Sprich dich aus: Wo liegt deine musikalische Schmerzgrenze?

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Musik & Schmerz - Wo liegt deine musikalische Schmerzgrenze?

Die musikalische Schmerzgrenze - wo hört der Spaß auf? | Bild: Leon F. Cabeiro [Ausschnitt, CC BY 2.0]

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Wo endet die musikalische Toleranz?

Neben einem gewissen Limit in puncto LautstÀrke haben wohl viele Hörer musikalische Toleranzgrenzen. Musikalisch intendierter Krach, »harte« Musik aller Art und das, was gemeinhin unter »Noise« klassifiziert wird, markiert oft eine solche Grenze. Wie goutierst Du derlei klangliche Extreme?

Es gibt aber wie angesprochen noch eine andere, rein Àsthetisch fundierte Art des musikalischen Missfallens: Wie sehr knirschst Du mit den ZÀhnen, wenn es gilt, nervtötende Musik im Fernsehen, Radio oder sonstwo zu ertragen? Wo kannst Du dir partout nicht zusammenreimen, wie mensch so etwas gut finden kann?

Aus meinem NÀhkÀstchen

Punkt I: Ich halte krachtechnisch einiges aus und mag experimentellen Noise, sofern ein gewisses Maß an Kunstfertigkeit an den Tag gelegt wird – zum Beispiel Merzbow. Oder die weniger beißenden, aber Ă€hnlich schroffen Sounds, die modulare Synthesizer zaubern können. Außerdem weit oben auf meiner Liste: ordentlich knĂŒppelnder, (in Maßen) guttural-gurgelnder, gut abgemischter Slam bzw. Brutal Death Metal sowie sonstige eher klassisch instrumentalisierte Musik am Rande des Irrsinns.

Punkt II: Hau mir ab mit hampeligem Neo-Elektronik-Unfug Ă  la Avicii! Oder Easy Listening mit HawaiitapetenĂ€sthetik, Panflöten-Overkill und cheesy Synth-Pads! Oder der Art von Volksmusik, die durch Schlager bzw. Kirmes-»Techno« pervertiert ist (wie seit den 90ern im deutschen Fernsehen und nun in den AprĂšs-Ski-HĂŒtten). Und schließlich Gestalten wie Andrea Berg oder Helene Fischer in ihrer sterilen Routine und der perfiden Mischung aus Keuschheitsversprechen und Anbiederung.

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Lesermeinungen (52)

zu 'Sprich dich aus: Wo liegt deine musikalische Schmerzgrenze?'

  • P.Chris   05. Mrz 2015   14:19 UhrAntworten

    Auch wenn es gar nicht so mein Ding ist, aber gut abgemischten "Krach" (hinsichtlich Sound), von Experimental ĂŒber Dubstep bis Death-Metal, kann ich durchaus auch mal lĂ€nger ertragen.
    Wenn es aber an allen Ecken und Enden nur noch screamt und Overkilled ist, dann ist das fĂŒr mich nur noch vorsĂ€tzliche Körperverletzung.
    Das hat nichts mehr mit kĂŒnstlerisch interpretierten Krach zu tun, sondern einfach nur mit Mangel an know-how, wie man Krach noch halbwegs genĂŒsslich hörbar ertrĂ€glich macht oder ganz einfach "Musik von tauben Menschen fĂŒr taube Menschen" ist !

    Hinsichtlich kĂŒnstlerischen Aspekts, betrachte ich insbesondere strukturlose experimentale Musik, die in etwa mehr mit ersten musikalischen Gehversuchen oder durch Zufallsgenerator "verursachtes" Konstrukt zu tun hat, als regelrechte BelĂ€stigung nicht nur guten- sondern jeglichen Geschmacks.

    Nicht das man mich missversteht, denn ich mag durchaus experimentelle Musik, ob Klassik oder E-Musik.
    Sie muss aber eine besondere (oder sich mehrere wandelnde) Stimmungen und Ambiente erzeugen.
    Bei Experimentiermusik die nirgendwo hin fĂŒhrt und auch nicht weiß wo sie eigentlich hin möchte und einfach nur "irgendwas" ist und nach kreativer Einfallslosigkeit und einem umgekippten Sack Reis klingt, endet nicht gleich meine musikalische Toleranz, aber zumindest mein Horizont !

    Regelrechter Brechreiz und Kopfschmerz ĂŒberkommt mich beim Einkauf in kleinen SupermĂ€rkten (vorzugsweise in LĂ€den mit einem großen "E") und wenn dann dort zum Einkauf motivierend besagtes AprĂšs Ski-Gedödel, Kirmes-Techno und banalster Schmalzschlager ĂŒber die Lautsprecher dröhnt und einen lĂ€ngeren Aufenthalt und somit grĂ¶ĂŸeren Einkauf in diesen LĂ€den definitiv verhindert !

  • Merano   05. Mrz 2015   14:52 UhrAntworten

    In meiner Anfangszeit als Aufnehmer hatte ich mal eine Band zu Gast in meinem Studio, die irgendeinen HC/Punk/Aggro/Fressehauen machten. Wir nahmen die StĂŒcke auf und manchmal fand ich zwar es zwar hart aber geil.

    Als es dann aber ans Mixen ging, musste ich aussteigen.

    Immer wieder diese ultra böse aggressiven Stereotypen, schlugen auf meine verfeinerten GehörgÀnge - ich bekam fast einen Hörsturz.

    Ich beschloss, dann nie wieder was mit Bands zu machen, die Musik als Mittel empfinden, anderen wehtun zu wollen. Wirtschaftlich war das eine schlechte Entscheidung, weil im Regionalen Bereich ca 80% der Bands sich eher durch BrutalitÀt als durch MusikalitÀt definieren.

    Aber lieber arm und glĂŒcklich als reich und taub!

  • ORI$ON TIDE   05. Mrz 2015   15:02 UhrAntworten

    Hallo Musikfreunde!

    Ich kann mich der Felix'schen Meinung relativ passgenau anschließen. Wobei in Sachen LĂ€rm bei mir evtl. noch einiges mehr geht, z.B. dĂŒsterste Industrialbeats mit krachenden, verzerrten Drums und NoisewĂ€nden. Allerdings weniger zum gemĂŒtlichen Hören auf der Couch als eher in der abgefuckten Fabrikhallendisco...

    Seit ca. 25 Jahren habe ich fĂŒr mich Radio abgeschafft, weil da eigentlich nur Top100-Schrott kommt (ok, auch da gibt es ab und zu mal was Hörbares, aber dazu brauche ich kein Radio...). Leider muss ich aber doch manchmal beim Autofahren Radio "mithören" - und dann weiß ich wieder, dass meine Entscheidung damals absolut richtig war.

  • Condor   06. Mrz 2015   09:45 UhrAntworten

    Ja, das kann ich fĂŒr mich auch so kommentieren, dass ich fast kein Radio mehr höre, auch beim Auto fahren nicht.
    Wozu auch, denn neue Impulse kann man dort nicht mehr bekommen und die Musikredakteure leiden entweder an Geschmacksverirrung, oder sind mit starken Auflagen gezwungen den ganzen Schrott der einem den Tag so richtig vermiesen kann, so zu prÀsentieren.

    Eine gesunde Mischung mit von allem Etwas bekommt heute wohl keiner mehr hin. Tolerieren sollte man eigentlich jede Art von Musik. Ob man sich dann persönlich dafĂŒr begeistern kann, ist eine ganz andere Sache.
    Ausserdem ist das wohl auch stark von Altersgruppen her abhÀngig.

    Persönlich bin ich schon ganz lange mit Musik unterwegs, und kann nur mitleidig lĂ€cheln ĂŒber Kommentare, die sich in ĂŒbelsten Schimpfkanonaden ĂŒber Schlager wie Berg und Fischer ergehen.

    In keiner Branche sieht man so viele glĂŒckliche und zufriedene Menschen, wie bei Veranstaltungen bei denen diese Musik gespielt wird. Ob man es wahr haben will oder nicht: Der Schlager lebt und befindet sich weiter auf dem Vormarsch. Da sind mittlerweile so viele moderne Elemente drin enthalten.

    Das beginnt sogar die Jugend fĂŒr sich zu entdecken.

    Hört Euch doch mal die Songs zu Auswahl des alljĂ€hrlichen Song Contests an. Da wird einem kotz ĂŒbel.
    Der einzige, der noch ertrÀglich wÀre, hat abgesagt.
    Na Hallo??????

    Condor

  • Mattes   07. Mrz 2015   08:27 UhrAntworten

    Das ist ja schon fast eine Steilvorlage um mal ordentlich ĂŒber die Musik"industrie" vom Leder zu ziehen :), aber ich beherrsch mich, bis auf das:

    Die Überflutung mit "convenience" Mucke, wie z.B. oben erwĂ€hnter Kiddi-Tekkno-Schlager verursacht WĂŒrgereiz. Ist keine Kunst mehr, sondern gezielt auf bestimmte "Konsumenten" hinproduziert. Also gezielt GefĂŒhle zu Manipulieren mittels des lymbischen Systemes um Kohle zu scheffeln. Bin da evtl. etwas ĂŒbersensibel, aber ich werd aggressiv von dem Gedudel. Körperverletzung. Augen kann man zu machen, weghören is nich, es dringt ein ... :)

  • IrgendeinThomas   10. Mrz 2015   01:42 UhrAntworten

    Ich bin generell ein sehr wĂ€hlerischer Musikhörer dem seine eigene Schmerzgrenze mal schnell erreicht ist. Das hat aber wie Condor erwĂ€hnt nichts mit Toleranz zu tun...ich toleriere jede Art von Musik außer wenn sie mit radikalen Liedtexten hasserfĂŒllte Botschaften rĂŒberbrigen soll. So hat natĂŒrlich auch Schlager seine Daseinsberechtigung, da sie viele Leute glĂŒcklich macht und mit harmlosen Botschaften daherkommt, aber fĂŒr mich persönlich eine Garantie um bei mir Unwohlsein und Kopfweh zu erzeugen weswegen es auch mein Recht ist es fĂŒr mich selbst abzulehnen. Ich denke es wĂŒrde bei mir auch generell nicht viel Sinn machen Beispiele zu nennen wo meine Schmerzgrenze erreicht ist als eher Beispiele zu nennen wann ich mich warum fĂŒr eine Musik begeistern kann denn das ist in Relation zur Gesamtmenge an existierender Musik sicherlich nur der Bruchteil. Ohne jetzt allzu sehr auszuschweifen ist fĂŒr mich zum einen KreativitĂ€t sehr wichtig, so eintönige sich stĂ€ndig wiederholende MusikstĂŒcke sind fĂŒr mich totlangweilig, ebenso erwarte ich ein gutes professionell klingendes Arrangement und gewisses Know-How und Talent wie man interessante, abwechslungsreiche HarmonieverlĂ€ufe erzeugt, falls elektronische Stilelemente vorhanden sollte eine gute, kreative Sound-Auswahl ebenso dazugehören welche gut zu den restlichen KlĂ€ngen und Instrumente paßt - eventuell Liebe zum Detail hörbar statt oberflĂ€chlich, lieblos ausgewĂ€hlte 0815-KlĂ€nge. Es sollte generell nicht einfach nur wie austauschbare Musik klingen weil andere SĂ€nger und Musiker sowas schon in Ă€hnlicher Form tausende Male so gemacht haben und dann letztendlich ein Ei dem Anderen Ă€hnelt. NatĂŒrlich sollte dann auch die KlangqualitĂ€t, der Mix auf hohem Level sein, aber sowas setze ich bei professionellen Produktionen sowieso voraus. Wie man sich vielleicht vorstellen kann findet man alles zusammen nicht so oft es sei denn man legt meine Kriterien viel zu schwammig aus.;-)
    Übrigens...der Einfachheit halber schreibe ich hier mein Feedback zum neuen Delamar-Design rein...ich fand es zuvor vorteilhafter all die BeitrĂ€ge auf einmal auf der gleichen Seite zu sehen als zunĂ€chst irgendwo unten neu aufklappen zu mĂŒssen. Zuerst habe ich ja gedacht es hĂ€tte noch kein Einziger einen Beitrag dazu verfasst da erst nach diverse links und Bildchen ("relevante Artikel", "noch mehr dazu",...) ein KĂ€stchen mit "5 Lesermeinungen" kam.

  • Kahlbert   13. Mrz 2015   15:24 UhrAntworten

    Schmerz und Nerv? Das ist einfach ...

    Nr. 1: DR << 8
    Nr. 2: Tee-Schmerz AutoTune

    • Felix Baarß (delamar)   13. Mrz 2015   16:32 UhrAntworten

      :D

  • fatman   13. Mrz 2015   16:03 UhrAntworten

    Meine Schmerzgrenze hat sich in 45 Jahren immer wieder geĂ€ndert. Mein heutiger Standpunkt hĂ€tte nur temporĂ€re GĂŒltigkeit. Ich denke, Musik-geschmack hat auch etwas mit Weiterbildung und Reife zu tun. Anders sieht es bei Musiktexten aus. Alles was menschenverachtenden Charakter oder langweilig ist, hab ich noch nie gemocht. Dementsprechend habe ich auch kein Interesse an der meisten Musik aus der deutschen und auch angelsĂ€chsischen Schlagerecke, dem Hip Hop und den fanatischen Rechten und Linken.

  • Mokka   03. Aug 2017   14:11 UhrAntworten

    Kennt ihr das ?
    Kinder laufen durch einen Tunnel, UnterfĂŒhrung o.Ă€. und fangen an zu kreischen.
    Es hallt ja schließlich alles so schön nach.
    Man kreischt mit den Echos noch lauter und lÀnger um die Wette.
    Das haben wir frĂŒher aus Spaß ja auch gemacht.
    Das Gleiche PhĂ€nomen lĂ€sst sich seit langer Zeit im Popkommerz, bzw. bei angesagten "SĂ€ngerinnen" wie Adele, Rihanna und wie sie alle heißen, beobachten.
    Jeder versucht sich mit noch mehr Stimmgewalt und Puste zu ĂŒbertrumpfen.
    Da Vokale prĂ€destiniert fĂŒr lautstarke Hall und Echofahnen sind, wird auch im Refrain extrem viel auf Ah, Oh, Ih, Eih usw. gesungen, bzw. gekreischt.
    Daher sind viele Songs auch nur noch ein banales Gekreische, das mir persönlich die Sicherung durchbrennt, wenn ich mal das Radio einschalte (und gleich wieder aus).

    Schlimm finde ich, das dieser "Trend" mittlerweile auch fast allen NachwuchssĂ€ngern/in eingeredet wird, man mĂŒsse noch lauter und lĂ€nger screamen können als die Konkurrenz. Schließlich reiche es ja nicht nur aus, eine außergewöhnliche Stimme zu haben, sondern eine außergewöhnlich laute Stimme haben zu sollen.
    (Eine weitere Form des Lautheitskrieg).

    FĂŒr mich hat vielerlei Musik, vor allem mit weiblichen Leadvocals, zu 90% mit nichts anderem mehr zu tun, als mit in Tunneln lautstark kreischenden Kindern.
    Und Spaß macht das alles auch nicht mehr !

  • Adam Querbach   03. Aug 2017   15:19 UhrAntworten

    Generell "moderne" "Musik"

    • Michael Einberger   03. Aug 2017   19:41 UhrAntworten

      Traurig, aber ich mag alles vor 1990 auch lieber.

    • Adam Querbach   03. Aug 2017   20:01 UhrAntworten

      Am schlimmsten find ich die 2010er, die 2000er waren in ordnung, 90er feier ich sehr, 80er auch, alles vor den 80ern ist mir dann aber schon zu alt

  • Chris Kunze   03. Aug 2017   16:11 UhrAntworten

    Obwohl ich Metalfan bin raffe ich Black Metal nicht wirklich. Zumindest den ''trve'' Black Metal. Wenn das Genre vorschreibt wie der generelle Sound klingen soll dann bin ich mit meinem Latein am Ende - Gitarrensound der nur aus fissligen Höhen besteht, ein Bass der kaum wahrnehmbar is und Drums, die wie ne DieselfrĂ€se tuckern. Aber yeah, voll Brvtal und Kvlt und Trve.... und klingt wie mit ner Kartoffel aufgenommen >.> Von der HĂ€rte her darfs allerdings alles mögliche sein. FĂŒr meinen Geschmack is Nile die obere Grenze. Die sind grad noch im Rahmen des hörbaren bevor es absurd wird :D

    • Steffen Hustert   03. Aug 2017   20:20 UhrAntworten

      Ja man, sehe ich auch so. Das gleiche PhĂ€nomen gibt's aber auch bei Old School Death Metal... klingt genauso scheiße. Was hĂ€ltst du von Cryptopsy oder Origin, oder ist das noch unterhalb von Nile? :D

    • Chris Kunze   03. Aug 2017   20:37 UhrAntworten

      Steffen Hustert Beide Bands sind imo sehr Ă€hnlich zu Nile. Origin sogar noch etwas mehr als Cryptopsy. Also von der Hörbarkeit wĂŒrds ichs auf ein Level mit Nile setzen. Also durchaus noch hörbar^^ Bzgl. Old School Death is es so ne Sache. Also die ganz ganz frĂŒhen Werke von Dismember zB wĂŒrde ich heute auch niemandem mehr empfehlen, der Wert auf hochqualitatives Mixing legt. Aber an und fĂŒr sich gibs da (zumindest vom skandienavischen Old School Death) paar gute Sachen. Im Prinzip fußt ja die komplette Existenz vom skandinavischen Old School Death auf dem Boss HM-2 und das is irgendwie auch schon wieder geil wenn man das bedenkt xD

    • Philljo Records   04. Aug 2017   12:07 UhrAntworten

      Interessant!^^
      Das da ausgeflippte Techniken dahinter stecken ist wird wohl ausen vor gelassen! Lamb of God z.B. is richtig gut! Da flippe ich eher bei Ballermann Hits und dem ganzen Mainstream Pop MĂŒll aus, als bei so etwas! ;) :D

    • Philljo Records   04. Aug 2017   12:08 UhrAntworten

  • Marc Echo   03. Aug 2017   16:48 UhrAntworten

    Ich muss sagen dass mir dieser 08/15 Pop-Schrott tierisch auf die Eier geht. Ich meine hier klingt doch wirklich jedes Lied und oft jeder Interpret gleich. Dann kann ich diesen grauenhaften Assi-Deutschrap mit diesen Grammatikalischen Unwuchten ĂŒberhaupt nicht nachvollziehen. Gleiches bei verrĂŒckten elektronischen Musikstilen wie z.B. Goa oder Hardstyle oder ggf. Terrorcore.. ich mein wtf?!, 1000BPM und dann Alle schmeißen und keiner fĂ€ngt.
    Ich bin ziemlich tolerant was Genres angeht, mir gehen zum teil auch diese Genre-Elitisten auf die Nerven, ich höre Musik von Ambient bis hin zum Deathmetal. Aber vieles in der Musik muss einfach nicht sein :D

    • Bastian KĂžrting   03. Aug 2017   18:29 UhrAntworten

      Ich höre zwar kein Metal, aber ansonsten stimme ich dir voll und ganz zu.

    • Niklas BrĂŒckelmayer   03. Aug 2017   20:09 UhrAntworten

      Goa, Hardstyle und Terrorcore ist das selbe, alles @1000 bpm
      Mhm....interessant

    • Steffen Hustert   03. Aug 2017   20:12 UhrAntworten

      Hmm dann hast du bisher den falschen Goa gehört

    • Philljo Records   04. Aug 2017   12:10 UhrAntworten

      Ach die Uffz Uffz Mucke is schon so ein Individuum! :D
      Aber muss echt nciht sein! ;)
      Joa und Rap is schon geil, bis eben auf die Reimesalat-whatever-keinflow-Texte.

  • John   03. Aug 2017   17:37 UhrAntworten

    Solange eine kĂŒnsterische Absicht nachweisbar ist und man an MĂŒhe in der Aufnahme QualitĂ€t nicht gespaart hat bin ich bis hin zu Brutal Death Noise zu haben. Zumal ich auf verzerrte Sounds abfahre solang sie als Beilage serviert werden.

    Es sind eher Sachen wie Rap, Hip Hop und dieses Soulgeflenne was mir derbe Gehirnblutungen verursacht. Ich kann sowas einfach nicht hören. Da bekomme ich echt Aggressionen. Das ist eher eine Seelische Schmerzgrenze, aber lieber brech ich mir ein Bein.

  • Danny Fries   03. Aug 2017   18:18 UhrAntworten

    Was gar nicht geht ist alles an Metal und diesen Neuzeit trap schrecklich

  • Ol Ba   03. Aug 2017   18:44 UhrAntworten

    Mir gehen eigentlich nur Stereotypen auf den Keks. Ich packe jedenfalls kein Genre in die Schublade. Wenn‘s gut gemacht ist, mag ich eigentlich alles mal.

  • Andreas Gatzsch   03. Aug 2017   18:51 UhrAntworten

    Popmusik und Schlager

  • Sascha Steez   03. Aug 2017   19:17 UhrAntworten

    https://m.youtube.com/watch?v=DwGQWiThJgw

  • Michael Einberger   03. Aug 2017   19:39 UhrAntworten

    Ich kann den ganzen deutschen Pop der letzten 7 Jahre nicht ab. Ich hab außerdem Hip Hop nie verstanden. Außer die Hosen. Die sind klasse. Kann man das ganze Wochenende reinkacken ohne das es auffĂ€llt.

    • El Kaputto   03. Aug 2017   20:25 UhrAntworten

      Eyh die Hosen sind voll bequem xD
      Aber was sich heute alles rapper schimpft is schon echt ne Schande
      Des schlimmste dran is das jeder meint er mĂŒsste der hĂ€rteste sein aber oft leider null Aussage und vor allem auch herzblut hinter den Texten steht

  • Steffen Hustert   03. Aug 2017   20:18 UhrAntworten

    Trap und EDM. Behinderte Musik fĂŒr behinderte leute. Und 95% der Deutschrapszene sind auch unhörbar. Ansonsten darfs bei mir von Death Metal bis Techno schön reinschroten. Was ich nicht checke sind bewusst scheiße aufgenommene Old school Black/Death Metal Platten und im 4/4 bereich Gabba und Hardcore. Wobei Gabba ja geile Kickdrums hat manchmal :D

  • El Kaputto   03. Aug 2017   20:23 UhrAntworten

    Schranz
    Jetzt mal ernsthaft Leute was soll das ĂŒberhaupt sein 😂

  • Szymon Ramses Ɓukawski   03. Aug 2017   20:31 UhrAntworten

    Vocals von Burzum gehen gar nicht

  • Peter Schips   03. Aug 2017   20:42 UhrAntworten

    Jedes musikalische Genre bietet gut gemachte StĂŒcke, aber auch weniger gut gemachte Sachen.
    Mit Hip-Hop werde ich nicht wirklich warm, da mir vieles zu monoton ist, aber wie immer: ... Geschmacksache.

  • Sven Schwindt   03. Aug 2017   20:50 UhrAntworten

    Also so Metal, Punk, Rap usw. ist nicht so meins aber das muss es auch nicht, wĂ€re auch zu eintönig wenn alle auf die selbe Mucke stehen wĂŒrden. Jeder ist auf seine Art Musikliebhaber und das ist auch gut so. Meine Richtung ist da eher schöner treibender Techno und Techhouse!

  • Trucker Toddy   03. Aug 2017   21:45 UhrAntworten

    Schwanzlutschermusik ist meine Schmerzgrenze... Musik ist das ja nicht einmal... nur ordinÀres Geplapper... untermalt mit Möchtegern-Samples.

  • Mike Zimmer   03. Aug 2017   21:57 UhrAntworten

    Deutschrock geht gar nicht.

    • Martin Schwarzelbach   03. Aug 2017   22:07 UhrAntworten

      Vorsicht! Mike Zimmer hat die grĂ¶ĂŸte Sammlung an Onkelz und Frei.Wild Merch Artikel ever! 😉😘

    • Patrick Matsumura   03. Aug 2017   22:11 UhrAntworten

      Schlager find ich mit Abstand die schlimmste Musik

    • Mike Zimmer   03. Aug 2017   22:47 UhrAntworten

    • Mike Zimmer   03. Aug 2017   22:47 UhrAntworten

  • Lothar Poeller   03. Aug 2017   23:25 UhrAntworten

    Dixieland

  • F im Urlaub   03. Aug 2017   23:50 UhrAntworten

    Ich schwanke immer zwischen sch* Musik die gut gemacht ist und guter Musik, die schei* gemacht ist.

    • F im Urlaub   03. Aug 2017   23:53 UhrAntworten

      GrĂŒĂŒtze an Mok

  • Ion Zed   04. Aug 2017   00:15 UhrAntworten

    Ich mag rap nicht und kreisch/brĂŒll/schrei rock nicht. Halt ich nicht aus.

  • Alex Frei   04. Aug 2017   01:31 UhrAntworten

    Da Heazxö bling bling Da Much marc Marc Alexander Langeder

  • Martin Schmidt   04. Aug 2017   09:04 UhrAntworten

    Bei EDM, Schlager, Volksmusik und Deutschrap hört bei mir der Spaß auf. Sonst bin ich eigentlich ziemlich schmerzbefreit was die HĂ€rte der Musik angeht, vor allem in die Richtung Techno.

  • Patrick   04. Aug 2017   11:05 UhrAntworten

    So, dann geb auch ich noch mal schnell meinen Senf dazu. Ich hab im Grunde genommen eine ziemlich tolerante Einstellung zu diesem so genannten modernen Pop, aber einiges muss nicht sein. Wo's mir die sprichwörtliche Kette aushĂ€ngt, sind diese Achtung und Erfolg heischenden DJs, die sich selbs tschenkelklopfend abfeiern lassen, wĂ€hrend jene, die fĂŒr die Songs eigentlich geradestehen, wie die SĂ€ngerinnen, die den Song eigentlich auch zu dem machen, was sie sind, gewaltig ins Hintertreffen geraten. In Wahrheit brauchen diese DJS ja nur die Stimmen, aber bei Live-Sessions krĂ€ht da irgendein Hahn noch danach, wer diesen Song gesungen hat? Nein, wieso auch? Der DJ steht da, zieht seine Show ab und das war's dann auch schon. Bei Deutsch-Rap muss ich auch aussteigen, eigentlich generell bei Rap, aber schön und gut, ist halt nicht meine Richtung.

    Irgendwo weiter oben war auch was Interessantes zu lesen, von wegen den NachwuchssÀngerinnen wird eingeblÀut, nicht nur schön und gut zu singen, sondern auch gut und schön und schön laut und lauter als alle anderen. Dass das eine weitere Form des Loudnes Wars ist, ist eine interessante Theorie, der ich durchaus einiges abgewinnen kann.

    Im Zusammenhang mit lauten Vocals fĂ€llt mir auch nur "Sound of silence" von Disturbed ein, ein Cover, das irgendwie so richtig gar nicht geht. Bitte nicht falsch verstehen, ich mag den Song wirklich, allerdings so, wie ihn Simon & Garfunkel anno dazumal performt und auch aufgenommen haben, aber so, wie Disturbed das machen, ist das eine einzige Frechheit. Hier ist dauernd vom Sound of Silence die Rede, wĂ€hrend der Song im Endeffekt nur in einem einzigen Gegröle +a la Bierzelt, Monster- und Party-Über-DrĂŒber-Heavy-Metal-Gejohle gipfelt, und das ist irgendwie sowas von am Ziel vorbei geschossen. Die Aufbereitung hingegen ist nicht schlecht, aber was den Song wirklich fĂŒr mich unhörbar macht, ist wirklich dieses Gejohle, bei dem einen Hören und Sehen vergehen kann - einfach ekelhaft.

    Das ist fĂŒr mich sogar noch schlimmer als der moderne und volksdĂŒmmliche Schlager ĂĄ la Berg, Fischer und wie sie alle heißen, habe ich noch wen vergessen, ach ja, diese Leute kontrollieren wollende und ebenfalls Achtung heischende Musik ("Wo sind die HÀÀÀndeeeee???????!!!!!") eines Herrn Ötzi und eines Herrn Gabalier ("I sing a Liad fĂŒr di" oder "Sweet little Rehlein" oder der Gipfel an volks(dĂŒmmlich)musikalischer Abartigkeit "Mountain man") ist ebenfalls noch brechreizerregend fĂŒr meinereiner. Er mag zwar einige gute Songs im Repertoire haben, die werden jedoch ĂŒberschattet durch andere, die weniger gut sind und trotzdem ihren Top-Erfolg in Radio & Co. feiern. Noch dazu hat er eine ĂŒbelkeiterregende Art zu singen, bei der ich mich frage, wie er ĂŒber all die Jahre noch Stimme halten kann. Ich hab den mal live gehört, und da frage ich mich jedes Mal, wie der danach noch Stimme haben kann. Das ist eigentlich auch kein Singen mehr, sondern gesangliches Schreien auf höchstem Niveau. Von seinen politischen Aussagen, mit denen er sich mehr und mehr fĂŒr mich ins Abseits schießt, red ich gar nicht erst.

  • Martin Brede   04. Aug 2017   11:36 UhrAntworten

    Schlager! Zu 95%!

  • Markus Isso   04. Aug 2017   13:08 UhrAntworten

    Hakim Kou

  • Simon   04. Aug 2017   14:22 UhrAntworten

    Was HĂ€rte und LĂ€rm angeht liegt meine Schmerzgrenze irgendwo jenseits von harsh noise, splitter und grind. Speziell bei Metal ist es bei bestimmten extremen Formen - Slam Death, Deathcore, allgemein so Sachen mit vielen breakdowns - auch nicht so dass es mich nerven wĂŒrde, meistens langweilt es mich nur. Stört nicht, noch gibt es mir irgendwas.
    Elektronisch geht mir ein groß von House in seinen verschiedenen Formen auf den Senkel... und obwohl ich Hardcore, Speedcore und Schlimmeres mag, hasse ich das Groß von Happy Hardcore - dieser saccharine Kram irritiert mich einfach nur.
    FĂŒr noisy Kram: (Post-)Industrial war ein Hauptgrund warum ich ĂŒberhaupt elektronisches höre, entsprechend liegt meine Schmerzgrenze dort irgendwo im Nirgendwo.
    Hip-Hop und Rap war nie ganz mein Fall und die paar Lieder die ich ab kann die man den Genres zuordnen kann, kann man an einer Hand abzÀhlen.
    Schlager ist fĂŒr gewöhnlich ebenfalls Brechreiz erregend - besonders die Variante "08/15-Techno mit belanglosen Texten" kann bitte aussterben. Ich mein, ich mag (richtigen) Techno, aber bitte nicht das.
    Bestimmte Formen von Jazz mag ich auch nicht sonderlich, speziell Free Jazz und dergleichen sind nicht meins...

    Ansonsten... nun, allgemein Lieder die Texte haben die mir zuwider sind halt noch, aber ich schÀtze dass dies relativ normal ist.

  • Reverend Love   04. Aug 2017   22:19 UhrAntworten

    Die Grenze ist so klar wie KloßbrĂŒhe: Phil Collins.
    Wer so etwas hört, entschuldigt auch Napalm-Bombardements auf unschuldige Ommas, Oppas und Kinder.
    Free Jazz Freak Outs ala Ayler, Braxton, Coltrane (Ascension) und Gustafson sowie Bela Bartok und Noise-Attacken (z.B. Prurient oder Kevin Drumm) sind dagegen frieden- und gleichmutstiftende Inseln der Kontemplation.
    Und an Schlimmheit zweiter Stelle kommt nach P.C. (aber schon ziemlich weit) Grunge, der elende chronisch entzĂŒndete Wurmfortsatz des Blinddarms der Rockmusik.

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