Sprich dich aus: Was sind deine Tipps für Einsteiger ins Recording?

Umfrage: Deine Tipps für Einsteiger ins Recording

Das Recording zählt zu den wichtigsten Bestandteilen in der Musikproduktion für die meisten Genres, schließlich werden bei den Aufnahmen die Grundlagen dafür gelegt, dass später beim Mixing, Pre-Mastering und Mastering etwas Gescheites daraus wird. Das fängt an bei der Wahl des richtigen Mikrofons und dessen Platzierung in der Nähe der aufzuzeichnenden Schallquelle. Auch eine vernünftige Raumakustik gehört zu einer guten Aufnahme – will heißen, dass die Wände des Raums und die Gegenstände darin möglichst so beschaffen sein sollten, dass sie den Schall »schlucken« bzw. so streuen, dass keine oder kaum noch Reflexionen entstehen.

Natürlich fallen auch alle Arbeiten, die nicht mit Mikrofonen, sondern mit der Aufnahme von Instrumenten mit Audioausgang, in den Bereich Recording. Hier wird der Schall eben per Kabel übertragen, was die Sache im Allgemeinen einfacher macht. Doch auch dabei gibt es einiges zu beachten…

Wir freuen uns auf deine besten Tipps für Einsteiger ins Recording, also nutze die Kommentarbox unter diesem Artikel und sprich dich aus!

 

Lesermeinungen (26)

zu 'Sprich dich aus: Was sind deine Tipps für Einsteiger ins Recording?'

  • Machete
    05. Mrz 2013 | 11:51 Uhr Antworten

    Ich weiß, dass die Phrase abgedroschen klingt, aber es ist nunmal eine der wichtigsten Erfahrungen die ich beim Musikmachen gemacht habe. Und sie gilt auch fürs Recording:

    Wer billig kauft, kauft zweimal.

    Daher empfehle ich jedem Einsteiger, der nicht nur mal kurz eine Songidee festhalten möchte, sondern die Aufnahmen einem Pulikum zugänglich machen will, auf gutes Equipment zu achten. Das erleichtert die Arbeit ungemein und schont auf lange sicht den Geldbeutel, da man sich später nicht noch ein Mal um besseres Equipment kümmern muss. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist meist der Schlüssel zum Erfolg ;)

  • onimpulse
    05. Mrz 2013 | 12:02 Uhr Antworten

    “Wer billig kauft, kauft zweimal.”

    Ganz genau die Erfahrung habe ich, zum Teil auch leidvoll, selbst gemacht.
    Vorallem ist der Wiederverkaufswert von schlechtem Zeug gleich null.

    Außerdem muss man immer auch daran denken, dass der ganze Technikkram ja auch unserer Umwelt schadet und teure Sachen schlichtweg länger halten.

  • Eric
    05. Mrz 2013 | 12:10 Uhr Antworten

    Bei ernsthaften Projekten, die ausgestrahlt irgendwo präsentiert oder sonstwas werden sollen, immer gute Musiker zum einspielen haben. Alles muss in Time sein, sonst kann das Equipment noch so gut sein, ein zufriedenstellendes Ergebnis wird nicht zustande kommen…Der Gitarrist, der schnell mal ne Keyboard line einspielt, wird vielleicht beim betätigen des solo knopfes merken, dass zwar im Kontext alles super klingt, aber solo ziemlich daneben. Seit ich das nach jeder Aufnahme mache und entweder nochmal neu einspiele, sind die Gesamtergebnisse wesentlich besser!

  • Karsten
    05. Mrz 2013 | 13:00 Uhr Antworten

    1. Übung macht den Meister !!
    2. Wenn Dir etwas nicht gefällt spiele es lieber noch mal ein.
    3. Setze Dir ein Zeitlimit für eine Mischung eines Songs und halte dich daran
    4. Kaufe dein Equipment bedacht ein. Den Spruch billig kauft zweimal kann ich so nicht unterstreichen. Schließlich braucht nicht jeder ein Neumann Mikrophone oder ähnl.
    5. Die Raumakustik ist der Schlüssel zum guten Mix.
    6. Lerne deine Abhöre kennen ( Hör deine Lieblingskünstler darüber )

  • R.Fischer
    05. Mrz 2013 | 15:10 Uhr Antworten

    1. Wer billig kauft, kauft zweimal.
    2. Budgetgrenzen kennen I: Ein Mikro für 800€ ist Blödsinn wenn man nicht singen kann oder dieses nur zwei Mal im Jahr nutzt.
    3. Budgetgrenzen kennen II: Vor Cubase für 600 Euronen lieber (am Anfang) mit günstigeren Programmen arbeiten (Reaper).
    4. Finger weg von Behringer. Verhindert graue Haare.
    5. Finger weg vom Musikmaker.
    6. Machen und nicht drüber Reden. Die besten Ideen kommen meist spontan und durch Zufall.
    7. Finger weg von Behringer (graue Haare und so…).
    8. Referenzmusik hören.
    9. Instrumente beherrschen.
    10. Finger weg von Behringer und Geräten von großen Musikläden.
    11. Delamar Podcast hören.
    12. Delamar lesen.

  • Egon Schmidt
    05. Mrz 2013 | 16:05 Uhr Antworten

    .. zu 6.) (oben)
    Immer min. ein einfaches MIC oder Headset, … unmittelbar Aufnahmebereit habe, Ideen Kommen & gehen (sind dann oft gleich wieder vergessen) * Idee kommt * Idee gefällt
    => ein Knopf Drücken & Aufnehmen
    (zum Festhalten der Idee)
    Nicjt erst verkabeln müssen, .. )

    das ist meiner Meinung das A L L E R – Wichtigste

    :)
    zumindestens für Mich
    als anonymer YouTube Künstler ohne Life Auftritte, ..

  • Maurice
    05. Mrz 2013 | 16:06 Uhr Antworten

    Der wichtigste Tipp zum Recording?
    Sei vorbereitet. Kenne was du zu spielen hast, und kann es spielen, bevor es ans Aufnehmen geht.

    Beides zeitgleich kostet Nerven, Zeit und in vielen Situationen Geld.

  • Gast
    05. Mrz 2013 | 18:06 Uhr Antworten

    Mich nerven solche Pauschalaussagen “nutze dies oder das nicht, kaufe teuer ein, denn billig ist Müll” etc.

    Es gibt Anfänger und Anfänger. Nicht jeder Anfänger hat sofort den Anspruch Welthits zu produzieren, sondern möchte einfach nur Spaß am musizieren haben und brauchbare Ergebnisse erzielen. Dann gibt es Anfänger die gerne etwas gehobene Qualität liefern wollen und evtl. kommerzielle Absichten haben oder Ambitionen haben und ein Demotape abliefern wollen. Und es gibt Einsteiger die schon länger Musik produzieren, sich gut auskennen und die Produktion ihrer Songs jetzt aber selbst in die Hand nehmen möchten ohne es jemandem zu überlassen der es nicht ihren Wünschen entsprechend macht. Für alle drei Gruppen gelten andre Maßstäbe.

    Es ist schlicht Blödsinn jedem Anfänger nahe zu legen direkt in teures Equipment, Software, Hardware zu investieren und direkt einige Lernstufen zu überspringen.
    Nutze Freeware um zu lernen und zu testen oder auszuprobieren. Auch die Arbeit mit billigem Equipment ist ein positiver Lernprozess.

    Wer als Anfänger in die Musikproduktion reinschnuppern möchte wird mit einem Music Maker, Steinberg Sequel gut bedient sein, erste Lernerfolge erleben und mit ein wenig Glück erkennen dass er nicht am Ende sondern erst am Anfang angekommen ist. Ich kann jedem wirklichen Anfänger ein Buch für 20 € wirklich nahelegen. BHV Verlag – Carsten Kaiser – Homerecording. 800 Seiten sehr umfassend über Hardware, Software, Raum, Recording, Mix, Pre-Master etc. Ich möchte keine Werbung machen aber das Buch ist besser als so manche Mixing und Mastering Bibel für 40 € mit der jeder dritte überfordert ist.

    Auch der Satz “Wer billig kauft , kauft zweimal” stimmt so auch nicht. Es gibt exzellente Hardware auch für wenig Geld. Ein gutes Beispiel ist das T.Bone Sc450 Großmembran-Mikrophon für knapp 90 €. Für jeden Einsteiger einfach nur Top. Oder die Yamaha Workstations für knapp 500 – 1000 € sind ein sehr gutes Beispiel. Es gibt noch diverse andere.

    Jeder zweiter blutiger Einsteiger wird mit einem Reaper, Cubase, ProTools, Samplitude überfordert sein. Hier ist leider lernen angesagt. Das wollen viele einfach nicht akzeptieren und glauben wenn die DAW 600 € kostet, macht sie auch alles von alleine. Mein Tipp an dieser Stelle ist “UNBEDINGT DAS HANDBUCH LESEN” und zwar ganz.

    Wer als Anfänger vor der Entscheidung steht Equipment einzukaufen sollte nicht nur sein Budget als Kaufkriterium heranziehen sondern Kriterien wie: selbstkritische Beurteilung der eigenen Kenntnisse und Fähigkeit, das restliche Studioeuipment, ausgiebiges testen im Laden, Einsatzgebiet, studieren der Spezifikationen, Kundenbewertung auf versch. Portalen mit in die Kaufentscheidung einbeziehen.

    Ich als Anfänger würde mir auch keine Regeln oder Grenzen aufschwätzen lassen sondern erkunden, testen, probieren und alles was gut klingt übernehmen. Musikproduktion ist ein kreativer Prozess und ich möchte mich da von keinen Regeln beschneiden lassen. Das bedeutet nicht, dass es für das richtige Recording, einen guten Mix keine Regeln gibt. Aber auch hier gehört eben der Wille zum lernen unabdingbar dazu. Das ist das größte Problem von vielen Anfängern. Sie haben einfach keine Vorstellung davon wie breit gefächert, vielseitig, umfassend dieses Gebiet ist und welch immenses Wissen vonnöten ist, um Qualität zu liefern. Mein wichtigster Tipp ist deshalb: LESEN, LERNEN, NACHMACHEN, ÜBEN. Die teuerste Hardware im Studio hilft Dir nicht, wenn Du nicht weist wie du mit ihrem Einsatz ans Ziel kommst.

  • Hans
    05. Mrz 2013 | 18:29 Uhr Antworten

    Auf gar keinen Fall alles auf einmal kaufen wollen – lieber erst mal einen Plan machen, was “step by step” für den persönlichen Einsatz das wichtigste sein könnte und eine entsprechende qualitative Basis schaffen, auf die sich aufbauen lässt. …. z.B. ein taugliches Laptop mit schnellem Prozessor, genügend RAM und möglichst vielen USB-Schnittstellen, eine brauchbare DAW, die nun mal was kostet und ein Audio-Interface mit entsprechendem Treiber, der möglichst geringe Latenzen ermöglicht.

  • IrgendeinThomas
    05. Mrz 2013 | 19:40 Uhr Antworten

    Ich kann hier “Gast” nur zustimmen. Es ist gerade ein weitverbreiteter Anfängerfehler zu glauben die Qualität des Mixes steige mit der Qualität des Equipments…sofern man damit nicht so umzugehen weiß um wirklich das Beste damit rauszuholen (was meist bei Anfängern – was in der Natur der Sache liegt – der Fall ist)bringt ein teures Equipment zunächst garnichts.
    Viel entscheidender (und ich spreche da auch aus mittlerweile über 15 Jahren Erfahrung aktiven Musikmachens)ist überhaupt erstmal gewisse Grundlagen über das Mischen kennenzulernen bzw. anzueigenen, denn eins steht mit Sicherheit fest: mit gutem bis sehr gutem Know-How kannst du mit günstigem Equipment viel bessere Ergebnisse erreichen als mit schlechten Kentnissen und dem besten Equipment der Welt da mehr oder weniger schwere Bedienungsfehler im Klang (EQ,Hall,Panorama,Kompressor,…-Einstellungen) deutlicher zu hören sind als die (oftmals subtilen)Klang-Unterschiede zwischen den Geräten/Plugs selber. Wenn man schon gut damit umgehen kann ist das High-End-Equipment das sog. i-Tüpfelchen, aber dazu braucht es erstmal viel Beschäftigung mit der Materie die sich ein Anfänger erst im Laufe der Jahre aneignen muß. Einzig allein bei der “Klangquelle” würde ich nicht sparen, denn aus GM-Midi-Sounds, schlechten Sängern usw. wird man auch mit dem besten Mix keine Juwelen zaubern können.

  • dj Putin
    05. Mrz 2013 | 21:03 Uhr Antworten

    shit in= shit out

  • Raphael
    05. Mrz 2013 | 23:38 Uhr Antworten

    1. Überlege dir das Ziel wo DU hin willst. Soll die Aufnahme nur eine Idee festhalten oder soll sie später auch gut klingen?
    2. Entsprechend nach 1 wähle mit Bedacht dein Equipment aus, das du benötigst. Es muss dabei nicht das teuerste sein…
    3. Fix it in the Mix ist in etwa so wie shite in = shite out
    4. eine gute Raumakustik ist sehr von Vorteil auch dann, wenn nah mirofoniert wird
    5. Es gibt diverse Fachbücher auf dem Markt. Die sind zum Lesen da!
    6. Wer sein Instrument beherrscht, der braucht kein Time Flex. Wer Time Flex benötigt, sollte erst noch mal üben gehen ehe er/sie aufnimmt (Fällt zu Teilen auch unter shite in = shite out)
    7. Wenn der Song nix ist, bringt das beste Equipment nix…vielleicht klingt’s nachher im Spektral etc gut…aber das war’s dann auch schon…oder anders…irgendwas mit ner null multipiziert ergibt auch im Produkt null!
    8. Auf verschiedenen Systemen den Mix anhören und ggf. auch mal einer neutralen Person zeigen
    9. Pausen einlegen
    10. Perfektionismus ist gut…zuviel davon bewirkt jedoch, dass man Projekte nicht fertig bekommt!
    11..soweit so gut…

  • Patrick
    06. Mrz 2013 | 08:54 Uhr Antworten

    Immer das Beste aus dem Rausholen, was Du hast!
    Kein Kompressor oder EQ der Welt macht aus Scheisse Gold!
    Bei Musik geht es ums Gefühl, ums Gefühl ums Gefühl!

  • Alexander Haden
    06. Mrz 2013 | 10:47 Uhr Antworten

    Man kann Gast und IrgendeinThomas nur zustimmen.
    Als ich vor einem Jahr richtig damit angefangen habe aufzunehmen habe ich genau das gemacht was die beiden geschrieben haben.
    Meine ersten Aufnhamen sind mit meiner Soundkarte (ASUS XONAR DX) entstanden. Alles nur mit einem popeligen Dynamik Mic und einem Mischpult an dem alles angeschlossen war.
    Mittlerweile habe ich ein AVID C400 und SCT200.
    Als Anfänger sollte man auf alle Fälle die freien Versionen aller DAW´s ausprobieren was einem am Besten liegt. Mittlerweile bin ich bei Cubase 6 Elements und benutze aber Reaper und ProTools.
    Auch die sehr guten Tips und Tutorials von Delamar waren für mich sehr hilfreich um aus meinem Equipment das maximale rausholen zu können. Es ist auch bestimmt noch nicht das Ende von dem was gehen kann.

    Der wichtigste Satz der hier auch schon oft gefallen ist.
    Das teuerste Equipment macht nicht den Besten Mix. Es bei allem so was mit Computern zu tun hat. Die Qualität bestimmt der vor dem Bildschirm.

    Viele Grüße
    Haal39

    • Alexander Haden
      06. Mrz 2013 | 11:31 Uhr Antworten

      Sorry,
      SCT-800 und ein Behringer XM8500. Und nein, Behringer ist nicht schlecht. Man muss sich einfach mit der Materie beschäftigen. Lernen, lernen, lernen.
      Aber auch alles auf Delamar durchlesen.

      “Mittlerweile bin ich bei Cubase 6 Elements und benutze aber auch Reaper und ProTools”
      “Es ist wie bei allem so was mit Computern zu tun hat.”

      Hatte da ein paar Worte vergessen :-)

  • Maik Ohl (Jusdiz)
    06. Mrz 2013 | 11:27 Uhr Antworten

    Ein guter Tipp ist mit den Ohren zu hören und nicht mit den Augen. Und man darf den Spaß nicht verlieren, deswegen probieren und genießen. Nicht immer auf alles hören was einem zugetragen wird, sondern selbst ausprobieren. Denn kaum Jemand sagt was wirklich wichtig ist, nämlich Erfahrung. Beim Mischen am Anfang immer einen Referenzsong zu Rate ziehen, das hilft ungemein. Und ihr müsst euer Equipment kennen, wenn das gegeben ist werdet ihr auch besser aufnehmen und mischen. LG und habt einfach Spaß bei dem was ihr tut!!!

  • Franz – Hermann Schmidt
    06. Mrz 2013 | 11:32 Uhr Antworten

    Ganz ehrlich lieber Gast, Deine Umschreibung der Thematik ist schon mal sehr gut

    Seit 1994 bin ich dabei und hatte noch eine 8Bit Soundkarte.
    Dann kam Sound Blaster mit Wavtable und ich schloss das erste Keyboard damal ein Technics an den PC.
    Ich gerate ins träumen.
    Was ich sagen will ist, dass wer heute einen PC besitzt hat schon mal ungemeine Möglichkeiten etwas aufzunehmen.
    Eigenlich reicht die ON Board CARD aus um ganz einfache stereo Aufnahmen zu tätigen. Den kostenlosen Audacity dazu
    Ein einfaches Mikrofon aus dem Mediamarkt von Philipps oder so Paar Kopfhörer von Phillips oder Sennheiser kosten auch nicht die welt.
    PC Monitore hat ja irgenwie jeder angeschlossen.
    Solltest Du schon ein Keyboard benutzen, dann kannst Du das ja auch schon mal mit anklemmen. einmal über die Audio Buchse vom Keyboard in den Line Eingang der immer noch Onboard Soundcard.
    Das reicht für den Hausgebrauch erst mal völlig aus um Musik einzuspielen und im zweiten Schritt Gesang dazu aufzunehmen.
    Da hätttest Du schon mal ein kleines Aufnahme System mit Grundfunktionen.

    Ich schreibe nachher weiter, weil ich muss mal weg.

  • Franz – Hermann Schmidt
    06. Mrz 2013 | 12:32 Uhr Antworten

    Hallo bin wieder Da und schreibe weiter.

    Jetzt kommst Du vielleicht an den Punkt, zu dem alle hinkommen, die es Ernst mit dem Spass an der Musik meinen.
    Vielleicht hast Du ja zwischendurch schon mal gelesen oder Ausschau nach einem Sequenzer gehalten.

    Da gibt es Freeware, die ich als Dauerlösung nicht empfehle, weil es sind nun mal Einschränkungen vorhanden in irgend einer Form, und was ja auch normal ist.
    Was ich sehr gut finde, weil der Schritt zu einer ASIO tauglichen Soundcard oder Audiointerface folgt ja als nächstes. ASIO heisst nichts anderes als, Audio Streaming, Input, Output. Das braucht man um bei Studio aufnahmen in hoher Qualität gewisse Verzögerungen (Latenzzeit) auszugleichen. Jetzt kann man schauen und findet da bei einigen Anbietern von solchen Interfaces schon ab 150-€ sehr gut klingende Teile, die gleichzeitig auch noch einen Sequenzer in abgespeckter Version oder auch Vollversion mit anbieten, und zum Update berechtigen.
    Ich habe mich dadurch zum Beispiel von Cubase Studio 4 bis jetzt Cubase 7 hochgedatet.
    Was brauchen wir noch ? Monitore in Form von Lautsprechern. Das sind spezielle Monitore , die wegen Ihrer linearen Kennlinie für das Studio konzipiert wurden.
    Sie sollten ehrlich klingen, nichts beschönigen und nach Möglichkeit das gesamte Klangspekrum kennen. Man muss nach Ihnen mischen können, damit später die CD auf allen Abhören gleich gut klingt. Autoradio, Hifi Anlage, Muttis Küchenradio, MP3 Player und, und, und.

    Hier würde ich das erste Mal den Finanziellen Aspekt ein wenig höher anlegen und unter 300-€ wird es kritisch. Eher so ab 500-€. Auf keinen Fall billig Boxen. Am Besten aber vorher testen ein zwei Wochen. Bei den meisten Musik Häusern darf man das, bis zu vier Wochen mit Geld zurück Garantie. Tomann. Musikstore usw.
    Sehr viel Wert wird auf die Beschaffenheit des Raumes gelegt mit Maßnahmen, die ein normaler Mensch nicht bezahlen kann. Sicherlich wollen die Akkustik Bauer auch was verdienen aber oft wird das über bewertet und kann mit den Vorhandenen örtlichen Gegebenheiten Kompensiert werden. Es sollte kein Flatterecho im Raum enstehen, die Boxen im gleichseitigen Dreieck in Ohrhöhe beim sitzen stehen. Da gibt es noch vieles und mehr.
    Auch der Kauf eines Microfons ist eine Test Sache es gibt auch hier keine eindeutige Aussage, denn es hängt doch sehr vom eigenen empfinden und vermögen ab. Ich habe mir übers Wochenende immer eine Kiste von vier bis sechs Mikrofonen vom Händler mit nach Hause genommen.
    Live habe ich heute noch ein Beyerdynamic. Das habe ich damal in die Hand genommen gesprochen und gesungen, wohl gefühlt damit und gekauft.
    Unter 200-€ würde ich aber auch bei einem Micro nicht gehen.

    Ein kleiner Absatz kommt noch zum Schluss

  • Franz – Hermann Schmidt
    06. Mrz 2013 | 13:05 Uhr Antworten

    So, was haben wir alles? PC, Micro, Keyboard, Lautsprecher, Soundcard und Audiointerface mit Kopfhörer.

    Zum Keyboard muss man noch sagen gibt
    es die reinen Midi Keyboards, die als Midi Controller und Einspielgerät für VST Instrumente dienen. Ein Keyboard mit Klangerzeuger kann ebenfalls als Einspieler benutzt werden.
    Irgendwann sollte ein zweiter Bilschirm eingeplant werden,denn gut sehen ist bei der Musikproduktion genauso wichtig, wie gut hören.
    Dann kommen sicherlich noch ein paar VST Instrumente und Effekte dazu. Das ist aber vielleicht mal ein anderes Thema hier bei Delamar.

    Was ich hier schreibe, ist nicht das non plus Ultra.
    Es ist aber eines, nämlich gut und bezahlbar um klanglich wertige Aufnahmen zu erzielen.

  • Alexander Haden
    06. Mrz 2013 | 14:43 Uhr Antworten

    Habe ja nun auch ziemlich lang rumgewurschtelt um mein
    Einsteiger Equipment zusammen zu stellen.
    Viele DAW´s ausprobiert. Auch Kompromisse wegen akuten Geldmangel. Am Schluß ist nun folgendes dabei rausgekommen bis ich wieder mal einen Geldsegen haben sollte.

    DAW:
    Cubase 6 Elements (KEYS Special Heft 12,90 + Upgrade 49 Euro + mp3 Lizenz 15 Euro)
    Reaper (Lizenz 50 Euro)
    AVID Fast Track C-400 Audio Interface (189 Euro)
    Pro Tools LE (war bei C400 dabei)
    SampleTank 2 L (Aktion 24,99 Euro)
    T-Bone SCT-800 (100 Euro von einem Freund gekauft)
    Behringer XM8500 (Preis-Leistung sehr gut 25 Euro)
    LPK 25 (Midi mini Keyboard 49 Euro)

    Man muss aber auch sehen, dass dies innerhalb von 1 Jahr passiert ist.
    Bei den teuren Sachen habe ich mich Vorfeld intensiv damit beschäftigt.
    Es bleibt dabei. Man muss sich einfach mit der Materie auseinandersetzen und darf
    aber den Spaß nicht dabei verlieren. Und es macht Spaß. Sehr viel Spaß.
    Die Gitarren zähle ich hier nicht dazu, weil dies mit der Sache Recording nur indirekt zu tun hat.

    Als Anfänger ist es wirklich schwierig einen Konsens zu finden. Man muss auch ab und zu Kompromisse eingehen und nicht jeden Rat von Experten annehmen.
    Bis auf die von Delamar natürlich. (Honigumsmaulschmier)
    Den Weg zu Cubase z.B. muss ich eigentlich auch Carlos zuschreiben.
    Die Boardmittel von Cubase haben mich am Schluß davon überzeugt.
    Für alle die neu anfangen kann ich nur sagen, dass man nichts überstürzen soll. Immer mit Ruhe und bedacht an die Sache rangehen. Hudelei und Streß bringt nicht weiter. Bekannte und Freunde erkennen das sogar in meinen „Mixes“ (schreibt man das so).

    Habt Spaß an der Sache und wenn ihr Geldmangel habt versucht einfach mit eurem minimal Equipment und nur durch Änderung der Einstellungen dazu zu lernen.
    Knüpft Kontakte und tauscht euch aus.

  • Rainer
    07. Mrz 2013 | 11:11 Uhr Antworten

    Bring richtig viel Zeit mit, es gibt so viel zu lernen!

  • Mr. Freeze
    07. Mrz 2013 | 16:58 Uhr Antworten

    Hab Spaß und mach einfach Musik und hör nicht auf das Gear-Geschwätz im Internet!

    • Raphael
      08. Mrz 2013 | 07:59 Uhr Antworten

      Amen!

  • Skellington
    10. Mrz 2013 | 21:17 Uhr Antworten

    Source First.

    Mit anderen Worten: Die Quelle, das eigentliche augenommene Ereignis, muss an sich schon vernünftig sein. Wenn Du zuviel schrauben musst, damit es klingt, stimmt etwas an entscheidender Stelle nicht.

    Das richtig einzuschätzen und zu beurteilen, ist natürlich auch wieder Erfahrungssache, aber grundsätzlich nützt einem ein Brauner-Mikro gar nichts, wenn das, was da reingesungen wird, einfach nicht gut klingt, kein Feeling und Timing (!) hat, nicht in die Musik passen will.

    Entsprechendes gilt natürlich für instrumentale Einspielungen. Das Instrument an sich muss gut klingen (was wiederum nicht heißt, dass die Gitarre 4.000 € kosten muss), und es muss von jemandem bedient werden, der damit umzugehen weiß, der Timing, Dynamik und Sound im Griff hat und gleichmäßige, wiederholbare Ergebnisse liefern kann.

    Letzten Endes kann man, wenn man es denn kann, mit einer aktuellen DAW (und den on-Board-Plugins), einem durchschnittlichen Interface und eine Røde-Mikro schon sehr gute Sachen machen. Mit Brauner, Apogee und einem Elysia-Kompressor wird es vielleicht noch einmal 20% besser, aber mindestens 400% teurer.

    Für die meisten Einsteiger ist es viel sinnvoller, erst einmal das Handwerk zu entwickeln, als gleich tausende in Equipment zu versenken.

    Ach ja, Monitoring und Raumakustik sollten sicher ganz oben mit auf der Liste stehen. Auch da nicht unbedingt gleich das teuerste – Yamaha HS80m sind günstig und gar nicht schlecht, und bei Raumakustik kann man vieles günstig selbst bauen (Absorber etc.).

    Ansonsten: Probieren, vergleichen, dazulernen, Ohren auf!

    PS. Eine Lavalampe wurde hier noch nicht erwähnt, verbessert den Sound aber erheblich.

    • Raphael
      10. Mrz 2013 | 22:13 Uhr Antworten

      …bis auf die Lava Lampe stimme ich dir zu 100% zu! ;-)

  • Skellington
    10. Mrz 2013 | 22:31 Uhr Antworten

    Probier’s aus, dann sprechen wir nochmal ;-)

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