Sprich dich aus: Wie organisierst Du deine Plugins?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Zeig her dein Plugin-Verzeichnis!

Plugins wiegen nichts, nehmen bis auf einen meist sehr kleinen Teil deiner Festplatte kleinen Platz in Anspruch und sind in der Regel weitaus günstiger als vergleichbare Hardware-Instrumente oder Effekte zu haben. So kommt es, dass die Plugin-Ordner vieler Musiker und Produzenten früher oder später regelrecht überquillen. Was tun? Regelmäßig ausmisten und/oder ein System schaffen, nach dem die Plugins organisiert sind. Wie stellst Du das an? Es gibt mehrere Möglichkeiten, die sich auch nach dem richten, welche Ansprüche und Gewohnheiten ein Musiker oder Produzent hat. Ich stelle hier schon mal meine Variante (Plugin-Freak by nature) auszugsweise vor:

Grundsätzlich treffe ich die Unterscheidung zwischen Plugins, die portabel sind und solchen, die installiert werden müssen bzw. nicht erfolgreich per Universal Extractor oder 7-zip extrahiert werden können. Denn Erstere kann ich bei Bedarf alle in einem Rutsch von einem System zum anderen migrieren bzw. auf externen Datenträgern in der Weltgeschichte herumschleppen und sofort auf anderen Windows-Rechnern nutzen.

Die portablen Plugins kommen allesamt in ein separates Verzeichnis auf meiner Datenpartition (nicht die Systempartition C:, auf der bei mir Windows 7 installiert ist). Die untergeordneten zwei Verzeichnisse darin: #32 und #64 für Plugins im 32- oder 64-Bit-Format. Die jeweils nächste Ebene: Effekte und Instrumente (bei mir sind das #FX und #INS). Innerhalb der Effekte ordne ich dann nach Kompressoren, Filtern, Delays & Co. (#comp, #filter, #delay etc.).

Es gibt noch weitere Feinheiten, die mir in meinem schon recht bewährten System helfen, die Übersicht zu behalten, aber deren Erläuterung würde hier viel zu weit führen; das wäre der Stoff für einen separaten Artikel.

Wie hältst Du es mit der Organisation deiner Plugins?

 

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Lesermeinungen (12)

zu 'Sprich dich aus: Wie organisierst Du deine Plugins?'

  • Carlos San Segundo (delamar)   18. Jun 2013   11:45 UhrAntworten

    In der Zwischenzeit übernimmt das meine DAW recht zuverlässig für mich. Früher habe ich sie manuell nach Kategorie (EQ, Dynamik, Delay, Hall/Reverb, etc.) sortiert.

  • Flo   18. Jun 2013   12:01 UhrAntworten

    in FL Studio kann man jedes Plugin einer vorgefertigten Plugin-Database zuordnen - je nach Bedarf kann man auch noch eigene Ordner erstellen. Man kann dann mit nur einem Klick alle Plugins in den jeweiligen Kategorien anzeigen lassen inklusive Thumbnail vom GUI. Das ist grundsätzlich schon mal sehr sinnvoll und hilfreich.
    Wünschen würde ich mir manchmal dass man gewisse Infos zu einem Plugin speichern kann und diese dann zb angezeigt werden wenn man nur den Cursor darüber hält, etwa zu Besonderheiten, spezielle Einsatzgebieten etc.

  • Ein Typ   18. Jun 2013   12:52 UhrAntworten

    Ich nutze in Cubase die Funktion, Plugins nach dem Herstellername zu sortieren. Also habe ich für jeden Hersteller einen Ordner im Cubase PlugIn-Verzeichnis. Wenn ich von einem Hersteller besonders viele Plugs habe, sortiere ich sie noch zusätzlich nach Kategorien (also EQ, Comp, Delay ect.)

    Da ich nicht so viele "Einzel-Plugins" habe, sondern eher Bundles von verschiedenen Herstellern, ist das so ziemlich übersichtlich.

  • polyaural   18. Jun 2013   14:42 UhrAntworten

    Frage: Wie organisierst Du deine Plugins?

    Ehrliche Antwort: Gar nicht.

    • Wirgefuehl   19. Jun 2013   16:01 UhrAntworten

      +1

      Sind aber auch nicht so Viele... Mittlerweile ist weniger da mehr.

  • Pfau Thomas   18. Jun 2013   15:45 UhrAntworten

    Also ich benutze 4 Hauptprogramme .Samplitude ,Cubase ,Studio one und Sonar.Nebenbei benutze ich auch Live 8 Intro und Reason 2.x über Rewire.
    Was meine Plug ins anhgeht.
    Für Vst3 für Cubase und Studio one benutze ich den von Steinberg Vordefinierten Ordner.
    Für die Vst 2.x Plug Ins Habe ich einen Vst Ordner definiert.
    Sieht volgendermasen aus.
    Vst Plug Ins
    Instrumente:
    Orgeln
    Pianos
    Synth
    usw.

    Effekte.
    Delay
    Phaser
    EQ
    Amps
    usw.
    Bei Samplitude z.B.
    Wird das Pulldown Menu mit der Zeit aber sehr lange und unübersichtlich.
    Da fehlt mal eine Datenbankfunktion damit man diese selbst besseer sortieren kann.

  • tomtiger   18. Jun 2013   15:50 UhrAntworten

    In Studio One gibt es leider kein brauchbares Plugin-Management. Mit einem Workaround geht es aber ganz gut: Man legt einfach alle Plugins einer Kategorie (zB FX oder Delay) gemeinsam auf den Insert des gleichen Kanals und speichert die Effekt-Kette unter einem entsprechenden Namen ab. Ab sofort stehen die Plugins in entsprechenden Kategorien bereit. Will man einen Effekt hinzufügen, zieht man einfach die gesamte Kette auf einen Kanal, fügt das jeweilige Plugin hinzu und speichert die Kette wieder ab.

    Das Ganze funktioniert bisher nur für Effekte.

    Presonus hat aber per Twitter Besserung für die nächsten Versionen gelobt, vielleicht bekommen wir S1-User dann auch einen Plugin-Manager ;)

  • Raphael J.   19. Jun 2013   13:06 UhrAntworten

    Da ich an mehreren Orten mit der gleichen Software arbeite, war es anfangs (in den 90gern des letzten Jahrtausend) nicht leicht auf 'portablen Datenträgern meine Plug-ins herum zu schleppen... nein, nein... nicht wegen des Gewichts :)

    Aber wer kennt das nicht: "Cannot find XYPlugin" beim Öffnen einer Session in einem anderen Studio oder gar auf dem heimischen Rechner.

    Oje... dann "schnell" mal die (Backup-)CD raus und die Plug-ins Ordner 'synchronisieren'...

    Dazu musste je nach Studio 'DER INFORMATIKER' Hand anlegen, jaja Studioinformatiker war auch mal...

    Aus dem Grund habe ich mir angeeignet meine Plug-ins schön übersichtlich in Ordnern zu verwalten.

    (Mittlerweile benutze ich ein "dropbox" Konto ausschliesslich für Plug-ins. Das ist sehr hilfreich.)

    Nicht jede Audio/Midi Software zeigt Ordner und Unterordner an in welchen sich die Plug-ins befinden.

    Meistens verraten die Namen der Device Link Library Dateien auch nicht viel über das Plug-in.

    Eine Suche nach der richtigen dll kann dann schon Zeit und Nerven kosten.

    Sinnvoll benannte Ordner helfen dann doch sich das 'Memory' Spiel zu ersparen.

    Aber mal ehrlich:

    Wer braucht schon das achthunderundvierunddreissigtausendste EQ Plug-in?

    So hab ich z.B. einen 'Test' Ordner für Plug-ins angelegt.

    Wenn denn ein neues Plug-in unbedingt in meinen Rechner will, und den Test besteht, wirds in meine Ordnerstruktur eingepflegt andernfalls landet es gna-den-los im Datennirvana. :-)

    Einen musikalischen Gruß aus Luxemburg.
    Raphael J.

  • Phunkateer   19. Jun 2013   14:20 UhrAntworten

    1. Der PlugIn-Ordner an sich ist unorganisiert.

    2. Aber: In meiner eigenen Library habe ich auch ein best of an Effekten und Synths. Dort sind die Dinger als Ableton Effekt Rack /Instrument Rack gespeichert (das sind Container die dann die PlugIns aus dem PlugIn Ordner laden). Außderdem sind sie schon mit Einstellungen gespeichert, die mir gefallen. Teilweise sind das auch ganze Effektketten. In der Regel greife ich also auf meine Library mit EffektRacks zurück und nicht auf den unorganisierten PlugIn Folder.

    3. Ausmisten geht bei mir so: Bei einer Neuinstallation oder Rechnerwechsel werden nur noch die PlugIns installiert, die ich wirklich oft nutze.

  • colophon   23. Okt 2013   21:50 UhrAntworten

    was ich noch anders mache als vor mir beschrieben wurde:

    alles was Klänge verändert und nicht erzeugt (nach Felix' Struktur "#FX") habe ich danach strukturiert, wann sie im Workflow zum Einsatz kommen. Ein Unterordner #Producing, und ein #Mix & Master

  • TheNavigator   03. Dez 2013   19:47 UhrAntworten

    Ich frage mich, was der Sinn der Unterteilung in #32 und #64 ist.

    "Oh, hier paßt ein 32 Bit - Plugin, weil 64 Bit - Plugins nehme ich nur für Drums"?

    DIESE Unterscheidung würde ich nicht treffen.

    Würde mir Cubase einen Pluginmanager anbieten (für VST 3), das würde so aussehen bei mir:

    00 Track Favorites
    01 Guitar & Bass
    02 Special FX
    03 Mixdown Phase
    04 Reverbs
    05 Master Track

    Im Prinzip braucht man ja nicht viel, wenn man gute Plugins hat.

    • Felix Baarß (delamar)   03. Dez 2013   19:52 UhrAntworten

      Das hat schon seinen Sinn.

      Erstens: Für die Angabe der zusätzlich zu durchsuchenden Plugin-Verzeichnisse, die in den DAW-Optionen zu finden sind. Bei 32-Bit-DAWs füge ich dort das eine, bei den 64-Bit-DAWs das andere ein. Genauer: Ich möchte KOMPLETT ausschließen, dass ggf. integrierte Bit-Bridges ihre Griffel an meine unschuldigen Plugins anlegen - die arbeiten meiner Erfahrung nach einfach nicht zuverlässig. Ich installiere hier ständig neue DAWs/neue Major-Versionen, bei denen Bit-Bridges standardmäßig (wieder) aktualisiert sein könnten und ich habe keine Lust auf Scan-Vorgänge, die folglich doppelt so lange andauern würden.

      Zweitens: Manche Plugins habe ich sowohl im sowohl im 32- als auch im 64-Bit-Format installiert. Folglich erwüchsen zwei potentielle Komplikationen, würde ich sie in ein und dasselbe Verzeichnis schmeißen: Einerseits benennen manche Plugin-Hersteller ihre 32- und 64-Bit-DLLs nicht unterschiedlich und setzen geradewegs voraus, dass die Versionen in unterschiedlichen Ordnern abgelegt werden. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, könnte es immer noch insofern Schwierigkeiten geben, als dass sich bei abwechselnder Nutzung von 32 & 64 Bit Konfigurationsdateien/Presets in einem gemeinsam genutzten Unterverzeichnis gegenseitig überschreiben könnten, was eventuell nicht von mir erwünscht wäre.

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