Sprich dich aus: Welche Outboard-Effekte verwendest Du?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Zeig her deine Outboard-Effekte!

Klar, fast jeder nutzt heutzutage Plugins für Effekte aller Art in der Musikproduktion. Die Vorteile sind zahlreich, etwa der nicht-existente Platz- und Transportbedarf, die exakte Reproduzierbarkeit des Sounds, das Speichern von Presets etc. Zudem sind die virtuellen Angebote oft deutlich günstiger als Hardware mit ähnlichem Funktionsumfang.

Und doch gibt es mehr als eine Handvoll Gründe für Hardware-Effekte. Angefangen von dem nicht selten noch um ein Fünkchen edleren Sound über die dedizierten Regler, Knöpfe und sonstigen Bedienelemente bis hin zum teilweise fabelhaften Wiederverkaufswert von analogem Vintage-Equipment, das einigermaßen pfleglich behandelt wurde.

Also: Welche Effektgeräte stehen in deinem Studio und warum hast Du dich für bestimmte Modelle entschieden? Bereust Du deine Entscheidung oder möchtest würdest Du lieber deine Oma verkaufen als auf Gadget XYZ verzichten? Nutzt Du ein Rack, in dem entsprechend formatierte Geräte residieren? Ob nun im 19-Zoll-Format oder für die zunehmend beliebte Lunchbox, immer her mit deinen Gerätschaften!

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Lesermeinungen (15)

zu 'Sprich dich aus: Welche Outboard-Effekte verwendest Du?'

  • Thomas „thommytulpe“ Nimmesgern   14. Mai 2013   11:43 UhrAntworten

    Hallo!

    Endlich mal eine Umfrage, bei der ich mich kurz halten kann... :-)
    Meine Antwort lautet nämlich kurz und knapp: keine externen Geräte.

  • Gerald   14. Mai 2013   12:32 UhrAntworten

    Ich befinde mich in einem konstanten Pro- und Contra-Gefecht zwischen einer reinen In-The-Box-Arbeitsweise und der Verwendung von Outboard.
    Einerseits ist eine ausschließliche Verwendung von Plugins einfach schneller und günstiger. Andererseits ist bei Plugins so gut wie kein Wiederverkaufswert gegeben (= man bleibt effektiv darauf sitzen, wenn man es mal nicht mehr mag) und Hardware hat bzgl. der effektiven Verwendungsdauer meist einfach die Nase vorne. Einen Plugin ersetze ich in ein paar Jahren vermutlich mit einer besseren Variante (schon alleine, weil mein Betriebssystem dann vll. gar nicht mehr unterstützt wird). Outboard ist da wesentlich beständiger. Und man "hört" bei Outboard-Equipment meist mehr auf den Sound und schaut weniger auf irgendwelche Parameter-Werte.

    Abseits dieser Überlegung: derzeit verwende ich neben meinem Interface ein Focusrite OctoPre MKII als ADAT-Kanalerweiterung, einen Behringer RX1602 zur Summierung meiner Hardware-Synthesizer und einen ART Pro VLA II Kompressor für dezente Röhren-Kompression der Synthesizer. Im Rack hängt außerdem noch ein alter Boss SE-50 Effektprozessor, den ich aber dank NI Reaktor mittlerweile praktisch nicht mehr verwende.

    Ich denke aber ganz allgemein: in der heutigen DAW-Zeit sind neben einem guten Audio-Interface Preamps vermutlich die wichtigste Outboard-Hardware. Der Rest passiert dann meist ohnehin In-The-Box. Gerade, wenn man an komplexe Automations-Aufgaben und Sidechaining denkt, machen Hardware-Effekte da eigentlich nur unnötig viel Arbeit...

  • Infernotion   14. Mai 2013   12:43 UhrAntworten

    Das gute alte Boss RV-2 lässt sich in sehr zurückhaltender Anwendung nicht nur auf unverzerrten Gitarren, sondern auch bestens auf Vocals anwenden. Für einen kleinen Touch Hall ist das Gerät besser zu gebrauchen als jedes Plugin, das ich kenne.

  • flizz   14. Mai 2013   12:59 UhrAntworten

    für recordings habe ich mir einen channelstrip von handcrafted labs zugelegt hatte davor ein spl goldmike und muss sagen das sind welten ...mit der richtigen hardware fällt die bearbeitung in der daw viel dezenter aus....

  • CDP   14. Mai 2013   16:24 UhrAntworten

    Meine nächsten Fx Anschaffungen:

    1. TC Electronic FireWorx- Innovativer Multi FX Processor
    2. Electro Harmonix QTron- Auto Wah
    3. Mutronics Mutator - Filter, Modulation, Envelope Follower
    4. vielleicht die nächste Kaoss Pad Version

    ansonsten auch vsts..

  • Häxan   15. Mai 2013   10:32 UhrAntworten

    Korg monotron Delay & Duo, Korg KaossPad 3, Borr RV 1000, Digitech Vocal 300, iPad mit Amplitube, Vocalive, Audiobus, no input mixer.

  • Patrick   15. Mai 2013   11:02 UhrAntworten

    Hardware wie 1176, LA2A, SSL bus Kompressor, API 2500, Distressor etc. klingen in meinen Ohren immer noch besser als deren digitale pendants. Vom Handling her ist es aber um Welten praktischer in der DAW zu arbeiten mit total Recall und ohne Wartung. Dafür sind die Hardwarepreise eher gestiegen und die plugins tendieren gegen ZERO ...

  • blue lobster   15. Mai 2013   11:52 UhrAntworten

    Tube Screamer 808('79) - und sonst nix

  • Wirgefuehl   15. Mai 2013   15:45 UhrAntworten

    Unser Lieblingseffekt zur Klangbildung: Der Roland-Vocoder SVC-350. Macht Spaß! :)

    Mastering-Effekte sind in Planung. Was röhriges wird´s werden ;)

  • condor   15. Mai 2013   16:08 UhrAntworten

    Hallo,

    Ich wunder mich immer wieder, wenn Studios gezeigt werden, was die manchmal bis an die Decke gestapeltes Zeug stehen haben.
    Das kann nie ein Mensch alles nutzen oder vorgeben es zu brauchen.
    Glaube schon, das bei Mastering Studios Technik zum Einsatz kommt, die horrende Summen kostet, um das letzte Quentchen Wohlklang zu erzeugen.

    Das muss ich aber nicht haben, sondern dafür sind die Jungs geeicht.
    Ich habe alles was irgendwie mit Outboard Technik zu tun hat rausgeschmissen und verkauft.

    Es hat mich meschugge gemacht, mitten in diesem ganzen Zeug zu sitzen.

    Nun mache ich alles per PC und Plugs. Dazu wurde das alles erfunden und entwickelt. Es wird immer besser und ausgereifter, und lässt Hardware schon mal alt aussehen dagegen. Das einzige ist ein alter Synth und ein Keyboard, die ich beide brauche um Styles zu Midi zu machen und um Vst Instrumente anzusteuern.

    Ansonsten ähnelt mein Studio eher einem gemütlichen Büro und das finde ich gut so.

    Condor

  • Alexander Koch   15. Mai 2013   17:58 UhrAntworten

    T.c.Electronic m 300 Dual Effektgerät um die Hardwaresynthies zu befeuchten ;)

  • Jay   15. Mai 2013   21:31 UhrAntworten

    Bin ein haptischer Typ und liebe Hardware. Nachteil: gigantischer Platzbedarf, der aber wie oben gesagt, durch den Wiederverkaufswert wettgemacht wird. Aber: Wer verkauft schon nen Virus TI oder nen Lexicon Hall? Das sind Traumgeräte, die imho bisher nicht durch Software ersetzt werden konnten. Trotzdem arbeite ich auch hybrid, es gibt ne ganze Reihe cooler PlugIns, klar. Aber ich finde es anstrengend, beim Komponieren immer auf den Schirm starren zu müssen. Wenn man vor nem Synthi sitzt, kann man sich ganz auf das Gerät konzentrieren und zumindest ich finde, dass das den Workflow (für mich) positiv beeinflusst.

  • Patrick   17. Mrz 2016   12:39 UhrAntworten

    In unserem Studio verwenden wir neben dem Focus Rite Saffire Pro40 Interface als Hardware-Mixer ein Yamaha 03D-Mischpult. Zuvor hatten wir noch ein gutes altes 02R noch ohne 96, sowie ein 01V, auch noch ohne 96. Beide wurden inzwischen verkauft. Als Mixer sowohl im Studio und unterwegs zur Live-Beschallung ist das gute alte 03D, das mir persönlich vorher kein Begriff war und das mein Tontechniker via Ebay irgendwo im helenental in der Nähe von Baden bei Wien abgestaubt hat, wirklich ausreichend. Es hat gute EQ-Effekte, sowie wirklich hervorragende Reverbs. Als Effektgerät haben wir noch zusätzlich ein Lexicon Alex. Es wird momentan zwar eher selten gebraucht, findet aber durchaus noch seine Anwendung.

  • ORI$ON TIDE   17. Mrz 2016   17:28 UhrAntworten

    Vor vielen Jahren endlich die ganzen Hardware-Schränke abgeschafft und alles In-the-Box. Nie wieder Hardware!!!

  • fatman   04. Apr 2016   15:43 UhrAntworten

    Viele Wege führen nach Rom! Ich bin ein überzeugter Mäuseschubser. Ansonsten gilt für mich: Bullshit in - Bullshit out. Nachgeordnete "haptische" HW nützt da wenig, wenn das Out "klangtechnisch" Bullshit ist.
    Ansonsten halte ich die heutige SW auf ähnlich gutem Niveau wie HW. Ein Hall für
    16.000 € ist für mich keine Alternative, zumal ich bezweifle, das er auf einem IPod bei mp3 Dateien mit 192 kBit/s zu erkennen ist.

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