Sprich dich aus: Was sind deine wichtigsten Tipps für eine junge Band?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Deine wichtigsten Tipps für junge Bands

Was muss eine junge Band deiner Meinung nach tun, um einen Einstieg ins Business zu finden? Die Harmonie und die reibungslose Arbeit bei Proben, Konzerten, das Recording im Studio etc. zu pflegen? Sich künstlerisch zu entfalten? [Hier weitere Ziele einfügen!] Du kannst das Ganze auch umgekehrt aufzäumen und aufzählen, was vermieden werden sollte; vermeintliche Selbstverständlichkeiten wie »Nicht ständig zu spät zur Bandprobe erscheinen!« zählen wohl zum Wichtigsten, sind aber wenig zielführend – wer wirklich Bock hat, kommt auch rechtzeitig zur Probe. Wir sind zuversichtlich, dass Du fruchtbarere Hinweise auf Lager hast.

Umfrage: Sprich dich aus

Ratschläge aller Art sind willkommen, ob aus der Business-Ecke, das allzu gern vergessene Alltäglich-Organisatorische, Tipps, die um das Equipment für bestimmte Musikrichtungen kreisen und mehr.

Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich hier leider nichts beisteuern, da ich nie wirklich in eine Gruppendynamik mit gemeinsamen Auftritten etc. eingebunden war…doch für die ausführlichen, fundierten und lehrreichen Kommentare bist Du da – sprich dich aus!

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Lesermeinungen (3)

zu 'Sprich dich aus: Was sind deine wichtigsten Tipps für eine junge Band?'

  • P.Chris   07. Mai 2014   14:25 UhrAntworten

    Im Grunde könnte ich aus persönlichen Erfahrungen ein ganzes Buch über dieses Thema verfassen, aber da bereits viele andere über dieses Thema Bücher verfasst haben, kann ich jeder jungen Band auch nur anraten, sich mit solcher fachlichen Literatur über z.B. Marketing und generell dem Musikbusiness zu befassen, um auch erst einmal einen Überblick darüber zu bekommen, welche Anforderungen hinter Erfolg stecken (und stecken können).

    Erfolg ist bedingt planbar, bzw. konzeptionierbar (abgesehen von unberechenbaren Variablen wie z.B. Glück etc.) aber dazu muss man auch erst einmal die Rahmenbedingungen kennen, in denen man sich bewegen muss und kann.
    Dafür ist Literatur immer ein erster Ansatz und guter Fundus für Lern&Verbesserungswillige, weil sie unter anderem auch aufzeigt, das man es doch eher selten aus gänzlich nur eigenen Mitteln schafft, ins Business zu stolpern und warum man ab einem gewissen Zeitpunkt Leute und Kontakte für dies und das (mit zumeist weitaus mehr Erfahrung) braucht, die FÜR und MIT einem am Erfolg basteln.

    Basiswissen (durch z.B. Literatur) ist das unabdingbare "Eine" auf den Weg ins Business.
    Das "Andere" ist der Band-interne "Strang", an dem alle Mitglieder gemeinsam überzeugt und alle aus gleichen Ambitionen heraus ziehen sollten.
    Wenn zwei Bandmitglieder klare Vorstellungen haben und den Erfolg wollen und die anderen zwei "nur so aus Spaß am Hobby zum Zeitvertreib" an Bord sind, wird es in der Regel dann kompliziert und nicht selten kontraproduktiv, wenn es um Angelegenheiten geht, wie z.B. Geld für den Erfolgsweg zu investieren.
    Ein Ausstieg von "Hobby-Bandmitgliedern" ist da i.d.R. auch vorprogrammiert, wenn es ihnen durch den ganzen Aufwand hinsichtlich Erfolgsspur und einer gänzlich anderen Motivation (reines Hobby) einfach über kurz oder lang zu viel und zu anstrengend wird- oder auch einfach die dafür notwendige Zeit fehlt.
    Daher sollte man sich als Band komplett darüber einig sein, an welchem Strang man ziehen möchte und was man bereit ist dafür zu tun, zu geben und nicht selten auch zu entbehren.
    Ohne eine prinzipielle Einstellung und Motivation, ist der Weg ins Business eigentlich schon zum Scheitern verurteilt.

    Klar, die Band und die Musik sollen in erster Linie ja Spaß machen.
    Wenn man aber gewisse Ziele vor Augen hat und diese auch erreichen möchte, dann wird die Musik und Band zur (nicht selten sehr stressigen) Arbeit und viele unterschätzen diesen Aufwand an Arbeit und verlieren über kurz oder lang die Lust, schieben Frust oder haben für all das eben keine Zeit und steigen früher oder später aus.
    Deswegen ist es von enormer Wichtigkeit, wenn man ins Business will, das auch ALLE ins Business wollen und sich darüber klar ist, was das dann auch für JEDEN bedeutet.

  • Maik Ohl (Jusdiz)   07. Mai 2014   16:36 UhrAntworten

    Das ist easy, hört auf zu quatschen und zu philosophieren und mit träumen und übt, übt und übt! Fleiß ist nicht zu ersetzen! Das ganze Geschwafel über Geld verdienen, Musikbiz und und und! Alles Quatsch, vorher kommt harte Arbeit und lange Durststrecken...

  • ripley   09. Mai 2014   19:26 UhrAntworten

    Versucht Song-dienlich zu denken/spielen, d.h. schraubt eure Egos ein wenig zurück. Weder Gitarre noch Keyboards müssen permanent schrammeln oder Flächen legen. Weniger ist oftmals mehr. 5-minütige Gitarrensolis bei jedem Stück im Jugendzentrum werden höchstwahrscheinlich dafür sorgen, daß ihr nach drei Minuten alleine seid.
    Versucht die Songs und Arrangements dem Sänger/Sängerin anzupassen. Das gilt sowohl für Stil als auch für die Tonart. Das Publikum achtet in erster Linie auf den Frontmann/Frau und nicht auf die Virtuosität des Bassisten.
    Macht euch nicht zu viele Gedanken um das Equipment. Man darf auch mit Epiphone/Squier/Behringer usw. auf die Bühne. Dem normalen Publikum ist es völlig wurscht und die paar Musikerkollegen aus der Umgebung kommen sowieso nur zum Lästern.
    Versucht eine professionelle Einstellung zu finden, d.h. wenn beim Gig nur 5 Leute anwesend sind, spielt durch und seht es positiv als zusätzliche Probe. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn Bands wegen zu wenig Publikum vorzeitig aufhören.

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