Sprich dich aus: Nutzt Du schon Windows 10?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Geht dein Windows schon bis 10?

Auf dem Papier bietet Windows einige attraktive Neuerungen, was die Audiobearbeitung betrifft. Da wären etwa erhebliche Latenzverringerungen für WDM & WASAPI, eine dedizierte Nutzung einzelner Prozessorkerne für bestimmte Audioanwendungen, Jitter-freie MIDI-Kommunikation zwischen den verschiedensten Windows-Geräten und native FLAC-Unterstützung.

Frage an den Nutzer der ersten Stunde: Kannst Du einige oder gar alle dieser angekündigten Optimierungen bestätigen? Inwiefern hat sich deine Arbeit am Audiorechner sonst noch verändert, ob zu Positiven oder Negativen?

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Ich werde noch warten, bis ich meinen Hauptrechner auf Windows 10 aktualisiere, wurden doch bereits einige kleine und größere Fehler dokumentiert, die mir das tägliche Arbeiten versalzen könnten.

Windows 7 halte ich für ein beispielhaft stabiles und performantes System – ich habe praktisch nie Probleme gehabt, trotz Tweaking hier, Tweaking da. Insofern besteht nun wirklich keine Not zum Umstieg, doch reizen würde es mich nicht zuletzt aufgrund der oben erwähnten Neuerungen schon. Nun, ich habe ja noch mein kleines Windows-Convertible und da werde ich das Update demnächst anleiern…

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Lesermeinungen (16)

zu 'Sprich dich aus: Nutzt Du schon Windows 10?'

  • Emanuel Marius Becker alias Keyfreak   13. Aug 2015   10:11 UhrAntworten

    Ein sehr interessantes Thema wie ich finde.

    Ich nutze Windows 7 Professional in der 64 bit-Version sowohl am Rechner als auch am Laptop. Der Umstieg von einem 32- zu einem 64 bit-System war, vor etwa drei Jahren, trotz vieler Bedenken reibungslos verlaufen.

    Windows 7 läuft sehr flüssig und ohne große Probleme. Für mich ist es das beste Betriebsystem von Microsoft. Ich würde eigentlich kein anderes Betriebsystem haben wollen, doch da Windows 10 für alle Windows 7 und 8 Nutzer kostenlos als upgrate angeboten wird, und ich mir die Frage stelle, wann Microsoft, wie schon beim Windows XP, seine Update-Dienste für das Windows 7 einstellt, mache ich mir schon ein paar Gedanken.

    Nun ja, dass Microsoft die Update-Dienste für Windows 7 in geraumer Zeit einstellt, kann ich mir nicht vorstellen. Denn dieses Betriebsystem ist ja weltweit sehr verbreitet.

    Bezogen auf die vielen Software-Programme, speziell für die Video/ Film- und Musikproduktion und der damit verbundenen zahlreichen Plugins, die ich nutze, ist es natürlich fraglich, ob nach der Installation von Windows 10 auch alles so läuft wie mit Windows 7.

    Ich nutze auch viele Hardware-Musikinstrumente wovon ein paar unbedingt eine Verbindung via USB zum PC benötigen, um z.B. Programmklänge oder Setup-Presets auf dem PC abzuspeichern. Wenn diese nach einer Installation von Windows 10 nicht mehr erkannt werden, wäre es beinah ein Supergau.

    Mir ist auch nicht klar, ob bei einem upgrade auf Windows 10 nochmal alle Programme neuinstalliert werden müssten (wie bei einer Erstinstallation eines Betriebsystems). Wenn ja, hat sich für mich das Thema momentan erledigt. Die vielen gigabytegroßen Programme nehmen für eine Neuinstallation sehr viel Zeit in Anspruch. Ich habe Tage damit verbracht alles auf meinem Rechner und Laptop zu installieren. Selbst die Ordnerstruktur für allmöglichen Samples hatte mehrere Stunden gedauert.

    Vielleicht gibt es ja jemanden unter den delamaris, der mir zu letzterem genaueres mitteilen kann.

    Ich warte erstmal ab denn ich denke, dass Windows 10 von Tag eins an nicht sofort up to date ist. Es werden bestimmt, wie beim Windows 8, noch schnelle Updates folgen.

  • Felix Baarß (delamar)   13. Aug 2015   11:06 UhrAntworten

    Hallo Keyfreak,

    besten Dank für dein Feedback. Was die Neuinstallation der Programme beim Update auf Windows 10 angeht, kann ich dich beruhigen - das wird nicht nötig sein.

    Eine andere Frage ist, wie gut die Software dann im Detail kompatibel ist. 99% aller Programme dürften keine Probleme bereiten, aber bei komplexer Software (nicht zuletzt DAWs etc.) sind viele Hersteller gerade bemüht, Updates zur Anpassung an Windows 10 zu liefern, falls das nicht bereits geschehen ist. Dasselbe gilt für die Treiber von Audio-Interfaces, Controllern & Co. Es ist also nicht garantiert, dass alles sofort reibungslos funktionieren wird, sofern Du keine entsprechenden Aktualisierungen vornimmst.

    Ein Backup des gesamten Systems auf eine externe Festplatte ist in jedem Fall ratsam. Es gibt viele kostenlose Programme (z.B. AOMEI Backupper), die die komplette Sicherung der Systempartition (und ggf. weiterer Partitionen mit anderen Laufwerksbuchstaben) auch während des laufenden Betriebs von Windows 7 vornehmen.

    Und wie Du schon sagst - generell eilt ein Umstieg nicht, solange Windows 7 so prächtig funktioniert.

    Viel Erfolg und viel Vergnügen,
    Felix

    • Emanuel Marius Becker alias Keyfreak   13. Aug 2015   13:43 UhrAntworten

      Guten Tag Felix,

      Daumen hoch, für Deine sehr hilfreiche Rückmeldung.
      Vor allem vielen Dank für den Tipp zur kostenlosen Backup-Software.

      Es ist ja eigentlich weltweit bekannt, dass bei einem Systemeingriff mit ungeahnten Folgen auch mal schnell die letzten geknipsten Urlaubsfotos futsch sein können.
      Ein Backup ist, wie Du es bereits erwähnt hast, in jeder Hinsicht ratsam, für mich
      vielmehr zwingend. Den wer will schon all seine Musikprojekte, die so viel Zeit und Hingabe eingenommen haben, von jetzt auf gleich nimmer wieder sehen.

      Ich habe mal noch folgende Frage?
      Was ist der Unterschied zwischen einem Backup z.B. auf einer externen Festplatte und einem Systemwiederherstellungspunkt?

      Danke schon mal im Voraus.

      • Felix Baarß (delamar)   13. Aug 2015   16:06 Uhr

        Ein Wiederherstellungspunkt dient lediglich zur Rückkehr zu einem früheren, funktionierenden Zustand von Windows (was bei mir bisher oft, aber nicht immer hundertprozentig geklappt hat) - Genaueres müsstet Du noch googeln, bin da kein Experte. Ich kann aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass ein Wiederherstellungspunkt bei einem verhunzten Update auf Windows 10 nicht hilft.

  • and-y   13. Aug 2015   12:13 UhrAntworten

    Also ich bin schon letzte Woche auf WIN10 umgestiegen. Mit meinem Win 7 64-Bit System war ich lange Zeit sehr zufrieden. Allerdings hatte ich in letzter Zeit ein paar Treiber und Pluginabstürze. Und mein Windows war mit der Zeit auch etwas langsamer geworden... (typisch Windows eben)... Also dachte ich mir, wenn ich den PC schon komplett neu aufsetze dann teste ich direkt mal, ob WIN 10 für mich funktioniert. Nach einem Cleaninstall und einer langen Einrichtungszeit (DAW, Plugins, Libraries etc.) ... kann ich nun nach ca.1,5 Wochen intensiven Arbeitens von keinen Fehlern oder Abstürzen berichten... alles läuft wie geschmiert... Im Startmenü habe ich die Kacheln für mich entdeckt und all meine Programmverknüpfungen dort gruppiert... schickes neues Design (zwar eigentlich egal... aber wenn man jahrelang das gleiche sieht ist so eine Abwechslung auch ganz nett)...
    Zusammengefasst ich bin bis jetzt sehr zufrieden es gibt kein Programm / Plugin oder Externes Midigerät bzw. Interface welches nicht wie gewohnt funktioniert...
    Gruß Andy

  • adonis   13. Aug 2015   18:10 UhrAntworten

    Auf dem Audio-PC habe ich Win 10 noch nicht. Da läuft seit Erscheinen Win 8.1 – und das absolut stabil, problemlos und schnell! Nach vielen Jahren Win 7 64-Bit (das auch stabil und gut lief) kann ich feststellen, dass Win 8.1 sogar noch einen Tick flüssiger läuft.

    Auf einem meiner Arbeitsrechner habe ich Win 10 schon installiert. Die Installation lief absolut problemlos und alle Programme wurden einwandfrei übernommen. Win 10 hat eine im Vgl. zu Win 8.1 deutlich bessere Bedienoberfläche (Zusammenspiel Standard-Desktop und Kacheln), ansonsten kann ich nicht viele Unterschiede erkennen. Es läuft stabil und die Performance entspricht der von Win 8.1.

    Es gibt also keinen Grund, vor einem Win 10-Update Angst zu haben... aber es gibt m.E. auch noch keinen Grund, ein stabil laufendes Audio-System (ob mit Win 7 oder Win 8.1) auf Win 10 hoch zu ziehen. Never change a running system!

  • Donald   14. Aug 2015   08:44 UhrAntworten

    Hallo, hab da mal ne Frage zur Synchronisation mit der Cloud.
    Wie ich gelesen hab gibts dafür die OneDrive App die das automatisch macht.
    Werden alle Dateien von meinem Rechner automatisch in die Cloud synchronisiert ?
    Wie ist das bei Filmen mit sagen Wir 5 GB ?
    Da möchte man doch schon noch die Kontrolle behalten.
    Ansonsten reizen mich die Neuerungen auch,
    aber die Entscheidung fällt wohl denen leichter,
    die das Update noch nicht ausgerollt bekommen haben.
    Ja es ist ein Zwiespalt.

  • Hanno   14. Aug 2015   12:15 UhrAntworten

    Als Musikant und 'OS-Freak' (ich habe im Multiboot alle gängigen Win-Versionen installiert = XP, Vista, Win7, Win 8.1.) habe ich soeben die Win10-Enterprise-Version hinzugefügt (90-Tage-Testversion, Einzelinstallation, d. h. kein update von Win 7 oder Win8.1.) und kann mitteilen:
    1. Beim Installieren niemals die Expressinstallation verwenden, denn dann installiert man eine Snowden-würdige Spionagesoftware - es lässt sich immerhin vieles - nicht alles - abwählen, also Vorsicht!
    2. Win10 ist hinsichtlich der Treiber so dumm wie die Vorfahren. Die angeschlossenen Geräte werden erkannt, die Treiber nicht installiert. Wenn man im Geräte-Manager dann 'Treiber aktualisieren' aufruft und den (eigentlich doch am vernünftigsten erscheinenden) obersten Auswahlpunkt = automatische Installation aus dem Internet anwählt, dann wird - wie schon immer - nichts gefunden. Man muss also schon den Pfad z. B. zum Windows/System32/driver aus einer früheren Installation 'zu Fuss' eingeben, dann klappt das. Oder man sucht selbst im Netz nach den jüngsten Treibern, die man dann auch findet - Win10 findet sie selbständig nicht (eigentlich schwache Leistung).
    3. Terratecs DMX6fire USB wird erkannt, die Treiber werden auf die angegebene Weise auch installiert, aber die zugehörige sonstige Software (Einstellmenue mit Mixer usw. dieser Karte) läuft nicht. Das dürfte bei anderen Produktion wohl auch nicht anders sein.
    4. Ich beziehe diverse Newsletter denen ich entnehme: Es gibt Abwarte-Empfehlungen von Sony (Vaio-PCs), Steinberg (Cubase usw.).
    5. Win10 ist in einigen Dingen deutlich langsamer als Win7 (probiert: Konvertieren von Datenformaten, Rendern von Videodateien - oder Nachlesen z. B. im Test von ComputerBild), nicht etwa schneller. Warum also Win10?

    Die resultierende Empfehlung wäre: Bislang lieber kein update einer funktionierenden Vorversion wie Win7 oder Win8.1. Es kann bislang nur schlechter, nicht besser werden. Wenn man natürlich Spass dran hat - wie ich - dann nur zu, aber mit hoher Vorsicht und nicht als update sondern als Einzelinstallation!

  • DJ Sven Cuber   14. Aug 2015   19:53 UhrAntworten

    Richtig gute Artikelidee!

  • Donald   15. Aug 2015   11:44 UhrAntworten

    Wenn der Artikel in 6 - 9 Monate erneut erscheint und ein paar mehr Leute das neue Windows testen konnten, wird er noch effektiver sein.

  • ripley   16. Aug 2015   01:43 UhrAntworten

    Never change a running system. Mein System mit Windows 7 läuft stabil und ich habe keine Probleme mit Latenzen. Im übrigen hat sich mir bisher der tatsächliche Vorteil oder Fortschritt von Windows 8 und 10 nicht erschlossen. Ausserdem verwende ich zum Teil ältere Soft- und Hardware und musste schon feststellen, daß es von den Herstellern keine entsprechende Unterstützung geben wird. Laut Microsoft wird Windows 7 noch bis 2020 supported. Falls es mein Rechner bis dahin noch tut, klemme ich ihn dann komplett vom Netz. (-:

  • Hanno   17. Aug 2015   10:09 UhrAntworten

    http://www.zdnet.de/88243905/windows-10-cortana-und-bing-uebergehen-privatsphaereeinstellungen/

    Soeben habe ich von ZDnet diesen Artikel erhalten (siehe meine Snowden-Äußerung im ersten Kommentat) - also: wenn jemand Win10 installiert hat, sollte er sofort danach per Stecker-Raus die Internetverbindung seines PC kappen, sonst liegt sein PC für Microsoft offen zur Ansicht (möglicherweise sogar zum Eingriff).

  • Tastenmann   27. Aug 2015   16:11 UhrAntworten

    Entgegen der Behauptung auf der Micrsosoft-Hardware-Kompatibilitätsseite, Terratec DMX 6Fire USB sei mit Windows 10 kompatibel, habe ich auf vier PC andere (negative) Erfahrungen gemacht. Vorab: Auf drei Rechnern, davon zwei Laptops, war Windows 8.1 64 Bit installiert, und das Terratec-Soundgerät funktionierte mit dem Treiber 10546.81 einwandfrei (der wurde allerdings erst nach rund einem Jahr nach dem Erscheinen von Windows 8.1 von Terratec/Ultron ins Netz gestellt). Ebenso bei einem älteren Rechner mit Windows 7 64 Bit mit dem entsprechenden älteren Treiber 10546.64. Beim Upgrade auf Windows 10 Home (bzw. Professionell auf einem Laptop) tritt auf allen Rechnern das gleiche Problem auf. Die Wiedergabe geht nur noch mit 16 Bit 441000 Hz. Bei 24-Bit-Einstellungen kommt beim Abspielen des Windows Testtons im Sound-Menü die Meldung "Fehler bei der Wiedergabe des Testtons". Dasselbe gilt für die Einstellung 16 Bit 48000 Hz und anderen höheren 16- oder 24-Bit-Sampleraten. Ebensowenig funktioniert die Wiederhabe von Wave- oder MP3-Dateien mit dem Windows Media Player, VLC-Player, Audacity 2.1.1 oder Winamp mit der Einstellung 24 Bit 44100 Hz. Auch Digital Audio ist unter Windows 10 nicht möglich. Bei Wiedergabe von leisen Passagen mit 16 Bit fallen Störgeräusche auf (kurzes Kratzen). Auch mit anderen Sound-Devices, z. B. Creative, soll Windows 10 laut verschiedener Foren im Internet vergleichbare Probleme bereiten. Die Fehler sollen vor allem im Audia Stack der 64-Bit-Version auftreten. Ich werde deshalb auf Rechnern, auf denen ich DMX 6Fire USB benutzen will, wieder auf Windows 8.1 zurückgehen und warten, bis die Rigi System AG aus der Schweiz, die die Treiber für Terratec/Ultron entwickelt, Treiber für Windows 10 bereit stellt oder Windows 10 so bereinigt wurde, dass die Soundwiedergabe mit den bisherigen Treibern funktioniert. Auf den Motherboards verbaute Soundchips, z. B. mit Realtek-Codec, haben mit der 24-Bit-Wiedergabe übrigens keine Probleme.

  • Hanno   28. Aug 2015   10:57 UhrAntworten

    Tastenmanns Erfahrungen entsprechen exakt meinen. Als Win 8 neu war, hatte ich diverse EMail-Kontakte mit TerratecChef Wilms wegen geeigneter Treiber für die DMX6fire USB. Man hat es dann bei Terratec nicht gepackt und die Sache an Rigi-Systems weitergegeben. Nach einem Jahr waren dann vernünftige Treiber da. Meine Haupt-Arbeitsumgebung ist aber Win 7 geblieben. Ich sehe auch keinerlei Grund, daran etwas zu ändern. Man kann nur allen DMX6fire-USB-Freunden raten, es auch so zu machen. Wer natürlich Kacheln liebt, der kann mit Win 8.1. glücklich werden - oder ein Jahr auf Win 10-Treiber warten.
    Es könnte allerdings passieren, dass sich Musiksoftwareschmieden von MS oder wer weiss wem kaufen lassen und einen dann zwingen, Win 7 aufzugeben. So lassen sich z. B. bei Native Instruments neuere Updates nur von Win 7 an aufwärts installieren, obwohl natürlich klar ist, dass sie 'eigentlich' auch unter Vista oder XP zum Laufen zu bringen sind (ich bekomme es zumindest hin) - aber irgendwer ist halt daran interessiert, dass das Betriebssystem aktualisiert wird, denn trotz aller KostenlosAngebote: damit wird letztlich Geld verdient.

    • adonis   28. Aug 2015   11:15 UhrAntworten

      Nein, die lassen sich nicht von MS kaufen. Es ist nur so, dass man als Softwareentwickler nicht immer alle alten Betriebssysteme "mitschleppen" kann. Klar kann es sein, dass man z.B. NI-Software auch noch unter Vista oder XP zum Laufen bringt. Aber die können das eben nicht garantieren und auch keine Maintenance dafür anbieten. Denn dafür müssten sie immer und ständig jede Software mit allen alten Betriebssystemen testen und ggf. extra dafür was anpassen (weil z.B. manche neue Funktionen im neuen Betriebssystem für alte nachgebildet werden müssten)! Sonst kommt dann irgendwann einer, bei dem es nicht funktioniert (ob's nun wirklich an der Software lag oder nicht), und will Entschädigung... Also muss man sich als Softwareentwickler auf die Betriebssysteme beschränken, die auch vom Betreibssystementwickler noch offiziell unterstützt werden, einfach um sich - und Kunden - Ärger zu ersparen. Und natürlich, um zusätzliche Programmieraufwände zu vermeiden.

      • Hanno   29. Aug 2015   10:48 Uhr

        ...muss man sich als Softwareentwickler auf die Betriebssysteme beschränken, die auch vom Betriebssystementwickler noch offiziell unterstützt werden...

        Das sehen wir uns am besten konkret an:
        Win Vista wird von MS bis April 2017 'offiziell unterstützt'. Und nun Native Instruments. Komplete 7 erschien 2010 und läuft lt. NI's Systemvoraussetzungen (Packungsaufdruck) auf allen Win-Versionen ab XP. Alles o.k. bis dahin.
        Aber dann ging's los: Komplete 8 erschien 2012 und unterstützt die Win-Versionen erst ab Win 7. Und entsprechend Komplete 9 und das aktuelle Komplete 10.
        Also: Win Vista wird von MS bis April 2017 unterstützt, aber NI fordert von den Käufern - bereits 5 Jahre lang - mindestens Win 7 (dabei halten sind die Unterschiede zwischen Windows 6.0. = Vista und Windows 6.1. = Win 7 in Grenzen, daran kann es nicht liegen...).
        Da kann man wohl vermuten, hier solle man doch bitteschön mindestens Win 7 oder Win 8 oder Win 10 und auch NI's Produkte ab Komplete 8 kaufen, sonst gibt es keinen Support. Es kann keine Rede davon sein, dass sich NI auf die von MS noch unterstützten OS 'beschränkt'. Vielmehr herrscht ab 2012 eine andere Marketingstrategie. Als NI-fan habe ich das damals mit dieser Softwareschmiede diskutiert (natürlich ohne Erfolg). Es könnte somit passieren, dass es NI beliebt, vielleicht Komplete 11 mit der Systemvoraussetzung Win 8 oder 10 zu versehen, obwohl Microsoft Win 7 noch bis 2020 unterstützt. Natürlich wird man als Anwender Win 10 auf Dauer nicht aufhalten - aber gut ist es bislang für unsere (Musik-) Zwecke nicht. Also warten wir doch noch etwas. Aber ... siehe oben.

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