Sprich dich aus: Wie kreativ ist das Musikmachen mit Samples?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Samples zur Musikproduktion?

Manch einer beklagt sich, dass zu viele Samples in modernen Produktionen verwendet werden. Dass einfach nur noch auf Libraries von MPC & Maschine zurückgegriffen wird. Blenden wir die Bereiche aus, in denen es um die klangliche Untermalung eines Videos oder einer Präsentation geht, stehen wir vor der Frage, inwieweit ein kreativer Umgang mit Samples gepflegt werden kann.

Das führt uns zu einer Reihe von Aspekten im Detail, über die es sich lohnt, zu sprechen. So möchte ich als Anstoß der Diskussion im Folgenden ein paar Punkte in die Runde werfen.

Umfrage: Sprich dich aus

Umfrage: Sprich dich aus

Welche Art von Klängen verwendest Du überwiegend, wenn Du Samples einsetzt? Nutzt Du Effekte, um vorhandene Sounds mehr oder minder stark zu verfremden? Wenn ja, welche sind das? Verwendest Du Slices, also Schnipsel eines vorgefertigten Loops? Gehst Du gar so weit und nutzt Layering, um aus mehreren Samples etwas weitgehend Neues zu erschaffen? Kannst Du den delamari diesbezüglich handwerkliche Tipps geben?

Fragen über Fragen – jetzt bist Du dran, dieses spannende Thema aufzugreifen und uns alles mitzuteilen, was dir dazu einfällt oder auf der Seele brennt. Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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Lesermeinungen (32)

zu 'Sprich dich aus: Wie kreativ ist das Musikmachen mit Samples?'

  • OceanMind Manuel Mende   20. Feb 2013   12:45 UhrAntworten

    Ich liebe Klang und dessen Erzeugung. Samples sind ok in einem Stück, werden bei mir aber immer stark verfremdet, so das was Neues bei entsteht,sonst ist es 1. geklaut und 2. hasse ich es, wenn man bekannte Samples immer und immer wieder hört. Musik ist Kreativität und Kreativität entsteht durch Eigen- bzw. Neugestaltung. Das Sounddesignen sollte in jeder Art mehr Gewicht bekommen, als das Einspielen von schönen Melodien. Leider Gottes gibt es noch zu viele gute Produzenten,die trotz geiler Ideen immer wieder zu oft Presets nutzen, die ein Stück als Resultat wieder langweilig wirken lassen. Musik ist Klang. Und der muss ständig neu erfunden werden.

  • BECKMANNRECORDS   20. Feb 2013   12:01 UhrAntworten

    Würde nie auf die Idee kommen Percussion Sounds selber zu machen, greife da gerne auf Loops zurück.

  • P.Georg   20. Feb 2013   13:50 UhrAntworten

    Die Fragestellung des Autors läßt auf ein journalistisches Kreativitätsloch schliessen...

  • Nikkog   20. Feb 2013   13:52 UhrAntworten

    Hip Hop und French House basieren ja praktisch auf Loops, die neu zusammengesetzt werden, und eine Collage bilden. Solange das soweit verfrremdet wird, dass man das Original nicht mehr raushört, oder zumindest soviel Eigenarbeit drin steckt dass man es als etwas neues ansehen kann ist da auch alles in ordnung. Im Hiphop liegt der Fokus ja auch auf dem Text, nicht auf den Beats, und im French House auf dem kreativen Umgang mit den Loops.

    Samples und Loops aus reinen Samplepacks wiederum ist nichts anderes als dass Bauklötzchen Prinzip. Sobald ein Produzent nur noch vorgefertigte Klangelemente aneinanderreiht ist der kreative Prozess dahin. Siehe Steve Angello mit Knas. Der ganze Track ist praktisch ein Loop, und in meinen Augen damit ein Produkt der Samplefirma, nicht von Angello.

    Wirklich interessant wird es beim Samplezitat. Also wenn ein Track ein ganz bestimmtes Sample aus einem anderen Track nimmt, und gezielt dieses einsetzt, siehe Gorillaz Dare (Ganz am Ende) und Daft Punk Revolution 909 (Ganz am Anfang).

  • matt zasta   20. Feb 2013   14:40 UhrAntworten

    Ist villeicht etwas off topic, aber:
    Ich mach mir Beatloops selbst, natürlich mit Samples und Midi Loops. Aber in der Kombination verschiedener Loops und Sounds kommt immer etwas eigenes dabei raus. Ansonsten versuch ich, "Echtzeitmusik" :) zu machen, d.h. möglichst mit Synths oder Physical Modeling Maschinen, deren Presets ich mir anpasse, mit algorhytmischen Sequenzern, die fast nie das gleiche spielen und mit viel Modulationen. Das hat auch den Vorteil, das Projekte schön klein bleiben, und ich nicht Gigabytes von Samples auf der Platte des Bühnenlaptops brauche, und es lebendig klingt.
    Ab und zu ein selbstgebautes Loop, oder verfälschte Aussenaufnahmen, z.B. Industrie, evtl. auch gelayert, mit etwas FX drauf, damit bekommt man interessante rhytmische Atmos hin. Das alles mit Reaktor standalone, zusammen mit 2 Midicontrollern, einer gespielt, der andere für "Scene launching" und manuelle Modulationen.
    Ist leider noch nicht ganz Bühnenreif, aber ich versuche explizit, keine Sounds von der Stange zu nehmen, einfach ums frisch zu halten und einen eigenen Sound zu haben.

  • Magnus   20. Feb 2013   15:46 UhrAntworten

    Loop-Basierte Arbeit finde ich blöd und unkreativ. Einfach halbwegs passende Melodien aufeinander schieben..das geht auch ohne jeglicher Ahnung von Musik.
    Ich selber produziere viel Electro, da ist es ganz klar, dass ich mit Samples für Drums und Effekte arbeite. Für Synths und Pads auch manchmal aber meistens verwende ich dafür VST's.
    Alle Samples werden mit vielen Effekten verfeinert und ich verwende wie gesagt keine Loops.
    Ich besitze nicht die Möglichkeit ein Schlagzeug aufzunehmen und in der Elektronischen Tanzmusik wird das sicherlich auch nicht gefordert.
    Vom Prinzip her sehe ich das so:
    Die Hersteller einer Gitarre oder eines Keyboards oder einer Geige arbeiten auch sehr viel an ihrem Klang. Ich sehe VST-Presets und Samples genau wie andere "herkömmliche" Musikinstrumente an.
    Also, solange die Produktion nicht ein Loop einander geschiebe ist, ist die Verwendung von Samples etc. follkommen okay.
    Grüsse Magnus

  • audiobus   20. Feb 2013   17:26 UhrAntworten

    Samples sind ein ziemlich weit gefasster Überbegriff.

    Da gibt es klassische Samples im Sinne von abfeuerbaren Einzeltönen oder Loops, dann gibt es Samples, die in diversen Synths verbaut sind und dort als Presets auftauchen und dann gibt es noch die eigenen Samples, die man z.B. erstellt, wenn man aus einer eigenen Aufnahme ein Sample macht (Beispiel Kick-Drum) und dieses dann gezielt im Arrangement zusätzlich positioniert.
    Ich finde daher, dass "Sampling" gerade seit Einsatz von nicht destruktivem Recording auch den oben genannten Gründen fast nicht mehr weg zu denken ist. Und wer ehrlich ist, der muss zugeben, dass jeder irgendwo im Produktionsprozess auf ein oder mehrere Samples zurückgreift. Bei Komponieren verwendet wirklich jeder Samples, nur um die Idee schnell auf Harddisk zu kriegen.

    Was den Umgang mit Samples in der Produktion betrifft, so hört man schon ziemlich eindeutig, ob jemand ein Preset verwendet hat. Und das nervt dann unendlich, wenn man beispielsweise in jeder zweiten Dubstep-Produktion zum hundertsten Mal den Ideal Standart Wobble Bass hört.

    Ich für meinen Teil verwende gerne Presets zum Einstieg, schraube dann aber an diesen mit Effekten oder direkt im VST-Plugin an den Parametern.
    Bei Beats ist es ein Mischmasch aus beidem. Vieles spiele ich selbst ein, aber ich habe auch nichts dagegen, wenn eine Drumroll aus der Konserve dazu passt.

  • willyvario   20. Feb 2013   17:43 UhrAntworten

    Ich finde durch die neuen Möglichkeiten in den DAWs (flexible audio, pitch correction, etc.) kann man wesentlich kreativer arbeiten als noch vor ein paar Jahren.

    Gruss
    willybario

  • Alex Cybok   20. Feb 2013   17:54 UhrAntworten

    Verwende hauptsächlich nokick drumloops, welche dann gesliced werden. Anschließend wird gespielt. Also teile als Reverse eingesetzt, Bit reduced, usw. Anschließend downmix und einsetzen in Projekt. Finde das jetzige Gerede über Samples und deren unveränderte Verwendung sinnlos. Da viele Musikrichtungen so entstanden sind. Man stellt damit diese an den Pranger und sagt Hip Hop Produzenten sind ähnlich wie diese Doktorarbeit Plagiatoren. Können nix, wollen aber oben mitspielen. Fazit. Es gibt nur 12 Noten. D.h irgendwann muss es auch rechnerisch ne Wiederholung geben.
    Gretes Alex cybok

  • Franz – Hermann Schmidt   21. Feb 2013   09:05 UhrAntworten

    Hallo Alex
    Du nimmst mir gerade ein Paar Argumente aus dem Mund.

    Kein Mensch wird das Fahrrad neu erfinden und die Tonleiter gibt es auch schon. Wie ich allerdings die Töne mit den ganzen Abwandlungen benutze, das ist meine Kreativität Klangtechnisch etwas hinzu bekommen, was sich neu anhört.
    Ich will hier keinen angreifen oder verurteilen, das möchte ich betonen, finde aber die Idee Samples zu stibizen und dann zu verfremden in Slices zu zerlegen usw total daneben.
    Das ist wie eine Geldwäsche und eigentlich Diebstahl,Etwas klauen und dann unkenntlich machen. Das Mass an Kreativität das hierbei drauf geht, sollte lieber in eigene Gedanken fliessen.
    Wenn man mit Loops und Samples arbeitet, sollte man auch dazu stehen. Sie sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken und sind auch nicht verwerflich.
    Ein Haus wird auch aus Steinen gemauert, die gleich aussehen. Und trotzdem gibt es ganz viele verschiedene Häuser.
    Jedes Keyboard, jede Synth Workstation und jedes VST Instrument besteht aus vorgefertigten Presets.
    Die sind eigens dazu angefertigt worden, um sie
    zu nutzen.
    Wenn ich Vogelgezwitscher haben will, laufe ich doch nicht Tagelang durch den Wald, um das irgendwo aufzunehmen. Oder Atmos Klänge, Autos Menschen, Tiere, Regen Gewitter, Bäche, Flüsse ach was gibts da alles. Das nutze ich von der DVD. Die ist von Experten gemacht, die sich eigens mit sowas beschäftigen und das in hervorragender Qualität. Man glaubt es gar nicht, was man alles an Geräuschen auf DVD zu kaufen gibt.
    Es kommt immer darauf an, was ich machen will. Dann ist es vielerseits eine Sache der Kombination von Samples, Loops mit VST und selbst gespielten Natur Instrumenten.
    Das würde hier den Rahmen sprengen, weil der normale Zuhörer versteht das sowieso nicht und es ist ihm auch egal wie die Musik entstanden ist.
    Es sind wir selber, die sich Steine in den Weg legen, mit den Fingern aufeinander zeigen, pfui das ist mit dem Nexus gemacht, da hör mal ein Drumloop von weis ich nicht was. Einfach ätzend.
    Ich habe die gesamte DVD Kollektion von Magix und auch noch ganz viele andere, und nutze sie je nach Genre mehr oder weniger. Manchmal auch gar nicht.
    Man höre sich doch mal manche Pop Und Schlager Productionen an. Da erscheinen ganze Taktfolgen in verschiedenen Songs nur anders sortiert.
    Ein Herr Bohlen macht es vor und ich finde es immer wieder erstaunlich, dass ihn keiner am Arsch kriegt.

    Franz - Hermann Schmidt

  • Marena Selena Avila   21. Feb 2013   11:28 UhrAntworten

    Samples sind in der heutigen Musikproduktionswelt gar nicht mehr wegzudenken. Egal ob im Hobby- oder Profibereich. Auch als Berufsmusikerin arbeite ich heute im Studio mit aufwendigen Samples Libraries die wir ja alle kennen.
    Aber ich spiele auch sehr oft selber Percussions ein. Oder auch Hand-Claps. Ganz zu schweigen von Backing-Vocals die ich auch bei fast allen meinen Produktionen zusammen mit anderen Studiomusiker, einsinge. Es ist also bei mir persönlich immer ein gesunder Mix aus selbstgemachtem und ergänztem.

    Es gibt aber Bereiche, bei denen kann man einfach die Sounds nicht selber einspielen. Ein Beispiel sind Strings. Da greife ich doch sehr gerne auf gute und aufwendige Sample-Librarys wie Hollywood-Strings oder Viena Library Pack zurück. Ganz klar.

    Samples sind ja nichts anderes als das Material um zu Erschaffen. Die Kreativität bleibt mir ja erhalten. Wenn ich eine Kerze anzünden möchte, dann nehme ich doch auch ein Feuerzeug her (obwohl "ICH" das Ding nicht erfunden habe), anstatt meine Hände an 2 Holzstöcken blutig zu reiben.

    Das einzige womit ich meist nichts anfangen kann, sind diese sogenannten "free samples", weil es oft Sounds sind, die man wirklich nicht brauchen kann, oder in zu geringer Auflösung, oder einfach nur langweilig sind. Klar verstehe ich, dass die Macher dazu animieren wollen, das teure Vollprodukt zu kaufen. Aber es steht mir ja frei, ob ich diese kostenlosen Samples annehme oder nicht. Und wenn man sich ein bisschen auf dem Markt umschaut, gibt es fantastische Libraries.
    Zu teuer? Nein! Qulität hat seinen Preis. Das ist wie mit allen Dingen. Und wenn eine Entwicklung einer solchen Library 6 oder mehr Jahre gebraucht hat, dann ist das in meinen Augen absolut berechtigt. Aber da muss eben jeder selbst entscheiden, ob ich das professionell nutze oder ich mich eher im Hobby-Bereich bewege.

  • Phunkateer   21. Feb 2013   11:54 UhrAntworten

    Ich mach's kurz:
    Man kann ein Symphonieorchester befehligen und unkreativ sein und man kann auf einer Heimorgel mit Begleitautomatik sehr kreativ sein. Kreativer oder unkreativer Umgang geht mit so ziemlich allem, auch mit Samples.

  • Raphael J.   21. Feb 2013   12:20 UhrAntworten

    Als ich mir meinen ersten Synthesizer leisten konnte (gegen Mitte der 80er Jahre des letzen Jahrhunderts ;)) und ich somit das erste Mal eine Maschine unter den Fingern hatte an welcher ich so lange rumschrauben konnte bis ich einen 'eigenen' Sound für einen Song 'programmiert' hatte war es mir eine erklärtes Ziel jedem meiner Songs eigene Sounds zu gönnen; diese mit Controller und Sysex-Befehlen so im Verlauf des Songs zu verändern, dass jedem Song ein eigenständiges Soundrepertoire eigen war, welches ich dann auch nicht weiter verwendete (sogar nicht weiter verwenden konnte).

    Von der Komposition bis zum fertigen Song vergingen damals etliche Tage (und Nächte!).

    Heute kann man damit einem Kenner nur noch ein müdes Lächeln auf's Gesicht zaubern, zu einer fachkundigen Aussage ob es denn jetzt 'Phase Distorion-', 'Linear Arithmetic-', 'Wave Modulation-', 'Frequency Modulation-', 'Amplitude Modulation-', 'Subtstractive-' oder 'Additive Synthese' war, (damals wurden deswegen richtige Glaubenskriege geführt) dazu kann man heute fast niemanden mehr verleiten.

    Eines hatten diese Arten von Klangsynthese auf jeden Fall gemeinsam: sie waren allesamt 'addictive' und so hergestellte Klänge konnten wirklich den Anspruch erheben einzigartig zu sein.

    Mit dem Sampling, Anfang der 90er wurde das anders. Auf einmal konnte man reelle Instrumente immitieren und dahin war der kreative Umgang mit dem Sound.

    Ein 'Template' in einer gängigen Sequenzersoftware etwa hatte dann auf einmal ganz banale Bezeichnungen der Spuren welche von den 'zu imitierenden Instrumentennamen' orientiert an eher akademischen Kompositionstechniken abgeleitet wurden.

    Vorbei die Zeiten an denen sich ein Melodiesound auf einmal, sich an einem Streichersound vorbei schleichend zu einem Basssound metamorphosieren konnte...

    Es begann die Zeit der 'Sample Libraries' und 'Lo-Fi' Samples beherrschten die Urzeit der heutigen Pop, Urban, Electroszene.

    Zum kreativen Umgang mit diesen ist das wohl hervorstechendste Beispiel der 'Amen Break Loop' aus einer Aufnahme der Winston Brothers, den jeder von uns schon mal in einem Hip-Hop, Drum'n Bass oder zwischen sonstigen 'nicht auf der Packungsbeilage erwähnten, versteckten Inhalten' diverser Produktionen gehört hat (und noch weiter hören wird):

    http://www.youtube.com/watch?v=qwQLk7NcpO4

    Schön, wenn man es als 'Augenzwinkern' auch mal verwendet; es steht dem 'Wilhelm Scream' aus der Sound-designer Branche (hier eine nette Kompilation: http://www.youtube.com/watch?v=cdbYsoEasio) in seiner Popularität in nichts nach aber ob es aber an Originalität was neues bringt dieselben abgenudelten Samples bis zum 'ich-erkenne-sie-in-jedem-Song-wieder' weiter zu verbraten?

    Ich bin lieber für Originalität und versuche lieber eigene Samples zu gestalten, was aber nicht heisst, dass ich ein Steinway Klavier selber sampeln würde, um Gottes Willen: NEIN!

    Wenn ich ein solches in einer Produktion brauche, benutze auch ich die Samples, soweit ich nicht die Möglichkeit habe ein solches in seinem natürlichen Habitat (etwa einem Konzertsaal) aufzunehmen.

    Ich bin was Samples angeht dann wohl eher 'OLD SCHOOL' und finde es nicht sonderlich kreativ sich 'mal schnell ein Lied zu basteln', obwohl... :)

    Liebe Grüße aus Luxemburg,
    Raphaël J.

  • IrgendeinThomas   21. Feb 2013   13:31 UhrAntworten

    Sample ist nicht gleich Sample. Für mich liegt der große Unterschied darin ob man einfach nur einen vorgefertigten Loop reinhaut oder ob man Multisamples benutzt wie zB ein gesampletes Orchester, Klavier usw. Erstes kann jeder und hat (überhaupt wenn man diesen Loop in keinster Weise bearbeitet) nichts mit Kreativität zu tun - das Einzige was man benötigt ist etwas Zeit um den richtigen Loop herauszusuchen. Bei Multisamples hingegen geht ohne Kreativität garnichts...ein brauchbares Stück für Orchester oder Klavier selbst komponieren? Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Ich persönlich versuche Loops weitesgehend zu vermeiden, weil ich immer die Befürchtung habe das genug andere Musiker vielleicht genau den Gleichen ebenso verwenden und man eher nur wie ein 0815 Klon als ein einzigartig, unverwechselbarer Musiker herauskommt.

  • Wirgefuehl   21. Feb 2013   14:53 UhrAntworten

    Viele kluge Antworten hier vom delamar-Publikum - und nicht der erwartete Wer-samples-nutzt-ist-ein-looser-Shitstorm. Kompliment an die Leserschaft ;)

    Wir kommen teils ja gar nicht drumherum, Samples zu benutzen. Weil es die gewünschten Klangerzeuger nicht mehr gibt, bzw. sie für uns unerschwinglich sind, oder weil wir nicht die Kohle haben um im Amazonas Tiergeräusche aufzunehmen..

    808 und 909 Perkussion hört man bei uns gerne mal, Loops oder Synth-Sound aber fast nie. Dafür grooven und schrauben wir einfach selbst viel zu gern > das ist für uns das Musizieren. Wir sind da nicht so ergebnisorienriert.

  • element   21. Feb 2013   14:09 UhrAntworten

    grundsätzlich finde ich es auch langweilig, sich einfach aus sample banks zu bedienen, ohne diese zu verfremden. allerdings denke ich, es kommt immer drauf an; brauche ich eine gute kick drum für elektronische produktionen und nehme dazu z.b. eine 909 kick, dann muss man meiner meinung nach dieses sample nicht "zerstören". will ich aber dazu einen individuellen snare sound, dann lohnt es sich eine 909 snare zu layern, mit effekten zu arbeiten usw.

    und was vsts angeht; ich finde es super, dass ich in der lage bin einen klassischen song mit einem kompletten orchestra zu erschaffen. natürlich wird das nie an die realität ran kommen, aber wer kann schon so viele instrumente spielen, geschweige denn hat diese zu hause oder kennt leute die sie spielen, hat dann noch die möglichkeit sie vernünftig zu recorden usw.

    ich denke, man sollte sich keine grenzen setzen und kreativ mit den dingen umgehen!

  • Franz – Hermann Schmidt   21. Feb 2013   16:20 UhrAntworten

    Ich habe schon immer Synthesizer geliebt. Zum Anfassen und virtuell.
    Aber zum drauflosspielen und nicht zum Klänge verbiegen.
    Presets durchzappen und sich davon inspirieren lassen, davon sich treiben lassen um Neues zu schaffen. Dieses ganz spontan und entspannt ohne nerviges Geschraube an irgendwelchen Oszillatoren oder Sägezähnen.

    Wenn ich ein schönes schnelles Auto habe, dann fahre ich das und geniesse die Landschaft. Würde ja auch nicht auf die Idee kommen und den Motor zerlegen oder zu verstellen.

    Dann bin ich ein Mechaniker bestenfalls. So ähnlich sehe ich das bei der Musik. Einfach spielen und immer wieder spielen. Auch mit Samples und Loops. Und es gibt heutzutage Vst Instrumente mit Hunderten von GB Soundbibliotheken.
    Die Musik und auch das Entstehen von Musik hat sich kräftig gedreht. Da werden auch gewisse rudimentäre Denkweisen nichts dran ändern.
    Mir kommt es immer so vor, entschuldigt jetzt bitte
    als wenn diese Klangschrauberei genutzt wird um zu verbergen, dass ein gewisses Potential richtig Musik zu machen, einfach fehlt. Und da wird geschraubt und verfremdet, wie in einer Falschmünzerei, anstatt mit den herrlichen vorhandenen Mitteln einfach Musik zu machen

    Franz

    • Jemand   22. Feb 2013   14:57 UhrAntworten

      Ich bin absolut Deiner Meinung, Franz!
      Beim ganzen „Sounddesign” wird der musikalische Inhalt oft vernachlässigt.

      • Wirgefuehl   25. Feb 2013   13:45 Uhr

        Ich finde Franz` Meinung auch gut. Allerdings hab ich auch Freunde und Bekannte, die wirklich nur das wollen: Sound designen, Akustik kreieren. Das nennen die dann auch Musik machen. Kommt halt immer drauf an, was man eigentlich will...

  • willyvario   21. Feb 2013   16:23 UhrAntworten

    Das Gute ist, das Samples oft besser klingen als selbst gemachte Sounds. Gerade bei Kick-Drum Samples lohnt sich eine eigene Erstellung mit Layering oftmals nicht mehr, da die fertigen Samples so gut komprimiert und produktionsfertig sind, dass man eine Menge Zeit spart. Die gewonnene Zeit investiert man lieber in die Entwicklung von individuellen, aussagekräftigen Lead Sounds, Melodien oder Grooves.
    Ein gewisser Standard-Sound kann manchmal auch gewünscht sein. "Ich will klingen wie..." Da sind Samples nützlich.
    Viele Ohren sind halt auf manche Sounds geeicht (Evergreens wie z.B. 909 oder 808 Drumsounds).

    Allerdings muss man anmerken, dass die Library Hersteller den Trends immer hinterherhinken. Wenn die Sample Library für einen gewissen Style erscheint, ist dieser meist eh nicht mehr angesagt (siehe Dubstep Libraries).

  • matt zasta   21. Feb 2013   19:45 UhrAntworten

    ha! @ Franz - Hermann Schmidt :
    Zufällig bin ich u.a. auch Kfz-Mechaniker. der Autovergleich ist eigentlich immer ganz gut.
    Aber als Profi will ich erwiedern: Gerade hab ich an meinem Motorrad den Motor überholt. was soll ich sagen: überwältigendes Ergebniss :) Absolut individuelles Gefährt. Eigene, kreative Erleuchtung! Und Power ohne Ende. 20% mehr Leistung nur durch einen neuen Kolben. Eine Leichtigkeit im Fahren ... Und ich versäge sogar einen 911er mit einem 10tel der Leistung meinerseits. Und ALLE neuköllner Golf Prolls leiden! :)
    Gerade das Schrauben an Sounds ist m.E.n. der Schlüssel zum Erfolg. Und der Spass an einer Produktion.
    Stell dir einen Michael Jackson mit Standard Sounds vor: unmöglich. Man kann ihn lieben oder hassen: Er war richtungsweisend. Und hauptsächlich wegen seines Sounds.

    @Delamar: Cooler Thread übrigens. Sehr interessant!

  • Franz – Hermann Schmidt   22. Feb 2013   07:46 UhrAntworten

    Ja gut matt Zasta,

    Da hast Du vorher durch Überstrapazierung oder Altersschwäche den anderen zu Schrott gefahren. Meistens ein schleichender Prozess. Kann man in unserem Fall auch auf die Musik anwenden
    Der Vergleich mit M.J. scheint mir dann ein wenig weit hergeholt, denn ich möchte nicht so enden wie der arme Kerl, dessen Musik ich eigentlich nicht mag.
    Bin übrigens auch Motoren Schlosser im früheren Leben gewesen,deswegen ziehe ich solche Vergleiche immergerne mit ran. Logisch muss man in gewissem Maße Hand anlegen .
    Und jetzt bringe ich noch den Vergleich mit dem Koch. Zu dem Beruf habe ich dann später noch die Initiative ergriffen. Man kann ein Gericht kochen und es schmeckt nicht, weil die richtigen Gewürze in der richtigen Menge, manchmal nur Prisen fehlen.
    Das ist bei der Musik die Zugabe von dynamischen und harmonischen Effekten. Da gehört Kenntniss zu wie richtig abmischen und Mastern.
    Das erledigt aber schon wieder eine andere Kategorie von Menschen, nämlich die TOn und Mastering Leute mit den speziellen Gespür und Gehör, sowie auch dem enstprechenden Equipment, das ich mir nicht leisten kann.
    Ich dachte, wir diskutieren hier über das reine Musik machen und der Verwendung von Samples und Loops.

    Als totaler Einzelgänger im stillen Kämmerlein wirst Du nie über ein gewisses Maß an vielleicht Durchschnitt hinaus kommen.

    Franz

  • matt zasta   22. Feb 2013   14:04 UhrAntworten

    ".... Kann man in unserem Fall auch auf die Musik anwenden"

    Richtig, Stichwort Überstrapazierung von Sounds/Loops.

    Der Kochvergleich ist auch nicht schlecht :)

    Wollte dir nicht zu nahe treten, Franz.

  • Franz – Hermann Schmidt   23. Feb 2013   20:08 UhrAntworten

    Nein mein Guter, Du bist mir überhaupt nicht zu nahe getreten. Das ist alles völlig normal.

    Jeder verteidigt seine Position . Am Ende zählt das Ergebnis.

    Franz

  • rund3   24. Feb 2013   13:05 UhrAntworten

    Also ich kann fertige Sample-Libraries nicht ausstehen und versuche so viel selbst zu recorden wie möglich. Ich bekomme folgerichtig aber auch nichts fertig :/

  • Pierre Samurai   19. Jan 2014   14:18 UhrAntworten

    Hi Leute,

    ich mixe seit knapp 2 Jahren selbst Musik und fange nun auch an diese zu publizieren.
    Die Kreativität steht bei mir im Mittelpunkt. Soll heißen, dass ich zwar gerne bekannte Stücke mit einbaue um Assoziationen zu erzeugen, aber dabei soll auch immer Individualität im Vordergrund stehen.

    Ich will nicht dauernd im Licht eines anderen stehen. Sondern aus dem geschaffenem eine Veränderung erzeugen. Diese muss nicht zwingend besser sein, aber anders ;)

    Dabei helfen Samples insgemein. Vor allem da mich das Thema produzieren von Tracks schon lange reizt. Hier kann man mit kurzen einfachen Samples geniales schaffen. Loops verwende ich auch gern, aber die vorhandene Basis wird bei mir zu 80-90% mit Effekten oder vorhandenen Möglichkeiten verändert.

    Einfach alles zusammenwerfen, Ton aufdrehen, Effekte drauf und harmonisch klingen lassen ^^.

    Grüße.

  • Padbangers   28. Jan 2016   14:05 UhrAntworten

    Es zählt nur das Ergebnis. Das ist die Realität. Man kann aus Samples, Loops und Chops genau so kreativ sein, wie mit einem Instrument. Die Kritiker haben es doch meistens gar nicht ernsthaft ausprobiert. Handgemachte Musik schützt im übrigen nicht vor langweiligen, unkreativen und ausgelutschen Melodien.

  • Keyfreak (Emanuel Marius Becker)   28. Jan 2016   19:05 UhrAntworten

    Samples für die Musik sind wie Gewürze für den Koch!

    Erst die vielen unterschiedlichen Samples geben der Musik
    eine ganz besondere Note und jeden von uns eine sehr gute
    Möglichkeit seine eigene Marke zu präsentieren, wie der Koch.

    Samples bzw. Loops gibt es bei jeder guten DAW. Ob man sie für besondere Akzente einzeln in die Spuren einfügt oder in Form von virtuellen Instrumenten nutzt ist dabei egal, man nutzt sie aber.

    Auch die Klangerzeugung aller Music Workstations die ich kenne
    basieren auf Samples. Viele Synthesizer bieten eine PCM-Oszillatorsektion an, die auch auf Samples zurückgreift.

    Durch die heutige Computertechnik und der Techniken
    elektronischer Musikinstrumente werden wunderbare
    Nachempfindungen originaler Instrumente geschaffen,
    die sogar in Einzelfällen mehr Möglichkeiten bieten als
    das Original.

    Ich liebe z.B. den Klang eines Pianos, kann es mir aber aus
    Platzgründen und auch finanziell nicht leisten, eins in meine
    Hütte zu stellen. Deswegen bin ich froh und stolz darauf,
    dass es Firmen wie Native Instruments gibt, die sich die Arbeit machen originale Musikinstrumente bis ins kleinste Detail zu samplen und für uns Musikbegeisterte zur Verfügung zu stellen.

    Jede Art von Sample wird von mir immer bearbeitet,
    also nie im Werkszustand eingesetzt. Dies mache ich,
    weil ich mich als Sounddesigner sehe und immer etwas Neues erschaffen möchte. Speziell wenn ich mit meinem mobilen Aufnahmegerät Naturgeräusche aller Art aufnehme und daraus außergewöhnliche Sounds kreiere. Oder in den Keller gehe um Geräusche von Werkzeugen aufzunehmen. Man kann sogar einen kompletten Track nur aus Geräuschen einer Wasserflache basteln.

    Ich zerschneide Loops, bastel mir eigene, setze Effekte ein und lasse sie auch mal rückwärts abspielen. Meist sind die
    verücktesten Ideen die Besten.

    Es gibt z.B. von Native Instruments "Flash" für Reaktor 6. Dieses
    Monster-Instrument, aus der Hand von Tim Exile, ist ein wahrer
    Schatz für all die, die gerne mit Loops arbeiten und aus dehnen
    etwas völlig neues generieren wollen. Dieses Neue lässt sich
    zusammen mit dem unbearbeiteten Loop über eine Tastatur sehr intuitiv "spielen". Es genügt schon ein Loop um ein Track zu
    produzieren.

    Samples und Loops sind aus meinen Musikprojekten nicht mehr
    wegzudenken. Als Ableton Live-Nutzer weis ich auch die
    Session-Ansicht zu schätzen. Klar... ich liebe Samples und Loops
    und Ableton gibt mir die beste Plattform, um sie perfekt
    zu verwenden.

  • Alan   28. Jan 2016   21:36 UhrAntworten

    Wie kreativ das Musikmachen mit Samples ist, hängt doch von der Kreativität des Musikers ab, der Samples einsetzt.
    Aus Samplefutter etwas wirklich eigenständiges zu machen, halte ich persönlich für eine hohe Kunst.
    Dabei geht es (mir) gar nicht darum, ein Sample bis auf die Unkenntlichkeit im Sound zu verwurschteln, sondern in seinem Ursprung weiterhin erkennbar und soweit unangetastet zu lassen, jedoch so geschickt einzusetzen, das es sich trotz- oder gerade wegen seiner Identität eines anderen Werks, nahezu perfekt mit dem eigenen Werk verbindet, ohne das es einfach nur doof und uninspiriert geklaut klingt.
    In Ermangelung technischer Möglichkeiten haben wir früher z.B. klassische Sequenzen mit Samples aus Songs der Beatles, Miroslav Vituos Sampling CD`s und klassischen Sounds aus unserem Roland Sampler gebastelt und hätten wir es niemanden gesagt, wäre auch niemand darauf gekommen, das er zu einem Teil eigentlich gerade "Eleanor Rigby" hört.
    Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten des kreativen Einsatzes von Samplefutter und vieles davon eine Sache auch auf künstlerischen Niveau weit interessanter machen kann.
    Copyright und Klagefreudigkeit hat leider aber auch viel zur Beeinträchtigung künstlerischer Freiheit im Umgang mit gesampelten Material beigetragen, aber gleichzeitig auch dadurch gezwungen andere Technologien und Macharten im Umgang mit Samples auf den Plan gerufen, wie z.B. Slicing-Software.
    Wie eingangs erwähnt, hängt es doch nur vom kreativen Potential des Musikers ab, ob der Einsatz von Samplefutter kreatives und sogar anspruchsvolles zu Tage bringt.

  • MK   29. Jan 2016   12:29 UhrAntworten

    Also die Diskussion ob man Samples verwenden soll ist in meinen Augen überflüssig.
    Wieso gibt es dann haufenweise Sites die Samples anbieten ?
    Auch Zeitschriften wie MusicTech,Beat und ComputerMusic die jeden Monat Gigabytes von Samples veröffentlichen.
    Der Thread von delamar mit den "Free Samples". Jeden Freitag oder so ? Gabs doch mal was.
    Das Sample verfremden oder nicht ist geschmackssache und kommt auf den Song drauf an.

  • Aus Prinzip sample ich selbst   07. Feb 2016   21:47 UhrAntworten

    Das Gros hier ist offensichtlich Nutzer kommerzieller Libraries und Loops auf Softwarebasis. Schade, wäre mal interessant zu hören wie andere Leute ihre eigenen Field Recordings als Soundquelle manipulieren und welche Sampler-Hardware da noch so im Einsatz ist.

    • Keyfreak alias Emanuel Marius Becker   08. Feb 2016   14:47 UhrAntworten

      Das Arbeiten mit Samples und Loops ist für mich als Hobby-Sounddesigner
      immens wichtig. Zur Erstellung eigener Samples greife ich gerne auf mein
      mobiles Aufnahmegerät den ZOOM H1 zurück. Wenn ich natürliche Sounds
      benötige, bin ich oft mehrere Stunden im Grünen unterwegs, um die
      gewünschten Klänge aufzunehmen. Aber auch mit Haushaltsgeräten lassen
      sich Sounds aufnehmen, die erst bei der Bearbeitung ihr Potenzial so richtig
      entfalten.

      Für die Bearbeitung von Samples nutze ich viele unterschiedliche Software-
      Programme wie z.B. Audio & Music Lab 2014 Premium von MAGIX, Ableton Live, Max for Live, Absynth, Flesh (Reaktor), The Mouth (Reaktor), The Finger (Reaktor),
      Kontakt und Driver. Je nachdem, was ich mit den Samples vor habe, werden sie
      auch schonmal durch die Effektsektion des Synthesizers microKORG XL
      geschickt.

      Sehr interessant wird es, wenn aus den eigenen Samples Loops erstellt werden,
      um sie dann, wiederkehrend und mit mehreren Variationen, mit anderen
      Soundmaterial zu kombinieren.

      Mit Kontakt (Native Instruments) und Simpler (Ableton Live) erstelle ich auch
      eigene virtuelle Musikinstrumente. So habe ich schon den Sound meiner
      Bass-Panflöte Rohr für Rohr abgesamplet und ein eigenes Kontakt-Instrument
      programmiert. Der Klang ist zwar nicht besonders hochwertig, aber dies
      versuche ich noch zu ändern.

      Eine eigene Sample- und Loopsammlung mit selbstgemachten Aufnahmen
      zu haben ist etwas Besonderes und gibt es niergens zu kaufen. Es ist "nur"
      sehr aufwendig die Aufnahmen nach seinen Wünschen zu bearbeiten. Es
      braucht sehr viel Zeit, Fleiß und Geduld.

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