Sprich dich aus: Wo und wie setzt Du Saturation & Verzerrung ein?

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Umfrage: Sprich dich aus

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Saturation & Verzerrung

Welche Effektgeräte, (Pre-)Amps oder Plugins verwendest Du, wenn Du ein Signal sättigen oder stärker verzerren willst? Unterscheiden sich deine Arbeitsmittel je nach dem zu bearbeitendem Klangtyp? Hast Du ein paar Tricks auf Lager, mit denen sich etwa Vocals, Synthesizer oder Drums gut bearbeiten lassen? Welche produktionstechnischen Tricks im Umgang mit Sättigern, Overdrive-Effekten, Verzerrung bzw. Distortion, Fuzz etc. möchtest Du uns verraten? Genügen kostenlose Plugins wie Klanghelm IVGI deinen Ansprüchen? Wie sieht es mit der Emulation von oder gar echten Bandmaschinen von Studer, Tascam & Co. aus?

Umfrage: Sprich dich aus

Für das leichtes Anwärmen aller möglicher Sounds nutze ich ab und zu das erwähnte Gratis-Plugin mit niedriger Effektintensität. Wenn es etwas »knuspriger« oder doch extrem krachledern sein soll, sind die virtuellen Gitarrenverstärker von Lepou ganz gut, während die kostenpflichtigen iZotope Trash (damals noch in Version 1 ausgiebig genutzt) und Ohm Force Ohmicide absolut großartig sind. Hätte allerdings auch gerne so ein Pedal von Chandler

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Lesermeinungen (4)

zu 'Sprich dich aus: Wo und wie setzt Du Saturation & Verzerrung ein?'

  • Maurice   27. Nov 2014   09:11 UhrAntworten

    Stimme dem Anwärmen zu, sogar ebenfalls hier mit Klanghelm.

    Jeder Bus bekommt eigentlich von mir ein wenig Saturation.

    Auch wenn es in meinem Genre üblich ist (Metal, Death Metal), so lege ich ein Distortion lediglich parallel dazu, um es etwas drückender wirken zu lassen. Früher ging es ja lediglich um eine NY Kompression, aber Distortion ist da doch deutlich üblicher heutzutage...

  • Ramon Smith   27. Nov 2014   09:27 UhrAntworten

    Ich hab den Camel Crusher (mitlerweile Freeware!) wiederentdeckt und nutze ihn für Vocals und manchmal auch für Drums. Alles dominante gefilter und parallel hinzugemischt dickt der den Sound schön an :)

  • Beatpresse   27. Nov 2014   10:27 UhrAntworten

    Wenn mal eine Snare nicht richtig rauskommen will - z.B. WurlitzerSounds ect. dann verwenden wir den Decimort von D16 Group. Das ist zwar ein Bitcrusher aber man kann den Sound, mit dem Eingansgain und dem Dry/Wet schön formen, verdichten und saturieren. Hin und wieder mischen wir viele Instrumente in einer Gruppenspur mit NI GuitarRig. Einfach durch einen Amp bzw. mit etwas Distortion um die Sounds mehr aus einem Guss erscheinen zu lassen;)

  • P.Chris   27. Nov 2014   11:39 UhrAntworten

    Für dezente Sättigung im Mix setze ich das Nuendo interne Plug-In Magneto ein, das für mich recht nahe an guter alter analoger Bandsättigung dran ist, bzw. sehr gute Ergebnisse erzielt.
    Es klingt warm, kompakt und dabei dennoch sehr sauber, ohne den Mix stark verzerren oder klirren zu lassen.
    Magneto ist ohnehin auch nicht dazu gedacht, es übertrieben krachen und knacken zu lassen.

    Wenn es dann doch mehr sein soll und satten Druck im Mix braucht, habe ich den Maximus von Imageline für mich entdeckt.
    Eigentlich eine fundamentale Waffe für den ganzen Loudness-Irrsinn, wenn aber vernünftig eingesetzt (mit einem Mixanteil von 15-35%), erzielt man erstklassige, stark angefettete und dennoch saubere Ergebnisse. Ein Mix/Signal lässt sich mit dem Maximus sehr komfortabel und in frei justierbaren, 4 voneinander unabhängigen Frequenzbändern und diversen anderen Parametern (Panning, Expander etc.) bearbeiten und sättigen, bzw. je Frequenzband auch ungesättigt durchschleifen.
    Für mich zu einem meiner absoluten Lieblingswerkzeuge geworden.

    Zum Verzerren für finale Aufnahmen wird noch die alte analoge Schule mit diversen Combos benutzt.
    Wenn es aber mal ganz schnell oder nur zum rumspielen sein soll, dann kommt gerne auch Brainworx Rockrack oder NI`s Guitar Rig (der von mir aber überwiegend zum Verwurschteln von Synthiesounds genutzt wird) zum Einsatz.

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