Sprich dich aus: Was fehlt dir in deiner DAW?

7
SHARES
Umfrage: Sprich dich aus

anzeige

Wunschliste an DAW-Entwickler

Mittlerweile können mehr als nur eine Hanvoll DAWs als ausgereift bezeichnet werden. Längst vorbei sind die Zeiten, als Cubase noch der unangefochtene Platzhirsch war – Pro Tools, Sonar, Ableton Live, Logic, FL Studio, Reaper, Reason und Samplitude sind alteingesessen, während sich Studio One erstaunlich schnell gemausert hat und Bitwig sehr interessante Kniffe bietet, gerade zur Produktion und Performance elektronischer Musik. Doch auch kleinere, weniger bekannte DAWs wie Renoise, energyXT und MuLab bieten spannende Herangehensweisen und einzigartige Funktionen. Hier setzen wir an: Auf welches Feature einer anderen DAW bist Du neidisch? Gibt es gar etwas, das noch keine einzige DAW beherrscht, dir aber erheblich weiterhelfen würde?

Umfrage: Sprich dich aus

Umfrage: Sprich didch aus

Ich bin Reaper verfallen. Die Performance (allein wie schnell das Programm startet), das feine Plugin-Management, starke Recording/Editing-Funktionen, die vielen schönen Skins und mehr begeistern mich bis heute, zudem schieben die Entwickler sehr fleißig Bugfixes nach, wobei Jahre alte Projekte immer noch klaglos geladen werden. Doch eines fehlt mir sehr: eine modulare Umgebung wie in energyXT. *Träum*, *schwelg*, *schmacht*…

Gewiss, das lässt sich durch Plugins nachrüsten (etwa über die Betaversion des Minihost Modular von Image-Line, die Plugin-Version von energyXT etc.), doch der Weisheit letzter Schluss ist eine solche Externalisierung nicht. I can has modular environment plz?

Mehr zum Thema:
        


Lesermeinungen (7)

zu 'Sprich dich aus: Was fehlt dir in deiner DAW?'

  • Plan9   28. Mai 2015   11:56 UhrAntworten

    Bei Cubase sollte es ein Möglichkeit geben das nur die Plugins geöffnet werden die zu dem angewählten Kanal gehören wenn er angewählt wird. Alle anderen die zu dem vorhergehende geöffneten Kanal gehören sollen geschlossen werden. Aber nur dann wenn sie vorher geöffnet wurden. Aber nur dann wenn tatsächlich ein anderer Kanal angwählt wird und nicht dann wenn der alte Kanal nur den Focus verliert und kein neuer angewählt wird. Ähnlich wie bei Ableton. Natürlich bei Cubase mittels Schalter so das das alte Verhalten bestehen bleibt. Live ist das sehr vorteilhaft.

    Auch sollte Cubase ein Midi Device Reconnect erlauben. Versehentlich Stecker gezogen und schon muss man unter Midi Geräte eine Prozedur durchführen oder Cubase neu starten. Z.B. Ableton, Kontakt, Reaktor können das. Ich finde es peinlich das eine Software die Midi vom Säuglingsalter an kann dieses nicht drauf hat.
    Auch das ist Live eine gute Sache.

    Auch sollte Cubase die Aufnahme nicht unterbrechen wenn mal ein Audioaussetzer kommt. Stelle markieren und wenn der aussetzer vorbei ist weiter aufnehmen.

    Im Prinzip Cubase auch für den betrieb auf der Bühne besser nutzbar machen. Ok, der Mixer seit 7.0 ist auch sehr gut dafür geeignet. Leider fehlt das abfangen des Midi Reconnect noch.

  • Merano   28. Mai 2015   15:38 UhrAntworten

    Ich benutze meist Ableton Live. Das einzige was mir fehlt ist die Fähigkeit, polyphonen Aftertouch (PA) richtig weiterzuleiten an die geladenen VSTs und nicht vorher auszufiltern. Ich brauche das konkret für eine Sache; dass ich mit meinem E-Drum Kit das Crash abstoppen kann (Choke).

    Leider sieht sich die Firma Ableton nicht in der Lage, dieses Feature (was andere DAWs selbstverständlich beherrschen, sogar Garageband) einzubauen, obwohl Anwender sich das schon seit mittlerweile 6 Jahren wünschen.

  • P.Chris   28. Mai 2015   21:19 UhrAntworten

    Ich würde mir für Nuendo wünschen (ich denke, folgendes ist auch in jeder anderen großen DAW nicht gerade weniger zeitraubend), das man seine Plug-In`s aus einem übersichtlichen Container/Browser (wie z.B. in Natives Kontrol- Series), einfach auf eine Spur (bzw. die Channel-Routes/Inspector) ziehen und dann gleich loslegen könnte (wie in z.B. FL Studio), anstelle jeden Kanal erst einmal vorzukonfigurieren und zu routen. Man müsste seine DAW halt durch schnellere Zuweisungen von Plug-In`s und Modulen schneller spielen können, anstatt erst Menüs und Fenster zu öffnen/schließen und zu (vor)konfigurieren etc.

    Generell würde ich mir für Nuendo eine Art "Punch-In All Mix Templates" wünschen (gibt es auch in FL Studio), auf der man z.B. auf einer Template-Spur einen Effekt legen kann, um damit mal ganz unkompliziert und blitzschnell den gesamten Mix für ein paar Takte/Stellen zu beeinflussen/modulieren etc.
    In Nuendo muss man dafür Hand an Automationen im Master-Segment bemühen, was letztlich zum selben Ergebnis führt, aber eben auch ein wenig mehr Aufwand und Zeit bedeutet.

    Überhaupt würde ich mir Tools und Eingriffsmöglichkeiten für mehr "Verspieltheit" in Nuendo wünschen, denn bei aller Sahne und Güte im Produktionsprozess, fehlen gewisse "All Mix" Eingriffsmöglichkeiten (oder sind kompliziert zu realisieren), um einfach mal mit einem Songpart (z.B. mit einem Zerhacker/Slicer o.ä.) zu spielen oder mal auf die Schnelle mal etwas völlig verrücktes anzustellen.

    Desweiteren würde ich mir mehr unterstützende "Musikalität" für meine DAW wünschen, mit intelligenten Tools wie z.B. "Liquid Notes", die einem auch mal in eine andere Bahn und Harmonien bringen, wenn man den Song an dem man gerade arbeitet, eigentlich ja schon zum x-ten Male geschrieben hat.
    Auch wäre OnBoard ein automatisiert begleitender Arranger zum schnellen Skizzieren von Grundideen sehr lobenswert.

    Ich glaube, die perfekte DAW wäre eine Symbiose aus State Of The Art- Produktionstool und trotzdem auch "Spielzeug" und "Experimentierlabor" sein.

  • o   29. Mai 2015   12:58 UhrAntworten

    Bin ein riesen Samplitude Pro Suite Fan. Aber wie immer gibt es einiges zu kritisieren: zum Einen finde ich - neben dem Anschaffungspreis - die Updates meist recht teuer. Was ich zudem vermisse, ist eine konsequente Umsetzung der vielen guten Ideen: so ist gelten die Time-Mapping-Marker nur für MIDI-Objekte, nicht jedoch für Audioobjekte, das wäre als Auswahl nur konsequent, da Sam ja auch einen Timestretch drin hat.
    Zum Anderen gibt es neben tollen Comparisonic-Darstellung und Arbeit in der Spektrumdarstellung auf Spurebene leider, dem Revolvertrack zum Ausprobieren von verschiedenen Settings und Vergleich und der Möglichkeit des Mehrtake-Compings leider keine automatische Funktion, um Spuren "in Sync" zu bekommen: gerade bei ADR oder Film sehr wichtig, aber natürlich auch ein netter Ansatz um ggf. automatisch Laufzeiten bei Mikrofonie mit Stützen zu automatisieren.

    An Mixer und Effekten gibt es nichts zu mäkeln (mag ich lieber als Nuendo), das MIDI-Handling (mit Noten) und das Drumreplacement (über Marker) ist allerdings unschön gelöst, das machen definitiv andere Anbieter besser (@Midi: Cubase, @Drumreplacement: Slate).

    Die Renderengine ist allerdings eine der besten die ich kenne: neulich habe ich 24.000 Dateien konvertiert, das ging in Nullkommanix ohne Qualitätseinbußen. CD-Erstellung etc. finde ich fast noch besser als in Wavelab.

    Die VST-Bridge (32 / 64 Bit) ist allerdings immer noch nicht gut (auch nicht in der X2, wobei hier schon besser), die Velocity der mitgebrachten Instrumente lassen sich nicht unkompliziert auf meinen Breath-Controller mappen und ohne Velocity macht das Spielen nun wirklich keinen Spaß. Da haben sich schon diverse Leute die Zähne dran ausgebissen, das scheint also nicht nur an mir zu liegen...

    Der Austausch via OMF und AAF klappt nur mäßig, da weiß man allerdings nicht, an welcher Stelle das nun liegt: an der NLE oder an der DAW.

    Recording und Mixing super, Video sosolala (Sequoia ist mir definitiv zu teuer), MIDI: definitiv verbesserungswürdig.

  • Condor   29. Mai 2015   13:58 UhrAntworten

    Ich bin auch leidenschaftlicher Cubasianer der ersten Stunde.
    Trotzdem würde ich mir eine deutliche Anzeige von Geschwindigkeit, Takt und Tonart wünschen.
    Desweiteren eine automatische und unkomplizierte Anpassung von Samples und Loops auf hohem Niveou über Geschwindigkeit und Tonart auf weiten Strecken dessen, was heute physikalisch möglich ist. Erstellen von intelligenten Loops per Knopfdruck. Das heisst Loops erstellen zu können, die Information von Geschwindigkeit und Tonart besitzen, und somit unkompliziert ohne nennenswerte Artefacte angepasst werden können.

    LG Condor

    • ORI$ON TIDE   01. Jun 2015   15:17 UhrAntworten

      Da sieht man mal wieder, wie schwer es für die Hersteller ist, es allen recht zu machen!
      Mir z.B. bringt eine deutliche Anzeige von Geschwindigkeit, Takt und Tonart extrem wenig (Wozu? Ich weiß doch, was ich wie eingespielt habe...) - und absolut nichts fange ich mit Loops an.
      Aber davon abgesehen: In Cubase haben Loops doch Informationen über Geschwindigkeit und Tonart? Hätte ich (als Nicht-Loops-Nutzer) jetzt mal gewettet...

      Ich würde mir viel lieber noch schnellere Berechnungen wünschen (z.B. beim Mixdown), etwas übersichtlichere bzw. einfachere Bedienung im Mixer (manche Bedienelemente sind mit der Maus schwer zu "treffen"), bessere "Zuordenbarkeit" von Spuren zu Mixerkanälen, beliebiges Umsortieren von Mixerkanälen etc.

      Gruß,
      Klaus

  • fatman   30. Mai 2015   10:05 UhrAntworten

    Bin seit der ersten Cakewalk DAW Anwender und arbeite z.Zt. mit Sonar X3. Bei der Komplexität der heutigen DAW sind mir die Programme oft mit Funktionen überfrachtet, die ich nicht brauche . Ich würde mir "Schalter" wünschen, die das Programm nur mit den Möglichkeiten darstellt, die ich für meine Arbeit brauche. Z.Bsp. Bin ich im Kompositionsmodus (Noten schreiben), oder im Aufnahmemodus, wird die Oberfläche entsprechend angepasst und alles andere ausgeblendet oder besser noch, nicht mehr dargestellt. Für meinen Workflow wäre das eine echte Verbesserung. Ausserdem würde es für neue Anwender (Wechsler) eine Erleichterung, mit den geänderten Abläufen schneller klarzukommen!

Sag uns deine Meinung!

anzeige

EMPFEHLUNGEN