Musikbusiness: Warum Du es nie schaffen wirst

Warum Du es nie ins Musikbusiness schaffen wirst

Gute Bands, erfolgreiche Newcomer brauchen keine Ausreden.

Gute Bands bringen von Anfang an ein Charisma, eine Bühnenpräsenz und vor allem eine Begeisterung für ihre Musik mit, die Musikliebhaber mitreisst. Keine Ausreden.

Wie Marc so schön schreibt, es gibt keine Entschuldigung dafür, schlecht zu sein. Und genau wie er, bekomme ich nur allzu häufig Ausreden, Rechtfertigungen, fadenscheinige Begründungen und leere Entschuldigungen zu hören, wenn ich das ein oder andere anspreche. Hm.

Natürlich ist Platz dafür, sich zu entwickeln. Selbstredend ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber ist das etwa ein Grund, sich hinter fadenscheinigen Ausreden zurückzuziehen und die eigene Entwicklung zu stoppen? Ist das ein Grund, nicht 100% zu geben?

Erfolg im Musikbusiness

Erfolg im Musikbusiness

Einige Beispiele gefällig?

  • Songs, die kein definiertes Ende haben
  • Wir kennen keinen Grafiker/Webdesigner/Toningenieur etc.
  • Miese Texte, die keinen Sinn ergeben
  • Sänger, die ihren Text vergessen
  • Keine Bühnenshow
  • Keine feste Set-List
  • Am Platz angewurzelte Musiker
  • Birkenstockschuhe & andere Mode-Fauxpas
  • Zugedrogte Musiker
  • Keine Ansagen an das Publikum
  • Wir wollen alles alleine machen
  • Das nächste Album wird dann besser

Die Liste könnte ich sicherlich noch lange fortführen, wenn ich weiter darüber nachdenke. Der Punkt aber ist doch folgender: Willst Du irgendjemanden mit deiner Musik erreichen? Willst Du erfolgreich ins Musikbusiness starten? Wahrscheinlich ja, denn ansonsten würdest Du das hier ja nicht lesen. Du würdest dann wohl eher gemütlich ein Bier trinken oder die neueste Soap Opera im Fernsehen sehen.

 

Der Tenor des Artikels?

Gute Bands sind gut, weil sie gut sein wollen. Sie sind gut, weil sie jeden Tag alles geben, um gut zu sein. Sie sind gut, weil sie aus Fehlern lernen. Sie sind gut, weil sie keine Ausreden suchen, sondern Lösungen.

 

Praxisbeispiel: Der erste Auftritt einer erfolgreichen Band

Und das nachstehende Video ist von der Band Rage against the Machine, die dem ein oder anderen sicherlich noch ein Begriff sein dürfte. Es handelt sich dabei um den ersten Auftritt der Band. Und hier sind die Dinge, die dir sofort auffallen sollten:

  • Sie spielen tight.
  • Sie haben gute Songs, die auf der Platte dann noch besser wurden.
  • Sie rocken die leere Location als ob es eine volle Halle wäre.
  • Am Ende stehen mehr Leute vor der Bühne als zuvor.
  • Sie haben es geschafft.

Und wenn Du das nächste Mal mit einem “Aber…” auf einen Tipp einer deiner Fans oder Freunde antworten möchtest, erinnere dich an diesen Artikel und entscheide selbst, ob Du es wirklich schaffen willst.

Lesermeinungen (63)

zu 'Musikbusiness: Warum Du es nie schaffen wirst'

  • Friedhelm Ruppert
    14. Aug 2011 | 11:39 Uhr Antworten

    hört sich hart aber interessant an :) werd ich gleich mal checken, warum wir es nie schaffen werden:-b

  • session james
    14. Aug 2011 | 13:45 Uhr Antworten

    Ich habs mir jetzt lang genug mit angesehen, jetzt muss es raus: Ich muss sagen diese pseudo esoterischen Artikel die du hier seit einiger Zeit veröffentlichst sind ja wohl unterstes Niveau. Sollen das Platzfüller sein, Sommerloch oder was. 10 Gründe hier für, 10 Tips dafür… und jeder Artikel birgt dann so halbgares Zeug welches sich zu großteilen sofort wiederlegen lässt und/oder die subjektiven Meinungen des Autors vermitteln. Bitte lass doch solche Artikel stecken und beleidige nicht deine Leser mit solchem Gewäsch. Quantität statt Qualität scheint mir hier die neue Maxime.

    • Carlos San Segundo (delamar)
      14. Aug 2011 | 17:55 Uhr Antworten

      Lieber Session James,

      vielen Dank für dein Feedback.

      Hast Du schon mal darüber nachgedacht, einfach nur die Artikel zu lesen, die dich persönlich interessieren?

      Herzliche Grüße
      Carlos

  • Emiliano Nenzo
    14. Aug 2011 | 12:59 Uhr Antworten

    Ehrlich? Ein sau dummer Artikel. Warum schffts Delamr dann nicht an die Spitze der Musikredaktionen? Ein eingebildeten Artikel schreiben aber nix auf die Reihe bekommen… o_O

    • Carlos San Segundo (delamar)
      14. Aug 2011 | 17:54 Uhr Antworten

      Lieber Emiliano,

      mit über 170.000 Lesern im Monat sind wir an der Spitze.

      Es gibt keine mir bekannte Publikation, die sich auf unseren kleinen Themenbereich beschränkt, auf ein Forum verzichtet und mehr Leser im Monat aufweisen könnte.

      Herzliche Grüße,
      Carlos

  • roland
    14. Aug 2011 | 15:35 Uhr Antworten

    artikel: fail!

  • Mike Neuse
    14. Aug 2011 | 16:56 Uhr Antworten

    Der Markt an Music und Bands ist durch das Internet geboomt.
    Nartürlich wollen plötzlich alle Musik machen ob ein Talent oder ein solides Handwerk besteht sei erstmal dahingestellt.
    Die Aussage von diesem Artikel oder besser die Kernaussage ist doch.
    Macht euch selber nichts vor und bleibt aufm Boden der tatsachen.
    Der Markt ist so riesig und vielfältig da sollte man sein zeuch schon beherschen ansonsten wird man schnell unzufrieden und begibt sich in diese Ausredenfalle.

  • ArcticA
    14. Aug 2011 | 17:27 Uhr Antworten

    Dieser Artikel soll provozieren und wohl den einen oder anderen wachrütteln.
    Nichtsdestotrotz sind einige Dinge wirklich fragwürdig.
    So hätte man evtl. passendere “Alltagsprobleme” finden können, die Musiker ohne Aussicht “auszeichnen”. Egal… ich bin hier nich der Korrekturleser…

    Die Sache ist im Kern jedenfalls ganz richtig. Aber das ist auch gut so. Kann ja nicht jeder The Prince of fucking Darkness werden!
    Bei wem einfach nichts zur Gänze stimmt, ob individuell oder Band, der gehört eben auch in die Versenkung und nicht in den Mittelpunkt.
    Ich denke auch, dass es wenig Sinn hat, die Leute mit “Tips & Tricks” anzuleiten… wer den Biss hat, nach oben zu wollen, der weiß sich auch zu helfen, oder macht u tut, bis was klappt.

  • Carlos San Segundo (delamar)
    14. Aug 2011 | 17:56 Uhr Antworten

    Hallo Arctica,

    was wären denn diese Alltagsprobleme? Vielleicht können wir die Liste ja entsprechend erweitern.

    Herzliche Grüße,
    Carlos

  • Friedhelm Ruppert
    14. Aug 2011 | 17:49 Uhr Antworten

    … gut, dass ich noch nicht den Artikel, sondern die comments gelesen habe: Ich spar es mir – dann schaffen wir es schon ganz nach oben! :)

  • Friedhelm Ruppert
    14. Aug 2011 | 17:57 Uhr Antworten

    haha :) true words – hör auch keinen anderen musikerpodcast…

  • Uli
    14. Aug 2011 | 18:57 Uhr Antworten

    - Keine Bühnenshow
    - Am Platz angewurzelte Musiker

    Soll ich etwa mit dem Midi-Keyboard, Laptop und Synthesizern über die Bühne Hopsen?

    • Ramon Smith
      15. Aug 2011 | 11:17 Uhr Antworten

      hm. jain? zB Der Synthi-Mann von Underoath macht ganz viel Bühnenshow obwohl er durch sein equipment an eine stelle der Bühne festgenagelt ist ;P

    • Ramon Smith
      15. Aug 2011 | 11:36 Uhr Antworten

      Ich kann Evangelos Brown nur zustimmen! Wer sich beleidigt fühlt hats nicht begriffen. Naja – das kommt halt mit der Bekanntheit. Immer mehr Idioten nennen sich deine “Fans”. Der ‘Back-to-the-roots’ Gedanke ist schön, aber es gibt echt nicht viel, was man in ein ‘videotut’ reinpacken kann, was hier nicht schon irgendwo behandelt wurde, wenn man allgemeine Tips geben möchte.
      Das habe ich mitlerweile erkannt.
      Ich finde den Artikel gut. Ich werde versuchen keine Ausreden mehr zu benutzen, bzw meine Band daraufhinweisen, wenn sie es tut.
      Wenn wir etwas machen, dann machen wir es genau SO, weil wir uns dafür entschieden haben und dann muss man sich nicht hinter irgendwas verstecken – sondern muss offen zu dieser entscheidung stehen. sonst kommt man eh zu nichts, denn man hält nicht nur den anderen diese ‘Ausreden’ vor, sonern auch sich selbst.
      Wie weh das tuen kann, zu erkennen das man mit sich selbst nicht im reinen ist, kann man sehr schön an den Kommentaren erkennen =D

      Hoffentlich wird die delamar-comment-section nicht wie die von Youtube…

  • Friedhelm Ruppert
    14. Aug 2011 | 18:22 Uhr Antworten

    ^^Ironie?

  • Friedhelm Ruppert
    14. Aug 2011 | 18:28 Uhr Antworten

    man kann deutlich sehen : auch ein schlechter Artikel kann für viel Traffic und WErbung sorgen :-b

  • wolfgang
    14. Aug 2011 | 19:56 Uhr Antworten

    Dieser Artkel zeigt wieder mal wie schwer es ist jungen Musiker brauchbare Tips fürs Weitekommen zu geben. Das Negative schent dem Autor nur gleich so aus der Tastatur zu sprudeln. Was das bringen soll ist mir nicht klar…provozieren?? Ich darf meinen Sohn (18) und seine Band unterstützen dieser Artikel hilft mit nicht gerade dabei. Artikel in dem Musiker/Journalisten aufzählen wie es nicht geht oder welche Fehler gemacht werden gibts ja wirklich genug.
    Also was soll dieser Artikel?? Wollte uns der Autor mit diesem Negativausbruch zeigen wie gut er sich auskennt?? Thema verfehlt

    • Carlos San Segundo (delamar)
      15. Aug 2011 | 12:30 Uhr Antworten

      Lieber Wolfgang, ein Positivbeispiel findest Du direkt am Ende des Artikels und indem Du jedes “Negativbeispiel” einfach ins Positive umkehrst.

      Darüber hinaus findest Du noch zahlreiche Tipps & Tricks in der Sektion Musikbusiness.

      Viel Spass beim Lesen!

  • Lukas Egli
    14. Aug 2011 | 19:20 Uhr Antworten

    Super Artikel Carlos!

    Etwas gegen diesen Artikel zu schreiben ist das selbe wie eine Ausrede für den ‘Nichterfolg’!
    Find es super wie direkt und ‘unverblühmt’ du das weitergibst!
    Ist allemal ein guter Gedankenanstoss:)

    Danke für Delamar
    Gruss Luke

  • polyaural
    14. Aug 2011 | 20:38 Uhr Antworten

    Die Kommentare hier sind ja höchst interessant, und bestätigen die Grundaussagen des Artikels. Sicherlich ist der vollständige Verzicht auf „Ausreden“ kein Garant im „Musikbusiness“ erfolgreich zu sein. Aber, und das gilt mal ganz geschmeidig für alle Bereiche des Lebens, jede Ausrede entfernt einen von der Professionalität, die für das Überleben in einem so unglaublich hart umkämpften Markt wie die erwerbsmäßige Musik notwendig ist. Wer rumlabert ist draußen. Vor der Tür stehen schon fünfhundert andere, die auch gut sind. Rumlabern kann man machen wenn man David Gilmour oder Frank Zappa heißt, aber kaum früher.

    Und damit sind wir in der zweiten Falle. Professionelle Musik ist kein 8to5-Job. Es gibt offensichtlich immer noch Menschen die glauben, die Welt hat nur auf jemanden wie ihn gewartet. Wenn ich mir in meinem Umfeld die Bands ansehe, die nach dem Erfolg gieren, dann sind das Hobbymusiker die ganz gerne Musik machen, zuweilen gute Ideen haben und am liebsten davon leben wollen. Aber das sie alle wache Zeit investieren müssen die der Tag bietet, Weltmeister im Faust-in-der-Tasche-machen werden müssen, ihre Fähigkeiten täglich in Frage stellen müssen und möglicherweise auf der Bühne nicht ihre Lieblingsmusik spielen können, und dabei immer noch auf den großen Durchbruch warten müssen, das realisieren die meisten nicht.

    Ich möchte gerne mit meiner Musik Geld verdienen. Aber für mich gibt es nur einen Weg: Ich mache die Musik die ich gut finde, und ich arbeite so viel daran wie ich will. Dafür gibt mir aber keiner Geld, und darum werde ich auch nicht erfolgreich. Ich habe das eingesehen und freue mich über jeden der meine Musik mag. Aber letztlich mache ich Musik für mich, weil ich mich nicht verdrehen will, weil ich nicht im Zirkus der Eitelkeiten eine Maske aufsetzen will, und weil ich nicht so viel Talent wie Gilmour, Zappa oder Gabriel habe. Und die haben auch nicht immer gemacht wonach ihnen der Sinn steht*. Aber man hat es ihnen nicht angesehen. Sie haben es trotzdem gut gemacht. Sie haben keine Ausrede vorgeschoben …

    ________

    * Ich habe gestern gelesen, dass „Der Pate“ einer der wichtigsten Filme in der Geschichte Hollywoods ist, und sowohl der Autor Mario Puzzo, als auch der Regisseur Francis Ford Coppola haben ihre Arbeit nur gemacht weil sie das Geld brauchten. Trotzdem haben sie alles reingesteckt was sie hatten und keine Ausrede akzeptiert. An der Ausrede erkennt man den Amateur …

    • Carlos San Segundo (delamar)
      14. Aug 2011 | 20:57 Uhr Antworten

      Danke für dein Feedback, Du sprichst mir aus der Seele.
      In einem Punkt muss ich dir aber widersprechen: Du bist erfolgreich mit deiner Musik – weil Du das von dir selbst definierte Ziel bereits erreicht hast. Das ist mehr als viele andere schaffen werden und Erfolg muss nicht Musikbusiness heissen.

  • Holger Witzler
    14. Aug 2011 | 19:56 Uhr Antworten

    Na es is ja schon was wahres dran. Trotzdem empfand ich es als Beleidigung als da stand… Sonst würdest du das hier jetzt nich lesen. Ausserdem gibt es einen Haufen Bands und Musiker deren Texte schlecht sind, die bühnenpräsenz suckt und die mit scheisse “an der Spitze” sind.

  • Frank Funk
    14. Aug 2011 | 20:57 Uhr Antworten

    Na jetzt aber mal ehrlich Leute. Der Artikel ist zwar nicht ganz so schön, aber im Grunde richtig. Schön das es jemand mal ausspricht. Vielleicht kann man das Thema auch so zusammen fassen:
    Erwarte nicht, das dich andere Menschen ernst nehmen, wenn du dich selber nicht ernst nimmst.
    Oder sehe ich das falsch? Es sind nicht immer nur die Casting-Shows schlecht… Es gibt genug Musiker auf der Welt und davon gibt es sogar ein paar richtig Gute. Bekannt oder unbekannt. Ich denke das Ziel jedes Musikers ist es nun einmal andere Menschen zu unterhalten. Somit stimmt der Artikel zu recht. Feierst du dich selber oder…??? Und Welpenschutz ist nicht zu erwarten.

  • Fanatyc
    14. Aug 2011 | 21:22 Uhr Antworten

    Hallo Carlos,

    Ich finde den Artikel arrogant gegenüber den Lesern und Besuchern.
    Und wirklich wertvoll ist er für keinen. Denn die Leute welche nicht unter Realitätsverlust leiden, wissen selbst, dass sie ihr Instrument nicht gut genug beherrschen oä. Alle anderen die von der Realität nichts mehr mitbekommen, werden es schmerzvoll erfahren müssen, dass sie schlecht sind und es für den großen Durchbruch nicht ausreicht. Sicherlich mag der Artikel provozieren und einen Denkanstoß geben, ich finde jedoch das man sich sein Lesepublikum ganz schnell wieder verjagen kann.

    Ich muss Dir ehrlich sagen, dass ich immer seltener die Seite besuche. Für mich habe ich noch keine Tipps gefunden welche mich weiter gebracht hätten. Im Gegenteil. Podcasts von irgend welchen Leuten die keiner kennt, die nichts vorzuweisen haben sowie ihre Sichtweise der Dinge geht an mir so was von vorbei. Ich würde dort wirklich jemanden hören der Ahnung davon hat wovon er da redet. Manchmal ist weniger mehr.

    Ich kann mich an die Anfangszeit erinnern. Ihr habt viele Lernvideos und Tutorials gemacht. Das brauchen die Leute! Ist die Produktion etwa zu aufwändig? Habt ihr keinen Tontechniker mehr der sein Wissen an die Leute gibt und gute Tutorials macht wie Parallelkompression, EQ, DC-Offset, Drum-Programming, Synth-Programming etc. Es gibt so viele interessante Themen über die man 1000 Videotutorials machen könnte. Die Themen hier werden immer schwachbrüstiger und auch die Podcasts lassen zu wünschen übrig. Bis auf einige Ausnahmen wie die Ausgabe mit Friedemann Tischmeyer wo man von “richtigen” Profis etwas wissenswertes erfährt.

    Vielleicht solltet sich die gesamte Redaktion von Delamar diesen Beitrag selbst noch mal lesen und auf sich wirken lassen.

    Back to the roots Carlos, Bitte.

    - Erklärt doch einigen hier wann ein DC-Offset notwendig ist udn wie er durchgeführt wird.

    - Wann sollte ich aufgenommene Takes “Normalisieren”. Was bedeutet Normalisieren. Warum wende ich es an.

    - Warum sollten digitale Aufnahmen nicht über -0db hinausgehen und über nicht bei -0db bouncen. Warum darf eine Audiospur intern im Sequenzer die 0db überfahren in der Summe aber nicht? Gibt es da einen Unterschied zwischen 16, 24, 32 Bit (Floatpoint)

    - Wie wäre es mit einer vernünftigen umfangreichen Frequenztabelle für den angehenden Audioengineer damit er weist in welchen Frequenzen bei welchen Instrumenten er was verändern kann?

    - Macht es Sinn meien Produktion bei 48 oder sogar 96 kHz zu fahren? Oder reichen mir 44,1 kHz als Abtastrate?

    und 130.000 weitere Fragen….

    Soll ich noch weiter aufzählen?

    Alleine der Titel bringt mich schon auf die Palme. Hol die paar Leute ins Boot die von etwas Ahnung haben und nicht davor zurück schrecken mal wieder etwas Arbeit in ein vernünftiges Videotut zu stecken.

    Viele Grüße aus dem verregnetem Berlin,

    Fanatyc

    • Carlos San Segundo (delamar)
      15. Aug 2011 | 10:29 Uhr Antworten

      - DC Offset: Haben wir
      - Normalisieren: Haben wir im Podcast
      - 0 dB: Haben wir
      - Frequenztabelle: Haben wir
      - Samplerate: Haben wir

      Marek, Du schaust anscheinend tatsächlich nicht mehr bei uns vorbei. Sonst wüsstest Du, dass wir all das bereits auf der Webseite oder im Podcast besprochen haben.

  • Fanatyc
    14. Aug 2011 | 21:48 Uhr Antworten

    Noch eine kurze Ergänzung….

    Meine Meinung ist, Tipps wie “Wie werde ich Kreativ”, “10 Tipps mit denen deine Aufnahmen besser werden”, “in 123 min zum besseren Recording. “, “10 Tipps für den Aufenthalt im Studio” oder wie ich den bekackten Sänger bei Laune halte etc. sind pures Gewäsch. Aber auch mit unnützem Wissen lassen sich ganze Bücher füllen wie man in Bücherladen sehen kann.

    Wer von den 0815 One-Man-Show-Mix-Master-Produzer-Composer-Afterburner-Gitarre und Keys-Playern benötigt ein Tipp wie er den Sänger im Studio bei Laune hällt? Die die ein Studio haben, nehmen dafür auch Geld und wissen wie sie mit Musikern umgehen müssen.
    Das meiste klingt wie “10 Tipps wie ich mein Nähmaschine besser handhabe” oder “Wie halte ich die Näherin bei Laune”.

    Ich wünsche Dir wirklich alles Gute Carlos und nur das beste für Delamar aber ich glaube ernsthaft, dass diese Art der Beiträge sowie die immer wieder aufgewärmten 10 Tipps auf Dauer nichts werden.

    Übrigens ein schöner Beitrag von Polyaural.

    LG Fanatyc

    • Phunkateer
      15. Aug 2011 | 14:19 Uhr Antworten

      Erstmal zum Artikel an sich: volle Zustimmung.

      Jetzt zum Thema “Tipps wie ‘Wie werde ich Kreativ’ etc.” seien Gewäsch:

      Ich halte gerade solche eher allgemeinen Tipps für deutlich wichtiger als technische Detailtips wie bspw. zu “16, 24, 32 Bit”.

      Und ich sehe es als großes Plus bei Delamar, dass hier nicht nur die Technikseite besprochen wird sondern auch großer Wert auf Allgemeines gelegt wird. Das wird anderweitig viel zu oft vergessen.

      Ja, solche allgemeinen Tipps erzeugen oft ein “das wusste ich eh” Gefühl, das liegt in der Natur der Sache. Aber es ist immer wieder gut sich solche Tipps ins Bewußtsein zu rufen, um sie auch beherzigen zu können.

      Wenn man mal überlegt, man würde einem aufstrebenden Musiker, der vor hat “es zu schaffen” zwei Tipps geben:
      1. Den Unterschied “16, 24, 32 Bit” erklären.
      2. Diesen delamar-Artikel hier.

      Welchen der beiden Tipps würde er wohl in 10 Jahren als den wertvolleren betrachten?

  • Maik
    14. Aug 2011 | 22:12 Uhr Antworten

    Nur mal so. Der Satz “…sonst würdest du das hier nicht lesen…” bezieht sich darauf, dass der, der diesen Artikel liest, es nach oben schaffen möchte.
    Außerdem verstehe ich nicht, warum sich hier so viele angegriffen fühlen. Wenn die Aussagen aus der Liste auf einem nicht zutreffen, gibt es doch keinen Grund dazu.
    Zudem wurde auch keiner beleidigt. Oder findet sich etwa der name eines Lesers im Text?

  • Inyourface
    14. Aug 2011 | 22:15 Uhr Antworten

    Jedenfalls traust du dich den Leuten zu schreiben was du wirklich denkst!!!!!
    Das Alleine zeigt schon wie qualitativ hochwertig das ganze hier ist…
    Und die das anders sehen,suchen,wie inmer,nach ausreden….

  • Evangelos Brown (Brownrecordz)
    15. Aug 2011 | 09:21 Uhr Antworten

    Diesen Artikel zu haten ist doch auch eine Ausrede. Ich denke das jeder Verfasser dieser Kritikkommentare sich grade im Artikel wiederfand und das nicht vertragen konnte.

  • Ramon Smith
    15. Aug 2011 | 11:38 Uhr Antworten

    PS: Wie geil! Der erste Rage Against The Machine Auftritt! Wo habt ihr den denn her? :D Ist das wirklich der aller erste in der Besetzung? aber die Jungs waren schon da so gut, wie die Jahre danach. Gutes Beispiel!

  • Novik
    15. Aug 2011 | 12:16 Uhr Antworten

    Interessant wie ein Beitrag so dermaßen polarisieren kann. Interessant ist auch, dass sich Leute immer beschweren, dass die Fachpresse geschmiert wird. Bringt aber jemand die unverblümte Wahrheit heraus, wollen die Leute das dann aber auch nicht hören. Ziemliche Doppelmoral wie ich finde

  • taikonaut
    15. Aug 2011 | 12:40 Uhr Antworten

    Puh… was ist denn hier los?

    Jeder sollte mal für sich definieren, was “Erfolg” bedeutet und dann noch mal den Artikel lesen, sich angesprochen fühlen oder nicht und vor allen Dingen nicht jedes kleinste Wort auf die Goldwaage legen.

    Ist ja schlimm hier… *kopfschüttel*

  • Marc
    15. Aug 2011 | 12:53 Uhr Antworten

    Provokant geschrieben ist der Artikel natürlich aber als Jurymitglied in diversen nationalen und internationalen Bandwettbewerben (Emergenza, Local Heroes, Wacken etc.) kann ich nur bestätigen, was Carlos schreibt.
    Die eigentliche Provokation leigt nämlich bei den Musikern, die denken, dass es reicht, sich auf die Bühne zu stellen, schlecht zu performen, seine Instrumente nur halbherzig zu beherrschen und dann von Jury und Publikum zu erwarten, gefeiert zu werden.
    Und wenn dann – nach dem Wettbewerb – die immer gleichen Sprüche kommen, wie “naja, der Sänger hat einen über den Durst getrunken” oder “ja, das ist aber auch unser schwierigstes Stück” oder “wir konnten nur zweimal proben”, dann muss ich ehrlich sagen: “Leute, lernt Euren Scheiss, nehmt jeden Gig so ernst wie eine Führerschein-Prüfung, denn Ihr habt in diesem Moment nur diese eine Chance eine Jury oder ein Publikum zu überzeugen.”
    Ich weiß nicht, woher diese Geisteshaltung im Musikbereich bei vielen Bands kommt, zu glauben, man könne mit einer halbherzigen Performance, schlecht eingeübten Tracks und nicht beherrschten Instrumenten auch nur einen Blumentopf gewinnen.
    Rock n Roll, ja, absolut. Aber selbst die Großen Im Business haben ihre Grenzen. Dave Mustaine hat’s übertrieben mit dem Saufen und ist geflogen bei Metallica. Amy Winehouse (r.i.p.) wurde zum Schluss nur noch ausgebuht, weil sie ihre Texte nur noch lallen konnte, wenn überhaupt.
    Mann, das ist wie in der Schule, wer seinen Stoff nicht beherrscht, der kriegt ne 5. So einfach ist das. Und wer ne 1 will, der muss lernen, üben und überzeugen.
    Leider – und damit stehe ich als Jurymitglied bei weitem nicht alleine – gibt es eine weit verbreitete Haltung bei Musikern nach dem Motto “Ja, wir sind Künstler, seid froh über unseren künstlerischen Output, da haben wir uns ja wirklich schon genug Mühe gegeben, überhaupt was zu texten und zu komponieren.”
    Is ja auch schön, aber dann erwartet kein Geld von den Zuschauern oder einen Platten deal, wenn ihr Euch in den oben genannten Punkten wie musikalische Hilfsarbeiter anstellt.
    Und da zitiere ich gerne zum Schluss Nathan Sudders von The Whip “BE GOOD AT DOING IT LIVE!!!”

  • Akra
    15. Aug 2011 | 13:10 Uhr Antworten

    O-o bei der Anzahl an Kommentaren muss Carlos ja irgendwie ins Schwarze getroffen haben…..hehe.
    Ja, die Musikerseele ist halt empfindlich….bestimmt haben sich einige(wenn auch nur teilweise) wieder erkannt.
    Das kann schon mal weh tun:)
    Ich für meinen Teil habe genau das was der Artikel so schön aufgreift des öfteren bei meinen Musiker Kollegen beobachten können.
    (Meine Band macht natürlich alles richtig…grins)

  • delamari
    15. Aug 2011 | 14:10 Uhr Antworten

    Songs, die kein definiertes Ende haben – was meinst du damit?

    Wir kennen keinen Grafiker/Webdesigner/Toningenieur etc. hat nix mit erfolg zu tun …

    Miese Texte, die keinen Sinn ergeben purer blödsinn “nein mann, ich will noch nicht gehen…” gibt tausend hits ohne sinn

    Sänger, die ihren Text vergessen – passiert vielen Profis wie z.b. ärzte und haben trotzdem erfolg

    Keine Bühnenshow – Dream Theater zb. spielen nur gut

    Keine feste Set-List – Blödsinn hat nix mit Erfolg zu tun wenn die Songs geil sind

    Am Platz angewurzelte Musiker – siehe bühnenshow

    Birkenstockschuhe & andere Mode-Fauxpas – lady gaga kann anziehen was sie will und hat erfolg z.b. fleischkleid

    Zugedrogte Musiker – metallica, amy winehouse, nirvana uvw.

    Keine Ansagen an das Publikum – Rammstein macht keine Ansagen

    Wir wollen alles alleine machen – was hat das mit erfolg zu tun wenn es gut ist?

    Das nächste Album wird dann besser – gute einstellung voll unpassend als negativpunkt aufzuzählen

    • Inyourface
      15. Aug 2011 | 18:10 Uhr Antworten

      Du hast nicht verstanden worum es geht!!!

  • Inyourface
    15. Aug 2011 | 15:27 Uhr Antworten

    Wenn ihr belogen werden wollt,Bild Zeitung lesen!!!

  • Wini
    15. Aug 2011 | 16:43 Uhr Antworten

    Schöner Artikel. Wobei ich in einem Punkt den Kommentatoren (bzw. Fanatyc) hier recht geben muss:

    Die immerwiederkehrenden “10 Tipps wie man…blah…”-Artikel fangen schon langsam an zu schleifen. Im online Marketing wird sowas zwar gerne gemacht, aber diese ganzen Marketing-Blogs produzieren auch Content, den im Endeffekt keiner wirklich braucht…

  • Julo Berno
    15. Aug 2011 | 18:43 Uhr Antworten

    also abgesehen, dass ich den artikel jetzt nicht als wirklich konstruktiv geschrieben ansehe, trifft er durchaus den Punkt, wobei jeder Musiker hier seine eigene Erfahrung sammeln muss und mit der Zeit lernen sollte. Am wichtigsten ist es doch für sich selber nicht die Lust am Musik machen zu verlieren.

    Aber abgesehen davon: Ich habe nun auch schon so ziemlich jeden Artikel auf Delamar gelesen, auch wenn das Ein oder Andere für den etwas fortgeschritteneren Produzenten nicht mehr immer viel neues an Infos mit sich bringt, sind doch immer wieder interessante Artikel dabei und wer meint, er bräuchte das Alles nicht, muss doch hier nicht schlechte Laune verbreiten und Leute die ihre Arbeit kostenlos zu Verfügung stellen auch noch so in den Boden stampfen. Entweder seit ihr nur neidisch, dass es jemand geschafft hat so eine Seite, mit gewisser Popularität zu erschaffen oder seit vielleicht sonstwegigen Gründen musikalisch frustriert und nimmt die Aussagen des Artikels zu persönlich.

  • Kriss Holeman
    15. Aug 2011 | 19:30 Uhr Antworten

    Carlos 4 President !!!!!! hast du super gemacht :D

  • Tricky Loops
    16. Aug 2011 | 00:05 Uhr Antworten

    Ist ja erstaunlich, wie empfindlich manche Musiker sind… Hätte der Titel gelautet “10 Tipps wie du ein erfolgreicher Musiker wirst”, dann hätte es wohl fast keine Kommentare gegeben und jeder hätte gedacht, naja kenn ich doch eh schon alles.
    Aber bei “WARUM DU ES NIE SCHAFFEN WIRST”, da drehen bei manchen die Amplifier, pardon “Sicherungen” durch…
    Ich finde dieses Polarisieren mal ganz gut, denn immerhin bewegt es bei vielen, sich noch mehr anzustrengen. Und wer so dünnhäutig ist und keine Kritik verträgt, der sollte kein Musiker werden. Es gibt ja schon mehr als genügend langweilige Indie-Rock-Bands, die meinen, mit ner Gitarre um den Hals automatisch zum Rockstar zu werden, auch wenn keiner zuhört…

  • Mischa
    16. Aug 2011 | 16:22 Uhr Antworten

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie man auf diesen Artikel so krass reagieren kann. Sowas soll doch nur zum nachdenken anregen und niemanden persönlich angreifen. Jeder Musiker ertappt sich doch immer wieder wie er probiert sich selber rauszureden.Für mich ist die Kernaussage: Belügt euch nicht selber, sondert arbeitet an euren Fehlern!

    • Carlos San Segundo (delamar)
      16. Aug 2011 | 16:56 Uhr Antworten

      Danke, Mischa. Besser hätte ich es nicht zusammenfassen können :)

  • Axel
    16. Aug 2011 | 19:58 Uhr Antworten

    Wahnsinn, verstehe auch nicht die – in meinen Augen – unkonstruktiven Reaktionen auf diesen Artikel.

    Fakt ist: Eine Band muss einfach gutes Zeugs abliefern – live genau wie auf ner Platte. Zumindest sollte die passende Disziplin dazu da sein.

    Wer das nicht schafft, kommt eben irgendwann nicht weiter
    …und ärgert sich dann vielleicht auch über solche Artikel?! ;)

  • Daniel
    17. Aug 2011 | 00:49 Uhr Antworten

    WOW! Der Gig is aber auch heftig! Egal ob der Artikel nun gut oder schlecht ist, vielen Dank für den Link fürs Video!! Habs komplett gesehen und bin geplättet wie verdammt gut die damals schon waren :-)

  • Novik
    17. Aug 2011 | 10:39 Uhr Antworten

    @ Mischa

    Doch verstehe ich schon. Es gibt nämlich Leute, die nicht zwischen den Zeilen lesen können. Zugegeben die Artikelüberschrift ist schon provokant mit “Du” als persönliche Anrede. Ich erkenne mich und meine Band selbst in einigen Punkten darin wieder und fühle mich deswegen nicht angegriffen. Das stimmt ja alles, was da steht. Nur wie schon gesagt: Viele können mit einer direkten Art nicht umgehen und interpretieren dies als persönlichen Angriff.

  • optumis-prime
    22. Aug 2011 | 01:04 Uhr Antworten

    Ein zugedrogter Jim Morrison ist mir tausendmal lieber als eine überproduzierte Lena Meyer Landrut.

    Bei diesem Artikel vermischen sich zu viele Sachverhalte, um in richtig ernst nehmen zu können. Vielmehr klingen sie nach Floskeln um jungen Bands mehr das Geld abzuknöpfen anstatt einfach nur zu sagen: Musik machen ist Arbeit! Also arbeitet auch! (Und mit Musik machen bedeutet nicht über Dithering zu philosophieren
    oder auf ein Neumann Mikro zu sparen.)

  • Rüdiger Klette
    24. Aug 2011 | 17:01 Uhr Antworten

    Ist komischerweise überall das Gleiche: die meisten (Musiker) reagieren empfindlich bis beleidigt darauf, wenn sie einen Spiegel vorgehalten bekommen.

    Für unsere Band kann ich sagen: wir haben unsere Videomitschnitte mehrfach analysiert und sind (bevor der Artikel herauskam) zu den gleichen Ergebnissen gekommen und habe daraus unsere Lehren gezogen.

    Man muss sich selber auch mal kritisch von aussen betrachten und nicht nur innerhalb der Band lapidar der Ansicht sein, man sei einfach nur gut. Gleichzeitig wundert man sich aber, warum man nicht mit rentablen Gigs überhäuft wird und auf den Konzerten immer wieder die gleiche (wenigen) Leute zu sehen sind. Die paar Fans die man üblicherweise mitzieht kann man eher als relativ kritikfreie Mitläufer sehen, mit Sicherheit nicht aber als das breite Publikum, das auch bereit ist dasselbe Geld für eine CD auszugeben, wie für eine professionell vermarktete Band.

    Was hätten sonst hochbezahlte Profis, die sich um Bühnenshow, Auftrittsgebaren, Choreographie, Imagepflege usw kümmern, für eine Daseinsberechtigung?

    Wer sich solche Profis nicht leisten kann muss eben selber an sich arbeiten und auch mal herbe Kritik einstecken können.

  • Thomas “thommytulpe” Nimmesgern
    26. Aug 2011 | 11:39 Uhr Antworten

    Hallo!

    Zum dem erwähnten Auftritt von Rage Against The Machine mal die folgenden zwei Anmerkungen:

    - Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich der allererste Auftritt von Rage Against The Machine war.
    Auf http://en.wikipedia.org/wiki/Rage_Against_the_Machine#1991.E2.80.931992:_Early_years heißt es: “Shortly after forming, they gave their first public performance in Orange County, California, where a friend of Commerford’s was holding a house party.” Zum Video wird jedoch gesagt, dass der erste Auftritt an der “California State University” in Northridge gewesen sei – was im Großraum Los Angeles liegt.
    Möglicherweise war das also nicht der allererste Auftritt von Rage Against The Machine. Kann da jemand Genaueres sagen? (Ich muss zugeben, dass ich mich mit us-amerikanischen Verwaltungseinheiten nicht so auskenne; ich glaube zumindest, dass Orange County und der Großraum Los Angeles nicht identisch sind, so dass hier also unterschiedliche Angaben über den Ort des ersten Auftritts vorliegen.)

    - Die Bandmitglieder haben wohl schon vor Rage Against The Machine Erfahrungen mit Bands und Auftritten gesammelt. So gesehen, war das womöglich nicht der erste Auftritt, wenn man sich auf die einzelnen Musiker bezieht.
    Da überrascht es mich nicht, dass die Musiker abgeklärt und erfahren wirken.

    ******

    Es kann also gut sein, dass Rage Against The Machine deutlich mehr Konzerterfahrungen hatten, als es hier dargestellt wird (wohlgemerkt: es _kann_ sein, hundertprozentig sicher bin ich mir da noch nicht.)
    Falls das stimmt, ist das Video eigentlich das falsche Beispiel für eine Band, die schon beim ersten Auftritt -”von Anfang an”- gut war.

    Eigentlich schade, denn der Artikel zielt in die meiner Meinung nach richtige Richtung.
    Was können wir dem Publikum bieten? Was müssen wir noch tun, um dem Publikum einen echt guten Auftritt zu präsentieren? Das sind die Fragen, die es ohne Ausreden zu beantworten gilt – und zwar schon vor dem ersten Auftritt. Das ist ja (durchaus zu recht) ein zentraler Punkt des Artikels, wenn auch mit einem vielleicht unpassenden Beweisvideo.

    (Falls mir jemand das Gegenteil aufzeigen kann, nehm’ ich alles zurück und behaupte das Gegenteil. :-) )

  • Evangelos Brown (Brownrecordz)
    29. Aug 2011 | 16:46 Uhr Antworten

    Gibts eigentlich einen Artikel mit mehr Kommentaren oder haben wir jetzt einen neuen Rekord aufgestellt ?

    • Felix Baarß (delamar)
      29. Aug 2011 | 16:51 Uhr Antworten

      http://www.delamar.de/musikproduktion/free-vst-plugins-800/

      ;) … und da war noch einer, der mir gerade entfallen ist.

    • Thomas “thommytulpe” Nimmesgern
      29. Aug 2011 | 21:03 Uhr Antworten

      Hallo!

      Vom Rekord sind wir noch gaaaaaanz weit entfernt. Auf http://www.delamar.de/musikbusiness/musik-im-internet-anbieten-und-geld-damit-verdienen-mit-feiyrcom-2323/ wird schon seit 2008 kommentiert, da sind mittlerweile 340 Kommentare zusammengekommen. Davon sind wir hier ja noch weit, weit weg.

      Aber falls gewünscht, kann ich hier gerne ja noch Öl ins Feuer gießen, damit noch ‘n paar Kommis reinkommen. ;-)

  • schrö
    18. Sep 2011 | 23:13 Uhr Antworten

    mit einiger verspätung… ich habe gerade diesen artikel gelesen und muss kurz auch noch meine kritik ablassen. der artikel ist gut gemeint, aber birgt doch einige klischeehafte phrasen und aufforderungen in sich, die man getrost für quatsch und nicht relevant halten darf. “songs, die kein definiertes ende haben”, “am platz angewurzelte musiker” und “wir wollen alles alleine machen”… was gibt es denn dagegen auszusetzen? am platz angewurzelt sein, kann ebenso ausdruck haben. (shoegazing z.b. wird gar als genre bezeichnet.) und dass eine band etwas alleine durchziehen möchte, ist selbstverständlich zu verteidigen und nicht anzukreiden. wenn man von glatt-produzierter kommerziell-geplanter verkaufsmusik spricht, deren interpreten mehr marionetten als musiker sind, dann kann man sicher solche tollen regeln beachten. wenn man allerdings etwas wirklich gutes machen möchte, hört man am besten erstmal in sich selbst hinein und richtet sich nicht nach irgendwelchen leuten, die meinen, ahnung zu haben und einem dadurch etwas diktieren zu können. man selbst weiß am besten, was man macht, machen will und wie man es verwirklichen könnte. ob sich (z.b.) sonic youth damals auch nach erfolgsversprechenden regeln und verboten gerichtet haben? ich halte das meiste angesprochene für käse, längst überholt und doch nie relevant.

  • Tonstudio 0815
    25. Okt 2011 | 10:35 Uhr Antworten

    Also mal meine Meinung:

    Dieser Artikel ist dazu gedacht, Leute wachzurütteln, die es nicht schaffen, ihre eigenen Fehler selbst zu erkennen bzw. zu ändern.

    Andererseits ist der Artikel (fast) überflüssig, weil jeder ehrgeizige und zielstrebige Musiker (oder Band) selbst genaustens auf seine Fehler achtet, und versucht hart daran zu arbeiten.

    Und nur vom Tipps und Tricks lesen wird man auch nicht besser. Selber machen ist besser, als nachmachen!

  • IrgendeinThomas
    12. Apr 2012 | 18:31 Uhr Antworten

    Wow, da bin ich ja auf einen polarisierenden Artikel gestossen aber die Überschrift ist auch wirklich provokant formuliert (weswegen ich zugegebenermaßen auch aus Neugier draufgelickt habe) Finde Carlos hat im Grunde nicht Unrecht aber auch da kann man nicht pauschalieren, es kann an verschiedensten Gründen liegen. Oftmals auch weil man einfach nicht mehr Zeit darin investieren kann, das ist dann natürlich auch ein Teufelksreislauf. Wenig Zeit bedeutet auch wenig Zeit um in Qualität und Marketing (was man ja nicht vergessen darf, denn die beste Musik nützt ja nichts wenn du sie dann nicht nachher bewerben kannst) zu investieren und leidende Qualität/kaum vorhandenes Marketing wird auch nie ermöglichen von Musik leben und dadurch mehr Zeit für die Musik zu haben. Hat man dennoch größere Ambitionen ist das sehr schwer. Bei Manchen fehlt natürlich auch genüngend Selbstreflexion (mangelnde Tonqualität und/oder Kreativität schon am Produkt selber…der Musik) aber sicher scheitern auch Viele die Potential hätten am Zeitfaktor (Beruf, andere Verpflichtungen, evtl.Familie, Freundschaften pflegen,…) Man kann zwar dann noch immer Qualität machen aber bis man da ein Album zusammenbekommt, geschweige denn zusätzlich Bühnenauftritte auch noch in der Zeit hinlegt da kann eine halbe Ewigkeit vergehn – und ein Album konsequent über einige/viele Jahre zu verfolgen ist dann auch so eine Sache.

  • Heiko
    06. Mai 2012 | 19:50 Uhr Antworten

    Aus der Liste entnimmt sicher jeder, dem Musik machen etwas bedeutet den einen oder anderen Tip, solang man nur zwischen den Zeilen liest. Ich finde diesen Artikel garnicht mal verkehrt!

  • Marc
    27. Jul 2012 | 18:30 Uhr Antworten

    Tja und fast eun halbes Jahr später schreibt Robin Davey auf hypebot genau das Gleiche und ebenfalls mit RATM ersten Gig als Beispiel: http://www.hypebot.com/hypebot/2012/07/-what-the-music-industry-can-learn-from-rage-against-the-machines-first-gig.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+typepad%2FDqMf+%28hypebot%29

    Was muss ich mehr dazu sagen?
    So alleine stehen wir mit unserer Meinung wohl nicht da :-)

  • Indoken
    02. Aug 2012 | 11:51 Uhr Antworten

    man hier wurde ja mal ein feuer -breit- getretten

  • Timo
    02. Aug 2012 | 12:27 Uhr Antworten

    Tja,Menschen mögen es eben nicht,wenn man Ihnen einen Spiegel vors Gesicht stellt!

  • HaAl39
    16. Okt 2012 | 09:22 Uhr Antworten

    Hallo Leute,
    bin erst seit kurzem Delamar Leser und nun über diesen Artikel gestolpert.
    Manche Kommentare hierzu sind echt heftig. Vor allem gegenüber Carlos verstehe ich das
    überhaupt nicht. Gestern war ich zum ersten mal beim Live Podcast dabei und ich fand es total
    familiär und authentisch. Genau das soll dieser Artikel meines Erachtens auch weiter geben.
    Er dient als gut gemeinter Rat, nicht mehr oder weniger.
    Bin jetzt 39 und hab nun sehr spät mit Musik machen angefangen.
    Für mich sind die Gründe in dem Artikel total nachvollziehbar. Seit ein paar Wochen habe ich nun auch schon Songs auf Soundcloud eingestellt und auf jedem schon 30 Klicks.
    Das ist mehr als ich jemals erwartet habe und ich bin zufrieden.
    Aber vor allem deswegen, weil es Spaß machen sollte Musik zu machen.
    Man sollte immer davon ausgehen, dass man es nur für sich selbst macht und nicht zu viel erwarten.
    Wenn es anderen gefällt ist es doch umso besser. Es sollte aber nicht erwartet werden.
    Mein bester Freund z.B. ist mein härtester Kritiker mit Kommentaren wie „Aua…“ und sonst nix.
    Was soll man davon halten? Aber das ist seine Meinung. Also versuche ich das nächste Mal einen Kommentar wie „Aha….“ zu bekommen.
    Ein sehr guter Artikel wie ich finde um den eigentlichen Gedanken an die Musik und Musik machen wieder zu finden, falls man ihn verloren hat.
    Habe ja grad erst richtig angefangen damit und denke mir, irgendwann wird es evtl. der richtige hören und wenn nicht, dann eben nicht. Es geht immer darum wie sehr man sich reinhängt und was man damit überhaupt erreichen will.
    Viele Grüße und sehr guter Artikel Danke

  • Steirermen
    03. Feb 2013 | 15:58 Uhr Antworten

    Egal was Du machst
    egal was Du spielst
    egal wie Du Dich gibst
    es ist und bleibt ein ständiger LERNPROZESS.
    Und wie bei jedem Lernprozess tut manches weh und manches bring einen weiter. Die kunst ist es die richtigern Lehren zu ziehen! Dazu gehört ne Menge – Selbsteinschätzung-Selbstkritik-Selbstbewußsein und der ganze Schmonz!!

    Bin seit 42Jahren ununterbrochen im Geschäft! Als live-Musiker-Komponist-Texter-Produzent. Kenn die ganze Sauce von der Pike auf… Geh in 2Jahren pensionieren!! Euch noch Allen viel Kraft und Spaß… :-))

  • Peggy
    17. Mrz 2013 | 18:45 Uhr Antworten

    Bin heute ganz zufällig auf den Artikel gestossen.
    Finde einige der Kommentare extrem aufschlussreich.
    Wie war das nochmal, welches sind die Hunde im Sprichwort die bellen oder jaulen oder sowas in der Art tun?
    Wie auch immer, habe das gleich mal an einen „Musiker“kollegen weitergeleitet, auf den mehr als nur einer der Punkte zutrifft und der bei mir darum regelmässig Agressionen veursacht, selbst wenn er gar nicht anwesen dist.
    Ich vermute mal daß er nun einige Zeit nicht mehr mit mir reden wird, falls er versteht worum es geht, oder vielleicht nie wieder, voll egal.
    Nur schade daß das Video nicht mehr abrufbar ist, aber da kann ja keiner was für …

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