Sprich dich aus: Wie hast Du deine Studioakustik optimiert?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Raumakustik verbessern?

Auf delamar findest Du so einige Tipps und Tricks zum Thema Raumakustik. Neben dem oben in der Einleitung verlinkten Ratgeber zu Bassfalle, Diffusor & Co. haben wir zum Beispiel auch einen großen Erfahrungsbericht von Moritz – Gesangskabine bauen ist das Stichwort. Doch genug von dieser schamlosen Promotour durch unsere Archive, denn nun bis Du an der Reihe, uns zu erzählen, wie Du dein Tonstudio akustisch optimiert hast. Hast Du dich professionell beraten lassen und anhand dieser Empfehlungen die Änderungen vorgenommen? Was hat das gekostet und wie groß ist der betreffende Raum? Wie bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?

Umfrage: Sprich dich aus

Ich selbst habe nicht den Anspruch, perfekte Abmischungen auf die Beine zu stellen und produziere nur zu meinem eigenen Vergnügen – das Einzige, was ich vorweisen kann, ist der Zustand ständiger Unordnung, was doch als »Diffusor für Arme« durchgeht. ;)

Wie sieht es in deinem Studio aus?

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Lesermeinungen (14)

zu 'Sprich dich aus: Wie hast Du deine Studioakustik optimiert?'

  • Skellington   23. Jul 2014   12:16 UhrAntworten

    Ich mach mal den Badass-Anfang: bisher gar nicht.

    @Felix: kann mir grob vorstellen, was du mit "Diffusor" meinst ;)

  • Wellenstrom   23. Jul 2014   16:36 UhrAntworten

    Nee, kann zwar durchaus Sinn machen, keine Frage.
    Aber ich brauche 'nen Raum in dem ich mich wohl fühlen kann, wenn ich darin komponiere und aufnehme. Bei der Raumgestaltung hört für mich der Perfektionismus in Sachen Sound auf. Für das bissken mehr Aufnahmequali nehme ich die optische Versaubetelung des Zimmers nicht in Kauf.

    • Akustiker   23. Jul 2014   17:09 UhrAntworten

      Hallo Wellenstrom,

      daran sieht man das du keine Ahnung hast.

      • Skellington   23. Jul 2014   17:19 Uhr

        Autsch.

      • Felix Baarß (delamar)   23. Jul 2014   17:23 Uhr

        Hallo Akustiker,

        war das jetzt wirklich nötig? Fruchtbarer wäre es, wenn Du etwas Konstruktives beitragen und ein paar knackige Tipps geben könntest...oder wenn Du kapitulierst und (wohl nicht ganz unberechtigt) sagst, dass das Thema besser nicht in leicht verdaulichen Kommentaren abgehandelt werden sollte. Ich bin aber überzeugt, dass da was geht. :) Also würden wir uns sehr über Deinen Input freuen.

        Gruß,
        Felix

  • P.Chris   23. Jul 2014   17:06 UhrAntworten

    Mit Stoff bespannte oder darübergelegte Funktionstrennwände sind eine sehr gute Alternative für jeden, der aus seinen Räumlichkeiten keine fest installierten Isolationskammern machen möchte und gute Diffusor-Eigenschaften benötigt, um Aufnahmen trocken zu legen.
    Für Menschen mit klaustrophoben Ängsten übrigens eine sehr dankbare Alternative hinsichtlich enger Kabinen.

    Man kann auch Stativleinwände, bzw. Projektionsleinwände als Trennwände zweckentfremden, da diese deutlich günstiger sind als Funktionstrennwände.

    Mit etwas handwerklichen Geschick, Zeit und Lust lassen sich solche Trennwände kostengünstig selbst bauen (ein paar Alu-Gestänge aus dem Baumarkt für selbst geschraubte Stative/Rahmen und billiger Stoff wie z.B. 4x Fleece-Tagesdecken a 3 Euro.

  • Wellenstrom   23. Jul 2014   18:03 UhrAntworten

    @ Akustiker

    Tja, so isses halt.
    Der Eine meint, 'ne Menge Ahnung von irgendwas zu haben und der Andere macht stattdessen lieber Musik & Recording als sich aufzublasen.
    Im Übrigen ist die Akustik hier bei mir doch halbwegs im grünen Bereich. Insofern - kein Problem.

  • Hirade   24. Jul 2014   07:17 UhrAntworten

    Ich habe das Glück dass der Raum aus schrägen Wänden und Decken besteht und keine Parallele Flächen aufweist. Holzdecke und Hochfloor Teppich tun ihr weiteres dazu. Sprich, die Gesangsaufnahmen sind ohne Zutun bereits sehr trocken und es ist kein Raum hörbar.

    Hätte ich nicht einen solch optimalen Raum, würde ich mit Stellwänden arbeiten. Die können sehr effizient sein, und können jeder Aufnahmesituation angepasst werden.
    Wände würde ich gezielt mit Schallabsorbern bestücken, so auch die Decke, wobei diese Absorber dann schräg einstellbar sein sollten, halt eben ähnlich wie die Stellwände.

  • Condor   24. Jul 2014   10:13 UhrAntworten

    Hallo !

    Ich komme noch aus der Generation, und dazu noch aus der DDR.
    Da waren die Mittel ziemlich knapp und Not machte aber erfinderisch.

    Meine ersten Versuche, waren wirklich ein Sessel mit drei Sofakissen und Mikrofon in der Mitte.
    Diesen Tipp gab es wirklich in einem Buch, welches ich mir gekauft hatte.
    Nun wo ich die Möglichkeit hätte, mir alles vom feinsten zu machen, vernachlässige ich die Acoustik, weil ich meine, in meinem 16² Meter Studio, die Wände voll mit Deko Büchern und Regalen, gibt es zumindestens mal kein Flatter Echo.
    Da ich meistens mit VST Instrumenten arbeite, und nur Gesang aufnehme, kriege ich das nach meiner Meinung auch mit einem Micscreen ganz gut in den Griff.

    Die Ergebnisse sprechen eigentlich dafür. Ich habe auch schon mit einem Gate gearbeitet, das ist aber ziemlich fadenscheinig, wenn man hart an der Grenze operiert.

    Ich weiß, das die Meinungen beim Micscreen auch auseinander gehen, habe aber im Gegensatz schon Top Productionen gehört, die genauso aufgenommen werden.
    Da ich noch nich in den Genuss gekommen bin, mal in einem 100%ig optimierten Raum zu recorden, muß ich mich mit meinem Fazit auch ein wenig bedeckt halten.
    Bin aber schon der Meinung, daß dieses Thema machmal etwas überbewertet wird. Wenn man einige grundsätzliche Dinge beachtet, brauch man keine wahnsinnigen Summen für Akoutstik - Maßnahmen.
    Würde ich lieber in was schickes für Audio Hard oder Software investieren.

    LG Condor

  • Beatpresse   24. Jul 2014   12:32 UhrAntworten

    Hallo,
    bei Beatpresse halten wir es wie Condor. Selbst ist der Beatbastler. Die Monobox steht nicht zu nah an der Wand und unsere Räume sind herrlich klein und vollgemöbelt. Es gibt bei mir keine gerade Wand mehr, wegen der Soundblocker und -zerstreuer in Form offener Bücherreagle, des Bettes und der Vorhänge - vlt. steige ich auf Molton um. Aufgenommen wird im Schrank (supertrocken). Wir haben ihn mit Pryramiden- und Matratzenschaumstoff ausgekleidet und wenn es da mal nicht passt haben wir eine gepolsterte Ecke. Für Rap und Country super geeignet. Wenn wir mal Profis sind und unsere Einnahmen stimmen oder wir 100Prozent professionelle Recordings haben wollen gehen wir in ein Tonstudio. Bei der saect. suchen sie immer Leute für Projektarbeiten. Die Räume da sind toll aber unsere sind auch funktional.

    Beste Grüße
    Martin

  • and-y   24. Jul 2014   13:23 UhrAntworten

    Hallo,
    ich habe mir für mein Homestudio vor rund einem Jahr die Mühe gemacht und selber Absorber gebaut (Holzrahmen, Steinwolle rein, Stoffbezug drüber).
    Habe jede Ecke mit einer Bassfalle versehen und zusätzlich auch nocheinmal 8 Absorber im Raum aufgehangen und bin von den Aufnahmen und auch schon von dem trockenen Sound des Raum absolut überzeugt. Mein nächstes Projekt sind Skyline Diffusoren für welche es ebenfalls tolle Anleitungen auf Youtube gibt.

    Da ich die Elemente in meinem Zimmer aufgehangen und nicht geklebt habe kann ich je nach Bedarf auch Absorber aus dem Raum schaffen wenn der Sound mal etwas mehr Raum benötigt z.B. Akustik Gitarre...

    Gruß and-y

  • Alex 28   24. Jul 2014   14:30 UhrAntworten

    Raumoptimierung,

    was für ein komplexes Thema und eines vorweg, den absolut perfekten Raum gibt es nicht und wird es auch nicht geben.

    Die allerbeste Akustik, meinte mal einer, habe man in der freien Natur.

    Aber mit bedacht, Verstand und langsamen herantasten kann man mit relativ wenig Aufwand eine Menge erreichen.

    Ich habe mich durch die Foren gelesen und mir das herausgesuchgt was ich mir zutrauen würde zu bauen.

    Dann das, ich denke mal bekannteste Messmikro unter Homis, Behringer 8000.... , die ganaue Typenbezeichnung fällt mir gerade nicht ein, gekauft und einfach angefangen mit Messen, Stück für Stück den Raum zu optimieren.

    Begonnen hab ich, ich denke mal dem aufwendigsten Problem, dem Bass. Hier verwendete ich Rockwool Sonorock. Ich kaufte erst einmal 2 Pakete und kaufte dann geschätzt nach. Am ende verbaute ich davon 7 Pakete.

    Dann ging es im Breitband mit Basotect weiter. Hier hätte ich im nachhinein wohl etwas sparen können und Rockwool Thermarock verwenden können.

    Zu guter letzt baute ich mir dann noch einen Difffusor nach diesem Modell hier:

    http://www.subwoofer-builder.com/qrdude.htm

    Ob jetzt jeder in meinem Raum klarkommen würde, kann ich nicht sagen. Ich kann so jedenfalls arbeiten und meine Mixe klingen so wie sie klingen sollen.

  • Melow   24. Jul 2014   15:05 UhrAntworten

    Wenn man keine Kohle hat, Bücherregal, Eierkartons, Pressspanplatten, alte Bettspannbezüge. ;)

  • Skellington   24. Jul 2014   15:30 UhrAntworten

    Gelbe Säcke (gefüllt) können auch zur Diffusion beitragen ;-)

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