Sprich dich aus: Welche Studiomöbel nutzt Du?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Wie ist dein Studio möbliert?

Einerseits gibt es die Minimalisten – etwa Produzenten elektronischer Musik »in the box«. Sie brauchen nur ihren Rechner, aktive Lautsprecher (eventuell plus Kopfhörer) und meist ein kleines Audio Interface. Vielleicht kommt noch ein MIDI-Keyboard hinzu, doch auch mit dieser Bestückung reicht schon ein moderat bemessener Tisch aus. Eine ähnliche bescheidene Ausstattung ist auch bei Songschreibern zu finden, die noch Platz für ihre Gitarre und ein Mikrofon brauchen. Minimalismus hin oder her, auch wenn Du dich zu diesen Musiker- und Produzentengattungen zählst, sind wir an deinem konkreten Setup interessiert! Aber dann gibt es noch alle jene, die wahre Equipment-Burgen um sich bauen. Da ist ein größerer Studiotisch mit Platz für 19-Zoll-Geräte und mehr vonnöten.

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Privat zähle ich zur erstgenannten Zunft, wobei ich derzeit nicht mal ein externes Interface nutze, da ein solches bereits in meinen aktiven Studiomonitoren verbaut ist. Und das klingt überraschend fein. Sorry, wirklich Spannendes habe ich also nicht zu berichten. :) Doch hier geht es ja um D I C H…gespannt wartet dein Team von delamar.

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Lesermeinungen (2)

zu 'Sprich dich aus: Welche Studiomöbel nutzt Du?'

  • Sogyra   21. Mai 2015   18:55 UhrAntworten

    Also ich denke, das ein richtiger Studiotisch mitunter genauso wichtig wie die zu behandelnde Raumakustik und guten Boxen ist. Ein Trio das ein Studio ausmacht, auch wenn es sich nur um Homerecording handelt. Denn dieses Trio ist für den guten Klang am Arbeitsplatz verantwortlich.
    Ich hab in den "nuller" Jahren viel experimentiert, und bin schlußendlich an dem Punkt angelangt, mir selber einen ECHTEN Studiotisch zu bauen. Einen Thread hierfür hab ich auf homerecording.de liegen lassen. Einfach unter "studiotisch deluxe" suchen, und schon wird man fündig.
    Schneller gehts so(falls erlaubt): http://recording.de/Community/Forum/Recording_und_Studiotechnik/Do-It-Yourself_%28DIY%29/167313/Thema_1.html
    Unterm Strich: mit einem entsprechenden Studiotisch, optimierter Raumakustik und gutem Abhörsystem ist man schon sehr weit vorne mit dabei. Das wissen aber leider nur die wenigsten...aber dank Delamar immer mehr :)

  • P.Chris   22. Mai 2015   22:32 UhrAntworten

    Bei mir gab es vor einiger Zeit die Überlegung, da man doch überwiegend "In/Out The Box" produziert, wo die Prioritäten hinsichtlich Technik und Kreativität lägen ?
    Irgendwann war klar, das der kreative Entstehungsprozess der für mich wichtigere war und daher ein produktives Wohlfühlambiente ausschlaggebender, als technische Prestige-Aspekte... da auch viele der Sachen die man sich dermaleinst als Gerätschaften zulegte, nur noch in den Ecken verstaubte und mal alle Jahre probierte, ob z.B. jener Synth oder Kompressor, Harmonizer usw. überhaupt noch funktionierte !?

    Eine große "Lümmelcouch" und andere Sitzgelegenheiten im Studio zum Besprechen der Songs und erarbeiten von Ideen (oder einfach nur Schwofen, Lauschen, Abschalten und Lümmeln zur Musik und Videos) waren letztlich doch wichtiger (und produktiver), als der ganze separate Keyboard, Technik und Effektgerätepark in jener linken und rechten Ecke... was auch dem Wärmegrad (!) (von im Sommer meist unerträgliche 35-40° Celsius) aber vor allem meiner Stromrechnung im Studio zu Gute kam.

    Einzig ein maßgeschneiderter All-In Desktop mit integrierten 36 Kanal Mixer, 4 Abhören, kleinen 19 Zoll- Racks, 3 Bildschirmen und Masterkeyboard, das ein wenig an eine Raumschiff Enterprise-Konsole erinnert (Schwiegerpaps als Tischler sei Dank), erinnert an eine gewisse Studio-Control Umgebung... ansonsten wirkt das eher als eine gemütliche Ecke einer Lounge-Bar, inklusive großzügiger 15 qm² Video-Ecke für sporadisch Green-Screen Drehs, die einfach über die Regale mit meinen Biographien diverser Künstler gehangen wird.

    Fremde Projektmusiker sind meist erst einmal skeptisch, wenn sie den Raum betreten und sich fragen :"Was, das soll ein Studio sein ? Hier sieht es eher aus wie in einem Wohnzimmer !"
    Die Skepsis legt sich aber sehr schnell wenn sie hören und sehen, was hier alles entsteht und entstanden ist, denn zuallererst ist das auch gar kein typisches Studio, sondern regelrecht eine Art "Spielplatz" und "Kreativ-Lounge".

    Ich denke, das ich für mich und meine Arbeitsumgebung eine gute Entscheidung getroffen, indem ich mich von Gerätschaften getrennt habe (die eh nur noch verstaubten) und ich mich inkl. meiner Mitmusiker und Gäste, einfach kreativ und produktiv (und nicht nur technisch) wohl fühlen kann und ein Umfeld entsteht, in dem man entspannt- und eben nicht "angespannt" arbeiten kann.

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