finde, dass im kreativen Bereich - und dazu zählt nun mal die Musik - alles erlaubt ist und meiner Meinung nach den musikalisch-kreativen Horizont erweitert. .... und by the way ist der Einsatz von Samples nicht zwingend auf Genres beschränkt, die man vielleicht oberflächlich betrachtet, damit assoziiert. Zudem kann man sich schließlich nach eigenen Vorstellungen auch selbst Samples erstellen. Und für meinen persönlichen Geschmack kommt's auch diesbezüglich auf die Dosis an; außerdem kann das Arbeiten mit Samples auch sehr inspirierend für's Songwriting sein.

    Wie schon erwähnt, ist wohl eine für sich selbst schnell nachvollziehbare Beschriftung der Ordner und Samples wohl das wichtigste - auch wenn dies nicht immer einfach ist. Dazu zählt natürlich je nach dem auch die Angabe der Tonart und gegebenenfalls "bpm" etc. ....

    Ich verwende dafür eine spezielle Festplatte - auf der nichts anderes für Verwirrung sorgen kann. Man braucht halt 'ne Ordnerstruktur, die man selbst durchschauen kann, und es ist die Mühe wert, sich dafür entsprechend Zeit zu nehmen und "last "but not least" ab und an mal aufzuräumen.

    Samples, die ich selbst als "Specials" bezeichne, und von denen ich weiß, dass sie nur für Eventualitäten zum Einsatz kommen könnten, aber interessant genug sind, packe ich auf Daten-DVD's, um mir nicht die Übersicht für die Samples zu vermasseln, auf die ich immer wieder mal schnellen Zugriff haben will. Außerdem sollte man sich auch nicht scheuen, mal gnadenlos auszumisten.

  • matt zasta   13. Feb 2013   10:39 UhrAntworten

    ähh, ich meinte natürlich Asymptot, nicht Arthur...

    @hotlick: Du hast natürlich recht, es geht nicht um "pro und contra". Es kann sehr inspirierend sein, mit Samples zu arbeiten.

  • Mäckes   13. Feb 2013   11:33 UhrAntworten

    Ich habe die alle nach Sample Library sortiert - ganz so wie ich sie gekauft habe. Irgendwie sind dann die Genres gut zusammen.

  • Franz – Hermann Schmidt   13. Feb 2013   12:00 UhrAntworten

    Hi

    Seit wir im Osten Computer kaufen durften und zu der Zeit ungefähr kam auch das musizieren mit dem PC immer mehr in Mode, bin ich dabei.
    Da sammelt sich einiges an, und das Schlimme ist, man will sich von nichts trennen.
    So ist es auch mit den Samples. Ohne eine gewisse Organisation bist Du aufgeschmissen. Habe mir gerade eine neue 2TB Festplatte eingebaut und noch eine 3TB Externe Festplatte angeschafft, weil der Speicher Platz nahezu erschöpft war. Nun kann ich erst mal wieder Luft holen.
    Ausreichend Speicher ist schon mal die erste Grundlage Samples gut zu verwalten und vor allem ständig greifbar zu haben.

    So habe ich ZB die ganzen Sounpool DVD von Magix gekauft.
    Die machen es vor, denn alle Samples und Loops sind nach Genres, Instrumenten und was sehr wichtig ist nach Geschwindidigkeit und Tonart mit Halbton mässiger Staffelung aufgeführt.
    Diese sogenannten intelligenten Loops mit Informationenen sind es ja gersde, was ein flexibles arbeiten ausmacht.

    Anfänglich habe ich vieles selber gesampled. Das dann aber auch gleich nach Tonarten und Geschwindigkeit sortiert.
    Ich muss doch wissen, in welcher Tonart das Sample oder Loop steht.
    Un das schöne ist, in Magix kann ich durch Hinzufügen von Styles meine eigenen Dinger hinzufügen und habe sie übersichtlich und abrufbereit im Browser des Programmes stehen.

    Mein Sequenzer ist Cubase und die Mediabay scannt ja auch alles an Media Bibliotheken.

    Und dann gibt es noch den Teil, der am meisten vom Platz her ausmacht. Da steht bei mir Diverse Samples und Loops. Hier findet man dann noch ausgefallene Sachen und Effekte , die eigentlich niemand hören will, abber wer weis das schon. So eine riesen Möhhl Kiste fetzt wenn man darin kramen kann.
    Und Ihr tragt ja auch dazu bei, dass immer mehr dazu kommt. Irgendwie braucht man das gar nicht. Schaufelt sich aber immer mehr davon rein.

    Ja was solls, so geht mir das.

    Franz - Hermann Schmidt

  • Sogyra   13. Feb 2013   17:10 UhrAntworten

    Wenn es um Samples geht, dann setze ich hierfür gerne FL Studio(integriert in C5) ein, denn in Cubase find ich die Sampleverwaltung nach wie vor zu umständlich. Ist aber wahrscheinlich auch Gewohnheitssache. Immerhin bin ich das seit mehreren Jahren so gewohnt.

    Geordnet hab ich alle Samples in entsprechend erstellten Ordner auf einer separaten HD-wo auch alle diversen Audiodateien und Projekte landen.

  • Phunkateer   13. Feb 2013   23:23 UhrAntworten

    Die Samples bleiben bei mir je Library genau so organisiert wie sie geliefert wurden.

    ABER: Ich finde, dass bei vielen Libraries nur ein sehr geringer Teil der Samples für mich brauchbar sind. Deswegen picke ich mir die allerbesten Samples heraus und kopier mir diese in meine eigene Library. Dort landen auch Synth-Presets oder gar Effekt-Presets. So habe ich einen schönen Grundstock an Sounds die meinen Geschmack treffen und muss mich nicht durch hunderte Sounds, die mir eh nicht gefallen klicken.

  • DenKennIchNichtKennstDuDen?   15. Feb 2013   01:29 UhrAntworten

    Meine Sample Library ist noch nicht so groß. Habe mir aber die Drumsamples von KB6 gegönnt und bastle mir jetzt meine eigenen Drumpads in Ableton Intro nach.

    Zur Organisation und Beschreibung und zum SCHNELLEN wiederfinden benutze ich den Leo Editor der unter Python läuft. Ein sehr mächtiger Editor. Kein Editor im klassischen Sinne.

    Man kann ihn einfach zur Organisation benutzen und wenn man noch mehr vorhat gibt es meiner Meinung nach oben keine Grenze.

    Nein. Ne DAW wird wohl nicht drauß.

    Man orgranisiert hier alles in Nodes und kann per @path auf jede Datei oder Verzeichnis verlinken. Jeder Node kann geklont werden und hat einen eigenen TextBody.

    Nein. Ich bin nicht der Entwickler. Ich lerne den Editor selber gerade erst kennen und da ich etwas Python Kenntnisse habe nutze ich ihn sehr intensiv.

    Ich benutze ihn für alle Notizen hinsichtlich Ideen/Musik/Doku etc.

    Damit kann man sich im Prinzip sehr schnell eine Datenbank mit Nodes erstellen.

    Über den Nav-Log findet man sehr schnell was man sucht, sofern man es notiert hat ;-)

    Ich benutze den Editor auf einem USB-Stick und da er unter Python läuft sind Mac/Win/Linux null Problemo.

    Logisch geordnet mache ich das nach eigenen Kategorien.
    EDM oder Metal was weiß ich... Was einem einfällt oder wie man es SELBST empfindet.
    Gekaufte Samples oder Free Samples (Delamar) sind natürlich gut und ich sammle fleißig
    aber die Kategorien und dergleichen sind halt nicht auf einen selbst zugeschnitten.

    Also so als Tip vielleicht ganz nützlich für mich als Amateur und die Profis da draußen ?

    Einfach unter Google Leo-Editor eingeben.

    Bis dann.

  • Raphael J.   15. Feb 2013   10:50 UhrAntworten

    Sammle Sound Effekte, Atmo Aufnahmen und daraus resultierende Samples ernsthaft seit Anfang der 90er Jahre; seit meinem ersten portablen DAT Gerät, danach kurze Zeit MD (Aaargng!!), heute SD Karten Aufnahmegeräte (zur Zeit noch immer und sehr, sehr gerne das Zoom H2).

    Habe verschiedene Art und Weisen versucht Sounds zu katalogisieren von einer einfachen Textdatei über Access bis hin dann zur 'richtigen' Katalogisierung in Excel, inspiriert an der Sound Ideas SFX Library (sound-ideas.com):

    Eine Ctrl-F Textsuche ergibt Ordner Nummer und Dateinummer. und die ist auf Festplatte zu finden oder gegebenenfalls als Backup auf DVD (schön alle 5 Jahre neu kopieren!).

    Meiner Erfahrung nach ist es sinnlos endlos lange Dateinamen zu vergeben, oder Sounds nach Kategorien zu ordnen.

    Eine sequenzielle Abspeicherung hat sich als die sinnvollste ergeben.

    Kommt wohl daher, dass ich in den frühen 90ern Aufnahmen auf DAT Bändern 'abgespeichert' hatte und die Inhaltsangaben aus handgeschriebenen Notizen mit Timecode Angaben bestanden, bis diese in den Atari ST (!) übertragen wurden.

    Ach ja... die gute alte Zeit... niemand hätte damals geglaubt, dass heute alle diese Aufnahmen auf eine einzige 3TB Festplatte passen würden.

    Eine rezente Zählung meiner 'Klangschnipsel' (von O-Aufnahmen zu Filmen, Atmos, Foley, selbstgebastelte Soundeffekte, gekaufte Samples, Soundeffekte und Atmos und, und, und...) ergab die unglaubliche Zahl von mittlerweile über 70,000... und ich finde mich zurecht. :)

    Lieben Gruß aus Luxemburg,

    Raphael J.

  • Daikatsu   17. Feb 2013   09:48 UhrAntworten

    Ich hab leider wenig Ordnung in meinen Samples Lybraries sowie bei meinen vst(i)s. Das sollte ich mal ändern und ausmisten/ordnenen, für nen besseren Workflow.

  • Franz – Hermann Schmidt   17. Feb 2013   11:05 UhrAntworten

    Hi,
    Du kennst gewiss den Spruch
    "Nur Das Genie beherrscht das Chaos" oder auch
    "Wer die Ordnung liebt, ist zu faul zum Suchen."
    Wünsche Dir viel Spass beim Suchen
    LG Franz

  • ORI$ON TIDE   17. Dez 2015   14:09 UhrAntworten

    ... siehe Asymptot :-)

    Manchmal nehme ich selbst was auf (für Percussion oder Athmos), aber das wird dann genau 1 Mal für 1 Song verwendet. Wird also höchstens mit dem Song-Backup abgelegt... Somit sammeln sich bei mir auch keine zu sortierenden Samples an.

    Gruß,
    Klaus
    (soundcloud.com/orisontide)

  • Alan   17. Dez 2015   20:12 UhrAntworten

    Ich glaube, ich habe so etwas wie ein "soundeidetisches" Gedächtnis bei der Auffindung meines Audiomaterials. Ich glaube, solche ein Gedächtnis haben allerdings auch viele, die sehr viel in ihrer Musik alleine machen und mit den Jahren GB`s, bzw. TB`s an Samples anfertigten.
    Im Grunde herrscht in meinen Ordnerstrukturen auch Heute noch immer eine Art geordnetes Chaos.
    Ich habe im Grunde nur, aber dafür strikt getrennte, Hauptordner für Software, Songprojekte, Soundlibraries und One Shot Soundpools, in dessen zig Unterordnern sich ein kunterbuntes Allerlei aus allem möglichen tummelt, doch ich trotz allem weiß, wo ich ein gewünschtes Element auffinde und das eigentlich auch zumeist ziemlich schnell.
    Ich vergesse (fast) nie einen Sound, den ich einmal gemacht oder in einem Gerät oder Plug In gehört habe.
    Ich weiß zwar manchmal nicht mehr, welchen expliziten Namen ein File trägt, aber ich weiß wie sich der Sound (im Kopf) anhört und wo in welchem Ordner oder Preset oder auf welcher Backup-CD ich ihn wiederfinde.
    Ich habe es daher auch nie als notwendig empfunden, mein Material akribisch genau zu katalogisieren und zu sortieren.
    Ich glaube diese "Fähigkeit" rührt auch daher, das man früher ohne Festplattensysteme auskommen musste und mit einer Flut an nicht immer akribisch katalogisierten Disketten und Bändern etc. hantieren musste, weswegen ich der Überzeugung bin, das viele Musikmachende (des gerade etwas älteren Semesters) über diese "soundeidetische Fähigkeit" verfügen.
    Das Erstaunliche ist eigentlich nur, das mir meine Frau einen Einkaufszettel mitgeben kann, ich aber nur alleine im Laden schon ankommend wieder die Hälfte vergessen habe und trotz Einkaufszettel, nur mit 2/3 der Sachen nach Hause komme.

  • Jay   18. Dez 2015   09:10 UhrAntworten

    Alan: Meine Rede:) Das geht mit übrigens mit meiner Tracksammlung genauso. Ein expliziter Digitalsample-User bin ich aber im oben beschriebenen Sinn eher selten, und wenn, erschaffe ich sie mir lieber als auf vorgefertigte Sachen zurückzugreifen. Gibt natürlich Ausnahmen.

    • Alan   20. Dez 2015   20:43 UhrAntworten

      Und bloß nichts wegschmeißen ;-)
      Was schwelgt man dann gerne in alten Zeiten, in der man plötzlich alte Bänder im Karton im Keller wiederfindet und sich denkt, Mann waren das noch so schön unbeschwerte Zeiten, in der man sich noch so ungeschliffen nach Lust und Laune auf (musikalische,audiovisuelle) Experimente und Abenteuer einlassen konnte und der Fantasie freien Lauf lassen konnte.

  • DerGroßeBesserwisser   18. Dez 2015   18:05 UhrAntworten

    Interessant - ich entnehme dem ganzen vorherigen Kommentaren folgendes:

    1-Wer über viele Jahre gesammelt hat und so dosiert dass er es behält hat was von seinen Samples (siehe Alan)
    2-Wer viele Libs gekauft hat, der hat im Grunde nicht wirklich was und muss viele Krücken haben um durchzublicken.

    Es ist wie immer tonnenweise sammeln wird nicht belohnt, denn wenn nicht mehr weiß was ich habe dann besitze ich das eigentlich auch nicht. Das habe ich früher bei den MP3s schon gesehen. Die Leute haben alles gesammelt und Songs drei mal oder mehr gehabt ohne es zu wissen
    Bei den Samples habe ich wieder angefangen zu löschen, weil die Masse einfach nicht hilft.
    Meine These (zum Abschuss freigegeben):
    Weniger ist mehr, denn du kannst nur mit Samples arbeiten die du auch wiederfindest bzw. von denen du auch weißt das sie existieren.

    • Alan   20. Dez 2015   20:33 UhrAntworten

      Ich denke auch, zu wissen was man hat, also im wesentlichen seine Arbeit und Material zu kennen, ist die Grundlage jeder Effizienz.
      Das bedeutet aber auch nicht, das man nicht genauso kreativ wäre, wenn man einfach gerade das zur Hand nimmt, auf das man eben gerade per Zufall gestoßen ist und damit ein wenig rumspielt.
      Spaß macht, was gefällt und manchmal macht es auch mehr Spaß mit Spannung zu sehen, bzw. zu hören, was dabei rauskommt, anstatt schon zu wissen und zu planen, was dabei rauskommt oder rauskommen soll. Manchmal.

      Ich denke, wenn man aber ganz gezielt ein bestimmtes Ergebnis herbeiführen möchte, dann ist die explizite Kenntnis und das Wissen über das Bestandsmaterial sicherlich keine hinderliche Ausgangslage.

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