TASCAM Portastudio für das iPad

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Tascam Portastudio für iPad

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TASCAM Portastudio für das iPad

Die Klangqualität eines iPads soll mit der Einfachheit der Bedienung wie vor 30 Jahren mit dem Tascam Portastudio für das iPad gepaart werden. Die Software basiert auf dem Porta One, der schon im Jahre 1984 auf den Markt kam. Die neue Anwendung für das Apple iPad soll Vintage-Charakter mit bis zu vier Audiospuren zum aufnehmen bereit halten.

Tascam Portastudio für iPad

Tascam Portastudio für iPad

Die Optionen sind mit dem eingebauten Mikrofon oder über ein extern angeschlossenes Headset aufzunehmen. Die Aufnahmepegel werden über in der App emulierte VU-Meter eingestellt, in Erinnerung an die guten alten Zeiten. Das virtuelle Kassettendeck bietet ein Zählwerk, das die aktuelle Songposition anzeigt. Für das Abmischen der Aufnahmen stehen dem Nutzer diverse Reglern für Pegel, Panorama und EQ zur Verfügung.

Wer seinen Song exportieren möchte, kann die interne „Abmischfunktion“ nutzen. Mit dieser werden die Aufnahmen als Datei im WAV-Format in CD-Qualität abgespeichert. Um die Um- und Nachwelt von den eigenen Fertigkeiten zu überzeugen, kann der Song schliesslich in iTunes mit Freunden und Bandmitgliedern geteilt werden.

Der Hersteller scheint jedenfalls ganz überzeugt von der eigenen Leistung zu sein und wirbt mit folgendem Satz: „Eine ganze Generation Ihrer Lieblingsgruppen hat Songs mit Portastudios angefertigt, jetzt haben auch Sie die Gelegenheit. Lassen Sie sich inspirieren von dem Unternehmen, das Homerecording erfunden hat – mit der Portastudio-App von Tascam.“

Nun, es mag sein, dass ich mich persönlich dem Hype um das iPad nicht anschliessen kann. Aber ich frage mich: Wer in aller Welt aus der jungen Generation möchte sich freiwillig auf die Restriktion von vor 30 Jahren einlassen? Nostalgiker hingegen werden sicherlich zugreifen und sich an alte Zeiten erinnert fühlen.

Was denkst Du zum Tascam Portastudio für das iPad? Zukunftsweisend?

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Lesermeinungen (4)

zu 'TASCAM Portastudio für das iPad'

  • Vincent Rohr   13. Dez 2010   15:15 UhrAntworten

    "ich frage mich: Wer in aller Welt aus der jungen Generation möchte sich freiwillig auf die Restriktion von vor 30 Jahren einlassen?"
    ich, unbedingt! ich fände es viel spannender mit den mitteln arbeiten zu können mit denen man früher gearbeitet hat als mit den heutigen sequencern.
    es muss doch viel spannender sein in einem halben bandsalat herumzuschnibbeln als die ganze zeit an der blöden flimmerkiste zu sitzen und sich die augen viereckig zu starren
    vincent, 15 jahre alt ;)

    • Carlos (delamar)   13. Dez 2010   22:56 UhrAntworten

      Na, dann liegt Tascam ja goldrichtig bei dir... :)

  • Maikl Robinson   14. Dez 2010   09:18 UhrAntworten

    Also ich möchte mich da eher der meinung von Carlos anschließen. Es sieht sicherlich nett aus, glaube aber dass man mit einem weitaus günstigeren netbook und einem kleinen usb interface zum recorden durchaus sinnvoller aufnehmen kann, wenns denn sein muss... aber für den spieltrieb sicherlich bestens geeignet

  • Joachim   14. Dez 2010   10:46 UhrAntworten

    Ganz am Ende macht der Mensch und nicht die Software die Musik...aber...
    Als jemand, der die Generation Tonband/Bandmaschine/Cassette noch aus eigener (professioneller) Erfahrung kennt, kann ich nur sagen, dass es sich bei dem App nur um ein Spielzeug handeln kann.
    Wie der Autor schon betont: Wer möchte denn Rückschritte im Bereich Handling und Klangqualität machen?! Ich jedenfalls nicht.....und das hat nix mit dem Alter zu tun....;o)

    Der Hype um das iPad nimmt mittlerweile recht bizarre Formen an. Ich frag mich, was als nächstest kommt?!? Jeder gebrauchte IBM Laptop für 250,- € hat mehr, flexiblere und professionellere Möglichkeiten mit der entsprechenden Software Musik zu produzieren, als das teuerste iPad.
    Sieht ja nett aus, aber eine ernsthafte DAW?! Leider -wie so häufig- mehr Schein als Sein.

    Stimmt schon, dass Generationen von Musiker sich mit unzureichendem Material rumschlagen mussten. Aber warum sollte man das nachempfinden wollen?!? Die Leute waren doch nicht kreativ, nur weil sie mit Material gearbeitet haben, dass noch nicht ausgereift war. Wenn unzureichendes Arbeitsmaterial gleichzusetzen mit Kreativität ist, dann sollten wir, die wir es noch können, es Bach, Mozart und Beethoven nachmachen. Die hatten nur Papier, Stift und Phantasie;o)

    Keine Frage. Es gibt Dinge aus der Vergangenheit, die es Wert sind bewahrt und gepflegt zu werden. Aber aus Gründen des Retrofeelings mit Software zu arbeiten, die am Ende des Tages mal so gar nix bringt und einem vernünftigen Produktionsablauf eher im Wege steht, halte ich für Übertrieben.....
    Joachim, 46 Jahre jung....;o)

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