Sprich dich aus: Solo oder Combo?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Solo oder Combo?

Berichte uns von deinen musikalischen Gewohnheiten: Machst Du lieber alleine oder gemeinsam mit anderen Musik? Verrate uns, was Du am Solomusikerdasein so schätzt oder warum das Jammen mit Kollegen unbezahlbar ist. Oder ist beides für dich in gleichem Maße heilig? Sollte es bei dir gar von Instrument zu Instrument unterschiedlich sein? Und wendest Du bei der Musikproduktion einerseits und der Aufführung andererseits verschiedene Praktiken an? Wir sind sehr gespannt auf deine Erfahrungen aus Homestudio, Proberaum und Bühne, also würden wir uns sehr über deine Feedback freuen – gleich hier unten findest Du wie üblich die Kommentarbox.

Umfrage: Sprich dich aus

Mir ist es am liebsten, gemütlich in meiner Bude zu sitzen und die Herrschaft über die Klänge an mich allein zu reißen. Einerseits nervt es niemanden, wenn ich eine Viertelstunde lang minutiös an der Hüllkurve eines einzigen Sounds feile und zum Zweiten bekomme ich meist bessere Tracks auf die Reihe. Ich warte allerdings sehnsüchtig auf den nächsten Electribe, um endlich ein All-in-One-Gerät für Jams mit Kumpels in der ganzen Weltgeschichte zu haben! So ist es für mich definitiv auch eine Frage des richtigen Werkzeugs.

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Lesermeinungen (5)

zu 'Sprich dich aus: Solo oder Combo?'

  • IrgendeinThomas   19. Nov 2014   23:43 UhrAntworten

    Bei mir kommt es immer darauf an mit wem ich zusammenarbeite, wenn ich die Person als äußerst kompetent und fachlich versiert einschätze arbeite ich sehr gerne mit dieser zusammen. Genauso bei Musikern die ihr Instrument sehr gut beherrschen oder sehr gut singen können. In beiden Fällen betrachte ich es als Bereichung (ich kann ja schließlich auch nicht Allles...singen zB garnicht, viele Instrumente noch nicht ein einziges mal angefasst), vorausgesetzt man versteht sich auch menschlich halbwegs. Bei Querulanten, notorische Dauernörgler die keine konstruktive Kritik beitragen, Dilettanten die sich maßlos selbstüberschätzen,...kann ich natürlich auf eine Zusammenarbeit verzichten. In einer Band spiele ich aber nicht, bei mir versteht sich das dann eher auf temporäre Zusammenarbeit für gewisse Stücke. Solange es jedenfalls in positiver Art und Weise paßt finde ich eine Zusammenarbeit viel besser als sich ständig nur alleine vor der Außenwelt abzukapseln...mit mir alleine zu unterhalten oder von mir selbst Ratschläge einzuholen ist ja - geschweige denn von oben angeführten Punkte die ich einfach nicht machen kann - irgendwie nicht so das Wahre.;-)

  • Condor   20. Nov 2014   12:52 UhrAntworten

    Sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit falschen fuffzigern und Möchtegern Darstellern, bis hin zu Frau ausspannen.

    Nie wieder als Combo oder Band.

    Früher oder später kracht es da sowieso.
    Gib natürlich ganz spärliche Ausnahmen.

    LG Condor

  • P.Chris   20. Nov 2014   16:33 UhrAntworten

    Mir sind beide Arbeitsweisen gleichermaßen lieb und heilig.

    An der Teamarbeit schätze ich die Produktivität in der man sich gegenseitig ergänzt.
    Bei einer Zusammenarbeit ist mir wichtig, das der musikalische Background stimmt und einer den anderen versteht, worauf man hinaus möchte.
    Ich mag es sehr mit Leuten zusammen zu arbeiten, die Dinge auch genau so umsetzen können, wie man sich das gedacht und vorgenommen hat.
    Ob nun der Vollprofi oder der Amateur- der aber sehr begabt ist, sich leiten lassen kann und lässt und sehr schnell dazu lernt und man zu verwertbaren Ergebnissen kommt.

    Was ich an einer Zusammenarbeit nicht mag, sind Leute, die von dir 110 % Professionalität verlangen, aber selbst nur 0,1 % mitbringen, weil schlichtweg untalentiert und nicht lernfähig, bzw. nicht Willens, genauso viel Energie und Arbeit einzubringen, wie sie von einem anderen erwarten.

    Ein klein wenig lieber ist mir allerdings immer die Solo-Arbeit.
    Die Dinge mit Ruhe und Geduld entwickeln, ausarbeiten, verfeinern zu können.
    Sich die Zeit für Details und Experimente nehmen oder ein Projekt auch ganz einfach mal ruhen lassen und abschalten zu können.

  • fatman   22. Nov 2014   12:08 UhrAntworten

    Musikmachen = Komponieren, lieber alleine. Musizieren = Instrument spielen, gerne mit Anderen. Kann aber auch andersrum sein, wenn das Ergebnis stimmt!

  • Skellington   23. Nov 2014   00:42 UhrAntworten

    Es kommt auf den Kontext an. Wie fatman schon sagte: wenn es ums Komponieren bzw. Arrangieren geht, am liebsten alleine. Da ist es eher kontraproduktiv, wenn jeder noch eine Idee beisteuert. Das Resultat, meist ein Bastard, bleibt an Stringenz und Durchdachtheit eigentlich immer hinter dem zurück, was man alleine schaffen kann.

    Auf der Bühne hingegen kann es wahrhaft magische Momente geben, wenn man tatsächlich mit anderen ZUSAMMEN spielt, alle an einem Strang ziehen und einander zuhören. Heute gerade erst wieder erlebt :)

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